News vom 29.01.2016

Solarthermie - Höhere Förderung

Mit der seit 1. Januar erhöhten staatlichen Förderung können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern fast die Hälfte der Kosten einer Solarthermieanlage abdecken. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin. Für eine durchschnittliche Solarthermieanlage für Heizung und Warmwasser ist mit Kosten von etwa 7.500 Euro zu rechnen. 3.600 Euro gibt es als Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), wie Beispiele auf www.wirksam-sanieren.de/solarthermie zeigen. Vor allem Hauseigentümer mit veralteten Heizanlagen sollten prüfen, ob sich durch die höhere Förderung eine Solarthermieanlage und ein Kesseltausch rechnen.

Fast drei Viertel aller Heizanlagen veraltet – großes Klimaschutz-Potenzial

Als veraltet gelten laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) 70 Prozent der Heizanlagen. Würde die Hälfte der veralteten Kessel ersetzt und käme dabei Solarthermie zum Einsatz, ließen sich nach Berechnungen von co2online mehr als 6 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden.

Hauseigentümer gesucht für Solarthermie-Test

Noch bis zum Sonntag, 31. Januar 2016, sucht co2online auf www.wirksam-sanieren.de/praxistest-solarthermie Hauseigentümer für einen Praxistest. Für das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt steht Technik im Gesamtwert von rund 70.000 Euro zur Verfügung. Der Praxistest will zeigen, worauf Hauseigentümer bei der Auswahl der Technik, der Suche nach Fördermitteln und Handwerkern sowie bei Installation und Nutzung achten sollten.

Unterstützt wird der Test von Allmess, Brötje, Buderus, Gasokol, Itron, Junkers, Paradigma, Thermondo und Vaillant. Die Unternehmen stellen vier Brennwertgeräte mit Solarthermie und zwei Solarthermieanlagen zur Nachrüstung sowie Wärmemengenzähler und Gas Smart Meter. Die Kosten der Installation werden zumindest teilweise übernommen.

Über „Wirksam sanieren“ und co2online

Die Wirksamkeit von Sanierungen steht im Mittelpunkt der Kampagne „Wirksam sanieren“ (http://www.wirksam-sanieren.de). Die Kampagne der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zeigt Hauseigentümern, wie sie erfolgreich sanieren. Herzstück sind Praxistests, die Hauseigentümer bei verschiedenen Sanierungsmaßnahmen begleiten. Ziel ist es, Faktoren für erfolgreiche Sanierungen zu identifizieren und den Unterschied zwischen der technisch möglichen und der tatsächlichen Energieeinsparung zu minimieren. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt.




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helmut61 schrieb: Hallo Klaus-Peter, vielen Dank für die schnelle Antwort, mir zu helfen. Ich habe mich hier in weiteren Beiträgen noch eingelesen. Ein Tipp war den Heizungsnotschalter kurz stromlos zu machen. Heute...
Josef Artinger schrieb: Die Öfen gab es in den 1960er Jahren schon z.B. mit 70 Liter integrierten Speicher, und Ausdehnungs-Gefäss damit der Dampf bzw. Druck entweichen kann Wenn man baden will muss man nachlegen bis das Wasser...
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