Mo, 26. September 2016 | 21:00:55 Uhr

Auftaktveranstaltung zum Altanlagenlabel

News vom 01.02.2016

Das Ausbildungszentrum der Innung SHK-Berlin war am Dienstag Schauplatz für die Auftaktveranstaltung der Bundesregierung für das seit dem 1. Januar 2016 gültige neue Effizienzlabel für alte Heizkessel. Zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, und den beiden Präsidenten vom Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH), Manfred Greis, und dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), Oswald Wilhelm, vergab Manfred Stather in einem symbolischen Akt erste Effizienzlabel.

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (2.v.r.) mit ZIV-Präsident Oswald Wilhelm (l.), ZVSHK-Präsident Manfred Stather (2.v.l.) und BDH-Präsident Manfred Greis (r.). Bild: BMWi/Andreas Mertens
Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (2.v.r.) mit ZIV-Präsident Oswald Wilhelm (l.), ZVSHK-Präsident Manfred Stather (2.v.l.) und BDH-Präsident Manfred Greis (r.). Bild: BMWi/Andreas Mertens
Mit dem nationalen Effizienzlabel für alte Heizungsanlagen will die Bundesregierung die Energiewende im Wärmemarkt vorantreiben. Über 15 Jahre alte Heizkessel werden ab 2016 mit einem neuen Heizungslabel gekennzeichnet, das über die Energieeffizienz alter Heizungen informiert. Nach einem Fristenplan werden die Heizkessel schrittweise mit dem neuen farbigen Label für Heizungsaltanlagen (grün = sehr effizient bis rot = wenig effizient) ausgestattet. So können sich Verbraucher kostenfrei darüber informieren, wie effizient ihr Heizgerät ist und welche Förderungen und Energieberatungsangebote es gibt. Das soll zum Energiesparen und Austauschen alter Heizgeräte motivieren.

Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger sowie bestimmte Energieberater sind ab 2016 berechtigt, die Etiketten anzubringen - ab 2017 besteht eine entsprechende Pflicht der Bezirksschornsteinfeger. Ausgabestelle für die Effizienzlabel ist der ZVSHK www.zvshk.de/zvshkonlineshop/.

Auf der Veranstaltung wurde anhand von praktischen Beispielen erläutert, welche Unterschiede zwischen Heizkesseln z. B. unterschiedlicher Baujahre bestehen und welche Heizkessel welche Effizienzklasse erreichen können. Unter Führung des Berliner Obermeisters Andreas Schuh fand im Anschluss ein Rundgang durch das Ausbildungszentrum statt. „Die Veranstaltung hat eindrucksvoll die wichtige Rolle des SHK-Handwerks für eine Effizienzsteigerung im Heizungskeller bewiesen. Jetzt kommt es darauf an, dass unsere Fachbetriebe in diesem Jahr möglichst viele der noch rund 1,3 Millionen Heizkessel Baujahr 1986 und älter mit einem Label versehen“, erklärte ZVSHKPräsident Stather.