News vom 16.03.2016

Multifunktionale Thermowand

Mit der innovativen Thermowand von Greencode können die Vorteile der industriellen Fertigung schon in der Rohbauphase genutzt werden. Sie wird individuell durchgeplant und unter kontrollierten, witterungsunabhängigen Produktionsbedingungen hergestellt. Die dreischaligen Wandelemente werden just-in-time auf der Baustelle angeliefert. Der Aufbau vor Ort erfordert wenig Zeit. Die Logistik auf der Baustelle wird vereinfacht, der aufwändige Schalungs- und Bewehrungsbau entfällt.

Objekt Wohnhaus Manahl, Hörbranz (A), Architekt Christoph Manahl. Bild: www.green-code.de
Objekt Wohnhaus Manahl, Hörbranz (A), Architekt Christoph Manahl. Bild: www.green-code.de

Die Thermowand sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur, da Beton ein ausgezeichnetes Speichermedium ist. Die Sonneneinstrahlung des Tages wird in der Nacht wieder abgegeben bzw. die Kühle der Nacht in den nächsten Tag mitgenommen – je nach Jahreszeit. Durch die Möglichkeit, auch die Wandflächen mit einem Heiz-/Kühlregister zu belegen, wird die Effizienz der Gebäude weiter gesteigert. Die durch die Wandflächen wesentlich vergrößerte Wirkfläche ermöglicht es, die Vorlauftemperaturen im Heizbetrieb weiter zu senken und somit den Einsatz regenerativer Energieträger noch wirtschaftlicher zu gestalten. „Im Kühlbetrieb können Leistungswerte von bis zu 100 W/m² Grundfläche erreicht werden“, erläutert Hermann Rudolph von Concrete Rudolph aus Weiler-Simmerberg. Die höheren Vorlauftemperaturen verringern den Energieeinsatz auch im Sommer und schützen das System nachhaltig vor Tauwasserbildung – auch bei schwüler Witterung und ohne Leistungseinbußen.

Die Greencode-Thermowand wird liegend auf Metallschalungen betoniert. Dadurch und durch eine mehrstufige Verdichtung verfügen die Wände über eine glatte Oberfläche – die perfekte Grundlage für ansprechende Betonoptik. Bauseits werden die Betonoberflächen gereinigt und endbehandelt. Wer die Vorzüge der Thermowand nutzen, sichtbaren Beton aber nicht oder nicht überall möchte, dem stehen alle gestalterischen Mittel offen. Die Oberflächen sind malerfähig – innen wie außen. Die Außen- und Innenschale aus Beton mit integrierter Bewehrung und zwischenliegender Dämmung wird durch die Verfüllung des Hohlraums mit Ortbeton zu einem monolithischen Bauteil. Im Greencode-Konzept bildet die Thermowand die harte Schale nach außen und die hochwertige Dämmung liegt geschützt in der massiven Wand. Die innenliegende Dämmung sorgt auch für einen optimalen Brandschutz. Es kann zwischen verschiedenen Dämmmaterialien gewählt werden. Dämmstärken von 4 bis 22 cm sind je nach Material und Anforderung möglich. Es sind auch großformatige Wandflächen realisierbar. Die optional integrierten Heiz-/Kühlleitungen ermöglichen eine beträchtliche Steigerung der Systemeffizienz.

Ausführliche Informationen dazu gibt es auf: www.green-code.de




Aktuelle Forenbeiträge
crink schrieb: Moin Mika, die notwendige Anzahl der Solekreise richtet sich nach der Heizleistung der WP. Du hast zwar Recht, dass durch den Einsatz von mehr Rohren auch die Leistung steigen müsste, das wird vom Trenchplanner...
Umbaustarter schrieb: Ich bevorzuge eine zentrale KWL, weil ich im Sommer aus einer nicht von der Sonne beschienen Wand die Zuluft herhole und mir damit nicht 30-45° warme Luft ins Haus hole. Ferner gibt es einen Feuchtigkeitsausgleich...
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