Fr, 26. August 2016 | 05:19:57 Uhr

Wellnessoasen auf kleinstem Raum

News vom 29.02.2016

Die durchschnittliche Badgröße in Deutschland beträgt meist nicht einmal acht Quadratmeter – häufig sind es nur sechs… Hinzu kommt, dass nicht selten schmale Nischen oder platzraubende Vorsprünge das Badezimmer zusätzlich beengen. Vor allem beim Bauen im Bestand gehören kleine, enge Räume mit vielfach ungünstigem Grundriss zum Standard. Für „Problemfälle“ wie diese sind eine durchdachte Badarchitektur und intelligente Produktlösungen erforderlich.

Bild: HeizungsJournal GmbH
 Bild: HeizungsJournal GmbH
Das betrifft aber nicht nur das Kleinbad, sondern auch das Gäste-WC und das Zweitbad, das meist für die Kinder oder Besucher angelegt wird, um die morgendliche Badsituation im Haus zu entzerren. Fest steht jedoch: Ob Gäste- oder Minibad – durch eine kluge Planung lassen sich auch kleine Bäder äußerst komfortabel gestalten. So können auf nur sechs Quadratmetern aus Bädern mit wenig Platz Wellnessoasen werden, die Komfort und die zunehmend an Bedeutung gewinnende Barrierefreiheit vereinen. Dabei darf ein weiterer wichtiger Aspekt nicht vergessen werden: Auch das Kleinbad sollte die individuellen Bedürfnisse der Bauherren berücksichtigen. Während der eine beispielsweise auf eine Wanne verzichten kann und stattdessen ein Bidet und viel Stauraum bevorzugt, ist dem anderen ein großzügiger Duschbereich wichtig.

Mit Staatshilfe barrierefrei ins Gäste-WC

In vielen Eigenheimen befindet sich das Bad im ersten Stock, das Gäste-WC jedoch im Erdgeschoss. Wenn die Beweglichkeit im fortgeschrittenen Alter eingeschränkt ist, wird das ebenerdig gelegene „kleine Bad“ noch wichtiger und erspart mühseliges Treppensteigen. Für eine barrierefreie Ausstattung des Gäste-WCs kann der Handwerker den Auftraggeber auf die KfW-Programme für altersgerechtes Umbauen hinweisen. Über das KfW-Programm 455 gibt es Zuschüsse, über das Programm 155 besonders zinsgünstige Kredite.

Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen Heft 1 - Februar 2016. Weitere Beiträge im neuen SanitärJournal:

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