News vom 25.07.2017

Weniger Netzausbau nötig: Stromspeicher bringen mehr Flexibilität in die Energiewende

Neue Stromleitungen für die Energiewende wollen die Wenigsten, grünen Strom aber durchaus. Aus diesem vermeintlichen Dilemma gibt es einen Ausweg, denn der Ausbau der Stromnetze ist nicht zwingend im geplanten Umfang erforderlich, so eine Studie der Deutschen Energie Agentur dena. Danach haben Stromspeicher großes Potenzial, den Netzausbau zum Teil überflüssig zu machen. Richtig eingesetzt können Heimspeicher den Anteil der im Haushalt genutzten Energie aus erneuerbaren Quellen erhöhen.

Hermann Dreher aus Inzigkofen gehört zu den Pionieren – Erfahrungen aus der Energiespeicher-Praxis im Eigenheim<br />Bild: Varta AG
Hermann Dreher aus Inzigkofen gehört zu den Pionieren – Erfahrungen aus der Energiespeicher-Praxis im Eigenheim
Bild: Varta AG

Bereits seit 2013 hat Hermann Dreher aus dem schwäbischen Sigmaringen seinen Teil dazu beigetragen. Eine Photovoltaik-Anlage und ein VARTA Storage Energiespeicher machen die Drehers nahezu autark vom Stromanbieter. „Ich wollte einen möglichst hohen Eigenstrom-Verbrauch, damit ich meine Stromkosten so gering wie möglich halte“, sagt der nach eigener Einschätzung sehr umweltbewusste Hermann Dreher. Um seine Unabhängigkeit weiter zu steigern, entschied sich der Eigenheimbesitzer ein Jahr darauf für einen Heimspeicher von VARTA Storage. So kann er 75 Prozent des selbst erzeugten Stroms auch selbst verbrauchen und muss nur noch ein Viertel zukaufen. „Mit dem Energiespeicher kann ich meinen Energie-Eigenverbrauch visualisieren und unser Nutzungsverhalten analysieren. Das motiviert mich und macht Spaß“, so der Ruheständler. Wie Hermann Dreher und seine Lebensgefährtin Sylvia Reizner machen es immer mehr Eigenheimbesitzer in Deutschland. Sie wollen sich durch das Energiespeichersystem unabhängiger von den Entwicklungen der Energiekosten machen und sind begeistert von der Technik.

Das Potenzial für weiteres Wachstum an Energiespeichersystemen ist hoch: Es gibt bundesweit rund 1,6 Millionen Solarstromanlagen, jährlich kommen zudem zehntausende Neuanlagen hinzu. Und laut der dena Studie können die Energiespeicher die Kosten für den lokal benötigten Netzausbau um bis zu 60 Prozent senken. Weil der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion seit Jahren wächst, schwankt das Stromangebot stärker und es wird immer wichtiger, die Nachfrage nach Strom flexibler zu gestalten. „Hier zeigt sich, dass dezentrale Stromspeicher eine tragende Rolle spielen, damit die Kosten für Endverbraucher und Netzbetreiber im Rahmen bleiben“, erklärt Herbert Schein, CEO der VARTA AG. „Diese Flexibilität bieten intelligente Energiespeicher. Kombiniert mit einer Solaranlage auf dem Dach können sie den Umfang des teuren Netzausbaus deutlich reduzieren." Wenn um die Mittagszeit besonders viel PV-Strom anfällt, kann ein intelligenter, netzdienlicher Speicher diese Spitzen aufnehmen oder kurzfristig Regelleistung bereitstellen, was bisher nur die klassischen Kraftwerke tun. Kunden haben den Vorteil, dass sie für den aus dem Netz bezogenen Strom im Gegenzug nichts mehr zahlen.

Über die Vorzüge eines modernen Heimspeichers hat sich Hermann Dreher bei McCormick Solar aus Bad Saulgau gründlich informiert. „Die Entscheidung für den VARTA Speicher war für mich sehr einfach. Ich wollte einen Lithium-Ionen Speicher, den ich jederzeit nachrüsten kann. Das war auch eine Markenentscheidung, denn ich wusste, ich bin bei VARTA gut aufgehoben,“ sagt der umweltbewusste Schwabe. Durch seinen Installateur Andrew McCormick erfuhr er von den Möglichkeiten, den Speicher auch als Notstromversorgung zu nutzen.

Als Eigenheimbesitzer ist Hermann Dreher stets auf der Suche nach technisch optimalen Lösungen. Nach einem Einbruch in seinem Haus stand das Thema Sicherheit ganz oben. Seine Idee: Die Rollläden sollten elektrisch aus der Ferne zu bedienen sein, um stets zu signalisieren: Das ist ein bewohntes Haus. Dazu benötigte er eine Notstrom-Lösung, denn je mehr Kapazität im Speicher vorhanden ist, desto größer die Sicherheit. „Ich habe die elektrischen Rollläden auf Notstrom geschaltet, auf diese Weise erhöht unser VARTA Speicher die Sicherheit im Haus", erklärt Dreher. „Im Brandfall ist über den Notstrom gesichert, dass die Rollläden hochfahren – so kommen wir auch im Ernstfall durch die Fenster ins Freie. Deshalb ist mir ein Speicher mit Notstromfunktion so wichtig. Bei meinem Smart Home System greift alles ineinander – das ist toll."




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HFrik schrieb: Es kann sein dass das Nachbarhaus als unbeheizter Raum angesetzt ist. Das macht aber nur wenig aus, bei dem Haus mörderisch sind die Aussenwände mit U-Wert 1,9. Wenn das auch nur annähernd stimmt sind...
lowenergy schrieb: Hoher Heizwasservolumenstrom ist für's effiziente Wärmepumpen äußerst vorteilhaft, um am Verflüssiger den thermischen Energieeintrag ins Hausheizkreiswasser mit passender Spreizung hinzubekommen! Um...
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