Fr, 31. Oktober 2014 | 10:46:12 Uhr

Stiftung-Warentest: Qualitätsurteile von Gas-Brennwertkesseln

News vom 03.11.2000


Wer zögert, verschenkt Geld!
Wer über Energie kosten stöhnt, sollte zuerst seine Heizung prüfen. Auch dann, wenn sie jeden Winter problemlos läuft. Deshalb muß sie noch lange nicht energiesparend und wirtschaftlich sein. Nur sparsamer Gasverbrauch hilft, die Heizkosten einigermaßen im Griff zu behalten.
Aber: Fast 1,76 Millionen Gasheizkessel in Deutschland sind seit mehr als 16 Jahren in Betrieb, etwa eine Million davon mehr als 20 Jahre.
Sparsame Heiztechnik
Es lohnt sich nicht, die Modernisierung der Heizanlage länger vor sich her zu schieben. Wer zögert, verschenkt Geld. Auch die neue Energiesparverordnung wir mit Oldtimern im Heizkeller bald kurzen Prozess machen. Nach dem noch nicht verabschiedeten Entwurf müssen Heizkessel des Baujahrs 1978 uind älter bis Ende 2005 durch zeitgemäße Wärmeerzeuger ersetzt wedren.


Unser Rat:
Gas-Brennwertkessel sind längst Stand der Technik und setzen sich immer stärker am Markt durch. Alle Wandheizkessel in unserem test glänzten mit einer "sehr guten" Energieauanutzung, sind also sehr sparsam im Gebrauch. Fast alle Kessel erreichten auch in den Prüfpunkten Umwelteigenschaften und Sicherheit eine herausragende Beurteilung.Spitzenreiter mit "sehr guten" Qualitätsurteilen sind Buderus Logamax Plus, Viessmann Vitodens und das einzige Standgerät mit Speicher im Test, Brötje Ecocondens jeweils einschließlich Regelung). Bei den nur geringen Qualitätsunterschieden empfiehlt sich ein genauer Preisvergleich. Zwischen dem teuersten Wandheizkessel (Junkers Cerapurund dem Hydrotherm Altus liegt eine Preisgifferent von über 1300 Mark. Installateure gewähren in aller Regel Preisnachlässe von 10 bis 20 Prozent auf den Kesselpreis. Vergleichen Sie deshalb sehr genau die Preisangaben in den Kostenvoranschlägen.
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