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Legionellen im Duschwasser

News vom 13.08.2007

Wasser muss fließen, ein durchströmtes System ist die wesentliche Voraussetzung für einwandfreies Trinkwasser. Das müssen nicht nur Hotels (Stichwort: selten genutzte Zimmer) und Besitzer von Wochenendhäusern beachten.

Die BWT-Reaxan-Technologie bietet dem Betreiber Hygieneschutz mit Langzeitwirkung, kombiniert mit Korrosionsschutz.
Die BWT-Reaxan-Technologie bietet dem Betreiber Hygieneschutz mit Langzeitwirkung, kombiniert mit Korrosionsschutz.
Gravierende Probleme gibt es diesbezüglich auch in Schulturnhallen, wie eine Studie des Stadtgesundheitsamtes Frankfurt aufzeigt. Das Ergebnis der Studie: Nur 27,6 % der in den Jahren 1997 bis 2005 untersuchten 183 Schulturnhallen waren immer frei von Legionellen; in 7,6 % der Hallen ließen sich in jedem Jahr Legionellen nachweisen, wobei auch Kontaminationen über 10.000 Legionellen/100 ml auftraten. Problematisch ist immer wieder, dass in Schulturnhallen ganz einfach zu wenig geduscht wird, das Wasser also stagniert - und schließlich verkeimt!

Für solche Fälle bietet sich eine Chlordioxid-Dosierung an. Das Reaxan-Verfahren von BWT ist eine Problemlösung insbesondere für Systeme mit Neigung zur Rekontamination bzw. für Trinkwassersysteme, in denen auch das Kaltwassersystem schon kontaminiert ist. Chlordioxid weist - je nach Restgehalt an oxidierbaren Anteilen des Trinkwassers - eine deutlich geringere Zehrung als freies Chlor auf, was lange Standzeiten im System und somit einen wirksamen Langzeitschutz (Depotwirkung) gegen Reinfektionen gewährleistet.

Konkrete Erfahrungen liegen bei BWT auch mit Schulen vor. In einem speziellen Fall konnte kürzlich die Hausinstallation mit keiner der traditionellen Sanierungsmaßnahmen endgültig von Legionellen befreit werden - weder das Chloren der Rohrleitung, noch das Spülen unter Druck brachten ein nachhaltig positives Ergebnis. Aufgrund der sehr verzweigten Rohrleitungen aus verzinktem Stahl mit langen Wegen gaben Fachleute einer thermischen Desinfektion von vornherein keine Chancen. Als letzte Maßnahme installierte man eine Chlordioxid-Anlage Reaxan von BWT. Ergebnis: Die Schule ist seitdem frei von Legionellen. Da aufgrund der Architektur des Gebäudes eine nachhaltige Sanierung der Haustechnik kaum möglich ist, bleibt die Chlordioxid-Anlagen jetzt im Netz.

Der längerfristige Einsatz ist möglich, weil BWT Anlagen unter Berücksichtigung gesamtheitlicher Aspekte entwickelt. Beispielsweise wird bei Chlor- oder Chlordioxidverfahren in der Regel die Korrosionsproblematik vergessen - mit der Folge, dass sich die Schwermetallionen-Konzentration im Trinkwasser erhöht. Beim Reaxan-Verfahren gibt es keine messbaren Veränderungen des pH-Werts im Wasser. Die Erhöhung des Chloridgehalts bleibt bei unter 1 mg/l; zusätzlich umfasst das Verfahren eine Korrosions-Konditionierung.