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Energiespar-Rekorde - Zukunftsweisend sanierte Häuser laden zur Besichtigung ein

News vom 30.05.2008

Am 31. Mai lädt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zum „Tag der Energiespar-Rekorde“ ein. Über 120 zukunftsweisend sanierte Häuser öffnen bundesweit ihre Türen. Architekten und Bauherren zeigen interessierten Besuchern von 10 bis 17 Uhr, wie auch ältere Wohngebäude in wahre Sparwunder verwandelt werden können.

Die Vorteile nach der Sanierung: Dank eines innovativen Sanierungskonzepts ist der 60er-Jahre-Bau jetzt mit weniger als umgerechnet 4 Liter Öl pro Quadratmeter und Jahr doppelt so gut wie ein vergleichbarer Neubau. Foto: dena
 Die Vorteile nach der Sanierung: Dank eines innovativen Sanierungskonzepts ist der 60er-Jahre-Bau jetzt mit weniger als umgerechnet 4 Liter Öl pro Quadratmeter und Jahr doppelt so gut wie ein vergleichbarer Neubau. Foto: dena
Im Bräutigamweg 9 und 11 in Kiel-Holtenau vor der Sanierung. Foto: dena
 Im Bräutigamweg 9 und 11 in Kiel-Holtenau vor der Sanierung. Foto: dena
Viele der Häuser wurden im Rahmen eines dena-Modell- vorhabens hocheffizient saniert – mit durchschnittlich 85 Prozent Energieeinsparung. Die Palette der zu besichtigenden Gebäude reicht von Gründerzeitvillen über das Einfamilienhaus der 60er Jahre bis hin zum Plattenbau und denkmalgeschützten Fachwerkhäusern.

Neue Herausforderungen für Mieter und Hauseigentümer: Praxisbeispiele zeigen, wie es geht Mieter und Hauseigentümer stehen angesichts hoher Energiepreise vor großen Heraus- forderungen. Die einen wollen bezahlbar und komfortabel wohnen, die anderen am Markt bestehen und vermieten können. „Unsanierte Wohnhäuser benötigen rund dreimal so viel Energie wie ein vergleichbarer Neubau“, erklärt dena-Expertin Felicitas Kraus. „Wer nicht Jahr für Jahr draufzahlen will, sollte seinen eigenen vier Wänden eine energieeffiziente Sanierung spen- dieren.

Auch Mieter sollten auf einen niedrigen Energiebedarf achten, bevor sie sich für eine Wohnung entscheiden“. Möglich wird das mit dem Energieausweis, der ab dem 1. Juli 2008 schrittweise bei Neuvermietung und Verkauf Pflicht wird. Diese neue Transparenz soll Vermieter zu mehr Investitionen in die energieeffiziente Sanierung motivieren: „Langfristig gesehen kann der Marktwert und die Vermietbarkeit einer Immobilie nur mit Investitionen in eine energetische Sanierung gesichert werden“, prognostiziert Kraus.

Denn nach dem aktuellen Stand der Technik können mit einer umfassenden Dämmung, neuen Wärmeschutzfenstern sowie innovativer Heiz- und Lüftungstechnik mit Erneuerbaren Energien rund 85 Prozent der Energie eingespart werden – egal ob im Einfamilienhaus oder in einer mehrgeschossigen Wohnanlage. Wie das geht, stellen Bauherren und Experten anhand zahlreicher Praxisbeispiele am „Tag der Energiespar-Rekorde“ vor.

Am 31. Mai 2008 öffnen unter anderem die hocheffizient sanierten Gebäude des Modellvorhabens „Niedrigenergiehaus im Bestand“ ihre Türen. Dies ist ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der BASF SE sowie dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Bundesweit werden in dem Modellvorhaben bereits 250 Wohnhäuser energetisch saniert, rund 150 davon sind fertig gestellt. Mit übertragbaren, wirtschaftlich sinnvollen Sanierungsempfehlungen regen diese Praxisbeispiele zur Nachahmung an und fördern den Wissenstransfer in der Region. Der „Tag der Energiespar-Rekorde“ wird zusätzlich durch die KfW Förderbank unterstützt sowie in der Region Bayern durch das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO).

Weitere Informationen und teilnehmende Gebäude finden sich hier im Internet.