Die angespannte Situation auf den Rohstoff- und Energiemärkten bewirkt, dass die Rohstoff- und Energiepreise zum Kostentreiber in den Unternehmen werden.
Die enorm gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Stahlpreise stellen die deutsche Industrie derzeit vor besondere Herausforderungen und geben ihnen nur einen sehr schmalen Handlungsspielraum bezüglich der Kostenweitergabe an die eignen Kunden.
Die enorm gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Stahlpreise stellen die deutsche Industrie derzeit vor besondere Herausforderungen. Darauf verweisen die Industrieverbände der stahlverwendenden Branchen in Deutschland (Hauptverband der deutschen Bauindustrie e.V., Verband der Automobilindustrie e.V., Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V., Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., SET - Wirtschaftsverband Stahlbau und Energietechnik e.V., ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.). Aktuell machen besonders die drastisch steigenden Stahlpreise großen Teilen der deutschen Industrie arg zu schaffen. Für die Stabilisierung der Konjunktur ist man aber auf die unbeschränkte Verfügbarkeit wichtiger Roh- und Grundstoffe zu angemessenen Preisen angewiesen. wie die Industrieverbände der stahlverwendenden Branchen jetzt bekannt gaben.
Die Wirtschaftswoche berichtete am 29.06.2008 über sehr deutliche Preissteigerungen beim Stahl. Zum Beispiel kostete bei Flachstahl die Tonne zu Jahresbeginn noch unter 500 Euro und für September muss mit 770 Euro gerechnet werden.
"Unsere Mitgliedsfirmen haben keine Chance, dem Preisdiktat der Stahlhersteller auszuweichen", klagt Andreas Möhlenkamp, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) in Düsseldorf, wie der Tagesspiegel am 30.06.2008 verbreitete.
Die stark gestiegenen Kunstoff-, Stahl- und Energiekosten nehmen branchenübergreifend einen immer stärker werdenden Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen. Dies trifft auch auf die Unternehmen der SHK-Branche zu. Aufgrund der unvorhergesehenen und anhaltenden Preissteigerungen für Rohstoffe, Energie, Verpackung und Transportdienstleistungen in letzter Zeit, sehen sich viele SHK-Unternehmen gezwungen, einen Teil der Preiserhöhungen als Teuerungszuschläge auch an die eigenen Kunden weiterzugeben.