Di, 22. Mai 2012 | 01:27:26 Uhr
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Scheitholz

1003
Autoren
OldBo
21.03.2012
Scheitholz ist Holz, das bei der Gewinnung von Nutzholz als nicht verwertbarer Anteil anfällt. Für die Eigenversorgung mit Brennholz aus einem kleinen Privatwald werden aber auch höherwertige Hölzer genutzt. Das Holz wird schon vor der Lagerung auf Betriebs- bzw. Ofenlänge zugeschnitten und gespaltet.
Scheitholz ist Holz, das bei der Gewinnung von Nutzholz als nicht verwertbarer Anteil anfällt. Für die Eigenversorgung mit Brennholz aus einem kleinen Privatwald werden aber auch höherwertige Hölzer genutzt. Das Holz wird schon vor der Lagerung auf Betriebs- bzw. Ofenlänge zugeschnitten und gespaltet. Eine Dicke von 7 bis 10 cm und eine Länge von 33 bis 50 cm ist je nach der Art des Ofens bzw. Kessels zu empfehlen. Durch das Spalten des Holzes entsteht eine größere Oberfläche, die eine schnellere Trocknung ermöglicht. Wichtig ist außerdem, dass nur möglichst trockenes Holz verbrannt wird. Hartlaubholz, so z. B. Buche und Eiche, hat eine höhere Energiedichte als dies bei Nadelhölzern, so z. B. Fichte oder Kiefer, der Fall ist. Das bedeutet eine längere Brenndauer und damit längere Nachlegeintervalle. Zum Anzünden des Feuers dagegen ist Nadelholz besser geeignet, weil damit wesentlich schneller die notwendige Betriebstemperatur erreicht wird, die für eine saubere Verbrennung benötigt wird.

Brennholz, das direkt aus dem Wald kommt, hat ein Wassergehalt von 50 bis 60 %. Durch eine richtige Lagerung wird das Scheitholz (Kaminholz) ja nach Holzart entsprechend lange (Fichte > 1 Jahr, Birke, Linde und Erle > 1 1/2 Jahre, Eiche, Buche und Obstbäume > 2 Jahre) getrocknet. Erst dann ist ein Wassergehalt von 15 bis 20 % erreicht, was eine optimale und emissionsarme Verbrennung ermöglicht und auch gemessen werden sollte, bevor es verbrannt wird. Zu nasses Holz kann zu Hart- oder Glanzruß und dann möglicherweise zu einem Schornsteinbrand führen.

Es darf nur naturbelassenes Holz verbrannt werden. Stark verfaultes, verschmutztes oder/und mit Farben, Lacken oder ähnlichen Mitteln belastetes Holz darf in den üblichen Kleinfeuerungsanlagen nicht verwendet werden, da die dabei freigesetzten Stoffe gesundheitsschädlich und krebserregend sein können.

Scheitholz (Kaminholz) wird in unterschiedlichen Verkaufmaßen (Holzraummaße) angeboten.
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