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Gasbildung durch Elektrolyse in Wassersystemen

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Autoren
OldBo
09.07.2012
Die Elektrolyse ist eine chemische Reaktion, die unter Aufwand von elektrischer Energie abläuft. In jedem Wassersystem sind verschiedene Metalle vorhanden, die in dem Elektrolyt (Heizungswasser, besonders dann, wenn im System eine Biofilmbildung vorhanden ist) auf Grund der Unterschiede in der Spannungreihe zu eine Stromfluss führen. Auch durch die Erdung von Metallleitungen ist ein Stromfluss möglich.
Elektrolyse
 Elektrolyse
Quelle: Planet GbR
Spannungsreihe verschiedener Metalle
 Spannungsreihe verschiedener Metalle
Quelle: Rudolf Ölmann
Grundsätzlich sollte der Grund für "Luft in der Anlage" gefunden werden, damit die Ursachen beseitigt werden können. Luftabscheider, Schlammfänger oder andere Maßnahmen beseitigen nur die Folgen einer falsch betriebenen Anlage.

Die Elektrolyse ist eine chemische Reaktion, die unter Aufwand von elektrischer Energie abläuft. In jedem Wassersystem sind verschiedene Metalle vorhanden, die in dem Elektrolyt (Heizungswasser, besonders dann, wenn im System eine Biofilmbildung vorhanden ist) auf Grund der Unterschiede in der Spannungreihe zu eine Stromfluss führen. Auch durch die Erdung von Metallleitungen ist ein Stromfluss möglich. Auch durch die Erdung von Metallleitungen ist ein Stromfluss möglich. Da der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führt, kann auch durch vagabundierende Ströme eine Gasbildung entstehen, aber auch eine "Elektrokorrosion" ist möglich.

Bei der Wasserelektrolyse handelt es sich um den Vorgang, welcher Wasser (H2O) in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) umwandelt. Es entsteht Knallgas, das eine explosionsfähige Mischung ist. Bei dem Kontakt mit offenem Feuer (Flamme, Glut oder Funken) erfolgt die so genannte Knallgasreaktion.

Da dieses Gas nicht aus der Anlage entweichen kann, bilden sich in beruhigten Anlagenteilen (z. B. Heizkörper) Gaspolster, die als Luftansammlungen wahrgenommen werden..
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