Mi, 01. Oktober 2014 | 18:15:36 Uhr

Regenfallrohr

1129
Autoren
OldBo
11.02.2010
Meistens werden kreisförmigen Rohre eingesetzt, aber auch Rohre mit quadratischem Querschnitt sind möglich. Die Nennweiten werden nach DIN EN 12056 und nach DIN 1986-100 ermittelt.
Dachentwässerungssystem
 Dachentwässerungssystem
Quelle: Bosy
Außenliegende Regenfallrohre sind nach DIN EN 612 genormt. Meistens werden kreisförmigen Rohre eingesetzt, aber auch Rohre mit quadratischem Querschnitt sind möglich.
Die Nennweiten werden nach DIN EN 12056 und nach DIN 1986-100 ermittelt. Bei der Montage ist folgendes zu beachten:
  •   Rohrschellenabstand bis DN 100 = 3,00 m, über DN 100 = 2,00 m
  •   lichter Abstand der Regenfallrohre = 20 mm vom fertigen Wandbelag
  •   sichern der Regenfallrohre gegen Durchrutschen durch Wulste oder Halbwulste
  •   Stecktiefe = 50 mm bei ungelöteten Rohren
  •   Einbau eines Schiebestückes vor Einmündung in die Grundleitung als Reinigungsöffnung
  • Standrohr aus PE-HD, Grauguss oder Stahl, als Schutz und als Anschluss an die Grundleitung
  •   Anbringen einer Standrohrkappe am Übergang vom Regenfallrohr zum Standrohr
  •   Laub- und Sandfänge vorsehen
  •   Regenfallrohre, die im Mischsystem entwässert werden und deren Abstand zu Fenstern oder Türen von Aufenthaltsräumen weniger als 2,00 m beträgt, sind mit einem frostfrei eingebauten Geruchverschluss zu versehen
Das Regenwasser darf auch außerhalb von Verkehrsflächen ins Freie abgeleitet werden, wo es dann versickert.
Verbindung zwischen Dachrinne und Regenfallrohr
Schwanenhals
 Schwanenhals
Quelle: Bosy
Äußerer Gliederbogen (Schweizerbogen)
 Äußerer Gliederbogen (Schweizerbogen)
Quelle: Bosy
Innerer Gliederbogen (Schweizerbogen)
 Innerer Gliederbogen (Schweizerbogen)
Quelle: Bosy
Die Verbindung zwischen Rinnenstutzen und Regenfallrohr gibt es in verschiedenen Ausführungen
  •   Schwanenhälse aus Bögen
  •   Schweizerbögen (Gliederbögen)
  •   konische oder zylindrische Schrägrohre
Weitere Funktionen