Die
Innengewindeanschlüsse für
Auslaufarmaturen und
Eckventile in einer
Trinkwasserinstallation werden
Wandscheiben genannt. Diese werden hauptsächlich aus Messing oder Rotguss gefertigt. In älteren Anlagen mit verzinktem
Stahlrohr wurden Temperguss-Wandscheiben eingesetzt.
Die Wandscheiben sollten mit der gefliesten Wand abschließen,
schallentkoppelt und
verdrehungssicher montiert werden. Für jedes Rohrsystem gibt es die passenden Fittings. Heutzutage sollten nur noch
durchströmte Wandscheiben bzw. T-Stücke für
Reihen- oder Ringleitungssyteme verwendet werden. Diese haben geringen
Einzelwiderstände und ermöglichen niedrige Druckverluste in den Etagenverteilungen.
Besonders bei Wandscheiben in der Trinkwasserinstallation wird oftmals auf eine schallentkoppelte Befestigung verzichtet. Hier treten dann extreme Geräusche auf, die nicht nur störend sind, sondern auch nicht hinzunehmen sind.
Alle Systemhersteller bieten passende
Schallschutzsets an, die der
DIN 4109 entsprechen. Eingemauerte oder mit Schnellbinder oder Gips eingesetzte Wandscheiben entsprechen nicht den
anerkannten Regeln der Technik (aRdT) und sind als Mangel anzusehen und müssen nachgebessert werden.