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Taupunkt

Autoren
OldBo
14.05.2015
Der Taupunkt gibt die Temperatur der feuchten Luft oder Rauchgase bzw. Abgase an, bei der diese wasserdampfgesättigt sind.
Wasserdampftaupunkt in den Rauchgasen bzw. Abgasen bei der Verbrennung von Heizöl EL, Erdgas und Pellets
 Wasserdampftaupunkt in den Rauchgasen bzw. Abgasen bei der Verbrennung von Heizöl EL, Erdgas und Pellets
Quelle: Bosy
Der Taupunkt gibt die Temperatur der feuchten Luft oder Rauchgase bzw. Abgase an, bei der diese wasserdampfgesättigt sind. Wird die mit Wasserdampf gesättigte Luft oder Rauchgase bzw. Abgase unter den Taupunkt abgekühlt, so tritt eine Kondensation ein, welche sich in Beschlagen, Nebel, Tau bzw. allgemein in Wasserbildung (Brennwerttechnik) zeigt. Der Taupunkt dient zur Bestimmung der absoluten Luftfeuchtigkeit. Diese wird mit einem Taupunktspiegelhygrometer direkt oder indirekt mit anderen hygrometrischen Verfahren (Hygrometer, Psychrometer) gemessen.
Taupunkt - pH-Wert - Kondensat
Abgastaupunkt in Abhängigkeit vom CO2-Gehalt (Gas ca. 56 °C, Öl ca. 47 °C)
 Abgastaupunkt in Abhängigkeit vom CO2-Gehalt (Gas ca. 56 °C, Öl ca. 47 °C)
Quelle: ConSoft GmbH
Kondensat-pH-Werte - Erdgas 3,5 - 5,5 - Heizöl EL 1,8 - 3,7 - Heizöl schwefelarm 2,3 - 4,5
 Kondensat-pH-Werte - Erdgas 3,5 - 5,5 - Heizöl EL 1,8 - 3,7 - Heizöl schwefelarm 2,3 - 4,5
Quelle: Bosy
Kondensatmenge messen mit BrennCon
 Kondensatmenge messen mit BrennCon
Quelle: ConSoft GmbH

Damit die latente Wärme aus den Ab- bzw. Rauchgasen genutzt werden kann, müssen diese unter den Taupunkt des jeweiligen Brennstoffes abgekühlt werden. Der Wasserdampf (chemisch gebundenen Wasserstoffatome) und andere kondensierbare Stoffe (VOC "volatile organic compound" - kohlenstoffhaltige Stoffe), die sich bei der Verbrennung im Ab- bzw. Rauchgas bilden, sind von der Brennstoffart, Verbrennungsluft und der relativen Luftfeuchte abhängig.

Aus den Kondensatmengen, die bei der Verbrennung von Erdgas (max. 1,4 kg/m3), Heizöl EL (max. 0,8 kg/Liter) und Holz-Pellets (ca. 0,5 l/kg) theoretisch entstehen können, werden in der Praxis ca. 40 - 60 % genutzt.

Durch die Inhaltsstoff (Kohlendioxid, Stickstoffoxide, Schwefeloxide), die sich bei der Verbrennung in den Abgasen bilden, entstehen durch eine Verbindung mit dem kondensierenden Wasserdampf Säuren (salpetrige Säure, Salpetersäure, Kohlensäure, schwefelige Säure bzw. Schwefelsäure). Die schwefelige Säure und Schwefelsäure entstehen nur beider Verbrennung von schwefelhaltigem Brennstoff (Standard-Heizöl EL). Die säurehaltigen Kondensate werden vor der Einleitung in das Abwassersystem durch Neutralisationseinrichtungen geführt.

Die Verluste der latenten Wärme in Konstant- und NT-Heizkesseln betragen bei der Verbrennung von Brenngasen (Erdgas, Propan, Butan) bis ca. 11 % und bei Heizöl EL bis ca. 6 %.

Wasserdampftaupunkte
- Erdgas (höherer Wasserstoffgehalts) bei ca. 56°C
- Heizöl bei ca. 47°C
- Holzverbrennung je nach Feuchtegehalt ca. 20 - 60 °C

Wenn der Ab- bzw. Rauchgastaupunkt im Kessel, Abgas- bzw. Rauchrohr und Schornstein unterschritten wird oder werden kann, dann müssen die Bauteile flüssigkeitsdicht und korrosionsbeständig sein. Dies gilt besonders bei schwefelhaltigen Brennstoffen.

Weitere Funktionen



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winni 2 schrieb: "Es ist ja schon ungewöhnlich, dass 2 Wohnungen gleiche Verbräuche haben - aber wenn es vielleicht sogar 5 oder 6 Wohnungen wären, halte ich das für ausgeschlossen. " Ich auch. Hier wurde nichts gemessen....
FranksBude schrieb: Eine Wärmepumpe läuft besser, je näher die Temperaturen der Quelle (Grabenkollektor) und der Senke (Heizung bzw. Warmwasser) aneinander liegen. Kurz: Temperieren mit WP ist sehr effizient, WW-Bereitung...
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