Bereits in den 80er Jahren wurden
Trockenläuferpumpen mit großen Motorleistungen stufenlos an die Heizunglast angepasst. Dafür wurden elektronische
Frequenzumrichter verwendet.
Bekannterweise wechselt bei einer Stromfrequenz von 50 Hz (Hertz) der Strom 50 mal je Sekunde zwischen einem Plus- und Minuspol. Mit der entsprechenden Geschwindigkeit wird der Rotor des
Pumpenmotors bewegt. Mit elektronischen Bauelemente gelingt es, die Frequenz z. B. zwischen 100 Hz und 0 Hz stufenlos einzustellen. Bei Heizungspumpen gelingt es nicht, die Frequenz unter 20 Hz, also nicht geringer als 40 % der Maximaldrehzahl zu regeln.
Inzwischen gibt es Frequenzumrichter, die direkt an einer Pumpe angebaut werden können. Eine integrierte
stufenlose, differenzdruckabhängige Drehzahlregelung sorgt dafür, dass eine einmal eingestellte
Förderhöhe konstant gehalten wird, gleich welcher
Förderstrom witterungs und nutzungsabhängig geliefert werden muss.
Seit 2001 gibt es eine neue Technik in der Nassläufertechnik. Die neue
Pumpengeneration wird auch
Hocheffizienz-Pumpe genannt und hat den Vorteil, durch die ECM-Technologie (Elektronic-Comunitatet-Motor / Permanentmagnet-Motor) große Stromeinsparungen bei hohem Wirkungsgrad zu erreichen.
Bei kleinen
Pumpen war diese
stufenlos geregelte Drehzahlanpassung schon seit 1988 möglich, jedoch mit einer anderen elektronischen Technik. Die damals dafür eingesetzte Elektronik, die Phasenanschnittsteuerung, ist vergleichbar mit der Dimmerregelung im Bereich der Beleuchtung
.
Inzwischen wurden zu den Drehzahl-Stufenschaltungen der Heizungsumwälzpumpen umfangreiche Regelgeräte entwickelt. Damit kann die Umwälzpumpe direkt auf die Raumtemperaturregelung reagieren.
Ein Überstromventil wird nicht mehr benötigt.
Die Regelgeräte verändern die Drehzahl automatisch in Abhängigkeit
- von der Zeit
- von der Wassertemperatur
- vom Differenzdruck
- und von anderen anlagenspezifischen Einflussgrößen