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Kondensathebepumpe - Brennwert messen

Autoren
OldBo
25.12.2016
Warum kommt es bei den Angaben zur Brennwertnutzung (Hersteller > Praxis) immer wieder zu unterschiedlichen Aussagen? Der Brennwert-Effekt kann praxisnah gemessen werden.
BrennCon - Typ A
 BrennCon - Typ A
Quelle: ConSoft GmbH
BrennCon - Typ B
 BrennCon - Typ B
Quelle: ConSoft GmbH

Warum kommt es bei den Angaben zur Brennwertnutzung (Hersteller > Praxis) immer wieder zu unterschiedlichen Aussagen?  Der Brennwert-Effekt kann praxisnah gemessen werden.

Hierzu sinnd folgende Daten notwendig

  • die Menge des angefallenen Kondensats
  • die Menge des im gleichen Zeitraum verbrauchten Brennstoffes

Der Brennstoffverbrauch kann problemlos am Gaszähler und bei ölbetriebenen Brennwertgeräten mit einem Ölverbrauchszähler oder über die Füllhöhe des Tanks ermittelt werden.

Die Kondensatmenge kann mit dem BrennCon-Gerät ermittelt werden.

Mit einem zum Patent angemeldeten Mechanismus wird sehr genau die Kondensatmenge gemessen.

Es gibt zwei Gerätevarianten, die erste bis zu einer Menge von 5 Litern pro Stunde (entspricht ungefähr 50 kW), eine zweite für eine Menge bis 60 Litern pro Stunde. Diese wird erforderlich, wenn eine Kondensathebepumpe vor dem Messgerät installiert werden mußte, da dann die Pumpenfördermenge entscheidend wird.

Das Produkt ist zur Zeit nicht lieferbar.

Damit die latente Wärme aus den Ab- bzw. Rauchgasen genutzt werden kann, müssen diese unter den Taupunkt des jeweiligen Brennstoffes abgekühlt werden. Der Wasserdampf (chemisch gebundenen Wasserstoffatome) und andere kondensierbare Stoffe (VOC "volatile organic compound" - kohlenstoffhaltige Stoffe), die sich bei der Verbrennung im Ab- bzw. Rauchgas bilden, sind von der Brennstoffart, Verbrennungsluft und der relativen Luftfeuchte abhängig.
Aus den Kondensatmengen, die bei der Verbrennung von Erdgas (max. 1,4 kg/m3), Heizöl EL (max. 0,8 kg/Liter) und Holz-Pellets (ca. 0,5 l/kg) theoretisch entstehen können, werden in der Praxis ca. 40 - 60 % genutzt.

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