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24.07.2012 21:57:54
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Zitat von Olaf Kunert  große Verluste machen nämlich im Augenblick alle Hallo Olaf, bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die Belastungen aus der Vergangenheit. Und es waren keine Chinesen, sondern Amerikaner. Grüße Stefan
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24.07.2012 23:27:11
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. Hallo Olaf,
bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die Belastungen aus der Vergangenheit. Und es waren keine Chinesen, sondern Amerikaner.
Grüße Stefan
Nicht zu vergessen, auch deutsche Firmen!
Alte Bauernweisheit für PV -Skeptiker
Die Küken werden im Herbst gezählt !
Dietmar Lange
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25.07.2012 07:01:53
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Zitat von Dietmar Lange  [i]. Hallo Olaf,
bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die[...] Die Frage ist, ob im Herbst die Anzahl der überlebenden Küken den wirtschaftlichen Aufwand ihrer Aufzucht noch rechtfertigt oder ob mit Alternativen, hier fällt einem sofort Windkraft ein, nicht ein nachhaltigeres Modell geschaffen worden wäre.
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25.07.2012 08:30:28
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Mit "wer zu spät kommt,den bestraft das Leben" ist natürlich das Rationalisierungsbesteben der dt. PV-Industrie gemeint,nicht der Eintritt in den Produktionsprozeß.Denn hätten deutsche Firmen sich nicht aufgrund der viel zu hohen Förderung auf ihren Lorbeeren ausgeruht,hätten wir auch bei deutschen Altfirmen ganz andre Bedingungen.
Daß jetzt ein Frank Asbeck von Solarworld bereit ist,auf seinen Gehalt zu verzichten,ist nichtssagend.Denn für seine Vermögenslage sind das Peanuts.
MfG
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25.07.2012 11:08:30
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Im Radio haben sie gesagt, dass die Strompreise steigen werden - eben wegen der Energiewende. Weil die so teuer kommt.
Dann kann man sich ja eine eigene PV Anlage montieren ....
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25.07.2012 23:46:32
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26.07.2012 08:07:44
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Und was bringt uns ein Protektionismus? Als nächstes werden sich die Chinesen überlegen,wie sie zurückschlagen können.
Ein Frank Asbeck(Mitbegründer der Grünenpartei) mag wohl gute Kontakte haben,einen Gefallen tut er uns nicht.
Insofern verstehe ich immer weniger,warum beharrlich auf dem "es bleibt spannend" im Sinne von "vielleicht schaffen wir doch die überhöhte Weiterförderung" bestanden wird.
Ein Irrweg!
MfG
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26.07.2012 08:26:20
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Hallo ölbaldaus,
natürlich wären (im Sinne der Kunden) weiter sinkende Modulpreise wünschenswert.
Aber selbst die Chinesen sagen vor dem Hintergrund einer derzeit weltweit ca. 3-fachen Produktionsüberkapazität, dass sie aktuell massiv draufzahlen. (subventioniert werden)
Die sind genauso von Werksschliessungen betroffen, stellt sich keine Nachfragesteigerung (und damit ein leicht steigender und stabiler Verkaufspreis ) ein...von einem Nachfragerückgang mal ganz zu schweigen.
Billiger gehts derzeit eben nimmer! Auch nicht vom Chinesen. Aber das hatten wir ja schon vor einigen Monaten.
Stefan
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26.07.2012 08:26:58
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Zitat von Dietmar Lange  Anwälte klagen oft vergebens, aber niemals umsonst!E.S.
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26.07.2012 08:34:48
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PV-Technik ist gut mit Automobilen zu vergleichen.
Bei der Produktion eines PKW werden mehr kWh verbraucht, und dazu mehr CO² in die Luft gejagt, als in der Nutzung von 10 Jahren mit 100-150 tsd km an CO² ausgestoßen wird.
Man müßte also alle Autos fördern, die 15 Jahre und länger fahren und damit die CO² Bilanz positivieren.
Die andauernde Schielerei nach China als Wettbewerber vernachlässigt meist, die Produktionsbedingungen und die dortige Erzeugung der Herstellungs-kWh.
Deutsche Automobilfirmen produzieren mit ökologischem Fiasko für die Welt schon zig Jahre in China bestimmte Module, die in Europa nur mit größeren und teureren Umweltauflagen herstellbar wären.
Leider ist die Politik für ökologische Gesamtbilanzen einfach zu blöde.
Gruß JoRy
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26.07.2012 13:39:20
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Die energetische Amortisationsdauer ist bekannt.Daß sie in China deutlich länger sein soll,halte ich für ein Gerücht.
Man will also eine Nachfragesteigerung?
Na,ganz einfach,dann müssen die Preise weiter sinken,und keinesfalls steigen(was ist denn das für eine Logik?)
PV kann sich nur durchsetzen,wenn die kWh sich mit anders erzeugten kWh preislich vergleichen läßt.Das ist derzeit noch nicht der Fall,wird aber kommen.
Haben wir denn mehr Interesse daran,daß in Silicon-Valley nahe Bitterfeld die (subventionierten)Arbeitsplätze erhalten bleiben,oder doch eher,daß wir zu günstigem eigenerzeugten Strom gelangen?
MfG
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26.07.2012 14:03:10
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Die Amortisationsdauer ist ja im Wesentlichen vom Herstellungsfahren und damit verknüpft vom Typus des Moduls abhängig. Transportweg, Gewicht u. Verpackungsvolumen sowie Produktionsort kann man aber auch nicht ignorieren. Vor allem ist der Strommix in China gewaltig kohlelastig. Wenn man also CO2-Äquivalenten oder CO2-Rücklaufzeit als Maßstab nimmt, macht es schon einen Unterschied. Ich sehe das so, dass JoRy mehr Vorteile bei CIS und ähnlichen Modulen sieht, die ja durchaus auch bei uns im Land gefertigt werden. Claus
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26.07.2012 14:29:44
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Hallo ölbaldaus,
..."Na,ganz einfach,dann müssen die Preise weiter sinken,und keinesfalls steigen(was ist denn das für eine Logik?)"...
Weitergedacht und auf die Spitze getrieben hiesse das:
Werden die Dinger verschenkt, wird sich die Nachfrage dem Maximum annähern. Dann jedoch hat aber das Problem, dass Ausgaben u. Einnahmen dauerhaft auf maximale Distanz zueinander gehen. Das will man aber weder hier und noch nicht mal in China.
Logisch!
Bei aller Verbundenheit dem Kommunismus gegenüber, das ginge selbst der KP China zu weit.
Das ist dann pragmatisch!
;-))
Stefan
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26.07.2012 14:34:36
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Zitat von ölbaldaus  PV kann sich nur durchsetzen,wenn die kWh sich mit anders erzeugten kWh preislich vergleichen läßt.Das ist derzeit noch nicht der Fall,wird aber kommen. ...doch kaum durch noch billigere PV... eher durch baldige weitere massive Stromkostensteigerung für Endverbraucher... Stimmt - ...es wird kommen! PV-Modulpreise und Sonderangebote vom Anfang des Jahres finde ich nirgends wo mehr... kann sich wohl keiner mehr leisten alleine über Preis am Markt zu bleiben. mfg Veco aus VS
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26.07.2012 14:47:55
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Zitat von Veco aus VS  PV-Modulpreise und Sonderangebote vom Anfang des Jahres finde ich nirgends wo mehr... kann sich wohl keiner mehr leisten alleine über Preis am Markt zu bleiben. Hallo Veco, das war auch meine Einschätzung - aber angeblich zeigten die Preise ja, wie sehr die Kosten gesunken sind... Grüße Stefan
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26.07.2012 15:36:32
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Zitat von ölbaldaus  Die energetische Amortisationsdauer ist bekannt.Daß sie in China deutlich länger sein soll,halte ich für ein Gerücht. Wenn man bei Sovello liest "Energieamortisationszeit von 1,25 Jahren sind unsere Solarmodule die Nachhaltigsten der Welt." dürfte man sowas gar nicht in Frage stellen - und mit... Zitat von JoRy  PV-Technik ist gut mit Automobilen zu vergleichen.
Bei der Produktion eines PKW werden mehr kWh verbraucht, und dazu mehr CO² in die Luft gejagt, als in der Nutzung von 10 Jahren mit 100-150 tsd km an CO² ausgestoßen wird. ...schon gar nicht vergleichen wollen... ;-)) Noch 2011 haben bei Sovello von "modernste und weltbilligste (mit 50% weniger Silizium- und Energiebedarf...) neue Modul-Produktionslinie" geschwärmt ( Link aus Archiv) - geholfen hat das Sovello ( wie man weis) genau so wie Q-Cells (mit angeblich veraltete Technologie) gar nichts. Fazit: billiger geht kaum... und wen ja - hilft trotzdem nicht... mfg Veco aus VS
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27.07.2012 10:55:02
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Zitat von stefans  Hallo ölbaldaus,
natürlich wären (im Sinne der Kunden) weiter sinkende Modulpreise wünschenswert.
Aber selbst die Chinesen sagen vor dem Hintergrund einer derzeit weltweit ca. 3-fachen Produktionsüberkapazität, dass sie aktuell massiv draufzahlen. (subventioniert[...] Es ist halt dann die Frage, ob es sich lohnt in PV zu investieren. In A lohnt es sich für Private oft nicht wenn/weil sie keine Förderung bekommen.
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27.07.2012 11:12:03
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Es ist halt dann die Frage, ob es sich lohnt in PV zu investieren. In A lohnt es sich für Private oft nicht wenn/weil sie keine Förderung bekommen.
Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Bedingungen in Europa für den Einsatz regenerativer Energien in jedem Land oft völlig anders sind.
Der PV Markt A ist für Deutschland darum genau so wenig als Erfahrungs- und Know- how Quelle geeignet, wie Schweden im Bereich Solarthermie
;-)))
Dietmar Lange
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27.07.2012 11:22:33
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Tja Dietmar Lange, die Voraussetzungen sind überall verschieden.
Es wurden heuer schon Solaranlagen von S nach A geliefert. Jetzt hat aber S..ca...y den Rotstift angesetzt - bei mir. Angeblich hätte nur ich verdient und die Firma nix wurde mir "vorgeworfen".
Zwar hat die (deutsche) Frachtgesellschaft die ich organisiert habe den Transportschaden, den sie verursacht hat, ersetzt, aber das reicht nicht. Zuwenig Gewinn wird generiert.
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27.07.2012 11:29:15
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Auch die Thermografie sei ein Verlustgeschäft und für Gebäudesimulationen gäbe es derzeit begrenzt Aufträge.
Ich will mehr auf Forschung setzen. Mich mehr mit Bauphysik und thermischen Komfort als mit Solarberechnungen, Montageanleitungen usw. beschäftigen ....
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27.07.2012 12:08:34
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Zitat von Veco aus VS;1743068Wenn man bei Sovello liest "Energieamortisationszeit von 1,25 Jahren sind unsere Solarmodule die Nachhaltigsten der Welt." dürfte man sowas gar nicht in Frage stellen - und mit...Zitat von JoRy  [... ...schon gar nicht vergleichen wollen... ;-))
Noch 2011 haben bei Sovello von "modernste und weltbilligste (mit 50% weniger Silizium- und Energiebedarf...) neue Modul-Produktionslinie" geschwärmt[...]Genau- wenn man berücksichtigt, dass vor kaum 2 Jahren hochgezogene Fabriken heute Pleite und, da schon veraltet, die Anlagentechnik nur in sehr begrenztem Maße wiederverwertbar sind, kann man wohl sämtliche Energieamortisationsberechnungen getrost in die Tonne treten.
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27.07.2012 12:26:09
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Besser auf thermische Solaranlagen setzen ....
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27.07.2012 12:57:23
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Betr. energetische Amortisation und landesspezifische Erzeugungsbedingungen: Wie berechnet man die 'Konkurenz' der PV-Technologie ? So wird wohl nichts draus: http://www.iwr.de/news.php?id=21661
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27.07.2012 13:09:02
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Danke- Zitat: Nach Informationen der Umweltschutzorganisation Greenpeace... das genügt; (machen "Die" doch auch so, wenn ich aus dem Atomforum zitieren tät' ;-) Kann mich aber an mehrere empörte Reportagen der QM/MSM hierzuland' erinnern, daß die örtl. Finnen sich doch tatsächlich erlauben, begeistert zu ein, und über ein im Bau befindiches Endlager tief im Granit.
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27.07.2012 13:09:44
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27.07.2012 13:43:15
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Betr. energetische Amortisation ......
Beim finnischen Atomprojekt wird Eon sicher eigene Zahlen vorlegen, das ist ja Bedingung.
Oder werden die wieder einfach die Klappe halten, den Aktendeckel schliessen und aussteigen? So wie in Gross-Britannien ?
Wir erinnern uns: in GB sollten keine Subventionen an AKWs mehr fliessen. Da ging Eon einfach nach Hause. Und RWE veroeffentlichte einen Strommindestpreis von € 100.-/MWh (oder waren es £ ?) der noetig waere um Atomstrom nur zu produzieren. Ohne Endlagerkosten. Und dann ging auch RWE.....
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Zeit:
27.07.2012 13:56:40
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Gut aufgemerkt, Ewald01 ! In Spanien - wo der Stromverbrauch seit Jahren um ca.1% pro Monat zurueckgeht und jetzt eine Stromsteuer insbesondere fuer Erneuerbare geplant ist - gehen die Kohle/Gas/Atommanufakteure den Bach runter. Ohne die hohen Investitionen der Stromanbieter in erneuerbare Stromerzeugung staende bereits der Bankrott fuer einige Stromerzeuger vor der Tuer. Der landesspezifischen Bedarf der USA und Brasiliens an erneuerbaren Energien kombiniert mit dem landesspezifischen Foerderprogrammen rettet den spanischen Stromkonsumenten vor noch uberhoehteren Rechnungen. Bzw. vor dem Black-out: http://www.pennenergy.com/index/power/display/8113819606/articles/pennenergy/power/renewable/2012/july/spanish-energy_firms.html Die ueberleben weil sie "Erneuerbar" koennen.
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27.07.2012 14:23:07
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@ heinbloed
Erneuerbare Energien, allen voran PV, erfordern langfristige Investititionen. In Bulgarien beispielsweise sind Vergütungen für die nächsten 20 Jahre nach der Errichtung der Anlagen garantiert.
Die Frage ist ja immer, ob sich die Länder auch tatsächlich daran halten oder ob beispielsweise in bestehende Vergütungen eingegriffen wird oder ob neue Steuern für Strom aus PV kommt usw.
Langfristig investieren ist immer ein Risiko. In 10 oder 20 Jahren kann viel passieren ....
Daher machen wie die Briten. Fokus auf Investititionen die sich innerhalb von 2,5 Jahren ... max. 3 Jahren amortisieren ...
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28.07.2012 14:14:33
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Zitat von Ewald01  @ heinbloed
Erneuerbare Energien, allen voran PV, erfordern langfristige Investititionen. In Bulgarien beispielsweise sind Vergütungen für die nächsten 20 Jahre nach der Errichtung der Anlagen garantiert.
Die Frage ist ja immer, ob sich die Länder auch tatsächlich[...] In den meisten zivilisierten Ländern gilt in der Gesetzgebung ein RückwirkungsverbotSteuern auf Einnahmen sind ein anderes Thema. Bei Kraftwerksanlagen sind lange Amortisationszeiten üblich. Auch die Briten bauen keine Stromerzeugungsanlagen, die sich in zwei bis drei Jahren amortisieren. Eventuelle eigene Erfahrungswerte mit Gebäudesanierungen in ehemaligen Ostblockländern sind bei diesem Thema irrelevant. Dietmar Lange
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28.07.2012 19:06:27
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Zitat von Dietmar Lange  Zitat von Ewald01  [...] In den meisten zivilisierten Ländern gilt in der Gesetzgebung ein RückwirkungsverbotSteuern auf Einnahmen sind ein anderes Thema. Bei Kraftwerksanlagen sind lange[...] Das ist mir schon klar. Aber z.B. haben u.a. österreichsiche Banken in Ungarn schlechte Erfahrungen gemacht. Dort wurde ja ein umstrittenes Gesetz eingeführt, dass Gebäudeeigentümer mehr oder weniger vor den explodierenden Raten bei Fremdwährungskrediten schützen sollte. Auch Tschechien hatten wir schon mal hier im Forum. Da ging es auch um PV und ein Gesetz. Deshalb ist die Frage, ob derartige Gesetze auch bei einer sich stark verschlechternden Wirtschaftslage eines osteuropäischen Staates eingehalten werden. Ich zweifle daran weniger, allerdings dürften doch andere "Investoren" die Sache anders sehen. Man will eben nur kurzfristig investieren.
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29.07.2012 07:53:41
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Ungarn wurde ein Opfer der Franken-Aufwertung.Wieder mal waren Fluchtgelder aus Südländern im Spiel.Dadurch erhöhten sich die Nominalwerte ungarischer Schulden fast bis aufs doppelte.Als der Franken 1:1 zum Euro stand,zog man die Notbremse,um nicht durch Spekulation vernichtet zu werden.Richtig so.
Das viel kritisierte Ungarn macht vieles richtig.
MfG
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29.07.2012 14:46:47
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Ja, ist auch richtig so.
Sehe ich auch so.
Ich aber bin der Meinung, dass sich arme Leute/Länder etc. kein Geld ausborden sollten.
Ich wollte ein paar Projekte in Bulgarien vorantreiben. Wollte völlig unverbindlich Informationen über Gebäude die einer energetischen Sanierung bedürfen.
Doch eigentlich wollte man von mir wissen, ob ich in der Lage bin einen Kredit zu beschaffen .... zu sehr guten Konditionen.
Da ich das leider verneinen mußte sind die Kontakte etwas eingeschlafen.
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29.07.2012 14:52:04
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Man darf halt in Ungarn nicht langfristig investieren.
Je länger die Zeitspanne desto mehr kann passieren. Diese Investoren machen es richtig. Sie wollen sogar Erfolg garantieren. Mit wenig Geld viel erreichen. Da hört sich gut an.
Als Investor muss man halt immer aufpassen, dass man nicht zum Handkuss kommt. Man muss beide Seiten verstehen.
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29.07.2012 15:08:32
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Zitat von Ewald01  Man darf halt in Ungarn nicht langfristig investieren.
Je länger die Zeitspanne desto mehr kann passieren. Diese Investoren machen es richtig. Sie wollen sogar Erfolg garantieren. Mit wenig Geld viel erreichen. Da hört sich gut an.
Als Investor muss man halt[...] Zur Erinnerung. Thema ist hier PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15%die letzten Entwicklungem bei möglichen künftigen Rahmenbedingungen für PV in der EU Anti – Dumping KlageDietmar Lange
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29.07.2012 16:13:00
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@ Dietmar Lange
Das ist klar, die Rahmenbedingungen für PV in der EU könnten sich ändern wenn Solarworld mit der Klage durchkommt.
Für die Kunden und Errichter von PV Anlagen sind aber niedrige Preise gut. Ob die Solarworld abstrafen könnten?
Viele (ärmere) osteuropäische Länder müßten dann ja auch tiefer in die Tasche greifen und für die sind Kredite nicht selbstverständlich.
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