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Haustechnikforum
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Thema: PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15%
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PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15%
Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 24.07.2012 21:57:54
1742334
Zitat von Olaf Kunert Beitrag anzeigen
große Verluste machen nämlich im Augenblick alle

Hallo Olaf,

bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht.
Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die Belastungen aus der Vergangenheit. Und es waren keine Chinesen, sondern Amerikaner.

Grüße
Stefan
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.07.2012 23:27:11
1742380
. Hallo Olaf,

bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht.
Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die Belastungen aus der Vergangenheit. Und es waren keine Chinesen, sondern Amerikaner.

Grüße
Stefan


Nicht zu vergessen, auch deutsche Firmen!

Alte Bauernweisheit für PV -Skeptiker

Die Küken werden im Herbst gezählt !

Dietmar Lange
Verfasser:
Olaf Kunert
Zeit: 25.07.2012 07:01:53
1742416
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[i]. Hallo Olaf,

bis auf das "alle" gebe ich Dir vollkommen Recht.
Ich habe den Link nicht mehr, aber es gibt Neueinsteiger, die keinen Ballast mit sich herumschleppen und die preiswertesten Fertigungslinien haben. Die haben zwar keinen hohen Marktanteil, aber auch nicht die[...]


Die Frage ist, ob im Herbst die Anzahl der überlebenden Küken den wirtschaftlichen Aufwand ihrer Aufzucht noch rechtfertigt oder ob mit Alternativen, hier fällt einem sofort Windkraft ein, nicht ein nachhaltigeres Modell geschaffen worden wäre.
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 25.07.2012 08:30:28
1742432
Mit "wer zu spät kommt,den bestraft das Leben" ist natürlich das Rationalisierungsbesteben der dt. PV-Industrie gemeint,nicht der Eintritt in den Produktionsprozeß.Denn hätten deutsche Firmen sich nicht aufgrund der viel zu hohen Förderung auf ihren Lorbeeren ausgeruht,hätten wir auch bei deutschen Altfirmen ganz andre Bedingungen.

Daß jetzt ein Frank Asbeck von Solarworld bereit ist,auf seinen Gehalt zu verzichten,ist nichtssagend.Denn für seine Vermögenslage sind das Peanuts.

MfG
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 25.07.2012 11:08:30
1742494
Im Radio haben sie gesagt, dass die Strompreise steigen werden - eben wegen der Energiewende. Weil die so teuer kommt.

Dann kann man sich ja eine eigene PV Anlage montieren ....
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.07.2012 23:46:32
1742794
@Interessenten

Es bleibt spannend!

Solarworld soll Dumpingklage bei EU eingereicht haben

Dietmar Lange
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.07.2012 08:07:44
1742824
Und was bringt uns ein Protektionismus?
Als nächstes werden sich die Chinesen überlegen,wie sie zurückschlagen können.

Ein Frank Asbeck(Mitbegründer der Grünenpartei) mag wohl gute Kontakte haben,einen Gefallen tut er uns nicht.

Insofern verstehe ich immer weniger,warum beharrlich auf dem "es bleibt spannend" im Sinne von "vielleicht schaffen wir doch die überhöhte Weiterförderung" bestanden wird.

Ein Irrweg!

MfG
Verfasser:
stefans
Zeit: 26.07.2012 08:26:20
1742834
Hallo ölbaldaus,


natürlich wären (im Sinne der Kunden) weiter sinkende Modulpreise wünschenswert.

Aber selbst die Chinesen sagen vor dem Hintergrund einer derzeit weltweit ca. 3-fachen Produktionsüberkapazität, dass sie aktuell massiv draufzahlen. (subventioniert werden)

Die sind genauso von Werksschliessungen betroffen, stellt sich keine Nachfragesteigerung (und damit ein leicht steigender und stabiler Verkaufspreis ) ein...von einem Nachfragerückgang mal ganz zu schweigen.

Billiger gehts derzeit eben nimmer!
Auch nicht vom Chinesen.
Aber das hatten wir ja schon vor einigen Monaten.



Stefan
Verfasser:
solarfreundchen
Zeit: 26.07.2012 08:26:58
1742837
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@Interessenten

Es bleibt spannend!

Solarworld soll Dumpingklage bei EU eingereicht haben

Dietmar Lange


Anwälte klagen oft vergebens, aber niemals umsonst!

E.S.
Verfasser:
JoRy
Zeit: 26.07.2012 08:34:48
1742844
PV-Technik ist gut mit Automobilen zu vergleichen.

Bei der Produktion eines PKW werden mehr kWh verbraucht, und dazu mehr CO² in die Luft gejagt, als in der Nutzung von 10 Jahren mit 100-150 tsd km an CO² ausgestoßen wird.

Man müßte also alle Autos fördern, die 15 Jahre und länger fahren und
damit die CO² Bilanz positivieren.

Die andauernde Schielerei nach China als Wettbewerber vernachlässigt meist, die Produktionsbedingungen und die dortige Erzeugung der
Herstellungs-kWh.

Deutsche Automobilfirmen produzieren mit ökologischem Fiasko für die
Welt schon zig Jahre in China bestimmte Module, die in Europa nur
mit größeren und teureren Umweltauflagen herstellbar wären.

Leider ist die Politik für ökologische Gesamtbilanzen einfach zu blöde.

Gruß JoRy
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.07.2012 13:39:20
1743007
Die energetische Amortisationsdauer ist bekannt.Daß sie in China deutlich länger sein soll,halte ich für ein Gerücht.

Man will also eine Nachfragesteigerung?

Na,ganz einfach,dann müssen die Preise weiter sinken,und keinesfalls steigen(was ist denn das für eine Logik?)

PV kann sich nur durchsetzen,wenn die kWh sich mit anders erzeugten kWh preislich vergleichen läßt.Das ist derzeit noch nicht der Fall,wird aber kommen.

Haben wir denn mehr Interesse daran,daß in Silicon-Valley nahe Bitterfeld die (subventionierten)Arbeitsplätze erhalten bleiben,oder doch eher,daß wir zu günstigem eigenerzeugten Strom gelangen?

MfG
Verfasser:
claus2
Zeit: 26.07.2012 14:03:10
1743018
Die Amortisationsdauer ist ja im Wesentlichen vom Herstellungsfahren und damit verknüpft vom Typus des Moduls abhängig. Transportweg, Gewicht u. Verpackungsvolumen sowie Produktionsort kann man aber auch nicht ignorieren.
Vor allem ist der Strommix in China gewaltig kohlelastig. Wenn man also CO2-Äquivalenten oder CO2-Rücklaufzeit als Maßstab nimmt, macht es schon einen Unterschied.
Ich sehe das so, dass JoRy mehr Vorteile bei CIS und ähnlichen Modulen sieht, die ja durchaus auch bei uns im Land gefertigt werden.
Claus
Verfasser:
stefans
Zeit: 26.07.2012 14:29:44
1743034
Hallo ölbaldaus,


..."Na,ganz einfach,dann müssen die Preise weiter sinken,und keinesfalls steigen(was ist denn das für eine Logik?)"...

Weitergedacht und auf die Spitze getrieben hiesse das:

Werden die Dinger verschenkt, wird sich die Nachfrage dem Maximum annähern.
Dann jedoch hat aber das Problem, dass Ausgaben u. Einnahmen dauerhaft auf maximale Distanz zueinander gehen.
Das will man aber weder hier und noch nicht mal in China.

Logisch!

Bei aller Verbundenheit dem Kommunismus gegenüber, das ginge selbst der KP China zu weit.

Das ist dann pragmatisch!

;-))


Stefan
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 26.07.2012 14:34:36
1743037
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
PV kann sich nur durchsetzen,wenn die kWh sich mit anders erzeugten kWh preislich vergleichen läßt.Das ist derzeit noch nicht der Fall,wird aber kommen.
...doch kaum durch noch billigere PV... eher durch baldige weitere massive Stromkostensteigerung für Endverbraucher... Stimmt - ...es wird kommen!

PV-Modulpreise und Sonderangebote vom Anfang des Jahres finde ich nirgends wo mehr... kann sich wohl keiner mehr leisten alleine über Preis am Markt zu bleiben.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 26.07.2012 14:47:55
1743043
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
PV-Modulpreise und Sonderangebote vom Anfang des Jahres finde ich nirgends wo mehr... kann sich wohl keiner mehr leisten alleine über Preis am Markt zu bleiben.

Hallo Veco,

das war auch meine Einschätzung - aber angeblich zeigten die Preise ja, wie sehr die Kosten gesunken sind...

Grüße
Stefan
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 26.07.2012 15:36:32
1743068
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Die energetische Amortisationsdauer ist bekannt.Daß sie in China deutlich länger sein soll,halte ich für ein Gerücht.
Wenn man bei Sovello liest "Energieamortisationszeit von 1,25 Jahren sind unsere Solarmodule die Nachhaltigsten der Welt." dürfte man sowas gar nicht in Frage stellen - und mit...
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
PV-Technik ist gut mit Automobilen zu vergleichen.

Bei der Produktion eines PKW werden mehr kWh verbraucht, und dazu mehr CO² in die Luft gejagt, als in der Nutzung von 10 Jahren mit 100-150 tsd km an CO² ausgestoßen wird.
...schon gar nicht vergleichen wollen... ;-))

Noch 2011 haben bei Sovello von "modernste und weltbilligste (mit 50% weniger Silizium- und Energiebedarf...) neue Modul-Produktionslinie" geschwärmt (Link aus Archiv) - geholfen hat das Sovello (wie man weis) genau so wie Q-Cells (mit angeblich veraltete Technologie) gar nichts.

Fazit: billiger geht kaum... und wen ja - hilft trotzdem nicht...

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 10:55:02
1743383
Zitat von stefans Beitrag anzeigen
Hallo ölbaldaus,


natürlich wären (im Sinne der Kunden) weiter sinkende Modulpreise wünschenswert.

Aber selbst die Chinesen sagen vor dem Hintergrund einer derzeit weltweit ca. 3-fachen Produktionsüberkapazität, dass sie aktuell massiv draufzahlen. (subventioniert[...]


Es ist halt dann die Frage, ob es sich lohnt in PV zu investieren. In A lohnt es sich für Private oft nicht wenn/weil sie keine Förderung bekommen.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 27.07.2012 11:12:03
1743393
Es ist halt dann die Frage, ob es sich lohnt in PV zu investieren. In A lohnt es sich für Private oft nicht wenn/weil sie keine Förderung bekommen.

Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Bedingungen in Europa für den Einsatz regenerativer Energien in jedem Land oft völlig anders sind.

Der PV Markt A ist für Deutschland darum genau so wenig als Erfahrungs- und Know- how Quelle geeignet, wie Schweden im Bereich Solarthermie

;-)))

Dietmar Lange
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 11:22:33
1743399
Tja Dietmar Lange, die Voraussetzungen sind überall verschieden.

Es wurden heuer schon Solaranlagen von S nach A geliefert. Jetzt hat aber S..ca...y den Rotstift angesetzt - bei mir. Angeblich hätte nur ich verdient und die Firma nix wurde mir "vorgeworfen".

Zwar hat die (deutsche) Frachtgesellschaft die ich organisiert habe den Transportschaden, den sie verursacht hat, ersetzt, aber das reicht nicht. Zuwenig Gewinn wird generiert.
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 11:29:15
1743402
Auch die Thermografie sei ein Verlustgeschäft und für Gebäudesimulationen gäbe es derzeit begrenzt Aufträge.

Ich will mehr auf Forschung setzen. Mich mehr mit Bauphysik und thermischen Komfort als mit Solarberechnungen, Montageanleitungen usw. beschäftigen ....
Verfasser:
sukram
Zeit: 27.07.2012 12:08:34
1743435
Zitat von Veco aus VS;1743068Wenn man bei Sovello liest "Energieamortisationszeit von 1,25 Jahren sind unsere Solarmodule die Nachhaltigsten der Welt." dürfte man sowas gar nicht in Frage stellen - und mit...
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
[...
...schon gar nicht vergleichen wollen... ;-))

Noch 2011 haben bei Sovello von "modernste und weltbilligste (mit 50% weniger Silizium- und Energiebedarf...) neue Modul-Produktionslinie" geschwärmt[...]



Genau- wenn man berücksichtigt, dass vor kaum 2 Jahren hochgezogene Fabriken heute Pleite und, da schon veraltet, die Anlagentechnik nur in sehr begrenztem Maße wiederverwertbar sind, kann man wohl sämtliche Energieamortisationsberechnungen getrost in die Tonne treten.
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 12:26:09
1743453
Besser auf thermische Solaranlagen setzen ....
Verfasser:
heinbloed
Zeit: 27.07.2012 12:57:23
1743475
Betr. energetische Amortisation und landesspezifische Erzeugungsbedingungen:

Wie berechnet man die 'Konkurenz' der PV-Technologie ?

So wird wohl nichts draus:

http://www.iwr.de/news.php?id=21661
Verfasser:
sukram
Zeit: 27.07.2012 13:09:02
1743480
Danke-
Zitat:
Nach Informationen der Umweltschutzorganisation Greenpeace...


das genügt; (machen "Die" doch auch so, wenn ich aus dem Atomforum zitieren tät' ;-)

Kann mich aber an mehrere empörte Reportagen der QM/MSM hierzuland' erinnern, daß die örtl. Finnen sich doch tatsächlich erlauben, begeistert zu ein, und über ein im Bau befindiches Endlager tief im Granit.
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 13:09:44
1743483
Hast du auch den Artikelgelesen?
Verfasser:
heinbloed
Zeit: 27.07.2012 13:43:15
1743507
Betr. energetische Amortisation ......

Beim finnischen Atomprojekt wird Eon sicher eigene Zahlen vorlegen, das ist ja Bedingung.

Oder werden die wieder einfach die Klappe halten, den Aktendeckel schliessen und aussteigen? So wie in Gross-Britannien ?

Wir erinnern uns: in GB sollten keine Subventionen an AKWs mehr fliessen. Da ging Eon einfach nach Hause. Und RWE veroeffentlichte einen Strommindestpreis von € 100.-/MWh (oder waren es £ ?) der noetig waere um Atomstrom nur zu produzieren. Ohne Endlagerkosten.
Und dann ging auch RWE.....
Verfasser:
heinbloed
Zeit: 27.07.2012 13:56:40
1743520
Gut aufgemerkt, Ewald01 !

In Spanien - wo der Stromverbrauch seit Jahren um ca.1% pro Monat zurueckgeht und jetzt eine Stromsteuer insbesondere fuer Erneuerbare geplant ist - gehen die Kohle/Gas/Atommanufakteure den Bach runter.

Ohne die hohen Investitionen der Stromanbieter in erneuerbare Stromerzeugung staende bereits der Bankrott fuer einige Stromerzeuger vor der Tuer. Der landesspezifischen Bedarf der USA und Brasiliens an erneuerbaren Energien kombiniert mit dem landesspezifischen Foerderprogrammen rettet den spanischen Stromkonsumenten vor noch uberhoehteren Rechnungen. Bzw. vor dem Black-out:

http://www.pennenergy.com/index/power/display/8113819606/articles/pennenergy/power/renewable/2012/july/spanish-energy_firms.html

Die ueberleben weil sie "Erneuerbar" koennen.
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 27.07.2012 14:23:07
1743537
@ heinbloed

Erneuerbare Energien, allen voran PV, erfordern langfristige Investititionen.
In Bulgarien beispielsweise sind Vergütungen für die nächsten 20 Jahre nach der Errichtung der Anlagen garantiert.

Die Frage ist ja immer, ob sich die Länder auch tatsächlich daran halten oder ob beispielsweise in bestehende Vergütungen eingegriffen wird oder ob neue Steuern für Strom aus PV kommt usw.

Langfristig investieren ist immer ein Risiko. In 10 oder 20 Jahren kann viel passieren ....

Daher machen wie die Briten. Fokus auf Investititionen die sich innerhalb von 2,5 Jahren ... max. 3 Jahren amortisieren ...
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 28.07.2012 14:14:33
1743886
Zitat von Ewald01 Beitrag anzeigen
@ heinbloed

Erneuerbare Energien, allen voran PV, erfordern langfristige Investititionen.
In Bulgarien beispielsweise sind Vergütungen für die nächsten 20 Jahre nach der Errichtung der Anlagen garantiert.

Die Frage ist ja immer, ob sich die Länder auch tatsächlich[...]


In den meisten zivilisierten Ländern gilt in der Gesetzgebung ein

Rückwirkungsverbot

Steuern auf Einnahmen sind ein anderes Thema.

Bei Kraftwerksanlagen sind lange Amortisationszeiten üblich.
Auch die Briten bauen keine Stromerzeugungsanlagen, die sich in zwei bis drei Jahren amortisieren.

Eventuelle eigene Erfahrungswerte mit Gebäudesanierungen in ehemaligen Ostblockländern sind bei diesem Thema irrelevant.

Dietmar Lange
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 28.07.2012 19:06:27
1743972
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Ewald01 Beitrag anzeigen
[...]


In den meisten zivilisierten Ländern gilt in der Gesetzgebung ein

Rückwirkungsverbot

Steuern auf Einnahmen sind ein anderes Thema.

Bei Kraftwerksanlagen sind lange[...]


Das ist mir schon klar.

Aber z.B. haben u.a. österreichsiche Banken in Ungarn schlechte Erfahrungen gemacht. Dort wurde ja ein umstrittenes Gesetz eingeführt, dass Gebäudeeigentümer mehr oder weniger vor den explodierenden Raten bei Fremdwährungskrediten schützen sollte.

Auch Tschechien hatten wir schon mal hier im Forum. Da ging es auch um PV und ein Gesetz.

Deshalb ist die Frage, ob derartige Gesetze auch bei einer sich stark verschlechternden Wirtschaftslage eines osteuropäischen Staates eingehalten werden. Ich zweifle daran weniger, allerdings dürften doch andere "Investoren" die Sache anders sehen.

Man will eben nur kurzfristig investieren.
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 29.07.2012 07:53:41
1744062
Ungarn wurde ein Opfer der Franken-Aufwertung.Wieder mal waren Fluchtgelder aus Südländern im Spiel.Dadurch erhöhten sich die Nominalwerte ungarischer Schulden fast bis aufs doppelte.Als der Franken 1:1 zum Euro stand,zog man die Notbremse,um nicht durch Spekulation vernichtet zu werden.Richtig so.

Das viel kritisierte Ungarn macht vieles richtig.

MfG
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 29.07.2012 14:46:47
1744179
Ja, ist auch richtig so.

Sehe ich auch so.

Ich aber bin der Meinung, dass sich arme Leute/Länder etc. kein Geld ausborden sollten.

Ich wollte ein paar Projekte in Bulgarien vorantreiben. Wollte völlig unverbindlich Informationen über Gebäude die einer energetischen Sanierung bedürfen.

Doch eigentlich wollte man von mir wissen, ob ich in der Lage bin einen Kredit zu beschaffen .... zu sehr guten Konditionen.

Da ich das leider verneinen mußte sind die Kontakte etwas eingeschlafen.
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 29.07.2012 14:52:04
1744182
Man darf halt in Ungarn nicht langfristig investieren.

Je länger die Zeitspanne desto mehr kann passieren.
Diese Investoren machen es richtig. Sie wollen sogar Erfolg garantieren.
Mit wenig Geld viel erreichen. Da hört sich gut an.

Als Investor muss man halt immer aufpassen, dass man nicht zum Handkuss kommt. Man muss beide Seiten verstehen.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.07.2012 15:08:32
1744185
Zitat von Ewald01 Beitrag anzeigen
Man darf halt in Ungarn nicht langfristig investieren.

Je länger die Zeitspanne desto mehr kann passieren.
Diese Investoren machen es richtig. Sie wollen sogar Erfolg garantieren.
Mit wenig Geld viel erreichen. Da hört sich gut an.

Als Investor muss man halt[...]



Zur Erinnerung.

Thema ist hier

PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15%

die letzten Entwicklungem bei möglichen künftigen Rahmenbedingungen für PV in der EU

Anti – Dumping Klage

Dietmar Lange
Verfasser:
Ewald01
Zeit: 29.07.2012 16:13:00
1744199
@ Dietmar Lange

Das ist klar, die Rahmenbedingungen für PV in der EU könnten sich ändern wenn Solarworld mit der Klage durchkommt.

Für die Kunden und Errichter von PV Anlagen sind aber niedrige Preise gut. Ob die Solarworld abstrafen könnten?

Viele (ärmere) osteuropäische Länder müßten dann ja auch tiefer in die Tasche greifen und für die sind Kredite nicht selbstverständlich.
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