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Thema: Mini Grundstück und Erdwärme
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Mini Grundstück und Erdwärme
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 09.05.2012 18:55:13
1714275
Hallo 1897,

sicher ist: für die 7 kW brauchst Du 3 x 300 Meter 32er Rohr.

Völlig unklar ist, was Du da an Kollektor bauen kannst, weil Du nicht weisst wie der Boden ist. Du weisst also nicht, ob Du das Rohr so in den Boden bringen kannst, dass sich die Sache auch lohnt.

Daraus folgt nach meiner Meinung eindeutig der erste notwendige Schritt: herausfinden wie der Boden ist, bis in eine Tiefe von gut 2.5 Metern. Ob Du das mit der Schaufel oder mit einem (wie auch immer gearteten) Bagger machst musst Du entscheiden. Aber um diesen ersten Schritt kommst Du nicht herum.
Erst danach weisst Du, wie tief Du wie weit von den Gebäuden risikolos graben kannst, ob Du also einen Kollektor mit der erforderlichen Kälteleistung überhaupt realisieren kannst.
Wenn ja, kannst Du das Rohr bestellen und wir machen einen detaillierten Plan.

Und Mut zum Risiko wäre hier auch völlig fehl am Platz. Du darfst keinesfalls Gebäudeschäden riskieren.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
1897
Zeit: 09.05.2012 20:02:04
1714306
OK, verstehe Bernd d.h. es könnte nach dem Baggern heraus kommen, das mein Projekt nicht realisierbar ist und ich das Projekt wieder vergessen kann, oder?

Grüße

1897
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 10.05.2012 17:20:11
1714660
Klar, wenns richtig schlecht läuft kann das sein.

Du musst ja nur in 1.5 Metern Tiefe auf Pudding stoßen, so dass Gräben da unten dauernd nachbrechen, dann wars das. Wenn Du nicht tiefer als 2 Meter kannst macht das wenig Sinn.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
1897
Zeit: 25.05.2012 13:52:28
1720263
Das kleine süße "Schnukelchen" ist heute eingrtroffen -kein Vergleich zum Tecalor-"Monster"

Für die Baggeraktion war bisher noch keien Zeit.
Verfasser:
1897
Zeit: 19.09.2012 12:05:47
1764040
Nachdem ich mehr als eine Nach drüber geschlafen ahben und mit einigen Leuten über die Idee gesprochen ahbe, werd ich das Grundstück nicht in diesem Rahmen umbaggenr. Die Gefahr ist einfach zu groß, das da etwas rutscht oder absackt und dann wird es heftig teuer.

Sofern es da keine elegante Lösung ohne großen Aushub gibt, also eine Kabeleinfädelmaschine oder tiefes Fräsen von schmalen "Fugen", bleibt wohl für mich nur die Bohrung, die Jahr bei 6KW mit 2x45m machbar und genehmigt ist.
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 19.09.2012 13:38:45
1764101
Dann solltest Du Dir aber mal ein Angebot über eine Direktverdampfer-Sonden-Anlage besorgen. Ein Vergleich lohnt sich allemal.
Kurt
Verfasser:
crax
Zeit: 19.09.2012 14:44:17
1764130
Zitat von 1897 Beitrag anzeigen
....Die Gefahr ist einfach zu groß, das da etwas rutscht oder absackt und dann wird es heftig teuer.
Eine Erkenntnis die den Grabenkollektorfans nach "Forumsart" vollkommen abgeht. Zusätzlich die Gefahr der "Hebung" infolge Vereisung der Quelle. Ungeachtet dessen, wird Überbauung z.T. nahezu als problemlos hingestellt ;-)
Zitat von 1897 Beitrag anzeigen
...., also eine Kabeleinfädelmaschine oder tiefes Fräsen von schmalen "Fugen", bleibt wohl für mich nur die Bohrung, die Jahr bei 6KW mit 2x45m machbar und genehmigt ist.
Schmale Grabenkollektoren (tiefes Fräsen) gibt es, sogar hierfrür notwendige Technik (Grabenfräsen bis 4m Tiefe) ;-)
Wenn allerdings der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für das BV nicht bekannt sind, dürfte sich jegliche Quellenauslegung im Bereich des Hellsehertums bewegen! ;-)

mfg
Verfasser:
1897
Zeit: 19.09.2012 15:31:29
1764148
Ja, solche Grabenfräsen gibt es, aber die sind dann mächtig groß. Auch Anbauvarianten für bagger habe ich mir angeschaut, aber der nötige Bagger ist dann ein ziemliches Geschoß und darf hier eigentlich nicht in die Straße bzw. ich müßte wohl nocht etwas mauer abreißen damit der aufs Grundstück fahren kann.
Ob das dann inkl. des Risikos noch günstiger ist als die 2 Bohrungen bleibt fraglich. Das ist ne erprobte Sache und wäre nivht so eine Gratwanderung.

Bis die kleine 6KW Wärmepumpe nebst der max. genehmigten 2x 45m einfach Sonde, das Haus voll versorgen kann, werden wohl noch 3-5 Jahre ins Land gehen.
Verfasser:
crax
Zeit: 19.09.2012 18:14:41
1764223
Zitat von 1897 Beitrag anzeigen
....Ja, solche Grabenfräsen gibt es, aber die sind dann mächtig groß.
Ich habe schon "Kleine", etwas größer als ein Minibagger, gesehen, wobei goß bzw. klein stets relative Betrachtungen sind.
Im Zweifelsfall ist die Vertikalbohrung sicherlich die ergiebigste Variante, nicht die preiswerteste.
Ob hier 2x 45 m ausreichend sind, sollte der Planer beurteilen können.

mfg
Verfasser:
1897
Zeit: 13.10.2012 09:47:40
1775830
Für einen Flächenkollektro ist es jetzt eh zu spät, da ein Schuppen für PV einen Teil der Grundstücks für sich in Anspruch nimmt.

Das mit der Bohrung werd ich mir mal nächstes jahr überlegen. Waren ja glaueb ich 2 Jahre, bis die genehmigung verfällt...
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