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Haustechnikforum
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Thema: Mit Sonne heizen
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Seite 4 von 4 [Beitrag 106 bis 129 von 129]erste <1234>letzte 
Mit Sonne heizen
Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.05.2012 19:09:12
1718456
@ cleodor


Ich denke, da sieht jogi zu Schwarz.

Schau mal was für Gebäude auf Streifen-
fundamente errichtet werden.
Da dürfte die Flächenlast durch Mauerwerk
und Betondecken wesentlich
höher liegen...

Gruss

winni
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 20.05.2012 19:31:36
1718464
Es gibt zwar keine gesetzlichen Vorgaben über eine Kombination, aber doch, dass Neubauten einen Anteil Erneuerbarer Energien nutzen müssen, und fast alle haben die Alibi ST drauf. Damit ist das gesetzlich doch im Grunde indirekt vorgegeben, oder etwa nicht ???

Das ist auch wieder falsch!

Einfach mal den Text des EEWärmeG lesen.

Die häufigste von den Bauherren gewählte Art der Erfüllung der regenerativen Baupflicht bei Neubauten war bisher übrigens die Ersatzmaßnahme zusätzliche Wärmedämmung.

Bei gerätetechnischen Lösungen dominierte bisher die Wärmepumpe.

Dietmar Lange
Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.05.2012 19:48:44
1718477
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,
danke mal für Deine ausführlichen Berechnungen. Die werd ich mir noch ein paar mal durchlesen.
Zum Speicher, es ist der WES910 C mit Kaskade ausführung. Er ist mir in erster Linie als Brauchwasser Erwärmer wichtig.
Zu meinem Keller ist das so, dass es keinen Bauplan[...]


Nach dem Motto viel hilft viel Beton hingeschüttet LOL

Hm - wenn du mit 1,5t rechnest, ist das zwar schon ne Nummer unkritischer, aber

Hab grad meinen Bauing. Nachbarn gefragt (kein Statiker...) aber der meint auch, dass 15 - 18t Flächenlast auf einer Teilfläche des Kellers nach 2-3 Jahren zu Setzungsrissen im Haus oben drüber führen kann. Zusätzliche Belastungen in dieser Größenordnung seien nicht ohne, er würde so was am eigenen Haus nicht riskieren.

Somit teilt er meine Bedenken voll.

Letztendlich ist es deine Entscheidung, was du machst.

(deshalb meine Lösung für einen großen Speicher neben dem Haus)

LG jogi
Verfasser:
cleodor
Zeit: 20.05.2012 21:05:50
1718517
...die Wände sind zumindest 35cm dick. Dass kann ich an zwei Stellen messen.
Andere Frage, wie verhält es sich dann bei den z.B. bei den Pufferspeicher mit 1500 oder 2000 Liter die haben ja dann auch eine höhere Flächenlast...
Wenn ich nun die Dämmung entsprechend vergrößere habe ich weniger Nettovolumen aber die Flächenlast sinkt ja dann entsprechend.

schöne Grüße
Cleodor
Verfasser:
heinbloed
Zeit: 20.05.2012 22:47:18
1718575
@ Cleodor:

Lassen Sie sich nicht bange machen. Mit 1,5 oder 2 Tonnen sollte eine ehemalige Fabrikhalle locker hinkommen.
Als Beispiel: in der Altbausanierung wo es haeufig keine Plaene gibt wird mit Wasserlast nachgemessen, unter amtlicher Aufsicht. Der sogenannte "Stresstest"(nicht zu verwechseln mit dem Merkelschen Atompapiertigerdiktat).
Dabei wird die zu belastende Flaeche mit Folie ausgekleidet und das so enstandene Becken mit Wasser befuellt. Fuer eine Abnahme als Wohnraum dient hier die 1 Metermarke, also Wasser 1 Meter hoch.
Kracht die Decke/der Fussboden schon vorher zusammen ist sie durchgefallen. Im wortwoertlichen Sinn.
Healt sie den einem Meter Wasser ist sie als Wohnraum zugelassen. Es ist sehr selten das ein Bauwerk bei solch einem Test nachgibt, die allermeisten bestehen.
Frueher wurde mit sehr viel mehr Redundanz gearbeitet, eine Schippe draufgelegt, ein Balken extra eingezogen.

So ein Test laesst sich im Erdgeschoss ohne Unterkellerung selber machen.

Sprechen Sie mal mit einem Statiker, Bauingenieur. Folie und Wasser sind nicht teuer.
Verfasser:
jogi54
Zeit: 21.05.2012 00:30:09
1718591
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
...die Wände sind zumindest 35cm dick. Dass kann ich an zwei Stellen messen.
Andere Frage, wie verhält es sich dann bei den z.B. bei den Pufferspeicher mit 1500 oder 2000 Liter die haben ja dann auch eine höhere Flächenlast...
Wenn ich nun die Dämmung entsprechend vergrößere habe ich[...]



na ja die Speicher haben meist nur 1000 l und dann sind das Einzellasten die durch den Beton abgetragen werden - Lastverteilung in die Fläche.

dann sind das in Summe bei 3 - 4 Speichern halt nur 4 - 5 t aber keine 15t auf 12m² verteilt...

Deshalb mein Rat, das soll sich jemand ansehen, der sich damit auskennt - von weitem kann man nur ein schlechtes Bauchgefühl haben... Frag mal rum, ob jemand Bau Ing. oder Architekt ist oder einen kennt.

Wie schon gesagt, letztendlich musst du entscheiden und die Folgen deiner Entscheidung tragen.

apropo - der Stresstest von @heinblöd hat überhaupt nichts mit möglichen Setzungserscheinungen zu tun, das ist ein momentaner Belastungstest, um die Stabilität für kurzfristige Überlastungen zu testen.

Da dein Kellerboden jedoch ungeplant gebaut wurde (wahrscheinlich gibt es da auf dem Bauamt nix drüber - illegal gebaut - sonst wäre das die Quelle für die Statik des Bodens dort einsehbar) kann das nur ein Fachmann beurteilen. - empfiehlt ja auch @heinbloed...

Bin jetzt wohl ne Woche aus beruflichen Gründen weg - in USA, ob ich da Zeit und Zugang zum Net habe, ich weiß es nicht

LG jogi

p.s. mach blos keinen scheiß, den du später bitter bereust...

p.p.s. damit muss dein Projekt ja nicht sterben, so eine Fläche zu ertüchtigen geht ja durchaus mit ggf. etwas Stahl und Beton zur Aussteifung
Jogi
Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.05.2012 00:53:45
1718595
Hallo jogi,

mal ein anderes Beispiel nach den Streifenfundamenten:

Nimm einen Kellergeschweissten-Öltank.

Ich habe noch nie gehört, das da besondere
Anforderungen an die Bodenplatte gestellt
werden?

Gruss

winni
Verfasser:
berggeschrey
Zeit: 21.05.2012 23:08:25
1718941
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von berggeschrey Beitrag anzeigen
[...]
An so was hab ich auch schon gedacht - sehe viele Vorteile (besonders in Heizsaison)... Hast schon konstruktive Ideen erarbeitet (Trägerkonstruktion, Abdichtung, Hinterlüftung...)?

mfg
Veco aus VS


@ veco und intressenten
die heutigen niederschläge in form von hagel werte ich als pro fassadencollie .
zu deinen posting . ich strebe keine hochprozentige solare deckung an , dazu ist der breitengrad zu weit im N .
ST an der fassade ist noch komplizierter als LK . ich will die PV zum eigenbedarf nutzen .die luftführung soll die module kühlen und die LK vorheizen . im sommer blasen sie tags wieder ins freie und in den frühen morgenstunden kühle luft ins haus , bis ich einen speicher gefunden habe .
die befestigung ist eine normale stahlschienenkonstruktion . die ist mit eingeklebten gewindestangen an der fassade auf abstand geschraubt .sie ist schlagwetterdicht und zuluft tritt an den PV -elementen ein .
wenn das ganze gebilde öffentlichtauglich ist stell ich es dir vor .

glück auf und immer einen sonnenstrahl auf den collie !
Verfasser:
berggeschrey
Zeit: 21.05.2012 23:19:50
1718945
Zitat von Hoogo Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

OK, eine Luftschicht zwischen PV-Modul und Glas würde für weitere spiegelnde Flächen sorgen, somit käme weniger Licht am PV-Modul an.

Verschmutzung durch frische Luft würde den Ertrag weiter senken und wäre nur schwer zu entfernen.

Dafür verdoppelt man die[...]


@ hoogo und interesenten .

die luftcollies welche ich kenne haben alle einen filter und ich bevorzuge die mit geringen kunststoffanteil .verschmutzung ist genau so wie bei allen lüftungsanlagen .
wenn du ein PV modul aufspaltest und luft durchführst , hast du theoretich plus aber durch korrosion wird das ding nicht funktionieren , wie bei der guten alten glühlampe .

in diesen sinne
Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.05.2012 03:34:16
1718971
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Hallo jogi,

mal ein anderes Beispiel nach den Streifenfundamenten:

Nimm einen Kellergeschweissten-Öltank.

Ich habe noch nie gehört, das da besondere
Anforderungen an die Bodenplatte gestellt
werden?

Gruss

winni


An einen Ölkeller werden sehr wohl diverse Anforderungen gestellt, zum Einen wg WHG (Öl darf nicht ins Grundwasser gelangen, also Forderung nach entweder Doppelwandigem Tank oder Öl-/Wasser- dichter Wanne - und so ganz nebenbei werden statisch auch die höheren Belastungen eingerechnet - darauf zu sehen, dazu gibt es den Prüfstatiker...

Ich verstehe euch nicht, ihr wollt euch gegen besseres Wissen um Tatsachen herum mogeln, die ggf im Extrem dazu führen können, dass ein Haus vom Bauamt für unbewohnbar erklärt wird und abgerissen werden muss. So eine statische Überprüfung durch einen Prüfstatiker kostet bestimmt nicht die Welt, hilft Schäden zu vermeiden, und man bekommt als Laie einen Verantwortlichen...

Genau betrachtet ist es wahrscheinlich sogar so, dass wie bei einem KFZ die Zulassung verfällt, wenn das Fahrzeug wesentlich verändert wird - auch beim Haus, wenn sich die statische Nutzung wesentlich ändert, sind alle außen vor - und die Genehmigung verfällt und keine Versicherung muss auch nur einen cent bezahlen... Muss man sich so was antun ???

LG aus USA jogi
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.05.2012 12:19:54
1719065
Okay, jogi,

man kann immer noch jemand fragen, um sicher
zu sein.

Aber wir haben hier eine flächig aufliegende
Last auf einer Bodenplatte auf gewachsenem
Boden.
Was soll da passieren, an der Stelle waren
früher mal vielleicht 2,5 Meter Erde, die auch was
gewogen haben.

Glaubst Du der Boden verdichtet sich, wenn nun
1,5 Tonnen Wasser aufgebracht werden?

Probebohrung des Bodens würde ich machen.
Unter Umständen ist da auch nur ein paar
Zentimeter Estrich eingebracht worden?

Gruss

winni
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.05.2012 12:28:58
1719068
Gewicht Bodenaushub ist rund 1,7 Tonnen/m3.

An der Stelle "standen" also bei 2 Meter Aus-
hub schon mal rund 3,4 Tonnen/m2 Gewicht.

Gruss

winni
Verfasser:
jogi54
Zeit: 24.05.2012 00:49:26
1719712
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Gewicht Bodenaushub ist rund 1,7 Tonnen/m3.

An der Stelle "standen" also bei 2 Meter Aus-
hub schon mal rund 3,4 Tonnen/m2 Gewicht.

Gruss

winni


Hallo Winni,

nachdem ich ein Erlebnis hatte, das im Grunde sehr harmlos war, aber mir gezeigt hat, was da so alles passieren kann, sage ich - sowas nur mit Absicherung durch einen Fachmann.

mein Nachbar hat vor Jahren ca. 1 m³ ausgehoben um einen kleinen Teich anzulegen, etwa 1m von der Grenze zu mir, auf der ein Flechtzaun stand. Dummerweise hat er das Loch so gelassen, und der Teich wurde kein Teich und blieb leer. Das hatte zur Folge dass sich bei mir - samt Flechtzaun das Gelände innerhalb von 3 Jahren um ca. 30 cm absenkte. Da auf seiner Seite kein Druck mehr da war wanderte die Erde einfach zu Ihm. Da ging es nur um 1,7t (1m³ Erde weniger Belastung auf ca. 2m² Fläche)

Oki - zwischenzeitlich ist auf beiden Seiten wieder aufgefüllt worden und das Gelände im Gleichgewicht, der Flechtzaun ist durch eine Mauer mit einem ordentlichen Fundament mit einigen Eisen drin ersetzt worden, und Ruhe ist - dank der Beratung durch einen Bauingenieur.

Bei einem Haus, bei dem eine Aktion im schlimmsten Fall zu ein Totalschaden führen kann, würde ich immer das Geld in die Hand nehmen und mich da absichern.

Ich hab da auch keine weitere Lust mehr, da drüber spekulativ rum zu diskutieren - das ändert überhaupt nix...

LG Jogi
Verfasser:
winni 2
Zeit: 24.05.2012 01:00:59
1719715
Hallo jogi,

auch wenn du keine Lust mehr hast, setze ich doch
noch einen drauf.

Es gibt offenbar keine Baupläne für den Keller,
sehr wahrscheinlich auch kein Bodengutachten?
Was soll der Experte da sagen?

Ich wette, der sagt, das müsste gehen, aber
ich übernehme keine Gewährleistung dafür...

Und Totalschaden?
Ich kenne einen Statiker, der hat öfters sein
Geld damit verdient, das er komplette Gebäude,
die durch Bergschäden einseitig absackten, wieder
ins Lot brachte.

Gruss

winni
Verfasser:
jogi54
Zeit: 24.05.2012 03:20:54
1719720
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Hallo jogi,

ach kenne einen Statiker, der hat öfters sein
Geld damit verdient, das er komplette Gebäude,
die durch Bergschäden einseitig absackten, wieder
ins Lot brachte.

[...]


Wenn du schon einen Statiker kennst, wieso fragst du nicht den, der wird dir genau sagen können, was unter welchen Bedingungen bei dir geht.


LG jogi
Verfasser:
cleodor
Zeit: 24.05.2012 08:55:26
1719764
... so der Teil des Kellers in dem der Speicher kommen soll ist leer.
Ein Architekt hat sich das mal angesehen, und gemeint ich solle ´probebohrungen´ machen. Also werde ich nun ein paar Löcher Bohren und die Dicke der Bodenplatte messen. Wenn diese dann zu dünn ist, also unter 20cm dann werde ich den Boden nochmals betonieren und das Thema Statik dürfte somit erledigt sein.
Ich habe nun die EPS Platten 180mm WLG035 geholt und damit werden später zwei Wände doppelt also 360mm gedämmt.
Das alles dauert aber noch ein paar Wochen...

Schöne Grüße
Cleodor
Verfasser:
jogi54
Zeit: 25.05.2012 00:40:34
1720072
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
... so der Teil des Kellers in dem der Speicher kommen soll ist leer.
Ein Architekt hat sich das mal angesehen, und gemeint ich solle ´probebohrungen´ machen. Also werde ich nun ein paar Löcher Bohren und die Dicke der Bodenplatte messen. Wenn diese dann zu dünn ist, also unter 20cm dann werde ich den Boden nochmals betonieren und das Thema Statik dürfte somit erledigt sein.[...]


@Cleodor

wenn du meinst, ok, viel Glück mit dieser Auffassung von Statik.

Hab mal deinen Speicher mit deinen Iso Angaben nachgerechnet.
3 x 4 x 2m brutto 24m³, 36cm isoliert mit WLG 0,035
Nettovolumen: 3,28 x 2,28 x 1,28m = 9,57m³
Verlust nach Standardberechnung bei (65-20)K: 5,5kWh/Tag
Speicherkapazität bei (90 - 30)K : 1118kWh
spez. Speicherkapazität: 11,13 kWh/K
durchschnittlicher Temperaturverlust: 0,49 K/Tag
(dieses ohne Betrachtung von Verlusten durch die Anschlüsse)
Ainnen/Vinnen = 3,05

LG jogi
Verfasser:
intelligenthome
Zeit: 25.05.2012 14:56:22
1720286
Ich bin kein Freund von lästiger Werbung in Foren, aber ich komme nicht umhin auf eine Website zu verweisen, die meinem Schwager bei der Auswahl seiner Solaranlage geholfen hat. Er wollte erst nichts davon wissen, nahm sich aber aus einer Stimmung heraus vor, sich zu informieren, landete auf Käuferportal und gab aus Jux eine Anfrage ab. Und der ganze Prozess gefiel ihm so sehr, dass er sich über die Seite auch andere Produkte hat vermitteln und beraten lassen. Sowas gibt's halt auch. ;)
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 04.06.2012 08:05:34
1723374
Hallo,

passend zu diesem Thema wird auf der Hauptseite von HTD gerade eine Wärmepumpe vorgestellt, die einen integrierten Regler hat, um PV selbst zu nutzen. Pfiffig ist die Idee, die VL-Temperaturen bei Solareinstrahlung einfach etwas zu erhöhen um so den Estrich als Speicher zu verwenden. Bei unserem Haus mit Heizungsrohren in den Betondecken und konventioneller FBH im Estrich ständen dann etwa 150 cbm Speicher zur Verfügung. Bei einer Temperaturüberhöhung von 1 K ständen über 100 kWh Speicherkapazität zur Verfügung, was bei einer Heizlast von grob 5 KW für etwa Tag reicht. Das ganze wohlgemerkt im Kernwinter und ohne anderweitige interne oder solare Gewinne. Bei moderaten Temperaturen, welche bei uns doch einen Großteil der Zeit ausmachen, könnten wir vermutlich schon einige Tage damit überbrücken, und das ganz ohne Riesenpuffer im Keller.

Grüße,

Jojo_
Verfasser:
crax
Zeit: 04.06.2012 15:11:46
1723548
Zitat von intelligenthome Beitrag anzeigen
...Und der ganze Prozess gefiel ihm so sehr, dass er sich über die Seite auch andere Produkte hat vermitteln und beraten lassen.
Hoffentlich hat er auch einen WMZ installieren lassen und weiß damit im Nachherein, dass seine Investition vermutlich eine Fehlentscheidung war ;-) Dann allerdings kaum noch zu ändern und plötzlich wird man grün :-)

mfg
Verfasser:
jogi54
Zeit: 05.06.2012 02:17:53
1723819
Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Hallo,

passend zu diesem Thema wird auf der Hauptseite von HTD gerade eine Wärmepumpe vorgestellt, die einen integrierten Regler hat, um PV selbst zu nutzen. Pfiffig ist die Idee, die VL-Temperaturen bei Solareinstrahlung einfach etwas zu erhöhen um so den Estrich als Speicher zu[...]


Hi Jojo
kannst du mir mal erklären was eine Wärmepumpe mit den statischen Problemen eines großen Wasserspeichers zu tun hat

tät mal sagen - Thema verfehlt und Werbung von der Seite

keine hilfreiche Aktion

LG jogi
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 05.06.2012 10:32:50
1723874
Hallo Jogi,

eine Wärmepumpe hat mit den statischen Problemen eines großen Wasserspeichers nichts zu tun. Wie kommst Du denn darauf?

Die Ursprungsfrage drehte sich um das Heizen mit Sonne, und genau das ermöglicht diese Regelung. Ich finde das ist ein Volltreffer für dieses Thread.

Ich kenne sonst keine kommerziell erhältliche Wärmepumpe, die den PV-Ertrag auswertet und entsprechend speichert. Tja, ohne Werbung würde die Welt nie von dieser Option erfahren ;-)

Grüße,

Jojo_
Verfasser:
crax
Zeit: 05.06.2012 11:33:43
1723886
Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
.. Pfiffig ist die Idee, die VL-Temperaturen bei Solareinstrahlung einfach etwas zu erhöhen um so den Estrich als Speicher zu verwenden.
Was ist daran pfiffig ? Wie naiv muß man denn sein, um ein überhöhtes Angebot bei keinem oder gerigem Bedarf zu favorisieren? Das Einspeichern von Energie führt auch zur Abgabe, auch wenn es man eigentlichnicht möchte bzw. es nicht erforderlich ist ;-)

mfg
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 05.06.2012 13:07:22
1723908
Hallo Crax,

pfiffig ist es, die Raumtemperatur kurzzeitig zu erhöhen, um so Wärme einzuspeichern. Man macht bei der passiven Solarnutzung durch Fenster nichts anderes. Oder schaltet eine Heizung bei Sonneneinstrahlung durch die fenster bei Überschreiten von 20,01°C Raumtemperatur sofort in den Kühlbetrieb und bei Unterschreiten von 19,99°C wieder auf Heizen? Gewisse Temperaturschwankungen im Haus lässt man nunmal zu, also kann man diese auch zur Speicherung der Sonnenenergie nutzen.

Mal wieder für unser Haus überschlagen: gleichmäßige Temperaturerhöhung um 1K speichert > 100 kWh. Ein wassergefüllter Pufferspeicher müsste dazu bei Aufheizen auf 80°C und FBH-VL von 30°C etwa 1500 L haben. Das Fass steht rum, muss auch angeschafft werden, hat auch Wärmeverluste an den Aufstellraum, der häufig sogar außerhalb der thermischen Hülle steht.

Das macht die Idee, die Wärmepumpenregelung endlich mit PV-Nutzung zu koppeln, sehr interessant.

Grüße,

Jojo_
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