Mo, 20. Oktober 2014 | 06:18:33 Uhr

Haustechnikforum
  - News

Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- News</span>
Thema: Heizöl mit Brennwerttechnik ist preiswerter als Holzpellets
Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
An diese Adresse wird ein Link gesendet. Ihr Beitrag wird erst nach Klick auf diesen Link veröffentlicht werden.
   
Ihr Beitrag:
 
 
 

Durch Absenden dieses Beitrags erklären Sie sich mit den Regeln des HaustechnikDialog-Forums einverstanden.

Bitte beachten Sie: Die Veröffentlichung fremder Texte, z.B. Pressemeldungen, kann auch mit Quellenangabe eine Verletzung des Urheberrechts darstellen.

Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 25 von 74]erste <123>letzte 
Heizöl mit Brennwerttechnik ist preiswerter als Holzpellets
Verfasser:
Redaktion HTD
Zeit: 21.02.2007 00:00:00
573859
Neben dem Energieinhalt des Brennstoffs ist die Effizienz der jeweiligen Heiztechnik ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Beurteilung verschiedener Heizenergien.

Verfasser:
northcup
Zeit: 21.02.2007 07:26:53
573915
Sehr geehrtes IWO - Sie glauben mit solchen Aussagen:

Auf Basis der bundesdurchschnittlichen Preise vom Dezember 2006 (Heizöl: 53,93 Cent je Liter laut Fachzeitschrift „Brennstoffspiegel“, Pellets: 260,15 Euro je Tonne laut Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk C.A.R.M.E.N.) ergibt sich ein Kostenvorteil für den Wärmeenergieträger Heizöl von 342 Euro.


locken Sie noch irgend jemand hier hinter dem Ofen hervor ??

ROTFL,

Klaus Schulz
Verfasser:
Jürgen Kempf
Zeit: 21.02.2007 07:35:10
573917
Da hat wohl jemand ganz schön Angst bekommen.
Die nächste Schönrechnung wird wohl in Sachen Wärmepumpe kommen.

Verfasser:
Ölfreund
Zeit: 21.02.2007 08:12:04
573929
Ich liebe Öl,
deshalb würde ich es nie verbrennen solange es Alternativen gibt. Und eine davon heißt Holzpellet.
Was sind "" Holzpelletheizungen im Mittel""
Mich würde die Prüfung des mittleren Normnutzungsgrades von Holzpelletkesseln interessieren, vor allem welche Kesseltypen hier in einen Topf geschmissen wurden.
Letzte Woche musst e ich wieder mal einen Kachelofeneinsatz mit Ölbetrieb begutachten............., wer über Ölheizung spricht muß auch Ölheizung meinen und sich nicht die Rosinen rauspicken um gerade noch besser abzuschneiden.
Verfasser:
Winfried Schöffel
Zeit: 21.02.2007 08:21:21
573934
einen schönen Pellet-Preis haben die Ölheizer da gefunden: 260 €. Die meinen damit wohl den Einzelsack im Baumarkt. Wenn ich dahin mit der Ölkanne laufe, bekomme ich auch nicht den genannten Ölpreis von 54 ct.
Verfasser:
Thorsten Schmidt
Zeit: 21.02.2007 08:42:57
573949
Hallo an alle Meckerer,
ich denke das das IWO (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) mehr Ahnung von diesen Dingen hat als ihr.
Anders kann ich mir die Bemerkunken in den Antworten nicht erklären.
Schon mal nachgedacht, wieviel Feinstaub eine Pelletheizung erzeugt? Auf jedenfall fast genau so viel, wie eine ältere Holzheizung. Und das wird auch noch gefördert.

MfG
T.S.


Verfasser:
me.Daniel Jansen
Zeit: 21.02.2007 08:51:39
573959
@ Thorsten Schmidt

Finden Sie es moralisch und ökologisch nicht verwerflich weiterhin Öl zu verbrennen? Was ist denn schlimmer: Etwas Feinstaub oder weiterhin Unmengen CO² in die Atmosphäre zu pusten, und den Klimawandel weiter zu beschleunigen?
Es kann doch nicht angehen, daß wir weiterhin so leichtfertig mit unserer Umwelt umgehen wie bisher. Es gibt Alternativen zum Öl, z.B. Holzpellets. Warum also sollten wir diese nicht nutzen?

Gruss
Daniel
Verfasser:
e9473800
Zeit: 21.02.2007 08:53:47
573963
Wie Ölfreund richtig sagt: Interessant ist ja nur der Vergleich Neugerät ÖL und Neugerät Pellets (Aber wenn, dann bitte auch Pellets-Brennwerttechnik in den Vergleich einbeziehen!)

Ich habe zwei Haushalte, einmal einen Öl-Brennwertkessel von Rotex (35kW-Gerät) und an einem anderen Standort den PE08 von Ökofen (ohne Brennwerttechnik, heizt aber in einen Pufferspeicher, den ich für die Solaranlage sowieso kaufen hätte müssen).
Meine Meinung: Kein Vergleich: Öl würde ich nie mehr machen: Der Pelletskessel machte bisher überhaupt keine Probleme, während der Brennwertkessel eine Panne nach der anderen hatte. Auch die Reinigung des Rotex ist ein echtes Problem: Umständlich und Kraftraubend. Beim Ökofen muss ich nur die Aschenlade ab und zu ausleeren. Vom Wirkungsgrad her sind beide Geräte in Ordnung; kann ich sagen, weil ich Wärmemengenzähler installiert habe: Beide Geräte sind über 90% (gemessener) Nutzungsgrad! Außerdem kommen die Pellets aus Österreich.

laut Prüfbericht vom BLT Wieselburg hat der PE08- Kessel über 90% (92,2-93,4%) Kesselwirkungsgrad.
Dadurch, dass ein solcher Kessel aber unbedingt (so auch in meinem Fall) in einen Pufferspeicher heizt, kommt man natürlich sehr nahe an den Kesselwirkungsgrad heran. Meine Messung: (seit Inbetriebnahme im Herbst:) 496 Brennerstarts, 484 h Laufzeit, durchschnittliche Dauerlaufzeit: 58 min (!) und dann durchschnittlich 709 min Stillstandszeit.
Beim Ölkessel (hier weiß ich die Anzahl der Brennerstarts nicht) schätze ich die Anzahl der Brennerstarts auf bis zu 40 000 im Jahr (also ungefähr 20 000 in dem Zeitraum, wo der Pelletskessel 500 hatte!)

Prüfstandswerte alleine sagen also nicht wirklich viel aus- übrigens auch nicht bei Emissionen. Meines Wissens werden Öl- und Gaskessel nämlich im Dauerlauf getestet.

Der Pelletspreis ist ja mittlerweile wieder bei 200 € pro Tonne. Einen Anbieter mit 260 Euro könnte ich jetzt gar nicht nennen...

Die Leute vom IWO arbeiten also wie immer hart an der Grenze der Lüge. Ich habe in diesem Zusammenhang auch eine Studie von „Horvath und Partner“ vorliegen (natürlich im Auftrag des IWO), die vor haarsträubenden Irrtümern (oder bewussten Täuschungsversuchen) zum Thema Pellets nur so strotzt. Entweder sind die (auch diese „Horvath Management Consultants") so dumm, oder sie stellen sich nur so.

Und wie Ölfreund richtig sagt: Zum Verheizen ist Öl viel zu schade - das tanke ich es schon lieber in mein Auto, das leider noch nicht mit Pellets fährt...
Verfasser:
dreggsagg
Zeit: 21.02.2007 08:55:08
573965
Also ich verbrenne ausschließlich PET-Flaschen und Joghurtbecher.

Zweimal im Monat stellen mir meine Nachbarn das Zeug sogar sackweise vor die Tür.

Reines PE bzw. PET, Superheizwert. Kaum Schlacke.
Verfasser:
Thorsten Schmidt
Zeit: 21.02.2007 09:42:47
573988
@ Aquasystem

Ich moralisch verwerflich? Aber bitte!

Wirklich moralisch verwerflich, und da hat dreggsagg sogar noch etwas Wahres gefunden:
Die Leute in den Mülldeponien werfen unser mühsam getrennten "grünen Punkt-gelbe Säcke" gleich mit zum Sperrmüll. Macht weniger Arbeit. (Habe ich selbst in einer Deponie gesehen!)

MfG
T.S.
Verfasser:
Peter12
Zeit: 21.02.2007 09:45:14
573991
Liebes Forum,

wie wir alle Wissen kann mit unseren Energieträgern nicht mehr so verschwenderisch umgegangen werden wie bisher. Die Presse und die Politik verbreiten eine hektische Betriebsamkeit hinter der nichts weiter als Luft steckt. Man treibt die Endkunden, insbesondere die, die durch Maßnahmen zukünftig Geld sparen wollen, und nicht bei kleiner Rente horrende Energieträger, in die nächste Kostenfalle rein !

(Fast) alle "umweltschonenden" Techniken haben Ihre Daseinsberechtigung. Man muß nur von Fall zu Fall entscheiden und das Kundenverhalten und die anderen Rahmenbedingungen beachten ! Dies geschieht jedoch oftmals nicht, da es den herstellenden, vertreibenden und verarbeitenden Firmen im Grunde nur um Profit geht ! Teils aus Gier, teils aus dem Gesichtspunkt der Überlebensfähigkeit.

Solar, na klar !
Für einen 65-jährigen Überzeugungstäter der mit seiner Frau das Haus alleine bewoht und der Solar einfach haben will, JA. Für den Rentner der meint mit einer guten Armotisationszeit davon zu kommen, die er selbstverständlich noch erleben möchte, NEIN. Überall wird jedoch verbreitet, dass man mit einer Sola-ranlage 60% der für die BW-Bereitung benötigte Energie einsparen kann. Im Prinzip richtig. Bloß jeder Solar-hersteller arbeitet mit dem gleichen Berechnungsprogramm. Zumeist stehen diesen 60 % ein Energieaufwand von ca. 300m3 Gas entgegen. Das verrät keiner !

BHK´s machen mich reich !
In den richtigen Objekten eingesetzt sind BHKW´s eine ganz tolle Technik. Leider versuchen die Vertrei-ber jedoch vermehrt diese auch in Einfamilienhäuser einzubauen, bei Preisen um die 30.000 €. Dann wird sehr effektiv Strom erzeugt, da das BHKW ja auch ständig läuft oder steht es vielleicht zumeist ?!

Wärmepumpen sind der Weg !
Es gibt Unternehmen die schon seit der ersten Welle, vor über 20 Jahren, Wärmepumpen erfolgreich ein-bauen. Diese Technik war und ist nicht schlecht, richtig eingesetzt ! Nur wenn die WP mal wieder nicht richtig ausgelegt ist, kleiner ist ja ein wenig billiger in der Anschaffung, liege ich kostenmäßig auch nicht toll.

Photovoltaik wird uns retten !
Die doppelwandigen "Öl"-Tanker stehen schon bereit um uns Wasserstoff aus fernen Ländern in denen man - Sonne satt, Salzwasser nebst Entsalzungsanlagen und riesige, dann ehemalige Förderflächen zur Aufstellung von Modulen - hat. Wohl dem der böses ahnt.

Holzkessel sind umweltfreundlich !
CO2 neutral heißt nur, dass das während des Wachstums aufgenommene CO2 wieder abgegeben wird. In Südafrika war es schon vor über 15 Jahren verboten einen Kamin zu befeuern. Es gab zu hohe Feinstaubbelastungen. Bei uns nicht oder ?

Biogas ist richtig Bio !
Da es mittlerweile lukrativer ist Mais für Biogasanlagen anzubauen, besonders Schwellenländer tun dies gern, sind die Maispreise dort zum Teil um bis zu 400% gestiegen. Mit der Folge, dass in Mexiko die "normalen" Menschen kein Geld mehr haben um sich Tacos zu machen. Ist dort das Essen der Armen, nicht mit "Dippen" vor dem Fernseher. Aber egal, ist weit weg!

Pellets sind die Lösung !
Auch alles Quatsch. Man braucht keine IWO oder sonstige, denen man Eigennutz unterstellen kann, um das zu wissen. Man braucht nur mal den Spiegel, Ausgabe 50 aus 2006, lesen. Dort kommt Pellet auch nicht sonderlich gut weg. Doch wer will das wissen !

Das Problem ist eigentlich nur das die Eitelkeit der Deutschen es nicht zuläßt einen Fehler einzugeste-hen. Man erfreut sich an Kleinigkeiten, indem man z.B. sagt, dass man bei Solar den Notschalter gedrük-kt und trotzdem von Ende Mai bis Anfang September warmes Wasser hatte.

Ich freue mich auch jedes Mal wenn ich meinen Diesel betanke, da dieser z.Zt. noch günstiger ist als "normales" Benzin. Sehr gerne verdränge ich, dass die Anschaffung auch teurer war. Trotzdem fühle ich mich psychologisch toll.

Ich wünsche allen Forenteilnehmern noch einen schönen Tag und unser Gesellschaft endlich mal die innerliche Ehrlichkeit die globalen Problemen ohne Eigennutz anzugehen.

Peter12
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 21.02.2007 10:07:05
574002
@Thorsten Schmidt

Das ist so nicht korrekt, derzeit bei dem Bestand an alten Ölheizungen im Gesamtvergleich stoßen die Ölheizungen dreimal soviel Feinstaub aus wie die Pillenheizer.

Dazu gibt es einen aktuellen Beitrag im Forum, einfach mal schauen, lesen bildet :o)
Verfasser:
Thorsten Schmidt
Zeit: 21.02.2007 10:17:44
574012
@ solarzelle

Oh. Jemand ganz schlaues.
Anmerkung: Es ging ursprünglich um die Öl-Brennwert-Kessel, also darum, mit neuer Öl-Heizung auch einen sehr guten Part zum Umweltschutz zu leisten und Geld zu sparen.

Erst lesen und dann meckern.
(Das schwarze auf dem Bildschirm sind die Buchstaben!)

MfG
T.S.
Verfasser:
meStefan
Zeit: 21.02.2007 10:33:22
574025
Tja, die einen wollen Öl verkaufen, die anderen Gas, wieder andere eben Pellets!
Sogar Strom kann ich mir schönrechnen, z.B.: in einem MFH in einem Einzimmerapartement mit vielleicht 20m².
Da würde sich wohl keine Öl-, Gas-, Pelletsheizung gegen Strom schön rechnen lassen.

Es kommt also immer auf den Blickwinkel und den Einzelfall an.
Zudem natürlich auch, ob man die fiktiven Kosten für die zerstörung der Umwelt mit einrechnet...

...was kostet eine Umwelt eigentlich?


Es gibt Fachleute, die behaupten, daß eine Biomasseheizung so ab ca. 100kW aufwärt´s erst rentabel läuft und sie deshalb keine 15kW Geräte bauen!

Was sollte ich auch in ein Reihenmittelhaus mit 6-9kW einbauen, in dem ein kleiner Raum im Keller für die Gasheizung zur Verfügung stand?

Vielleicht doch das Dach mit Photovoltaik zu bauen und den Strom im Versorgernetz "puffern" und mit der Wärmepumpe "abrufen", wann immer er gebraucht wird!?
So könnte man sogar die Heizkosten maches mal gegen Null schrauben, ggf. sogar noch was verdienen!

Pauschale Aussagen sind immer schlecht und man sollte dem IWO keine Lügenmärchen vorwerfen, die anderen, egal ob Gas, Biomasse, Solar oder sonstwas rechnen auch Ihre Sachen schön!

Jeder hat das Beste!

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 21.02.2007 11:05:02
574057
@Thorsten Schmidt

Das ist richtig und genau so hatte ich das verstanden.

Einen modernen Brennwert-Ölkessel muss man aber objektiv bitte auch gegen einen modernen Pellet-Brennwert-Kessel antreten lassen.

Die Aussage von dir das ein Pelletter gleich schlecht ist wie ein alter Holzofen ist schlichtweg einfach falsch.

Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

So ganz richtig sind auch die Vergleiche mit den Ölpreisen nicht, mein Bruder hat im Januar 72Cent fürs Öl bezahlt.

Nicht jeder kann mal eben 4000 Liter aus der Portokasse bezahlen.

Verfasser:
Pillenvernichter
Zeit: 21.02.2007 11:06:12
574059
gleiche Rechnung am 21.Feb 07 bei gleichen Parametern des Verbrauchs und des Wirkungsgrades

Öl: 52,40 ( Quelle Tescon ) *3000 = 1572,--

Pellets: 7533 / 1000 * 190 = 1431,--

Differenz: 141,-- Zugunsten von Pellets.


UUUps!
Verfasser:
stefans
Zeit: 21.02.2007 11:40:21
574085
Servus,


ja, ja, der legendäre Stiftung-Warentest Bericht als Basis für weiterführende "Berechnungen"...:-)
Aber auch den kann man noch toppen, so wie hier geschehen..:-))

In dem Test heisst es:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
...."Dass noch manches zu verbessern ist, zeigt auch die Energieausnutzung. Während moderne Öl- und Gasheizkessel unter den idealen Bedingungen eines Prüfstands in den letzten Tests bei mindestens
95 Prozent liegen, fallen die Nutzungsgrade der Holzpelletkessel im Test mit höchstens 88 Prozent deutlich ab. In der Praxis sind die Werte fast immer noch niedriger. Trotzdem geht die Branche mit Wirkungsgraden von um die 90 Prozent auf Kundenfang. Grund: Diese hohen, irgendwann einmal bescheinigten Werte garantieren dem Kunden staatliche Zuschüsse für den neuen Holzpelletkessel."....
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dazu dann die ( hier gekürzte ) Reaktion einer der Firmen, die mit einem Produkt am Test beteiligt waren:
Stellungnahme der Fa. Hargassner zum Pelletkessel-Test in "test" Nr.8
Wir möchten zu dem Testergebnis im Heft "test" Nr.8 wie folgt Stellung nehmen:

Gesamteindruck des Berichtes
Unser Gesamteindruck des Berichtes war sehr verwirrend, da zu den gleichen Themenkreisen verschiedenste Aussagen getroffen wurden, wie zB. :

"Befriedigende" Energieausnutzung
Sie schreiben in Ihrem Bericht von max. 88% Wirkungsgrad und bestätigen uns in Ihrem internen Messprotokoll bei Volllast 89,7% und bei kleinster Leistung 89,3% dh. die Anlage wurde ohne Feineinstellung bei Inbetriebnahme mit fast 90% Wirkungsgrad betrieben.

Sind Sie sicher, dass eine Holz-Pelletsanlage mit fast 90% Wirkungsgrad im Vergleich zu anderen Holzheizungssystemen und natürlich auch im Vergleich zu Öl- und Gasheizkessel mit einem "Befriedigend" beurteilt gehören? Einschlägige Fachinstitute und natürlich auch wir sehen das anders!


Unsere Stellungnahme vom 21.Juni 2005 zu Ihrem Testergebnis wurde weder schriftlich noch telefonisch beantwortet.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Daraus wurden dann bei der Überarbeitung für "moderne Öl- und Gasheizkessel mit mindestens 95% Wirkungsgrad" 97% Wirkungsgrad, während aus den höchstens? 88% NormWirkungsgrad bei den Pelletskesseln 78% wurden.

Diese Verschlechterung wurde laut IWO "berechnet"...;-)))

Ich dachte immer, sowas wird am Prüfstand ausgemessen...

Aber, wie schon bemerkt, viel aufschlussreicher als aufm Prüfstand wäre ja das echte Leben.

Pelletskessel werden an einem Pufferspeicher betrieben, oder modulieren mit den oben genannten Wirkungsgraden ab ca. 2kW Leistung.
Dies stellt sicher, dass der Jahresnutzungsgrad in der Praxis nicht weit abfällt.
Das kann bei den Taktweltmeistern der übermotorisierten Ölbrennwertern ganz schnell ganz anders laufen...

Aber ein netter Versuch wars auf jeden Fall vom IWO, keine Frage.;-))

Fazit: Legendenalarm



Stefan



P.S. Die Brennstoffpreise lassen wir heute mal aussen vor.
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 21.02.2007 12:03:51
574103
@Pillenvernichter

Dann sag mal deinem Tecson er soll 600 Liter nach Altenkirchen bringen für 52,40 Cent ???

Aber ehrlich gesagt bei dem Geringen Preisunterschied macht sich eine 15.000 Euro Pelletheizung gegen eine 4000 Euro Brennwerttherme wohl nie bezahlt :o)))))

Da muss das ÖL auf 1 Euro sein und der Pelletpreis gleich bleiben ;o)))

Nebenbei: Meine Stückholzvariante hat micht seit Oktober 50 Euro gekostet für 160Qm unisolierten Altbau, hahahahahah.

Da hab ich ja echt glück gehabt das ich nicht auf die Pillendreherlobby reingefallen bin, puuhh ! ! !
Verfasser:
Thorsten Schmidt
Zeit: 21.02.2007 13:44:25
574208
Ach du meine Güte, jetzt fühlen sich die Pelletheizer ganz schön auf den Schlips getreten.
Ich sach`mal: Stiftung Warentest, Fernsehbericht und IWO....
Also alle können sich ja wohl nicht irren.

Ich denke: Was @ mestefan und @ Peter12 schreiben tifft es.

Damit sollte man es dann auch bewenden lassen.

...und Schluss

MfG
T.S.
Verfasser:
ETG-engeneering
Zeit: 21.02.2007 14:06:54
574223
@ölfreund

Schau mal auf die Seite www.bajorath.de, da wird in Form einer Animation der Norm- Nutzungsgrad eines Heizkessels unabhängig vom Brennstoff mit den Messmethoden anschaulich dargestellt.

@meStefan

Ein guter Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. Vor allem auch eine sehr gute Frage:
... was kostet eine Umwelt eigentlich?

Allgemein:
Es ist richtig, daß in dem Beitrag des IWO Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Auch frage ich mich, wie das IWO- "Institut" auf einen Norm- Nutzungsgrad bei Pelletanlagen von 78% gekommen ist?

Meine eigenen regelmäßigen Messungen (seit 2000) bei unterschiedlichen Pelletanlagen unter realen Bedingungen ergaben kontinuierlich Werten, die um 90% schwankten. In der Spitze sogar deutlich über 90%, ohne Brennwerttechnik.

Ausserdem ist an erster Stelle die Energieeffizienz eines Gesamtsystems (Hülle und Technik) zu sehen, dies gilt auch für die regenerativen Energien.

Desweiteren muß ich all denjenigen hier zustimmen, die hier vor einer Pauschalierung warnen.
Welches Energiesystem oder auch die Kombination einzelner Syteme am optimalsten eingesetzt werden kann, hängt nun einmal sehr stark von einer Vielzahl unterschiedlichster Randbedingungen ab.

Grüße aus Lippe
Verfasser:
sukram
Zeit: 21.02.2007 14:42:31
574251
Sagen wir's mal so:

Derzeit rechnet sich ein Pillenvernicht inaller Regel noch nicht, berücksichtigt man die Anlagen-Mehrkosten.

Darum werd' ich auch nochmal Öl nachbunkern ;-)


Was sich aber noch viel weniger rechnen kann, liebes IWO, ist ein neuer Ölkessel.
Verfasser:
Pillenvernichter
Zeit: 21.02.2007 18:46:55
574419
@Solarzelle

Was willst du mit ner Brennwerttherme? Hier gehts um den Vergleich von Öl und Pellets.
Meine Rechnung sollte nur den Aktuellen Vergleich von genau dem heutigem Tag bei 3000ltr Ölverbrauch darlegen. Aber wenn du willst, :- hier nochmal meine Rechnung wie ich letztes Jahr eingekauft habe bezogen auf meinen Verbrauch von 8000ltr Öl / Anno mit meinem rausgeschmissenen alten Ölkessel, der mit Sicherheit kein besseren Nutzungsgrad wie die Pellet/Hackschnitzelkombi hat.

8000ltr Öl zu 0,63 Euro = 5040 Euronen
16 Tonnen Pellets zu 150 Euros = 2400 Euronen


gespart: 2640 Euros im Vergleich zu Öl und das jetzt zwei Jahre hintereinander...


nochmal UUUUps und das ist Tatsache





Verfasser:
ETG-engeneering
Zeit: 22.02.2007 10:24:03
574793
@ Pillenvenichter,

bis ca. Mitte 2006 konnten wir mit solchen Zahlen rechnen.
Aktuell sieht die reine Brennstoffrechnung leider etwas anders aus.
Hier einmal neue Preise aus der Region Lippe vom 20.02.2007 bezogen auf einen Verbrauch von 3.000 Litern Heizöl:

Heizölpreis: 0,439 € x 3.000 Liter x 19% MwSt. = 1.567,20 €
Preistendenz Öl aktuell: unsicher in welcher Richtung er sich bewegen wird.

Pelletpreis DIN Plus Ware: 210,- €/T und Nebenkosten x 6 Tonnen x 7% MwSt = 1.348,20 €
Preistendenz Pellets aktuell: fallend

Preisvorteil Pellets: ca. 14%

Diese Angaben wurden von mir direkt bei unterschiedlichen Händlern abgefragt, da ich sie für einen Vortrag brauchte.

Bitte nicht falsch verstehen. Auch ich bin kein unbedingter Befürworter für Öl- oder Gasanlagen.
Aber wir sollten hier für diese Diskussion schon realistische Preise ansetzen.

Grüße aus Lippe
Verfasser:
Pillenvernichter
Zeit: 22.02.2007 22:40:22
575277
@ETG-engineering

Stimmt, deswegen habe ich ja geschrieben, "wie ich letztes Jahr eingekauft habe"...
Auf jeden Fall habe ich mit der Einsparung durch Pellets den Kesselmehrpreis gegenüber Ölkessel plus Öltank (der wird allzuoft in der Kalkulation vergessen, genauso wie der Gasanschluss bei Gasheizungen) mehr als aufgefangen (wie gesagt in 2005 und 2006), was meine kühnsten Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Kalkuliert hatte ich damals mit einem Ölpreis von 40 bis 45 Cent incl mwst. und einem Pelletpreis von 160-170 Euros/Tonne incl. mwst. bzw. einer geschätzten Armortisationsdauer von ca. 5-7 Jahren. Wie schon geschrieben, das sind Rechnungen, die von mir umgesetzt und nicht geschätzt wurden. Klar, was die Zukunft bringt weiss ich auch nicht, ist auch gut so.

Zu deiner Rechnung: scrolle mal etwas weiter nach oben und du findest meine Berechnung vom 21.2. Da hatte ich einen Preisvorteil für Pellets von 10 % errechnet. Soweit sind wir also gar nich auseinander.

Gruss aus FrankfurtM
Verfasser:
Arne Kruft
Zeit: 23.02.2007 15:02:55
575649
NOCH ein paar Anmerkungen:

Warum vergleicht man nicht Brennwerttechnik mit Brennwerttechnik - die gibts ja inzwischen auch bei Pellets. Die weitaus interessantere Frage, als der Wirtschaftlichkeitsvergleich auf Grund einem beliebigen Momentanstand der Energiekosten ist doch die Entwicklung der Preise. Wenn man davon ausgeht, dass auf dem Weltmarkt in den nächsten 5-15 Jahren das Angebot an Erdöl die Nachfrage nicht mehr befriedigen kann, muss man von einer enormen Preissteigerung ausgehen. [img]www.wikipedia.de -> peak-oil[/img]

Die Frage ist, ob Pellets als Substitutionsbrennstoff, nach Nutzung der einfach erschließbarer Ressourcen aus den Abfällen der Möbelindustrie eine ähnliche Preissteigerung wie Öl erfahren wird oder ob Sie niedriger liegen wird. Da die weiteren wirtschaftlich erschließbaren Ölvorkommen zu weit höheren Preisen (ca. 2-5 mal) produziert werden und bei den Pellets noch einige nicht sicher erkundet aber vorhandene Reserven in der Produktion liegen (C4-Pflanzen, Restholzverwertung, Import aus dem Ausland), spekuliere ich auf eine niedrigere Preissteigerung.

Bei folgenden Vorraussetzungen:- Heizwärmebedarf 30.000 kWh/a
- Jahresnutzungsgrad inkl. Warmwasserbereitung (2500kWh) Ölbrennwert = Pelletsbrennwert = 85%
- für mich nachvollziehbaren Energiepreisen, wie Beitrag zuvor
- Investitionsmehraufwand Neuinstallation, inkl. Lager/Tank und Pufferspeicher Pellets ca ü+8.500 € brutto
- Raumkosten Lagermehrraum Pellets 2000 € brutto
- kalkulatorischer Zinssatz 5% (ohne Vorteil der Pellets bei Wohnraummoderisierung-Öko-Plus)
- 1.000 € Förderung BAFA
- Hilfsstrommehrbedarf Pellets 140 kWh/a a 0,19 €/kWh brutto
- 1% Instandhaltung
- Inflation 1,5 %
- Abschreibung Geräte 20 Jahre
jetzt kommts:- Energiepreissteigerung Pellets 5%, Öl 10 %

-> ergibt eine Amortisation von unter 13 Jahren.
(bei 7% für Pellets ca. 15 Jahre)

Wie man sieht: traue nur der Statistik, die du selber frisiert hast... Wer es selber wissen will, muss seine Randbedingungen ansetzen, an die er glaubt und dann zum Schluss kommen und vielleicht zudem zur Kenntnis nehmen, dass die Marktpreise nicht die Gesamtgesellschaftlichen Preise repräsentieren. Oder bei einer Investitionsentscheidung auch weiche Faktoren, wie den Umweltschutz in Bezug auf die Treibhausgase oder einfach den besseren Geruch von Pellets gegenüber Heizöl (el) in Betracht ziehen...

Ich persönlich möchte lieber Pellets als Öl im Keller haben und bewege lieber mein Auto mit dem Energieträger mit der höheren Energiedichte.

Mit sonnigem Gruß aus München

Arne Kruft
Energieberater
Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 25 von 74]erste <123>letzte