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Thema: Erfahrungsberichte Walltherm
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Erfahrungsberichte Walltherm
Verfasser:
Sieglinde
Zeit: 10.02.2012 09:22:57
1665654
@Holzbock,

ich dachte mit "kommender Zeit" an die kommenden zwei bis drei Wochen(solange noch Frost ist), da könnte man ja auch die Dachbodenluke ab und zu öffnen . LG Sieglinde
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 10.02.2012 20:26:58
1666371
@Sieglinde

das war auch mein allererster rettungs-Gedanke: Heizung auf Max. Und Luke auf, tagsüber, von morgens bis abends.
Hat leider garnichts gebracht. Die Lufttemperatur in Luken-Nähe stieg vielleicht auf 2C, aber da wo die rohre verlegt sind bliebs hartnäckig unter 0.

Hab gestern die Rohrdämmschalen entfernt (heul). Die Edelstahlrohre sind nicht seitlich geplatzt, sondern an den Verbindungsstellen hats die Pressmuffen rausgedrückt. Die Rohre sind jetzt durch ein Stück Glas verbunden, sieht edel aus. Kann allerdings sein, daß das unzugänglich unterm Dach verlegte wellrohr geplatzt ist, das wäre der größte Schaden.

@Bernd,

ja, sowa wär möglich und schick, zumal ich ne UVR hätte.
Aber lohnt den Aufwand kaum mehr, da ich ja jetzt den simplen Frostschutz-Schalter habe. Wenn ich mal Zeit hab ...
Verfasser:
maxbackbone
Zeit: 11.02.2012 21:52:12
1667242
@ Biker
Wenn eine Klappe mit Stellmotor einbaue, diese dann mit der Pumpe koppele, damit diese zugeht, wenn die Pumpe aus geht ist klar. In der Anheizphase über Schalter betätige ist auch klar, aber betätige ich dann nicht auch gleich die Pume, da parallel geschaltet? Muss ich da mit Relais arbeiten?
Ich denke das wär eine Lösung.
MFG
Verfasser:
Heizer2000
Zeit: 16.02.2012 14:35:50
1671193
Hallo liebe Walligemeinde,

möchte noch einmal fragen wer mir seinen Walli mal vorführen könnte.
Am besten wäre unter der Woche im Raum Frankfurt - und Main Kinzig Kreis, oder am Wochenende in Oberfranken.
Da ich pendle wäre auch etwas unterwegs kein Problem.
Wäre echt spitzenmäßig wenn ich den Ofen endlich mal live sehen könnte.

Grüße
Verfasser:
Mariechen!
Zeit: 16.02.2012 15:22:13
1671218
@Heizer2000
Kann Dir Raum Regensburg anbieten.
Verfasser:
Biker431
Zeit: 16.02.2012 15:22:16
1671219
@maxbackbone
Ein entsprechendes Relay würde ich da auf jeden fall einbauen. Oder besser 2, eins was vom Pumpenstrom angezogen wird und ein zweites - vieleicht sogar 15-30 min Zeitrelay - was man dann über einen Taster ansteuern kann. Dann vergißt du auch das umschalten des nicht.

Rein theoretisch kann aber auch ohne Relay nicht viel passieren, da die Pumpe ja nur den kleinen Kreis bis zur RL gruppe umpumpt. Da sollte es eigendlich keine Probleme mit versottung des WT geben, da dies ja nur kurzzeitig zu kaltes (<60°C) Wasser ist.

Gruß Bernd
Verfasser:
Biker431
Zeit: 16.02.2012 15:26:57
1671223
Hi Leute,
Da wir ja alle (oder die meisten) das Problem mit der unteren Scheibe haben, wollte ich mal fragen ob jemand schon mal Scheiben eines anderen Lieferanten ausprobiert hat.

Ich habe im i-net einen Lieferanten gefunden, der schreibt das seine Scheiben bis 900°C halten (die meisten geben 700°C an). Zwei Testscheiben sind bestellt, und ich werde euch von den Erfahrungen berichten. Preislich liegen Sie für den Walli altes Modell (kleine Scheibe unten) bei ca. 20 Euro / Stück, hält sich also im Rahmen.

Gruß Bernd
Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 16.02.2012 19:36:33
1671441
Zitat von Biker431 Beitrag anzeigen
Hi Leute,
Da wir ja alle (oder die meisten) das Problem mit der unteren Scheibe haben, wollte ich mal fragen ob jemand schon mal Scheiben eines anderen Lieferanten ausprobiert hat.

Ich habe im i-net einen Lieferanten gefunden, der schreibt das seine Scheiben bis 900°C halten (die[...]


Ja, hab ich: Hier

KamiFlamm Plan mit Selbstreinigung müsste Robax sein. Ergebniss:
Es hält gut (platzt nicht auch bei höchsten Temperaturen. Ist aber nach dem zweiten Abbrand blind :-(

Ich hätte das billigere (ohne Selbstreinigung) nehmen sollen, für ca. 12 Euro pro Scheibe.

Als Abmessungen hab ich:
Breite 200 mm
Höhe 160 mm

die Scheibe stelle ich nach wie vor in den unteren Türrahmen.

gruß paul
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 16.02.2012 19:54:27
1671455
Wie schnell bzw nach wieviel geschätzten Raummetern wurde denn die untere Scheibe bei den meisten blind?

Mein Walli (2011) ist ja erst knapp 2 1/2 Monate alt und hat erst knappe 4 Raummeter Buche gesehen.

Scheiben habe ich bisher noch nicht reinigen müssen, sind beide noch sehr klar und sauber.

Untere Scheibe weißt auch bis jetzt keine Anzeichen einer Erblindung auf.

Hoffe, das bleibt auch noch ne zeitlang so. (3 x auf Holz klopf)
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 16.02.2012 19:55:47
1671457
@ biker

ist deine Quelle die gleiche wie die von PapaPaul?

Wenn nein, würdest du uns deine Quelle mitteilen? :-)
Verfasser:
Biker431
Zeit: 16.02.2012 22:47:48
1671590
ja ist auch kamiflamm.de

Die Hoffnung die ich habe, ist das sich die Scheibe n icht so stark verformt und durch Abplatzer zerstört wird.
Werde auf jedenfall berichten.
Gruß Bernd
Verfasser:
bogomips16
Zeit: 17.02.2012 06:48:21
1671666
@alle
Was mich wundert ist, dass es anscheinend ein so unterschiedliches Verhalten der Scheibe gibt. Wenn ich lese: " 2 x angemacht und schon blind" , dann frage ich mich ob die Flammen bei euch sehr dicht an die Scheibe schlagen?

Wie schon mehrfach beschrieben: 2010 Ofen, schmaler Brennraum, Rahmen für Opferscheibe, Opferscheibe wird täglich rausgenommen und mit Glitzeschwamm + Scheuermittel gereinigt. Seit derzeit ca. 15 qm3 Holz (1,5 Heizphasen) ist die Opferscheibe drin und sie ist nachwievor klar. Ich breche die aufschlagenden Flammen mit kleinen Schamottebarrieren und dadurch schlagen sie kaum in Richtung Opferscheibe.

Vielleicht sollten die "Scheibengeplagten" Kollegen es mal auf einen Versuch mit den Barrieren ankommen lassen.

Als ich das noch nicht gemacht habe, ist meine Scheibe nach den ersten Wochen blind geworden. Wenn es einen interessiert, kann ich ja nochmal Bilder reinstellen.

Gruß
Verfasser:
Günter Weigel
Zeit: 17.02.2012 16:05:53
1672138
Wir haben seit Ende 2009 einen Walltherm-Ofen in Betrieb in Kombination mit einer Solaranlage und einem Vissmann heizkessel und 1.000 Liter Puffer. So weit so gut. Die Kombination scheint zu passen. Etwas unglücklich bin ich mit der Qualität des Ofens.

Der Katalysatoreinsatz bestand Anfangs aus Steinen und wurde zwischenzeitlich durch die heute übliche Edelstahleinheit ersetzt. Seitdem klappt die Nachverbrennung e deutlich besser.

Jetzt ging, im dritten Heizwinter - der Injektorblock, also die "Grilleinheit" kaputt. Der Guss löste sich auf und demolierte dabei auch die Aschekästen. Hab meinem Lieferanten den Fehler beschrieben und wenig später kam direkt von Walltherm ein neuer Block aus Edelstahl samt Einabumaterial. Der neue ist anders geformt, der Lieferant hats eingebaut und eine Rechnung für den Lohn und den Block geschickt. Der sei, laut Walltherm, ein Verschleissteil.

Das sehe ich nicht so. Wenn nach drei Wintern ein Gussteil zerbröselt, liegt doch ein Mangel am Produkt vor, was sich durch den Ersatz aus Edelstahl ja auch wiederspiegelt. Ich habe das Gefühl, die Firma Walltherm nutzt ihre Kunden als Versuchskaninchen und bessert dann auf deren Kosten nach.

Wie seht ihr das? Gibt es ähnliche Erfahrungen?
Verfasser:
dmeyer
Zeit: 17.02.2012 17:44:07
1672226
@freeliner,
mein Ofen ist von August 2010 und hat die Infrarotscheibe unten, diese wurde erst nach 16 Monaten und somit etwa 20 RM blind. Aber trotzdem eindeutig zu früh.
@bogomips
Barriere, legst du das Stückchen Schamott einfach vorne rein und nimmst es beim täglichen reinigen wieder heraus???
@ Günter Weigel
Also auf der einen Art hast Du recht. Auch ich habe schon ein paar Dinge reklamieren müssen, was ich schon sehr ärgerlich finde, da man ja auch einen entsprechenden Preis für den Ofen bezahlt. Diese wurden aber kostenlos getauscht, ich habe sie dann selbst eingesetzt, war allerdings auch in der Garantiezeit. Auf der anderen Seite ist es so wie beschrieben ausserhalb der Garantiezeit passiert und irgendwann ist halt Schluss mit Kulanz. Ich denke die Abwicklung von Garantieangelegenheiten läuft absolut unproblematisch und ist vorbildlich bei Walltherm. Die Teile die dann noch kaputt gehen können sind aber auch bei anderen Herstellern Verschleißteile und darauf gibt es sicher bei keinem Hersteller kostenlosen Ersatz bzw. kostenlosen Einbau.
Verfasser:
bogomips16
Zeit: 17.02.2012 18:40:38
1672282
@dmeyer
die 2 schmalen Streifen 1x1x18 und der größere vorne 3x1x18 nehme ich täglich zur Reinigung raus und lege sie einfach wieder rein. Sie verhindern effektiv die Stöhmung zur Scheibe.






Hier eine kleine Bastelei: nein, dass ist nicht die Flammwand von Wallnöfer sondern ein selbstgebastelte. So Pi mal Daumen zusammengeflext und auf einen dünnen Sockel geklebt... funzt!




Ich bastel auch gerade an einem eigenen Düsenblock aus Schamotte und etwas Stahlblech. Zur Zeit (jetzt) läuft der Prototyp schon ganz gut. Man muss sich über die Luftführung im Klaren sein und dann klappt es auch mit dem eigenen Düsenblock. Ich verbessere meine Version in den nächsten Wochen und werde dann, wenn er gut läuft, diese bebildert hier einstellen.

Bis dahin...
Verfasser:
rodemkay
Zeit: 19.02.2012 10:54:18
1673276
Hallo Walltherm Besitzer,

ich interessiere mich auch brennend für diesen Ofen.

Ich habe ein paar Fragen dazu:

1. Auf dem Walltherm Video sieht man ja das selbst beim verbrennen der Holzgase in der unteren Brennkammer in der oberen Brennkammer schöne Flammen zu sehen sind. Ist dies realistisch bzw. ist das bei euch auch so. Denn nur eine Gasbrenner ähnlich Flamme unten gibt ja keine schöne Kaminatmosphäre.

2. Bei 18kg Buche soll der Ofen ja ca. 5 Stunden beschäftigt sein. Stimmt dies mit euren Erfahrungen überein ?
Wie sieht es bei Kiefer aus ? Ich habe einige Ster Kiefer rumliegen. Klar die sind wahrscheinlich schneller runtergebrannt aber sollten feuerungstechnisch doch kein Problem darstellen oder ?

Was ist mit Eiche ? Bei alleiniger Eiche Verbrennung funktioniert das mit vollem Zug oder nur wenn der Schornstein gut zieht oder sollte man lieber z.B. mit Kiefer mischen ?

3. Wie sieht es mit der KFW Förderung aus ? Mich würde da die Kreditfinanzierung interessieren. Welches Programm ist das ? Ich habe 2 gefunden 152 + 430 welches passt. Dort wird ja dann alles finanziert sehe ich das richtig (Ofen, Pufferspeicher, Installtion )


Ich habe inzwischen nun schon 20 Seiten hier durch und muß feststellen das der überwiegende Teil sehr zufrieden ist, was man vom Jupo nicht behaupten kann. Deshalb soll es bei uns eben auch der Walltherm werden, zumal er uns auch besser gefällt.

Ach 4. Wie ist denn die linke Seite (Anschlußseite) clever zu dämmen ?


Vielen Dank
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 19.02.2012 11:48:33
1673309
1. Auf dem Walltherm Video sieht man ja das selbst beim verbrennen der Holzgase in der unteren Brennkammer in der oberen Brennkammer schöne Flammen zu sehen sind. Ist dies realistisch bzw. ist das bei euch auch so. Denn nur eine Gasbrenner ähnlich Flamme unten gibt ja keine schöne Kaminatmosphäre.

Ja, wenn eine anständige Feuerraumtemperatur erreicht ist, brennen die Flammen oben sehr schön, wie auf dem Video.


[url=
]Hier ein Video von mir[/url]

2. Bei 18kg Buche soll der Ofen ja ca. 5 Stunden beschäftigt sein. Stimmt dies mit euren Erfahrungen überein ?
Wie sieht es bei Kiefer aus ? Ich habe einige Ster Kiefer rumliegen. Klar die sind wahrscheinlich schneller runtergebrannt aber sollten feuerungstechnisch doch kein Problem darstellen oder ?
Was ist mit Eiche ? Bei alleiniger Eiche Verbrennung funktioniert das mit vollem Zug oder nur wenn der Schornstein gut zieht oder sollte man lieber z.B. mit Kiefer mischen ?


Kiefer solltest du einwandfrei verbrennen können, natürlich wie du auch sagst, brennen diese schneller runter.
Das mit den 5 Stunden kann optimistisch schon hinkommen, aber nach meiner Erfahrung nicht ganz eigenständig. Man muss schon drauf achten, dass kein Hohlbrand entsteht, d.h. zwischendurch mal mit dem Schürhaken wieder das Glutbett unten herstellen. Ohne gutes Glutbett ist die Vergasung natürlich schlechter. Die 5 Stunden sind dann aber inkl. des verbleibenden Glutbettes, also oben keine richtigen Flammen mehr.
5 Stunden hab ich aber noch nicht geschafft, da vorher der Aufstellraum zu warm wurde.

Was Eichenholz angeht, sollte es mit anderen Hölzer gemischt werden, also nicht rein Eiche verbrennen, da Eiche wenig Holzgase enthält.

Zu Punkt 3 kann ich nichts sagen


Ach 4. Wie ist denn die linke Seite (Anschlußseite) clever zu dämmen ?

Anschlußseite ist von vorne gesehen, die rechte Seite.
Diese ist eigentlich fast nur mit Mineralwolle zu dämmen.
Verfasser:
rodemkay
Zeit: 19.02.2012 12:12:11
1673338
Vielen Dank Freeliner.

Wie lange dauert es um in den Vergasungsphase zu kommen, bei einem kalten Ofen?

Standard scheint ja ein 1000l Speicher zu sein wären 1200 überdimensioniert?

Wie ist der Speicher eingebunden? Ich würde ihn als Rücklaufanhebung für den Ölkessel einbinden lassen, so das die Steuerung weiter über den Kessel läuft
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 19.02.2012 17:20:52
1673633
Kein Thema:-)

Hab meinen auch in den Rücklauf eingebunden und Mischer steuert 4 Grad über der verlangten Vorlauftemperatur der Steuerung.

Funktioniert Prima. Wenn Puffer leer ist, ist er quasi vom System getrennt und die Gastherme heizt ganz normal über meine eingestellt Heizkurve. Bin sehr zufrieden damit.

Komme mit meinem 1000er Puffer gut zurecht, passt. Bei Temperaturen von 0-5° kann ich den Puffer problemlos mit 73° durchladen und kann dann einen ganzen Tag von zehren wenns sein muss.

Bei den starken Minusgraden der letzten Wochen (-15 bis -20°) hab ich es natürlich nicht geschafft den Puffer durchgehend zu laden.

Hat immer genau hingehauen, wenn ich morgens 06.00Uhr eine Ladung gefeuert habe und mittags ab 16.00Uhr dann 1 1/2- 2 Ladungen gefeuert habe. War dann immer die Grenze zum Anspringen der Therme.

Kommt natürlich viel auf die zu heizende Fläche an bzw natürlich auch auf den Dämmstandard. Ist halt alles ein Zusammenspiel.

Brauch das Haus/Heizung eine Vorlauftemperatur von 50 Grad und mehr, hat man natürlich weniger zur Verfügung stehende Energie im Puffer, als wenn man eine Fußbodenheizung mit ca 25-35° Vorlauftemperatur hat.
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 19.02.2012 17:28:46
1673643
Nachtrag:

Ich heize immer mit relativ kleinem Holz an, wenn dann 300° Abgastemperatur erreicht sind, lasse ich ihn 1-2 Minuten vergasen.

Dann lege ich 3-5 etwas größeres aber noch recht kleine Scheite drauf und lasse ihn wieder auf 300° hochgehen und lasse ihn etwa 10 Minuten vergasen, dann hab ich ein gutes Glutbett und packe ihn voll.

Ne Sache von ca 30 Minuten bis er stabil läuft. Hab viel verschiedens ausprobiert, aber bei mir funktioniert das so eigentlich am Besten.


Muss aber auch dazu sagen, dass ich von der empfohlenen Anzündmethode nicht viel halte. Mir widerstrebt es zum einen mit Zeitung und zum anderen "von unten" anzuheizen. Ist immer mit großer Rauchentwicklung verbunden, dies schadet der Umwelt und eventuell auch der Nachbarschaft.

Ich zünde den Walli immer "von oben" an. Kaum Rauch, das Holz verbrennt beim Anfeuern schon recht sauber und vorallem brauch ich keine Zeitung.
Ein Anzünder oben drauf mit 5-6 kleinen Holzstücken ca daumendick.
Verfasser:
Christoph199
Zeit: 19.02.2012 22:12:18
1673857
Liebe Wallthermfreunde,
seit Mitte Dezember habe ich - nach langem Vorlauf - meinen Walltherm in Betrieb. Vielen Dank an alle im Forum, besonders Holzbock, für die guten Tipps. Hoffentlich kannst Du, Holzbock, Deine Probleme bald lösen. Die hast Du echt nicht verdient!
Ich habe noch Probleme mit dem Kaminzug. War schon im Vorfeld abzusehen, weil der Kamin zwar lang genug ist, aber zu eng, nur 13 cm Durchmesser, aus Schamott. Der Ofen geht trotzdem so gut, dass ich seit Dezember kaum mehr Öl gebraucht habe. Am besten ging er in den letzten Wochen bei der großen Kälte. Aber nur mit sehr fein gespaltenem Holz. Jetzt lässt der Zug wieder nach.Offensichtlich bringt der Ofen noch nicht die volle Leistung.
Große Frage: Soll ich die Schamottrohre (Fa. Plewa, isoliert, ca. 20 Jahre alt) rausreißen und ein dickeres Edelstahlrohr einziehen lassen oder einfach ein Saugzuggebläse auf das Dach montieren? Das eine braucht ständig Strom, das andere macht viel Dreck und Kosten im neu renovierten Haus.

Übrigens betreibe ich den Ofen bisher ohne Pufferspeicher, er ist vorläufig an die alte Ölheizung angeschlossen, weil der Platz für einen Puffer noch fehlt. Statt Puffer schalte ich die Fußbodenheizung im wenig benutzten EG ein, wenn das System zu warm wird. Dann kann man zuschauen, wie die Temperatur runtergeht. Das EG ist entsprechend temperiert. Die verbauten 12700 kg FBH-Estrich nehmen offensichtlich genügend Wärme ab. Noch nie war das System überhitzt, auch nicht nach 16 Stunden Dauerheizen. Ich denke daher, ein kleiner Puffer mit ca. 600 bis 700 Liter wird bei mir völlig ausreichen. Besser heizt man direkt das Haus, als den Puffer hochzujubeln. Jedenfalls bei einem Altbau wie meinem: Starke Bruchsteinmauern aus Granit, außen Vollwärmeschutz, riesiges Speichervermögen.

Was meint Ihr dazu?
Grüße
Christoph
Verfasser:
rodemkay
Zeit: 19.02.2012 22:18:30
1673862
Wie sieht es bei euch mit dem verrußen der Scheibe aus? Wie oft müsst ihr reinigen bildet sich sofort ein Schleier oder nach mehreren Stunden?
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 19.02.2012 22:52:33
1673894
Nach 2 1/2 Monaten und ca. 4 Raummetern noch keine Scheibe geputzt:-)

Sie sind beide sauber. An der oberen Scheibe kann schonmal ein Schleier entstehen, spätestens nach dem Abbrand ist dieser aber wieder weg. Das entstehende und am Schluss übrig gebliebene Glutbett, ist so heiß, dass wirklich alles wieder frei und sauber gebrannt wird.

@ Christoph199

Also entweder bringt dein Walli wirklich noch keine richtige Leistung oder du hast eine wirklich üble Wärmeabnahme im Haus. Hast du Fenster eingebaut?:-)

16 Stunden Dauerheizen ist schon ne heftige Hausnummer und das noch mit Vollwärmeschutz!!!

Wie groß ist deine Hütte?!
Verfasser:
Christoph199
Zeit: 20.02.2012 07:48:33
1673958
@Freeliner:
Also entweder bringt dein Walli wirklich noch keine richtige Leistung oder du hast eine wirklich üble Wärmeabnahme im Haus. Hast du Fenster eingebaut?:-)
16 Stunden Dauerheizen ist schon ne heftige Hausnummer und das noch mit Vollwärmeschutz!!!
Wie groß ist deine Hütte?!

Ca 300 qm Wohnfläche, nach EnEV 2004 rundum isoliert, auch die Fenster und Türen sind neu. Lt. Energieausweis braucht das Haus ca. 2500 l Heizöl pro Jahr, in der Praxis weniger, weil die untere Wohnung nur teilweise bewohnt ist. Wegen starker Granit-Wände speichert das eingepackte Haus extrem viel Energie. Wenn es auskühlt, braucht man auch mit der Ölheizung mindestens 2 Tage, bis es wieder warm ist. Dafür bleibt es anschließend noch lange warm, wenn man nicht heizt. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass der Walltherm noch nicht voll läuft. Es dauert bis zu drei Stunden, bis die Flamme unten stabil ist. Zum Glühen (wie auf den Fotos im Forum) habe ich den unteren Brennraum noch nie gebracht. Bei Plusgraden draußen drückt es beim Nachheizen auch häufig den Rauch in die Räume. Den Trick mit der Schraube hinten kenne ich schon. Am Holz liegt es auch nicht (vier Jahre getrocknetes Fichtenholz). Habe auch bei Fa. Wallnöfer angerufen, und die meinen auch, dass der Kaminzug zu gering ist. Der Schlotfeger hat zwar im Betrieb 13 Pa Kaminzug gemessen. Aber scheinbar ist der nicht immer gleich.

Gruß
Christoph

P.s.: Das mit dem Zitieren muss ich noch lernen.
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 20.02.2012 08:21:24
1673974
Ok, dann kann dein Haus natürlich schon einiges Speichern, trotzdem würdest du Probleme bekommen, wenn der Walli seine vollw Leistung abgibt. 15Kw sind net grad wenig.

Wenn dein Walli 3 Stunden braucht um ne stabile Flamme zu kriegen, muss schon was sehr im argen liegen:(

Nach drei Stunden sollte die untere Brennerkammer auch auf jeden Fall glühen.

Rauchrohr, Schornstein sowie Ofen sauber und gereinigt?
Düsenblock, Flammwand und Roste richtig eingesetzt?

Das Problem mit der Rauchentwicklung beim Nachlegen hab ich leider auch etwas, hoffe, dass da mein Windkat etwas Abhilfe schafft. War leider noch kein Wetter zum Montieren.

Ob ein Windkat bei dir was bringt, ist natürlich fraglich.

Wie hoch ist deine Kesseltemperatur bzw Rücklaufanhebung?

Finde nämlich, dass der Walli unter 70° Kesseltemperatur nicht sooo perfek brennt.
Verfasser:
rodemkay
Zeit: 22.02.2012 21:54:07
1676313
Ich habe meine Frau jetzt ganz kirre gemacht mit dem Walli, allerdings möchte sie den gerne mal live in Aktion sein fich natürlich auch), bevor wir 10-12 tsd Euro ausgeben.

Kommt ein Wallibesitzer aus dem Raum H-BS-Gf-WOB-CE-PE etc.?
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 24.02.2012 21:41:25
1677959
@Christoph

erstmal danke für Dein Mitgefühl - allen andern auch.
Nach dem Auftauen der Rohre (hab ne Nacht lang händisch Kannen-weise kochendes Wasser reingefüllt) zeigten sich ca 8 auseinandergegangene Pressmuffen. Als der Monteur die Rohre wieder zusammengeflickt hatte, wars immer noch nicht dicht. Also auf ca 50 m Länge die Dämmschalen runtergemacht und noch einige Stellen gefunden wo das Rohr seitlich geplatzt war. Nun sind die Dämmschalen wieder drauf, der Dachboden wieder trocken (aber noch nicht sauber), ich kaputt, und der Walli feuert wieder.
Die 3 Wochen Kälteperiode ohne Walli haben mich ca 500 EUR Heizöl gekostet ! Hätte an den Sonnentagen nicht 30m² Solar kräftig mitgeholfen, wärens noch ne Stange mehr geworden.

Zu Deinem Schamotte-Schornstein:
Ich glaube, Schamotte ist empfindlich gegen Versottung. Weil der Walli ne Abgastemp von 110C hat, wird die Feuchtigkeit im Rauchgas sich an den Schornsteinwandung niederschlagen. Wenn die nicht dicht ist wie ein Edelstahlschornstein, sondern die Kondensfeuchte eindringen lässt, dann hast Du Versottung. Frag also sicherheitshalber Deinen Schorni ob das so geht wie Du es machst.
Ausserdem:
Die 3h Zeit bis der Sekundärbrand richtig funzt kommt mir zu lange vor. Ein kalter Schornstein zieht nicht gut. Dein langer Anlauf könnte also daran liegen, daß der Schamotte-Schornstein lange braucht bis er warm genug ist um den nötigen Zug zu liefern. Ein Edelstahlschornstein ist ja immer gedämmt, der wird also innen schnell warm weil die Wärme nicht abhaut. Folglich zieht er besser und nach kürzerer Zeit.
Verfasser:
Freeliner
Zeit: 25.02.2012 00:57:52
1678057
Hallo Holzbock,

eigentlich ja erfreuliche Nachrichten, er läuft wieder, super:-)

..aber da hattest du wohl echt den Worst case erwischt:-(
Gerade zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt dumm gelaufen:-(

500€ tun zwar weh, hätte aber durchaus schlimmer laufen können.

Dann mal auf weitere Jahre mit unserem Walli:-)))
Verfasser:
maxbackbone
Zeit: 25.02.2012 20:55:03
1678514
Drei Wochen war der Walli krank, jetzt raucht er wieder Gott sei dank!

Holzbock. Auch von mir mein Mitgefühl.

MfG
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 25.02.2012 22:05:21
1678548
Hab heute einen Klima-Thermostat -35 bis +35 °C geordert, der soll dann zukünftig meinen Handschalter ersetzen: Bei <0C im Dachboden soll er zukünftig den Caleffi kurz- und so die Umwälzpumpe in der RLA anschalten.
Verfasser:
Sieglinde
Zeit: 26.02.2012 09:36:04
1678668
@Holzbock, "jetzt ist es vollbracht"
Verfasser:
bogomips16
Zeit: 26.02.2012 19:31:24
1679109
@Holzbock:
reicht es, die RLA kurz in Gang zu schmeißen? Friert die Anlage nicht ggf. trotzdem ein, wenn draußen sehr tiefe Temp. sind und du nicht heizen kannst? Bewegtes Wasser friert auch ein ...
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 26.02.2012 22:03:48
1679246
Die Pumpe soll dauerhaft, d.h. solange es im dachboden wo die Rohre verlaufen <0C ist, laufen.

Ein massiver Wärmeverlust durch Leersaugen des Puffers entsteht dadurch nicht, weil bei Vorlauftemperatur <60C die Brücke in der RLA voll offen ist, d.h. die RLA leitet den Vorlauf gleich zurück in den Rücklauf, in den Puffer kommt nix.

Und warum es das Einfrieren verhindert:
Die Rohrleitung verläuft nur zu 2/3 im kalten dachboden, 1/3 geht durch die geheizte Gebäudehülle. Und bezogen auf die Wassermenge ist sowieso noch etliches in den Wassertaschen des Walli, die durch den natürlichen Kaminzug temperiert werden (Ofentüren offen, Klappe zu). Daher wird das zirkulierende Wasser in den "warmen" Rohrleitungssegmenten sowie im Walli aufgewärmt, und wird so nicht einfrieren.
Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 27.02.2012 08:53:44
1679373
@Holzbock: Bin froh dass das Malheur überstanden ist. Hattest mein Mitgefühl.

Abgeschreckt von den Erfahrungen mit dem eingefrorenem Heizsystem überlege ich meinen Walli-Kreislauf vor Einfrieren zu schützen:

Ich habe „nur“ das Volumen vom Kessel + Rohrleitungen + Wärmetauscherspirale im Speicher < 30l.

Daher werde ich Solarfluid = Glykol einfüllen. Das ist ausreichend Temperaturfest und stabil. Frostschutz bis -5°C (beim mir ist alles im Gebäude, aber man weis ja nie….)
Verfasser:
Biker431
Zeit: 29.02.2012 15:36:24
1681101
@ PapaPaul
Dein Walli läuft über einen WT im Puffer? - Wieso das?

Gruß Bernd
Seite 56 von 84 [Beitrag 1926 bis 1960 von 2928]erste <5455565758>letzte