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Eine Neue Öl-Heizung! Ausführung Guss oder Stahl?
Verfasser:
Christian Bohr
Zeit: 28.02.2003 11:23:13
0
10280
Hallo zusammen...

ich beabsichtige den Kauf einer neuen Heizungsanlage für ein Einfamilienhaus. In Bezug auf eine Ölheizung stelle ich mir nun die Frage, ob ein Heizkessel aus Guss besser ist als ein Heizkessel aus Stahl! Welches Material hat die besseren, langlebigeren Eigenschaften? Was ist idR teurer? Wie sind Eure Erfahrungen?

Vielen Dank...

Gruß Chris

Verfasser:
Sukram
Zeit: 28.02.2003 11:27:48
0
10281
Wie lange solls denn halten?

Mein Gusskessel hat 30 Jahre auf'm Buckel...

Aber wenn's in 15 Jahren kein bezahlbares Öl oder Gas mehr gibt, wären die Mehrkosten unnötig.

>> http://www.energiekrise.de

Verfasser:
uhlmann-shk.de
Zeit: 28.02.2003 11:30:58
0
10282
Am besten beides!
z.B Viessmann Vitola 200 TT-Heizkessel
mit biferaler Verbundheizfläche aus Guss und Stahl.

Preiswert (ist seinen Preis wert), langlebig, sparsam
Gruss
Herbert Uhlmann

Verfasser:
Horst
Zeit: 28.02.2003 11:35:49
0
10283
Meine Empfehlung:

Viessmann Vitola 100 oder besser 200. Der Kessel hat einen sehr grossen Wasserinhalt = lange Brennerlaufzeiten. Die Vitotronic Regelung ist unschlagbar. Die Korrosionsgefährdeten Bereiche aus Guss. Sieh dir mal die verschiedenen Stahl-Guss Verbundsysteme auf der Website an.

www.viessmann.de

@sukram: Kriegst du Geld von den "www.energiekrise.de" Jungs ? Diesen Link hast du schon mind. hundert mal gepostet. Jetzt sollte Ihn jeder kennen.

Verfasser:
Alex
Zeit: 28.02.2003 11:40:30
0
10284
hallo,
eine Alternative wäre ein Ölbrennwertkessel.
Nur mit der Lebensdauer ist so ne Sache.
Gruß
Alex

Verfasser:
Stefanie
Zeit: 28.02.2003 11:49:19
0
10285
Als wir haben uns einen Gußkessel von Rillo
zugelegt. Der ist günstig gewesen.
Der Verkäüfer hat uns dazu geraten, da dieser
von Buderus gegossen wird und viel billiger ist.

Verfasser:
uhlmann-shk.de
Zeit: 28.02.2003 12:00:38
0
10286
Hallo Stafanie,

der Verkäufer, der Dir zu Riello geraten hat,
da dieser von Buderus gegossen wird,
hat eine blühende Phantasie! Stimmt nämlich nicht!

Dieser würde sicherlich auch einem Eskimo einen
Kühlschrank verkaufen.

Verfasser:
Sukram
Zeit: 28.02.2003 12:01:42
0
10287
Net scho wieder.

Jetzt kommt gleich wieder Stefan mit der trockenen Brennkammer + Kunststoffwärmetauscher + 10 Jahren Garantie.

Und natürlich mein Hinweis auf gewisse (Öl)Brennwertkessel mit V4a-Wärmetauscher ;-)

Horst,

>@sukram: Kriegst du Geld von den "www.energiekrise.de" Jungs ? Diesen Link hast du schon mind. hundert mal gepostet. Jetzt sollte Ihn jeder kennen

Nee. Ich finde die Site nur einfach gut.
Und: Man sollte ihn nicht nur kennen, sondern sich das dort aber auch mal durchlesen... Und das macht offenbar keiner hier. Sonst gäb's nämlich eine schöne Streiterei drüber :-)

Verfasser:
Daniel Urbanski
Zeit: 28.02.2003 12:12:31
0
10288
Hallo Christian.
Grundsätzlich ist der Stahlkessel etwas günstiger als der Gußkessel.
Ist auch nicht unwichtig welche Heizflächen zum Einsatz kommen.Bei Fußbodenheizung mit Kunststoffrohren in Verbindung mit einem Stahlkessel
wird es schon kritisch.Da kannst Du sehen wie der durchrostet.Oder Du nimmst eine Systemtrennung vor.
Ich würde Dir aber trotz allem einen Gußkessel (z.B. G115 U von Buderus) empfehlen.
Wir haben zig von diesen Kesseln draußen laufen und hatten noch keine Schwierigkeiten.Auch die Kunden waren und sind stets zufrieden.
Das mit dem Viessmann Vitola 200 (Guß-Stahl-Verbundfläche) würde ich mir überlegen.Die sagen zwar es sei ein TT-Kessel(Tieftemperaturkessel),
ist aber im Preis zum G 115 U noch ein ganzes Eck teuerer.
Diese Tieftemperaturgeschichte ist so eine Sache.Deren Pumpen laufen auch bei z.B. 30°C und schicken diese Temperaturen in die Heizkörper.Merken wirst Du davon nichts.Sprich Deinen Raum heizen die mit 30°C Vorlauftemperatur nicht(Du fasst an den Heizkörper und sagst"Der ist kalt").
Der Kesselinhalt ist beim Vitola 200 18 KW bei 70 ltr.Beim G 115 U 17 KW liegt er bei 33 ltr.Das heißt aber nicht, dass sich die Brennerlaufzeit beim Vitola durch den höheren Wasserinhalt verdoppelt.
Viel sparst Du dir da nicht ein.Wenn Du wirklich lange Laufzeiten haben willst, dann musst Du den Kessel auf einen Puffer hängen(bitte keine Pufferdiskussion).

Kurzum: Ich empfehle Dir einen Gußkessel G 115 U von Buderus.Weil hier das Paket Kessel-Brenner-Regelung absolut überzeugt und weil es ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.
Jedoch solltest Du Dich an einen Heizungsbauer Deines Vertrauens wenden und Dich für seine "Hausmarke" entscheiden.Zwecks Ersatzteile,Erfahrungen,Kundendienst usw.

Verfasser:
Christian Bohr
Zeit: 28.02.2003 12:21:16
0
10289
Hallo Daniel,

vielen Dank für Deine guten Tipps. Ich denke mal, die Tendenz zu Guss hat sich bei den meisten Einträgen im Forum bestätigt. Derzeit liebäugle ich mit einer Heizungsanlage von der Firma Weishaupt. Er hat die Bezeichnung Weishaupt WTU 20G und wird mit Guss - Heizkessel ausgeliefert. Im Stiftung Warentest 6/2002 hat die Kesselausführung mit Stahl, also der Weishaupt WTU 20S mit gut (2,1) abgeschnitten. Das spricht doch eigentlich schon für sich.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Weishaupt gemacht?
Wo liegen die Stärken und Schwächen?

Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für Eure guten Tipps. Die bringen mich weiter!

Gruß Chris...

Verfasser:
stefan
Zeit: 28.02.2003 12:42:38
0
10290
Ich würd den DE Diedrich nehmen,
der hat die meiste Erfahrung.

Verfasser:
Harry
Zeit: 28.02.2003 13:32:25
0
10291
Hallo Christian,
Guß oder Stahl ist sicher nicht die einzig wichtige Entscheidung bei einer Ölheizung. (Ich habe letztes Jahr eine neue Ölheizung angeschaft und seit dem viel "dazugelernt"!)
Auch sehr wichtig ist meines Erachtens die Dimensionierung, also die möglichst genaue Anpassung an den Wärmebedarf des Hauses (nicht überdimensionieren, kein "Angstzuschlag"!!!) und das Speichervermögen des Kessels. Da nahezu alle Ölbrenner nur einstufig können, muss der Brenner an- und ausschalten. Dies umso öfter, je mehr der Brenner überdimensioniert und je kleiner die Kesselmasse ist. Masse = KesselWasser + Kesselgewicht !
(@Horst: Da sieht übrigens der Viessmann 200 nicht viel besser aus als der Buderus G115. Gesamtgewicht mit Wasser: Viessmann =214kg; Buderus =208kg). Selbst mit einigen Toleranzen wird sich da kein entscheidender Unterschied ergeben)

Ich habe dass selbst schon mal angedacht, bin nämlich von meinem neuen Kessel etwas enttäuscht. Es liegt aber weniger am Hersteller sondern mehr am Prinzip der "leichten" Kessel! Auf wieviel Masse kommt denn der Weishaupt so?
Link: http://www.f12.parsimony.net/forum19068/messages/7733.htm

Wohl egal welcher Brenner und Kessel, jedes Anschalten bedeutet Verschleiß und schlechtes Abgas (Ruß!), Stillstand bedeutet Stillstandsverlust. Am besten also Betrieb mit langen Brennerlaufzeiten bei möglichst kleiner Leistung. Dies geht nur mit mehrstufigen Brennern und/oder großer Speichermasse im Kessel. (Extra Pufferspeicher sind bei einer reinen Ölheizung mE unnötig viel Aufwand)

Mehrstufige Ölbrenner gibt es zum Beispiel von der Firma Scheer (auch als Brennwerttherme!) und moderne Kessel mit großer Speichermasse habe ich bis jetzt leider nur bei "Capito" entdeckt. (Kennt jemand andere?)

Mit heutigem Wissen würde ich mich bei Öl NUR für einen dieser beiden Wege entscheiden: Mehrstufiger Brenner oder viel Speichermasse!!!

Hoffe Dir damit helfen zu können,
Harry

Verfasser:
Michael Drews
Zeit: 02.03.2003 19:29:06
0
10292
Hallo,
@Harry, wenn Du hier von Massen berichtest, dann solltest Du auch die spezifische Wärmekapazität nicht außer Acht lassen.
Wasser = 4190 J/kgK
Guß = 544 J/kgk
Stahl = 460J/kgk
Soll heißen, daß Wasser fast 10 mal so viel Energie braucht, um erwärmt zu werden. Also längere Kessellaufzeiten errecht werden sollten. Ansonsten stimme ich Harry auch zu.
Gruß Michael

Verfasser:
Oliver
Zeit: 02.03.2003 21:04:24
0
10293
Wobei die schön großen Massen im Sommer, wenn der Kessel nur fürs warme Wasser anspringt, eher nachteilig sind. (ok, ist nur ein kleiner Teil der Gesamtenergieaufwendungen).

Oliver

Verfasser:
Harry
Zeit: 02.03.2003 23:27:49
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@Oliver:
Bin mir schon bewußt, dass das mit der Masse unter Umständen auch Nachteile bei der WarmWasser bereitung im Sommer haben kann.
Dieser Verlust lässt sich aber bei getrennten Speicher durch Nachlauf der Speicherladepumpe minimieren. Bei Kesseln mit integrierten Puffer (würde ich jetzt favorisieren) dürfte der Verlust noch geringer sein.
(zum Beispiel www.capito-gmbh.de)

Meine persönliche Lehre bleibt, bei Öl würde ich mich NUR für einen dieser beiden Wege entscheiden: Mehrstufiger Brenner oder viel Speichermasse!!!

Grüße
Harry

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