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06.05.2002 09:01:57 |
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Verfasser: Michael Kiehne | Zeit:
06.05.2002 10:03:04 |
Einrohrheizungen haben massive Nachteile gegenüber der weitverbreiteten Zweirohrheizung. Der hydraulische Abgleich ist problematisch und die Auslegung der Heizflächen auch nicht besser! Es fließt ein Wasserstrom (ganz oder teilweise)erst durch Heizkörper 1 und dann durch Heizkörper 2 usw.! Dabei kühlt sich das Wasser immer mehr ab, sodaß jeder folgende Heizkörper immer größer sein muß um die gleiche Wärmeabgabe sicherzustellen! Für große Systeme gibt es noch die Einrohr-Perpen- dikel-Heizung. Hierbei wird die Fließrichtung z.B. alle 30 Minuten umgekehrt. Diese Systeme haben sich aber in der Branche nicht recht durchsetzen können. Bestehende Anlagen weisen oft Komfortmängel auf! Ich halte alle Einrohrsysteme für problematisch !!! Die geringen Kosteneinsparungen für die geringeren Rohrmassen stehen in keinem gesunden Verhältniss zum zu erwartenden Ärger!! Michael Kiehne, Gebäude- Energieberater, Techniker HLS
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08.05.2002 08:15:25 |
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Verfasser: Michael kiehne | Zeit:
08.05.2002 08:36:49 |
Wenn Sie sich Probleme einhandeln wollen, nur zu!! Aber im Ernst, ich rate dringend von so einer Kombination ab. Natürlich muß man stets den Einzelfall sehen, und ich habe ja keine Informationen darüber wass sie bauen wollen, aber ich rate zur Vorsicht! Bei der Einrohrheizung bekommt jede Heizfläche eine Vorlauftemperatur vorgesetzt die abhängig ist vom Verbrauch der vorherigen Heizflächen. Wenn nun z.B. die Fb-Heizung als letzte Heizfläche in dem Einrohrkreis eingebaut würde, hätten wir z.B. mal 40°C mal 30°C oder was auch immer als Vorlauftemp. Damit würde die wärmeabgabe der Flächenheizung sehr schwankend und somit wenig komfortabel! Die natürliche Trägheit der Flächenheizung würde die Schwankungen wohl etwas abmildern, aber es bleibt m.E. bei einem eher undefinierten Zustand. Es mag Einzelfälle geben wo es machbar ist, mir fällt nur keiner ein. Vielleicht schildern Sie kurz die Gesamtmaßnahme!? MfG Michael Kiehne
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| | Zeit:
08.05.2002 23:55:12 |
Moin, moin, eine Einrohrheizung sollte auf jeden Fall sorgfältig geplant und nach Einbau auch richtig justiert werden (hier entstehen die meisten Fehler --> auch "Komfortmängel" meines 'Vorschreibers' genannt)! Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, so bestehen KEINERLEI Bedenken. Sicherlich ist es so, dass manche lieber dieses oder jenes System einbauen wollen, jedoch sollte man sich als Planer/Berater auch an die Vorgeban halten und dann erst 'Empfehlungen' aussprechen. Nun zu den konkreten Fragen: Unterlagen über Einrohrheizungen werden Sie nur in einschlägiger Fachliteratur finden. Das heißt, dass es nur einen Unterschied in der Planung und Auslegung der Heizflächen, Thermostatventile und Rohrleitungen zu Systemen mit Zweirohrheizung gibt. Dies sollte aber von einem Fachplaner ausgeführt werden. Die Möglichkeit eines Anschlusses einer Fußbodenheizung besteht in jedem Falle. Ich schließe mich jedoch der Meinung meines 'Vorschreibers' an, dass das nicht sinnvoll ist. Hier habe ich meinerseits jedoch andere Gründe, da die vorher angeführten so fachlich nicht ganz richtig sind! Bei einer Einrohrheizung habe ich durch die 'Reihenschaltung' der Heizflächen einen höheren Druckverlust, als bei einer Zweirohrheizung. Durch einen zusätzlichen Fußbodenheizungskreislauf erhöht sich der Druckverlust wesentlich! Dies ist nicht ratsam, da hier große Druckschwankungen im Sytem auftreten könnten und diese ohne entsprechende Regelarmaturen nicht in den Griff zu bekommen wären. Temperaturschwankungen (lt. Hr. Kiehne) sind nicht zu befürchten, weil das Sytem soundso mit einer entsprechenden Begrenzung der Vor- bzw. Rücklauftemperatur ausgestattet werden müßte!!! (Max. Temp. beachten!) Richtige Empfehlungen können aber nur nach genauer Kenntnis des Objektes gegeben werden. Besteht ein Teil der Heizungsanlage schon und soll nun nachgerüstet werden? Nähere Beschreibungen wären hier sinnvoll. Beste Grüße woelfchen
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Verfasser: Uwe Herrmannsdörfer | Zeit:
10.05.2002 08:47:40 |
Guten Morgen, informationen über Einrohrheizungen in Verbindung mit Ventilarmaturen gibts z. B. bei Oventrop. Bei anderen Systemen ist es sehr problematisch an Infos zu kommen. Bei bestehenden Anlagen sollte mann die Finger davon lassen, da die Hydraulik der Anlage sehr stark gestört wird. Zum Thema Komfort kann ich nur sagen mit hohen Vorlauftemperaturen funktioniert das ganze doch ganz gut, ich selbst wohne in einem Haus mit einer Einrohreheizung, mit Anschluß im reitenden Prinzip. Die Pumpe darf jedoch nicht zu klein gewählt werden und eine Enregulierung bzw Regelung der Pumpe ist eigentlich nicht möglich. Dies ist nach heutigem Standart ansich nicht mehr zulässig ( Heizungsanlagenverordnung / ENEV ). Mfg Uwe Herrmannsdörfer
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Verfasser: Joachim Stenzel | Zeit:
10.05.2002 19:14:56 |
Dem Beitrag von Herrn Kiehne muß ich wiedersprechen. Einrohrheizungen sind hydraulisch nicht schwieriger zu berechnen. Auch die Auslegung der Heizkörper ist für einen Fachmann kein Problem. Folgende Nachteile hat aber eine Einrohrheizung: - Größere Pumpenleistungen erforderlich - drehzahlgeregelte Pumpen nur bedingt möglich - ständiger Wasserumlauf erhöht die Wärmeverluste im Rohr - Änderungen an vorhandenen Netzen sind problematischer. mfg Joachim Stenzel |
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13.05.2002 08:22:15 |
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Verfasser: R.Mammitzsch / Fa. Roßweiner Armaturen + Meßgeräte GmbH | Zeit:
18.05.2002 08:18:59 |
....Anbieter von Komponenten 1-Rohr Heizung (Komplettstrecken - d.h. 3-Wege Vtl./ Bypassrohr/Bypass - T Stück/ Thermostatköpfe.) sowohl für die "Forster - Heizung" als auch für die Sanierung kommunaler Wohnungsbau. Info unter : www.rossweiner.de (Ansprechpartner) MfG - R.Mammitzsch (Vertretung)
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| | Zeit:
18.05.2002 21:00:44 |
Zum Beitrag von Herrn Koch: "Der Einsatz von Brennwerttechnik wird durch die Nutzung der Einrohrheizung negativ beeinflußt!" Diese Aussage ist nicht richtig! Bei einer Anlage mit Brennwertnutzung müssen die Systemtemperaturen auch entsprechend gewählt werden (z.B. 55/45 --> Standardauslegung). Hier werden anschließend(!) die Heizflächen dimensioniert. Der Planer kann bei einer Einrohrheizung grundsätzlich die Systemtemperaturen beeinflussen und es muss nicht unbedingt zu höheren Vorlauftemperaturen kommen. viele grüße woelfchen
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| | Zeit:
05.11.2009 00:53:45 |
da meine heizung auf aus beziungsweiße auf 0 steht ist sie trotzdem ständig warm beziugsweiße fast heiß ist und mein fermiter gesagt hat das ein wärmestopper verboten ist einzubauen da möchte ich gern von ihnen wiessen ob das von fermieter koreckt ist besteht die möglichkeit das sie mich darüber informiren fielen dank mit freundlichen grüren mario rädisch
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