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12.02.2004 21:03:59 |
@Michael.B >Ich kotze lediglich vor Wut,wenn ich ( ob per Umlage oder >Steuer) irgendwelchen Leuten die Photovoltaik finanzieren muss Für 1,- EUR EEG Umlage im Monat kotzen sie? Sie können aber nicht viel ab.... >ich schreibe Ihnen auch nicht vor, Ihre Heizung ein Grad >tiefer einzustellen ( spart angeblich 6% Energie!) Ich sprach auch nicht davon Strom durch Verzicht zu sparen sondern durch klugen Umgang damit. Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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13.02.2004 11:19:54 |
@Stefan, 1. wenn Sie fragen, wiviel Milliarden in die Erforschung der Atomkraft geflossen sind, scheinen Sie das ja zu wissen. Bitte nennen Sie doch die Zahl und belegen Sie Ihre Kenntnisse mit seriöser, nachvollziehbarer Quellenangabe. 2. auch Sie beteiligen sich an den Lügen des BMU. Die Zahl von 1 Euro/Monat*Haushalt ist ja nur die halbe Wahrheit. Darin sind bespielsweise nicht die Beträge für den durch die erneuerbaren Energien verursachten erhöhten Regelenergiebedarf und den Netzausbau enthalten, der insbesonder durch die Windenergie verursacht wird. Alleine EON und RWE gehen davon aus, in den nächsten 10 Jahren für Regelenergie und Netzausbau 2,5 Milliarden Euro investieren zu müssen. |
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13.02.2004 12:41:03 |
@Bernd zu 1) siehe z.B. hier (PDF Datei, Drucksache 15/43 des Deutschen Bundestags vom 08.11.2002). Zitat: ------------------------------------------------------- 46. Abgeordneter Horst Kubatschka (SPD) In welcher Höhe ist die zivile Nutzung der Atomkraft zur Stromerzeugung bis 1998 durch Steuerermäßigungen, Forschungsmittel sowie weitere direkte und indirekte geldwerte Zuwendungen aus den Bundeshaushalten gefördert worden, und wie hoch wäre dieser Betrag bei Umrechnung auf heutige Preise? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Ditmar Staffelt vom 31. Oktober 2002 Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Bereich Kernenergie für den Zeitraum 1974 bis 1998 (Projektförderung und Großforschungseinrichtungen) betragen 10 908 Mio. Euro. Hierzu kommen noch öffentliche Aufwendungen aus Vorlaufarbeiten von 1956 bis 1962 sowie aus dem 1. bis 4. Atomprogramm in Höhe von 2 266 Mio. Euro. In den Beträgen sind auch Aufwendungen für Grundlagenforschung enthalten. Eine Zuordnung der Mittel für die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung ist im Einzelnen nicht möglich, da der Übergang von Grundlagenforschung zur anwendungsorientierten Forschung fließend ist. Weitere Angaben liegen der Bundesregierung nicht vor. ----------------------------------------------------- zu 2) Die Zahl von 1,- EUR/Monat für die EEG Umlage eines Durchschnitthaushaltes stammt vom VDEW. Denen wird man wohl kaum nachsagen können zu den Befürwortern erneuerbarer Energien zu gehören. Das Problem der Regelenergie ist in der Tat vorhanden und muß mit steigendem Anteil der Erneuerbaren gelöst werden. Biomasse eignet sich hierfür z.B. hervorragend. Aber bitte übertreiben sie das Problem auch nicht, denn z.B. Strom aus Windkraft ist gut vorhersehbar so daß nur ein geringer Anteil Regelenergie erforderlich ist. Ob man den Zahlen von E.ON und RWE glauben mag sei dahingestellt, schließlich haben die vor allem Interesse daran ihr Monopol zu erhalten. Sonnige Grüße, Stefan Lieser |
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13.02.2004 14:27:50 |
@Stefan, wir wollen festhalten, Sie wissen es auch nicht (siehe Aussage Dr. Staffelt vorletzter Satz). Auf der Site des VDEW konnte ich diese Angabe (1 Euro/Haushalt*Monat) nicht finden, wohl aber eine andere. Durch das EEGerursachte Belastungen aller Stromkunden in Milliarden Euro 2003 (geschätzt) 1.940.000.000 Euro, geteilt durch 20.000.000 Haushalte und 12 Monate ergibt 8 Euro/Haushalt*Monat (ohne Ausgaben für Regelenergie und Netzausbau). Die angeblich so zuverlässigen Prognosen helfen nur bedingt. 10% Abweichung in der Windgeschwindigkeit verändern das Ergebnis zwischen 27 und 33%. Zudem muss die Vorhersage annähernd minutengenau passen, ansonsten habe ich wieder zuviel oder zuwenig Strom im Netz, mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Frequenz- und Spannungshaltung. Ferner liefern nicht alle Anlage den nötigen Blindstrom, der dann wieder von den EVU kompensiert werden muss. Zwischen 100% Auslastung und 0% Auslastung liegt oft nur 1 m/s Windgeschwindigkeit und wenn in kurzer Zeit einige 1000 MW ausfallen, kommt jedes Stromnetz in arge Schwierigkeiten. Ein Zubau von WKA nivelliert die Problematik nicht, sondern verstärkt sie, wie sich am Beispiel von Norddeutschland deutlich belegen lässt. Gruß Bernd |
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13.02.2004 14:53:24 |
@Bernd >wir wollen festhalten, Sie wissen es auch nicht Es ist doch völlig unerheblich wie hoch der Anteil der Mittel war die zur Erforschung der Stromversorgung aus Atomkraft aufgewendet wurden. Die Größenordnung liegt im Bereich von Milliarden. Und auch die Grundlagenforschung ist den Betreibern der Anlagen zugute gekommen, wenn auch indirekt. Wieso also jetzt Protest wenn Mittel für Erneuerbare bereitgestellt werden (die dazu noch weitaus niedriger ausfallen!). Zweierlei Maß? VDEW Quelle: hier. Sorry, es war nicht 1 EUR sondern 1,23 EUR. Die Größenordnung bleibt jedoch: Peanuts. >Die angeblich so zuverlässigen Prognosen helfen nur bedingt Es wird der Vorwurf erhoben dass im gleichen Umfang Regelenergie bereitgehalten werden müsse und das ist falsch. Es muß jeweils für einen Anteil des Strom aus schwankender Erzeugung eine Reserve vorgehalten werden. Je besser die Vorhersage, desto geringer der Anteil. Es wird _immer_ ein Mix notwendig sein aus Grund- Mittel- und Spitzenlast, das gilt auch ohne die Erneuerbaren. Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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13.02.2004 16:21:56 |
Ich meine, es ist nicht so ganz unerheblich, welche Auswirkungen der Ausbau der Atomkraft auf die Strompreise hatte. leider kann ich nicht mehr sagen, wo ich gelesen hatte, daß die Stromkosten für Privathaushalte sich in den 60er und 70er Jahren verdoppfelten (wegen der Aufwendungen für Atomstrom.
Damals haben aber alle Länder soviel Geld in Atomstrom gesteckt. Heute können wir uns so etwas nicht noch einmal leisten, zumindest nicht als deutschen Sonderweg.
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13.02.2004 16:26:30 |
Na logisch. Deswegen ist der Strom in F ja auch so teuer, wie wir alle wissen :-(((
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13.02.2004 16:34:03 |
@Hinnerk >Ich meine, es ist nicht so ganz unerheblich, welche >Auswirkungen der Ausbau der Atomkraft auf die Strompreise >hatte. Das wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen. Ich wollte nur sagen, dass es bei den 13 Milliarden um die es hier ging völlig egal ist ob sie direkt oder indirekt für die Atomstromforschung eingesetzt wurden, die Mittel haben der Atomkraft genutzt, auch die Grundlagenforschung. >Heute können wir uns so etwas nicht noch einmal leisten, >zumindest nicht als deutschen Sonderweg. Erstens führen die Aufwendungen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren bei weitem nicht zur Verdoppelung der Strompreise (wenn das denn stimmen sollte dass es "damals" beim Atomstrom so war). Zweitens kann keine Rede von einem deutschen Sonderweg sein, das Problem der Endlichkeit fossiler Resourcen betrifft die ganze Welt. Und das EEG wird inzwischen von zahlreichen Ländern kopiert. Sonnige Grüße, Stefan Lieser
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13.02.2004 19:13:03 |
@Sukram Sie können keine Ironie anwenden bei Leuten die so sonnig verbohrt sind wie unser Stefan Lieser. Er glaubt halt einfach daran und deshalb rechnet er sich seine Ideale schön. Gruss Peter Goetz
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13.02.2004 20:05:46 |
Aber Stefan ist ein netter verbohrter, die nennt man Idealisten :-)
Wär' doch langweilig, wenn alle der gleichen Meinung wären. Da gäb's garnix mehr zum kabbeln.
Da gibt's ganz andere, Hoffmänner, Rettenberger, Datkos und Thei-SS-en...
Nunja: Die Meinhof war auch mal eine nette I. ;-) vieleicht sind das die Mutationen der I. zum krankhaften.
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14.02.2004 09:59:24 |
Hallo Kathi, wir können Ihnen nur zustimmen. Auch wir haben lange nach einem Lieferanten gesucht, der nicht nur sein Material loßwerden wollte, sondern auch sonst noch allerhand zu bieten hatte. Auch wir haben nur den einen gefunden, der uns nicht das Blaue vom Himmel versprach. Sirius12 GmbH. Viele Grüße Jan
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14.02.2004 11:47:18 |
Hallo Sukram - und Stefan Lieser ich habe das auch nicht so ernst gemeint - man sollte zu seinen Idealen stehen - auch wir glauben nur dass unsere Sicht der Dinge die Richtige ist. Gruss Peter Goetz
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24.02.2004 15:15:59 |
@ Tommi - Ich finde Deine Antwort gegenüber Rainer Hofmann klasse! Ich befürchte nur, daß du von Leuten dieser Art keine Ruhe bekommst, da ich seit längerem seine Beiträge im Forum verfolge und ich Herrn Hofmann als gestörte Persönlichkeit empfinde, werde ich es mir verkneifen auf seine Beiträge zu reagieren. Dafür bin ich nicht krank genug!
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25.02.2004 11:29:29 |
also Leute, wenn ich einen WW-Bedarf pro Jahr von 5000 KWh habe, dann erzeuge ich den mit Flüssiggas für 225.- Euro Angenommen ich kaufe eine Solaranlage und baue die selber ein, dann muß ich doch so ca. mit 3000.- Euro rechnen. 60% meines WW-Bedarfs (Gaserzeugung) sind 135.- Euro wie lange muß ich nun Solar heizen, bis sich die 3 Mallorca-Urlaube für 2 Personen amortisiert haben ? ich habe wohl Rechenprobleme, denn ich komme auf sagenhafte 22 Jahre !
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25.02.2004 12:00:50 |
@Michael,B.
Dafür, dass Sie soviel älter sind als wir alle zusammen (weil Sie ja schon von Demokratie wissen als ich noch auf die Schule ging) haben Sie leider sehr wenig verstanden ... Sie haben's leider nur bis zu Ihrem Tellerrand geschafft (Egoismus) ... und von Ihrem Teller aus schießen Sie auf alles (was der Bauer nicht kennt ...) was sich bewegt!
Naja ... so muss jeder mit seinem Leben fertig werden ... schlimm nur, dass sie von Ihrem Teller aus ihre 20cm große Meinung verbreiten die leider mit der Welt (das ist das was nach dem Tellerrand kommt ... ACHTUNG GEFAHR) nichts zu tun hat !
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19.12.2004 20:20:02 |
hallo kathi ich würde mich gerne über die kollektoren mit dir unterhalten, kannst du mir mal ne email schick. danke )
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19.12.2004 23:15:34 |
Wer will sich über mich unterhalten ? lol...
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