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20.11.2003 09:02:07 |
Hallo, mich würde mal interessieren, wieviel m³/Jahr Erdgas Ihr verbraucht. Anbei stelle ich meine Daten auch gerne zur Verfügung: .. und bitte die "Umstände" nennen: EFH/RH = EFH Baujahr = 1976 Bauweise = Massiv Dämmmaßnahmen = Mauerwerk keine / Fenster 1,1 in 08/2003 neu Personen = 4 Warmwasser incl. = ja Heizung = EWFE Brennwert (seit 2 Wochen erst mit Regelung) Modifikationen = Regelung seit 2 Wochen / 2 HR20 (seit 1 Woche)elektron. Thermostate (Bad und Flur) Verbrauch = 2450 m³/Jahr (erwarte 2004 um die 2000-2200m³ wg. Fenster und Regelung) Gruß, Tobias |
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20.11.2003 09:12:39 |
wieviel m2 beheizte Wohnfläche? wie ist die Außenwandstärke? Welches Steinmaterial?
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20.11.2003 10:33:13 |
@Hinnerk sorry ... habe ich vergessen! beheizte Wohnfläche = 142m² Außenwandstärke = ca. 40cm, Tonstein mit Luftkammern (ähnl. Poroton) Gruß, Tobias
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Verfasser: martin Havenith | Zeit:
20.11.2003 11:23:07 |
Warmwasserbereitung bei 4 Personen sollte mit ca 320 m³ / Jahr möglich sein. Ein großer Energiefresser ist eine Warmwasserzirkulation rund um die Uhr!!
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20.11.2003 11:42:49 |
Ich veröffentliche regelmäßig meine Daten. Kannst ja mal schauen: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=28919&forum=4&uebersicht=1 Hier ein Auszug: "Gasverbrauch im Monat Juli 2003: 85,70 m³ Heizbetrieb ausgeschaltet(!), nur Warmwasserbereitung für 200-Liter Speicher. Gasverbrauch im Monat August 2003: 69,78 m³ Heizbetrieb ausgeschaltet(!), nur Warmwasserbereitung für 200-Liter Speicher. Gasverbrauch im Monat September 2003: 153,39 m³ Heizen in der Übergangszeit! http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=29890&forum=4&uebersicht=1 Gasverbrauch im Monat Oktober 2003: 458,93 m³ Heizung permanent im Betrieb. Relativ kühle Außentemperaturen. Keine Veränderungen an den Einstellungen: Heizkurvenauslegung 56°C bei –10°C Außentemperatur, Raumtemperatur-Soll: 21°C. Eventuell wird eine Parallelverschiebung mit Raumtemperatur-Soll auf 22°C notwendig, da es in den Wohnräumen relativ kühl ist: knapp unter 20°C. Wird fortgesetzt! Stand 01.11.2003" Grüße, Harry |
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20.11.2003 13:57:34 |
@Tobias
Haus mit 300m2 WoFl, inkl 114 m3 WW/Jahr
ca. 42 000 kW/h in 2002 = 140 kw/h pro m2
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20.11.2003 14:35:26 |
Moin, hier unsere Daten: EFH/RH: EFH Baujahr: 1900 Wohnfläche: 200 m² Bauweise: massiv Dämmmaßnahmen: Mauerwerk teilweise mit 6 cm Hohlschichtdämmung, Fenster 2,8 mit a=0,6, Dach ca. 14 cm DämmungPersonen: 3 Warmwasser incl.: ja Solaranlage WWB: 5 m² ca. 1500 kWh/a Heizung: Brötje Erdgas NT 16 kW, Regelung 2 Heizkreise mit Raum- und Aussentemp. Heizkörper: Stahlradiatoren 1968 alle mit ThV Verbrauch: 3800 m³/Jahr = 190 kWh/a Ziel sollte eigentlich ein Verbrauch von unter 120 kWh/a sein. Das ist in der Regel auch möglich, es sei denn man hat eine Fassade (1900) die nicht verändernt werden darf. Ralf Spleet Dipl.Ing. www.hls-planung.de
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20.11.2003 20:30:01 |
Hallo, das sind unsere Daten: EFH freistehend, windschwach, massiv, -12°nach DIN 4701 Bj. 1948, 4 Personen, beheizte Wohnfläche 150 m², Raumtemp. 22° C AW 24er Bims-Hohlblock, mit 70 mm Mineralwolle- Dämmung 1973, AF Verbundfenster (noch), Gas- Brennwertgerät: Buderus GB 112, 6,4-24 kW (bei 15 kW begrenzt), Regelung: ERC mit Raumtemp.Aufschaltung, Warmwasserbereiter 160 ltr. Edelstahl, Heizflächen: Guß-Heizkörper, Th-Ventile mit Voreinstellung, Enerieverbrauch 2002: 22.600 kWh Erdgas H, Spez. Heizverbrauch rd. 130 kWh/m², (ohne Warmwasser) Gruß Manfred |
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20.11.2003 20:51:30 |
Ich ziehe folgende Zwischenbilanz: Es gibt unterschiedliche Gebäude mit unterschiedlichen Bewohnern. Auch die verbrauchten Energiemengen sind unterschiedlich. Hmmm... Man könnte auch eine Statistik in der Art von jeder Mensch hat im Durchschnitt 1,987 Beine aufstellen (ist nicht bös' gemeint)... Hmmm... Wesentlich interessanter wäre allerdings eine Gegenüberstellung des errechneten Jahresheizenergiebedarfes (lt. EnEV-Berechnung) mit dem tatsächlichen Verbrauch. Gruß an alle, Eppes
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20.11.2003 20:59:23 |
Jenau. Nix genaues weiß man nich.
...oder man gehe zu www.Techem.de und lade sich deren Studie bzgl. den von denen abgerechneten WE runter ;-)
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
21.11.2003 05:48:13 |
Hallo erstmal..... ich habe so eine Statistische Auswertung rumliegen. Ergebnis ( nur für Raumheizung ) 15 kWh/m²xa ( Passivhaus) bis 450 kWh / m²xa (Altbau, massiv, ursprünglich, ohne dämmmaßnahmen, vor 1900) Bei meinem Altbau BJ 1872 sind es ca 160 kWh/m²xa www.heizungsoptimierung.de.vu
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| | Zeit:
21.11.2003 15:37:10 |
Mein Verbrauch bisher Heizung an: 27,09,03 bis einschließlich eben 186 m3 Heizung WW und Kochen. Für 200 m2 Wohnfläche une 2 Personen. Gasrechnung 2002 2003 heute gekommen. 1070m3 Verbrauch Im Jahr ebenfalls Kochen WW Heizen.
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21.11.2003 15:58:27 |
Was meint Ihr denn mit "beheizter Wohnfläche"? Habe z. B. in vielen Kellerräumen und einer Tiefgarage Heizkörper drin, die werden nie angestellt; wegen Frostschutz-Funktion des Heizkörper- Thermostatventils wird der Heizkörper in der Garage allerdings manchmal ungewollt mitlaufen. - Welche Fläche soll ich nehmen? |
| | Zeit:
21.11.2003 17:16:27 |
Hallo miteinander, das Thema interessiert mich selbst brennend, einige haben sicher schon mitbekommen, weshalb. Ihr kennt meistens euer Haus recht genau. Beim Verbrauch macht es auch einen Unterschied, ob es ein freistehendes Haus ist, oder Reihenmittelhaus, Eckhaus, evtl auch Wohnung (EG,OG, Mittelwohnung) etc. Die Häuser stehen vielleicht auch in unterschiedlichen Gegenden. Alleine mit den Verbrauchsdaten kann ohne genaue Angaben nichts angefangen werden. Deshalb mein Vorschlag: Ladet euch das Programm CASAnova von der Uni Siegen runter (ca. 5MB), kostenlos. Gibts auch als Link auf meiner HP (bei 51 %), wo auch noch ein paar Erklärungen zu finden sind, wie in speziellen Fällen damit umgegangen werden kann. Das Programm ist mehr als kinderleicht zu bedienen, es funktioniert permanent, bei jeder Änderung mit den Schiebereglern für z.B. U-Wand oder Luftwechsel oder Haushöhe, Fensterart und Glasflächen, Verschattung, Raumtemperatur usw. laufen alle Verbrauchsberechnungen gleichzeitig mit. Man muß also nicht erst noch auf "Berechnen" oder so drücken, alles geschieht simultan. Die Bude kann auf einer Landkarte in irgendeine Gegend hineingestellt werden, egal was man macht, immer laufen die Ergebnisse mit. Was muß man von seinem Haus wissen? Geometrie: Länge, Breite, Höhe (Stockwerke) oder Nutzfläche Fenster: Die Wandflächenanteile oder absolute Fensterflächen Fensterart (Einfach, Doppel, Iso etc.). U-und gi Werte werden angezeigt. Dämmung: U-Wand U-obere Geschoßdecke U-untere Geschoßdecke Keller? Bei EG-Wohnungen würde man die obere Geschoßdecke auf Null setzen, bei Dachwohnungen die untere Geschoßdecke, und bei Mittelwohnungen obere und untere (weil diese Flächen von den Nachbarn warm gehalten werden, es findet also kein Verlust statt). Gebäude: Wand gegen beheizt (Windrose). Hier hakt man die Seiten an, welche an Nachbarhäuser Grenzen (die sind ja beheizt). Sollinnentemperatur Luftwechsel/h Innere Gewinne (zw. 2-6 W/m² oder Standardeinstellung lassen) Klima: Landkartenklick Energie: Hier kann man noch Heizart einstellen und bekommt Den brennstoffverbrauch direkt angezeigt Hat man alle "Daten" mal drin, kann man natürlich ebenfalls spielend leicht ausprobieren, wieviel z.B. neue Fenster bringen würden, oder eine zusätzliche Dämmung oder andere Gebäudeabmessungen. Egal was man macht, man muß niemals mehr neu "eingeben" als das, was einen gerade interessiert. Das Programm bietet eine Riesenmenge an allen möglichen weiteren interessanten Informationen, bringt viel mehr als acht Stunden vor der Glotze. Tut euch das an, es wird ein Gewinn sein. Was das Programm nicht berücksichtigt, ist der Warmwasserenergieverbrauch. In ENEV sind dafür 12.5 kWh/m²a vorgesehen, muß aber sicher nicht stimmen. Und natürlich, spielt auch mal mit dem Luftwechsel, einigen kann ich schon versprechen, ihr werdet ein blaues Wunder erleben :-)) Was mich nun besonders interessieren würde, bei welchem Luftwechsel stimmen die realen Verbrauchsdaten mit der Simulation überein? Wenn es irgendwelche Fragen geben sollte, wie was berücksichtigt werden könnte, hier oder mit Mail. Oleg Stolz www.oekoluefter.de |
Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
21.11.2003 17:51:45 |
@ Oleg die Sache mit dem Luftwechsel ist ziemlich kritisch bei modernen Bauten sind die Schwankungen ja nicht so groß, da die Gebäude ziemlich dicht sind. Aber bei meiner Alten Bude ist schon entscheidend, ob wir einen ruhigen, oder einen stürmischen Herbst haben. Bei sturm geht mir unterm Dach echt der Hut hoch. Das lässt sich wirklich schlecht berechnen
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
21.11.2003 17:53:55 |
ach ja, was casa nova sehr wahrscheinlich auch nicht ausreichend berücksichtigt, ist die nutzungsdauer.
Wenn die Rentner den ganzen tag zu hause sitzen, ist der Verbrauch sicher höher, als in meinem fall, wo nur morgens und abeneds jemand da ist.
Das spielt schon eine erhebliche rolle
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21.11.2003 18:49:07 |
Hallo Martin, stimmt so nicht, egal wie, die Wärmedämmung, Fenster, Geometrie und alles was fest ist, auch Temperatur ist bekannt. Egal ob mit Fenster oder Undichtigkeiten gelüftet wird, völlig wurscht, aber das was über LW=0 dann rauskommt, ist (neben evtl. Warmwasser) der gesamte Lüftungsverlust! Klar, muß noch mit Kesselwirkungsgrad/Nutzungsgrad korrigiert werden. Bei Dir "quillt doch dicker weißer Qualm" raus, das ist Dein bißchen Verlust (bis auf Sommer WW). Wie siehts denn bei Dir dann aus, Realität und Simulation? Was sollte bei LW=0 rauskommen und wie hoch ist tatsächlicher Verbrauch?? Nutzungsdauer: Es wird die eingestellte Solltemperatur während der Heizzeit einfach gehalten. Also keine Nachtabsenkung oder derartiges. Nochmal: Alles (bis auf WW), was bei LW=0 mehr ist, ist Lüftungsverlust!! Oleg Stolz wwww.oekoluefter.de
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21.11.2003 20:56:01 |
@ Oleg Stolz Vermutlich zwischen Luftwechsel 0,4 und 0,5. Ich habe die Gasbrennwertanlage erst 1 Jahr. Gesamtverbrauch 31.10.2002 bis 01.11.2003: 4800,56 m³ Gas. Weitere Informationen siehe http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=28919&forum=4&uebersicht=1 Grüße, Harry
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24.02.2005 10:36:55 |
Hallo, noch ein Tip, damit die Warmwasserzirkulation nicht rund um die Uhr läuft und somit auch der Verbrauch an Gas oder Öl sinkt. Der Zirk-24 ist eine Sinnvolle Alternative zur Zeitschaltuhr und die Pumpe wird jeweils nach Bedarf des Nutzers gesteuert. Sinnvoll im 1-3 Familienhaus. www.zirk-24.de
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| | Zeit:
24.02.2005 11:36:23 |
@ harald Leitl > noch ein Tip, damit die Warmwasserzirkulation nicht rund um die Uhr läuft und somit auch der Verbrauch an Gas oder Öl sinkt. Der Zirk-24 ist eine Sinnvolle Alternative zur Zeitschaltuhr und die Pumpe wird jeweils nach Bedarf des Nutzers gesteuert. ... Das stimmt so nicht, zumindes das Wort "jeweils" stimmt nicht. |
| | Zeit:
24.02.2005 11:40:50 |
Wo gräbt man bitte so einen Beitrag aus ???
21.11.2003 ???
Grüße Schwabenalf
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| | Zeit:
24.02.2005 11:56:30 |
@ Schwabenalf
Um Zirk-24 Werbung zu machen, ist halt vieles recht.
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