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Solarthermie gegen solarstromgestützte Wärmepumpe
Verfasser:
claus2
Zeit: 26.01.2012 13:09:52
0
1653442
nur mal so zum Vergleich was solche Speicher in Stahl kosten:
http://www.vakuum-pufferspeicher.de/pdf/Preisliste_aktuell.pdf
Stahl geht (aus meiner Sicht) gar nicht.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 26.01.2012 13:18:26
0
1653447
die Preise für Stahlspeicher sind ganz schön happig!

Es wäre vielleicht ganz gut, wenn wir nicht immer Selbstbaulösungen diskutieren, es geht um die Breitenanwendung, Lieschen Mayer bestellt bei Fa xy eine 25 qm ST-Anlage für ihren mäßig gedämmten Altbau aus 1992 und einen Dutzende m3 fassenden Saisonalspeicher, super gedämmt. Weil sie Angst vor steigenden Gaspreisen hat.
Preis?

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 26.01.2012 13:34:08
0
1653459
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
ich wäre bereit 25000Euro auszugeben, wenn die Lebensdauer bei >>60 Jahren liegt.
Tolle Wunsch... ;-)) ...doch 25 T€ hast Du als "Wunschziel" für so ein Langzeitspeicher eingebracht... ich habe nur Alternative gezeigt... ;-))

...wer weis ob sowas wirklich 60. nicht erleben könnte... Ich werde mich jedenfalls davon nicht mehr überzeugen können... (...vielleicht Du???)

;-))

... "nach mir" wird sowieso bessere Technologien geben - ich will doch meine Erben mit heutige Schrott-Technologien (und 80cbm-Speicher) nicht verärgern... Verschrottungskosten verursachen... - die lassen mir sonst gar keine Ruhe und Blümchen 1x pro Jahr kann ich auch vergessen... ;-))

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.01.2012 14:01:01
0
1653478
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Jogi,

hör mir auf mit deiner saisonalgespeicherten ST-Anlage ohne Restwärmeerzeuger.
Die kommen mir vor wie ein Ölheizer,der seinen Öltank genau auf einen mittleren Winter volltankt,bei strengem Winter aber nicht nachtanken kann.


Brrrrr....


moin Josef,

schlecht gelaunt ???

für einen "strengen" Winter gibt es schon noch einen Stückholz Hark Heizkamin mit 5kW Luft und 4kW Wasser, Bei einem "normalen" Winter sind je nach Anzahl der Bewohner (1-4 Personen, wg. Duschen) ca. 20 - 40% nutzbare Reserve im Saisonspeicher, wobei 4 Personen zwar mehr WW brauchen, dafür aber auch deutlich mehr innere Gewinne bringen, was bisher noch nicht in die Rechnung eingeht. Bei 68W/K Transmissionsverlusten macht jede Person ggf. auch mit zusätzlichem Stromverbrauch schnell mal für 3 grad weniger Heizen aus.

lg jogi

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 26.01.2012 14:09:35
0
1653484
25.000 € für 10 MWh?

Dann kostet ohne irgendwelche Zinsberechnungen bei 40 Jahren wartungsfrei die kWh immer noch 6 ct.

Ökonomisch und praktikabel wird eine ST-anlage mit Holzofen und moderatem Speicher.

So ein Speicher in der thermischen Hülle gibt mit normaler Dämmung ca 4 kWh ans Haus ab. Im Sommer kann ich den nur auf WW-Vorrat betreiben wegen Überhitzung des Hauses. 30 qm Solardach sollten für 10 Teuro gehen. Holzvergaser nochmal 3-4 Teuro.

Da kann ich mir die 2 RM Holz gehobelt und poliert in den Keller legen lassen bis ich die 25 Teuro erreicht habe.

Gegen 16 Uhr gibt es Ertragsdaten von mir zu PV und ST, da heute blankgeputzter Himmel.

Bei Ochsner habe ich auch noch etwas gefunden.

Auch bei nach OCHSNER-Richtlinien gebauten Anlagen können die Effizienzwerte von den Werksangaben abweichen, da letztere auf Messungen unter Normbedingungen beruhen.

Na schau da wer?

E.S.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.01.2012 14:32:25
0
1653508
solarfreundchen,

warum sollte man schon im März PV-Wärme einlagern?Sehe gar keinen Grund und Sinn dafür.Meine PV-Netzeinspeisung im März wird vom 98%igen Altbaubestand (saniert oder nicht)gerne angenommen,schließlich heizen die noch geraume Zeit weiter wie ein modernes Passivhaus.

Man vergißt immer dabei,daß ich keinem Zwang unterliege,sondern mit der Eigenbedarfsregelung kann ich selbst entscheiden,wieviel ich einspeise oder eigenverbrauche.

Ich würde lieber die PV-Anlage etwas größer machen,zeitnäher zum Heizbedarf einlagern(wegen geringerer Verluste),dann aber mit extrem hohen COP-Werten,habe ich den Speicher voll,speise ich weiter ins Netz.Der HH-Strom wird so ganz nebenbei mit 30-40% mit abgedeckt.Wie groß wäre also so eine PV-Anlage?

Rechne ich für die 3 Monate 6/7/8 mit der kompletten Einlagerung,habe ich 2 Vorteile:Die Zeit bis zum Abruf ist deutlich verkürzt gegenüber einem Beginn im März und ich arbeite bei höchsten Tagestemperaturen,die im langjährigen Mittel bereits deutlich über 20° liegen.Wohlgemerkt,ich erlöse im Sommer dann den meisten Strom,wenn die Sonne scheint und es naturgemäß dann auch warm ist.Im Winter dagegen ist Sonnenschein meist bei kalten Hochdrucklagen.

Da diese 3 Monate fast die Hälfte des Jahresertrages bringen,muß ich die Anlage also doppelt so groß auslegen.Dafür habe ich den Vorteil,daß ich in Netz einspeisen kann und mir außerhalb der Einlagerung viel genug für HH-Strom bleibt.

Bei einem Sommer-COP von 5(ich nenne den mal so,damit einige kapieren,daß dieser COP numerisch was gänzlich anderes darstellt als der üblicherweise verwendete Begriff zur Heizzeit),brauche ich etwa 2MWh plus Speicherverlust wären also 2,5MWh PV-Arbeit.Da die doppelte Größe erfordert wird,also 5MWh.Geht auf eine Fläche von 27qm,kostet wenige TEUROs.Die Fläche hat ja nun (fast)jeder.Damit nutze ich allerhöchste COP-Werte im Hochsommer,kann außerhalb der Hochsommermonate netzeinspeisen und HH-Strom (mit oder ohne Akkus) abdecken.

Sicher können Angaben von Ochsner abweichen,wenn man Diagramme,wie ich, vorliegen hat,kann man denen durchaus im gewissen Rahmen vertrauen.

Gruß
Josef

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 26.01.2012 14:36:32
0
1653511
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
... ganz ehrlich, kannst du mir sagen, wo man einen tauglichen 30m³ Speicher für 5000€ bekommt ???...
Natürlich klingt meine eigen Rechung/Kalkulation etwas provokant. (soll sie auch .... :-)))))))) )

...Rechne mal im Detail mit der Anfangsbedingung 31.Oktober ist der Speicher voll, mit allen Verlusten und realen Einstrahlungsdaten, wo du landest...
Habe ich, mit Worst-Case-Zahlen lande ich bei mind. 70+X % Deckungsgrad, find' ich für ein "KfW30" schon akzeptabel. Außerdem kann ich immer noch auf das Netz zugreifen, wenn's knapp würde oder in Urlaub fahren ;-)
Die letzten 20-30% sind die schwersten. Vielleicht klappt es ja trotzdem.

Ihr/wir wissen alle genau, worauf es technisch ankommt. Und trotzdem gibt es -wie ich gerade festestelle- anscheinend Barrieren, sich von einem bestimmten Denkschema zu lösen ;-)

Ruhig, Brauner... :-D

Es WIRD der Zeitpunkt kommen, da Lieschen Müller das auch so bei ihrem HB bestellen kann, da bin ich sehr sicher.

Grüße Michael

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.01.2012 14:48:35
0
1653517
Kann Michael eigentlich nur unterstützen:

Gerade bei evakuierten Speichern wird sich einiges tun!Michael scheint da auf einem guten Weg zu sein.

Zu sagen wäre noch,bevor das Geheul des Wolfsrudels losgeht,daß man mit meiner obigen Berechnung auf eine Ochsner GMLW 14(nur als Rechen-Beispiel ohne Reklameabsichten) gehen müßte.Die 9er wäre eindeutig zu klein.Sowohl von der Aufnahme wie der Abgabe.

Gruß
Josef

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.01.2012 15:11:06
0
1653530
Aller guten Dinge sind drei:

Bei meiner obigen Berechnung habe ich die gesamte Jahreswärmemenge zur Einlagerung zugrundegelegt.Da der Saisonspeicher nur zu 1/3 der Jahresmenge in der Regel ausgelegt wird,würde also die Hälfte der Größe der PV-Anlage locker reichen,ebenso würde eine kleine Ochsner GMLW9 dann ebenfalls reichen.

Bei meiner obigen Berechnung könnte man ein Haus mit 25000kWh Jahresbedarf versorgen.Das wäre nun wirklich etwas viel.

MfG

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 26.01.2012 15:54:52
0
1653548
Mir ist das total unverständlich!

Mit einer Kerze wollt ihr ein supergedämmtes Jauchefaß auf 60°C bringen und das dann im Winter im "Zelt" verheizen.

Warum denn nicht das Zelt auf das Niveau des gedämmten Jauchefasses bringen. Dann brauch ich den anderen Rotz gar nicht.

Überhitzung im Sommer ist auch gleich mitgelöst.

Fassadendämmung für 25 Teuro rechnet sich nie, kann man oft hier lesen.

Im normalen EFH wird sich weder ST noch PV zur Beheizung über Saisonspeicher durchsetzen. Modellbahnbauer natürlich ausgenommen.

Da gilt es erstmal die großen Schwachstellen der U-Wertveringerung zu lösen.

E.S.

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 26.01.2012 16:11:36
0
1653558
Ertragsdaten:

34 kWh an Wärme von 19 qm ST bei 8,0 kWp und 55°C VT.
Ohne weiter Umstände sofort verwendbar.

22 kWh an Elt von 8,6 kWp, wären mit einer WP und einer Akkulösung verwendbar. Sind bei mir noch so 75 qm an Fläche belegt.
Heute hatte ich irgendwo gelesen dass einer mit einer neueren Anlage von 8 kWp 24 kWh hatte.

Quelle

E.S.

Wenn die PV tatsächlich mal in der Erzeugung 10 ct kosten sollte, lässt sich der Gesetzgeber bestimmt etwas "geniales einfallen"

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.01.2012 17:38:35
0
1653599
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
[...]


ST-ertrag ohne Vollabnahme (Langzeitspeicher) tendiert ab dem 8. qm (weniger macht mit HU kaum Sinn) von ca 300 kwh p,a. immer weiter nach unten, da schließt sich die Lücke zur PV (Richtung 200 kwh, also wäre fast schon der Heizstabeinsatz OK). Lösung ist also in beiden Fällen die Langzeitspeicherung, diese Kosten sollte man gegenüberstellen.[...]


Das mit der Reduzierung des Ertrags der ST gilt für das Augsburgmodell mit kleinem Speicher/m² ST (150 l/m2 ??), nicht aber gleichermaßen bei einem Saisonspeicher (1500 l/m²). Die kleinen Anlagen sind immer so ausgelegt dass sie bei viel Einstrahlung in Stagnation gehen. Mehr Kolliefläche bringt dann nur, dass bei weniger Einstrahlung schon ausreichend Energie gesammelt wird - aber auch schon früher die Stagnation eintritt und damit der Ertrag/m² zurückgeht.

Bei meinen derzeitigen Berechnungen komme ich mit 20m²CPC VRK (Apertur, ~22,5m²brutto) hin, den Saisonspeicher mit 30m³ Ende Speptember wieder voll zu haben, und das ohne einmal in Stagnation zu kommen.

Beispiel CPC star azzuro Würzburg (ITW):


LG jogi

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 26.01.2012 19:09:59
0
1653643
solarfreundchen,

du kannst einen viereckigen Klotz ohne Fenster,Türen und Gaupen halt viel einfacher vakuumdämmen,mit U-Werten,die du am Haus niemals erreichst,jedenfalls nicht mit vernünftigen ressourcenadäquaten Mitteln.Und es sticht dir auch niemand von außen einen Nagel rein,Vakuum flutsch.

Zudem spricht kein Mensch von ungedämmten Zelten.Leider sind die meisten Häuser im Bestand (98%) nicht auf das Niveau eines Vakuumspeichers zu bringen.

Die im hunderstel Promillebereich in DL angesiedelten Thermosflaschenhäuser mit extrem niedriger Heizlast sollen sich hier nicht unbedingt angesprochen fühlen.

Hättest du ähnliche Erfahrung wie Michael und auch andere,würdest du dir überlegen,was du da so sagst.Aber so,na ja...


MfG

Verfasser:
jogi54
Zeit: 27.01.2012 00:17:29
0
1653798
Zitat von kd-schrauber Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]
Natürlich klingt meine eigen Rechung/Kalkulation etwas provokant. (soll sie auch .... :-)))))))) )

...Rechne mal im Detail mit der Anfangsbedingung 31.Oktober ist der Speicher voll, mit allen Verlusten und realen Einstrahlungsdaten, wo du landest...
Habe ich,[...]


Hmm, hab heute mal meine Berechnungen weiter automatisiert, hab viel zu viel Wärme mit 20m² CPC, macht mir 9637 kWh/a bei 20m², brauch aber nur ca 6800 kWh/a wovon 2488 kWh/a Speicherverluste wären, Deckungsgrad 150% muss wohl noch was weiter rechnen.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 27.01.2012 00:36:33
0
1653804
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
solarfreundchen,

du kannst einen viereckigen Klotz ohne Fenster,Türen und Gaupen halt viel einfacher vakuumdämmen,mit U-Werten,die du am Haus niemals erreichst,jedenfalls nicht mit vernünftigen ressourcenadäquaten Mitteln.Und es sticht dir auch niemand von außen einen Nagel rein,Vakuum[...]


Jeder darf nachmachen, was ich gemacht habe, statt WDVS, 22cm Kühlhaus - Isolierpaneelen, m² für ~45€ +MWSt, einige super lange Spezialschrauben, einige/viele m Kompriband, Z-Winkelbleche für die Fenster, nachdem die Fenster in die Isolierebene montiert sind. Ergibt U=0,108.

so what ??

Verfasser:
claus2
Zeit: 27.01.2012 08:57:12
0
1653876
@Jogi,
für die Beladung eines solchen Speichers wie du ihn hast/erwirbst rechne ich noch ein klein wenig anders. Ich schaue mir da den Ertrag der letzten beiden "Lademonate" September und Oktober an in einem schlechten Jahr an. In den beiden Monaten arbeitet die Solaranlage bereits schon "gegen" ein hohes Temperaturnivau. Die vorherige Ladung im Wesentlichen in den Monaten Mai, Juni u. Juli ist ja eh kein Problem bei 1.5m³/m²Kollektorfläche. Letztlich kommt es aber darauf an, dass tatsächlich am 31/10 der Puffer 100% geladen ist. Von Jahr zu Jahr ist das aber recht unterschiedlich. "Goldenen Oktober" gibt es nicht jedes Jahr. Ein November wie 2011 macht die Sache natürlich leicht. Ich habe z.B. erst am 8.12. die Gastherme in Betrieb genommen und bis dahin Heizung+WW(4Pers.) vollständig per ST abgedeckt - ganz ohne fetten Puffer. Hauptproblem ist dabei natürlich Warmwasser bei 4 Personen. Ein normaler Herbst war 2011 aber ganz bestimmt nicht!

@Wolle,
die Vakkumdämmung von Häusern geht klar vor entsprechenden Pufferspeichern. Allerdings ist nach wie vor die Ökobilanz von VIP sehr umstritten. Dieses Problem darf erst Recht nicht bei einem Pufferspeicher unter den Tisch gekehrt werden. In der chemischen Industrie wird im Übrigen davon ausgegangen, dass Zellulose (in allen denkbaren Formen) das adequate Massen-Dämmmaterial der Zukunft sein wird, lediglich flankiert von Glasschotter, XPS, Nano-PU, Resol und auch VIP.

Viele Grüße Claus

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 27.01.2012 08:58:25
0
1653877
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
solarfreundchen,

du kannst einen viereckigen Klotz ohne Fenster,Türen und Gaupen halt viel einfacher vakuumdämmen,mit U-Werten,die du am Haus niemals erreichst,jedenfalls nicht mit vernünftigen ressourcenadäquaten Mitteln.Und es sticht dir auch niemand von außen einen Nagel rein,Vakuum[...]


Euren Klotz betreibt ihr ja bestimmt drucklos, oder?

Mit der WP könnt ihr dann bestimmt nicht direkt reingehen, oder?

Sehe ich da Exergieverluste, oder?

E.S.

Träumt ruhig weiter und vergesst das monatliche Bilanzieren nicht

Verfasser:
claus2
Zeit: 27.01.2012 09:32:06
0
1653892
@Wolle,
ich habe immer mit Systemtrennung gerechnet. Bitter.
Die VKA aus Schönbrunn will im Übrigen einen etwas größeren Puffer 15m³ aus GFK in moderat druckfeste Ausführung auf den Markt bringen. Für Riesenfässer mit 80 oder 100m³ kann ich mir das aber (bei vertretbaren Kosten) nicht vorstellen. Bei solchen Giganten kommt man an Modulbauweise nicht vorbei. Da läuft man in die gleichen Probleme wie beim Bau von Windkraftanlagen wegen Straßentransport ganz einfach aufgrund der Durchmesser. Die Dimensionen der (einteiligen) Speicher von Jenni, Sirch, Hummelsberger und Ebitsch (um mal die üblichen Verdächtigen zu nennen) sind ja auch größtenteils der Logistik geschuldet.
Claus

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 27.01.2012 15:06:25
0
1654021
jogi 54,

deine Ritter-Solar Kollies CPC 6-12-18 OEM leisten bei 100W/qm Einstrahlung,0° Außentemperatur und 24° Kollitemperatur pro qm Fläche gerade mal 42.4W.

Ein Sanyo HIT 240 leistet 17,5W pro qm bei 100W Einstrahlung.Mit einem COP von 5 (ebenfalls 24° Vorlauf analog zu 24° Kollie)versehen (gute Sole-WP im Winter) also 87.5W/qm.

Dieser Wert ist mehr als doppelt so hoch wie deine hochgelobten CPC-Röhren!

Zudem ist die Fläche halb so teuer,obwohl es sich bei den Sanyos um die teuersten auf dem Markt handelt,sind sie also nicht nur halb so teuer,sondern bringen im Verbund mit WP auch noch doppelte Leistung zu deinen Röhren.

Die Isolation deines Hauses ist eine ganz andre Nummer,die hier nicht als Vergleich ansteht,bitte.


Unseriös nenne ich sowas,halb soviel leisten aber doppelt so teuer sein,und damit auch noch prahlen!Mit solchen Taschenspieler-Tricks bleibe mir in Zukunft bitte fern!

MfG
Josef

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 27.01.2012 15:14:09
0
1654024
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
...22cm Kühlhaus - Isolierpaneelen, m² für ~45€ +MWSt, einige super lange Spezialschrauben, einige/viele m Kompriband, Z-Winkelbleche für die Fenster, nachdem die Fenster in die Isolierebene montiert sind. Ergibt U=0,108.
OT... (sorry)
... gute Idee... machen Scxheauben dabei keine Wärmebrücken und wie hast die Oberfläche nach Aussen (Putz, ...Fassade) finischiert ? Selber gemacht? Gibt es Bilder davon?

/OT

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
MaJen
Zeit: 27.01.2012 15:27:49
0
1654036
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
jogi 54,

deine Ritter-Solar Kollies CPC 6-12-18 OEM leisten bei 100W/qm Einstrahlung,0° Außentemperatur und 24° Kollitemperatur pro qm Fläche gerade mal 42.4W.
[...]


Ich glaube eher, dass sie bei 100 W/qm Einstrahlung 0 W abgeben, weil die Solarflüssigkeit gar nicht über die Temperatur der Wärmesenke (ST-Speicher oder Heizungsrücklauf) hinauskommt, oder sehe ich das falsch, weil es VRKs sind? Zumindest für viele, viele ST-Anlagen dürfte das ein wintertypischer Zustand sein.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 27.01.2012 15:28:05
0
1654037
Jogi 54,

die 42.4 Watt setze ich auf 55W hoch,aus Gründen der Fairness.Berechnungsgrundlage sind abgegebene 1900W bei 3,41qm Fläche.

Damit steht immer noch 55W bei Röhren gegen 87,5 bei PV/WP.

MfG

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 27.01.2012 15:30:17
0
1654040
MaJen,

seien wir doch überaus wohlwollend und akzeptieren dies theoretisch,obwohl du recht haben könntest.

Er soll sich lieber mal zu seinen Taschenspieler-Tricks äußern!

Gruß
Josef

Verfasser:
MaJen
Zeit: 27.01.2012 15:39:29
0
1654043
obwohl du recht haben könntest

DAS ist aber ein ganz wesentlicher Punkt, auch im Vergleich der Systeme!!
Es wäre wirklich gut, wenn hier ein paar STler ihre Erfahrungen einbringen - ungeschönt und ehrlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine ST bei bedecktem, aber nicht ganz dunklem Himmel im Winter und 0 Grad AT überhaupt "Ertrag" liefert (bei VRKs bin ich mir nicht soo sicher). Es hängt ja von der Temp. der Wärmesenke ab, die bei konventionellen Anlagen nicht unter den HeizungsL fallen dürfte. Verwertbarer "Ertrag" ist doch dann immer nur die Differenz zwischen Rücklauf Solarflüssigkeit und Vorlauf, nich? Da müssen die Solarpumpen überhaupt erstmal anspringen, was sie wegen Eigenstromverbrauch normalerweise erst ab ein paar K Hysterese zur Wäörmesenke tun.

Im Gegensatz hierzu mein Beispiel 6kwp PV, bedeckt, 500W mit WP macht 2 kw Wärme.

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 27.01.2012 17:05:54
0
1654084
Zitat von solarfreundchen Beitrag anzeigen
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
[...]


Euren Klotz betreibt ihr ja bestimmt drucklos, oder?

Mit der WP könnt ihr dann bestimmt nicht direkt reingehen, oder?

Sehe ich da Exergieverluste, oder?

E.S.

Träumt ruhig weiter und vergesst das monatliche Bilanzieren nicht


Nur damit es nicht vergessen wird, da es auf der vorherigen Seite steht.

Jetzt habt ihr wieder mal einen Nebenschauplatz gefunden.

ST bringt bei wenig Einstrahlung nichts und PV ein bischen mehr wie nix. Darum lohnt sich nicht zu Streiten.

Heute PV gerade 1,5 kWh von 8,6 kWp gestern waren es 22 kWh.

Wie soll die Anbindung der WP in den drucklosen Speicher erfolgen?

Aus 55°C werden dann ja wieder 50°C gemacht. Problem bei so einem Specher ist doch die Schichtung bei der Entnahme zu halten.

Da würde ich eher eine Kammerlösung sehen, denn eine horizontale Schichtung bei gr0ßer Fläche zu halten über Monate?

E.S.

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