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Solarthermie gegen solarstromgestützte Wärmepumpe
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 28.01.2012 20:27:40
0
1654701
Hi Steven... eher Schw.!... Natürlich!!!... ;-))

Wird man was von "rechnen und simulieren" auch hier im Forum lesen können.

Ich schlage vor, man (Jogi...) öffnet ein eigenes Thread dafür - hier sieht es immer mehr an "feindliche Übenahme" aus, nicht gerade Netiquette entsprechend (ich weis, bin auch schuldig, sorry)... ;-))

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 28.01.2012 21:47:29
0
1654749
feindliche Übernahme sehe ich nicht

Gruß
Josef

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 28.01.2012 22:02:53
0
1654759
..ist auch nicht todernst gemeint... meinst nicht, das diese interessante Thema von Jogi sich in einem "extra Thread" viel besser diskutieren lässt und durch andere interessierte Leser finden lässt, als unter "Solarthermie gegen solarstromgestützte Wärmepumpe"?

;-))

Verfasser:
MaJen
Zeit: 28.01.2012 23:24:47
0
1654795
Wenn ich den Wand-/Dachanschluss so sehe... Jogi, beobachte den mal bis zum Sommer http://www.swissbauco.com/admin/up/COVISS_3-2011_Schimmel_im_Dach.pdf

Hab sowas schon live gesehen. Übel.

MaJen

Verfasser:
Steven271
Zeit: 28.01.2012 23:25:12
0
1654796
Hallo Veco,
als gebürtiger aus 78126 sende ich mal Grüsse in die alte Heimat.
Jogi hat schon sehr interessante Vorhaben, und ja, diese lassen sich auch rechnen und simulieren.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 28.01.2012 23:37:15
0
1654801
Zitat von Steven271 Beitrag anzeigen
Jogi bitte sende mir mal die Unterlagen die mir noch fehlen. Ich brauche viele Details um dir das alles rechnen und simulieren zu können.
Mein Kollege hat schon Blut geleckt, er ist auch so Technik und Optimierungsbekloppt.

Ich habe hier vieles gelesen, aber nicht[...]


Hi Steven,

der Fragebogen passt an allen Ecken und Enden (nix WW mit Heizungsunterstützung sondern 100% WW und Heizung) nicht, aber ich werde mich bemühen.. Morgen werd ich alles zusammensuchen und noch ein paar meiner bisherigen Berechnungen mit Erläuterungen beifügen.

Na ja - vorher hatte ich 28.000 kWh/a Gas und ~4000 kWh/a Strom, die sollen mit dem Gesamtprojekt komplett eingespart werden. *g* Rein rechnerisch sollte mein Heizbedarf durch die Isolierungen auf 2493 kWh/a zusammenschrumpfen - allerdings ist der 16kW Kessel jetzt für eine max Heizleistung von 2.86 kW viel zu groß und läuft damit natürlich mit lausigem Wirkungsgrad - da muss ich durch, bis ich ihn nicht mehr benötige. Wie ich bei 2493 kWh/a + 2292 kWh/a WW für 4 Personen oder 692 kWh/a WW für 1 Person noch 1500l Heizöl sparen kann, LOL, dann habe ich ne Heizölquelle ....
Die Zahlen sind jetzt mit sehr vorsichtigen 23°C innen 0,5 Luftwechsel bei 0,9 Wärmerückgewinnungsgrad - und wie üblich, ohne Berücksichtigung von Wärmegewinnen berechnet. Real wird nur das WoZi und die innen liegenden Bäder 23°C haben, sonst 18 - 20°C, die Lüftung wird eher mit 0,1 - 0,2 Luftwechseln laufen und hat mit EWT eine Gesamtwirkungsgrad von ca 97%.

Die Kollies, die Ihr verkauft, sind nach Apertur zwar deutlich besser, aber Apertur/Brutto macht das total kaputt 20m² Apertur brauchen 38m² Brutto, bei den von mir ausgesuchten Kollies (CPC 18 OEM und CPC star azzuro)sind 20m² Apertur ~22m² Brutto. Wenn ich 11m² Apertur von euren nehme, dann sind das auch 21m² bei dann ansonsten auch wieder vergleichbaren Werten. Jetzt versteh ich auch z.T. was Manfred / Solartirol meint.

Was das Ganze auch verfälscht ist, der hohe theta T Wert bei 50° wobei der mir ja entgegenkommen würde.

soviel für grad ;-)

LG Jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.01.2012 00:00:02
0
1654808
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Wenn ich den Wand-/Dachanschluss so sehe... Jogi, beobachte den mal bis zum Sommer http://www.swissbauco.com/admin/up/COVISS_3-2011_Schimmel_im_Dach.pdf

Hab sowas schon live gesehen. Übel.

MaJen


Hallo MaJen

ich denke, die Konstruktion sieht eigentlich ganz gesund aus:




im Randbereich - Verbreiterung des Daches über den Paneelen sind der Mineralwolle Raum durch Aminotherm ersetzt - eine Dampfbremse gegen die Paneelen ist wohl nicht nötig... die Unterdeckbahn wurde bis zum Abschluss verbreitert.

LG Jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.01.2012 01:52:31
0
1654819
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Hi Steven... eher Schw.!... Natürlich!!!... ;-))

Wird man was von "rechnen und simulieren" auch hier im Forum lesen können.

Ich schlage vor, man (Jogi...) öffnet ein eigenes Thread dafür - hier sieht es immer mehr an "feindliche Übenahme" aus, nicht gerade Netiquette[...]


ich nehme diesen Vorschlag gerne auf, einen eigenen Thread für mein Projekt auf zu machen. macht auch irgendwie Sinn, und würde sicherlich vielen helfen, realistisch an ihr Vorhaben zu gehen.

Jetzt gibt es schon eine thread mit dem Titel "Mein Weg zum autarken Haus (falls möglich)" hm, absolut unrealistisch, hab ich dort mal vorgerechnet.

Mache gerne was Eigenes auf, würde mir auch die Mühe machen, die bisherigen Schritte nochmals darzustellen und die weiteren Herausforderungen zu formulieren.

Ich nehme mal an, dass alle, die hier mit gelesen haben, nicht mehr pauschal anzweifeln, dass ich mein ehrgeiziges Ziel, Energie autark zu werden mit der Option, Überschüsse zu verkaufen, nicht erreichen werde. *grübel* den Satz muss wahrscheinlich fast jeder mindestens zweimal lesen - hallo jogi drück dich doch einfach mit einfachen Sätzen verständlich aus - ich werde mich bemühen...

Langer Rede kurzer Sinn, wie soll der Thread heißen, damit die, die sich dafür interessieren dort auch ankommen ??

Dieser neu zu gründende Thread wird, meine monetären Kapazität betrachtend, etwa 2 Jahre lebendig sein.

wie soll der neue thread heißen - hoffe, dass ihr dann alle noch mit diskutiert, macht Vorschläge

LG jogi

Verfasser:
delta97
Zeit: 29.01.2012 10:01:27
0
1654855
.
auf alle Fälle sieht man wo es Aufwand gibt: bei Sanierung / Dämmung.
Mir hat es zu wenig Fenster, das ist eine Art Passiv Haus Krankheit.

Zum Thema Energieautark: möglich, aber der Aufwand für die letzten 20% ist hoch und rechnet sich eher nicht. Die nächsten 2 Wochen @ -10°C energieautark zu überleben dürfte schwierig sein.

Zum Thema PV, WP, ST, Dämmung. Es gibt Kombinationen die mehr Sinn machen, und solche die weniger Sinn machen, und solche die Probleme geben können:

> WP setzt Isolation voraus.
> ST kann man mit und ohne Isolation konzipieren. Je mieser isoliert desto höher der Ertrag..
> Und bei einem Passiv Haus kann es sein, dass nicht die Heizung, sondern die Kühlung ein Problem wird.
> PV kann man mit und ohne Eigenverbrauch konzipieren, mit macht mehr Sinn. Und wenn man PV steiler stellen kann oder nachführt, fällt der Ertrag übers Jahr gesehen gleichmässiger an und kann für eine WP benutzt werden.

Am Anfang sollte eine gut isolierte Gebäudehülle stehen, und das gibt am meisten zu tun.

Gruss
delta97

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 29.01.2012 11:35:13
0
1654939
delta 97,

wie ich schon früher ausführte:Die Kühlung eines Passivhauses ist energieneutral zu bewerkstelligen,wenn man sich nicht der ST,sondern der PV/WP bedient.Damit sind einmal Split-Klimas im Sommer völlig problemlos zu füttern,oder,wenn man eine hybride Luft-WP mit saisonähnlichem Speicher betreibt,die bei der Kühlung im Sommer entstehende Abwärme einzulagern für die Wintermonate.Strom dazu gibts im Sommer von der PV genug.

Bei ST ist dies überhaupt nicht vergleichbar.Zwar wird hier auf die sog. "Nachthimmelkühlung"
verwiesen,doch die funktioniert,wie man leicht einsehen kann,nicht bei tropischen Nächten und noch heißeren Tagen,wo die Kühlung wegen der hohen Luftfeuchte besonders nötig wäre.Wenn sie denn doch funktionieren sollte,dann mit einer Kühlleistung,die zum falschen Zeitpunkt kommt (nachts) und viel zu gering im Vergleich zu einer WP ausfällt,um richtig effektiv zu sein.

Diesen Punkten wird viel zu wenig Bedeutung beigemessen,dabei dürfte die nächsten Jahrzehnte die sommerliche Kühlung möglicherweise mehr Energie verschlingen wie das Heizen oder Warmwasser.

Gruß
Josef

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.01.2012 12:02:13
0
1654960
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Das Diagram Jogi passt gar nicht dazu... Dein Heizung ist AUSSEN, darum ist Temeraturgradiant zum Raum umgekehrt als in diesem Diagramm gezeigt.

Ob das Feuchteverlauf so bleibt ist auch fraglich, schliesslich "trocknet" das Wand unter Heizschlange... Die Frage ist nur wohin mit dem[...]


Hallo Veco,

die Paneelen wurden bei ca 5° Außentemperatur montiert, da war die absolute Luftfeuchtigkeit gering, und somit die relative Luftfeuchtigkeit bei 20-25°C ganz sicher klein. Ich gehe davon aus, dass die Wand mit der Zeit total trocken geheizt wird. Je wärmer, desto niedriger ist die relative Luftfeuchtigkeit, Wasser wird da nie ausfallen - das wäre der Fall, wenn dieser Heizraum sehr viel kälter als Außen und Innen ist, wie das bei hinterlüfteten Klinkerfassaden der Fall sein kann - hier ist die Situation gerade umgekehrt. Auch das habe ich mir mal angesehen:




Von außen kann Feuchtigkeit nicht in den Heizraum kommen, die Bleche sind absolut dicht und auch die Stoßfugen scheinen dicht zu sein, da mit der Wärmebildkamera kein Temperaturunterschied festzustellen ist.
Da die Isolierpaneelen für den Lebensmittelbereich - da mit Edelstahl - zugelassen sind, darf es da konstruktiv schon keine Schimmelbildung geben können.
Da die Feuchtigkeit von warm nach kalt geht, wird der Heizraum mit der Zeit nach innen ausgetrocknet - da die Wand relativ zur Innenluft während der Heizperiode immer geringfügig wärmer ist wird die Feuchtigkeit an die Luft abgegeben.
Im Haus habe ich derzeit zwischen 30 und 35% Luftfeuchtigkeit. Ich gehe davon aus, dass sich im Heizzwischenraum langfristig die gleiche bzw. etwas geringere relative Luftfeuchtigkeit einstellt, da dort der wärmste Bereich ist.

oder ist da jemand anderer Meinung?

LG Jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.01.2012 12:29:45
0
1654982
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
delta 97,

wie ich schon früher ausführte:Die Kühlung eines Passivhauses ist energieneutral zu bewerkstelligen,wenn man sich nicht der ST,sondern der PV/WP bedient.Damit sind einmal Split-Klimas im Sommer völlig problemlos zu füttern,oder,wenn man eine hybride Luft-WP mit[...]


Moin Josef,

wenn man so isoliert wie ich und die Bude luftdicht hat, kommt man um eine Hauslüftung kaum herum. Die macht energetisch allerdings nur mit Erdwärmetauscher Sinn. Wenn ich den EWT verbuddle, kommt auch gleich ein Grabenkollektor mit rein für meine Außenwandheizung. Die inneren Gewinne werden dann mit der Lüftung weggefahren - die "Gewinne" durch die Isolierung, das sind etwa 30W/K, werden mit dem Grabenkollektor kompensiert. Auch bei 30°C außen 23°C innen wird da nicht viel Energie verschoben:



Im wesentlichen sind die inneren Gewinne das Problem - die sollten sich nicht in die Wände einlagern, sondern abgeführt werden - eben durch die Lüftung mit EWT.

Gruß Jogi

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 29.01.2012 13:45:03
0
1655060
jogi,

ich nähme stattdessen den Grabenkollektor auch im Winter(mach ihn ein bißchen größer),und hänge eine winzige Sole-WP dran,die kleinste,die du kriegen kannst.Mit einer PV,ähnlich groß wie deine Röhren(22qm),erzielst du damit im Winter etwa 450kWh.Multipliziert mit COP5 heizt du damit,zumindest bilanziert über drei Wintermonate,dein Haus auch ohne Speicher.Mit Röhren und Speicher wirds viel teurer.

Im Sommer kühlst du über WP/Grabenkollie(Systemumkehr) oder auch nur passiv über Grabenkollie allein ohne WP und hast noch teilweise Stromdeckung für HH,WP und KWL.

Gruß
Josef

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 29.01.2012 13:49:00
0
1655062
Hallo Jogi,

Titelvorschlag für den neuen Thread:

"Reihenhaus-Sanierung mit Kühlhauspaneelen, Außenwandheizung und VRK + Saisonspeicher"

Würde ich unter "Sonstiges" einstellen, weil die ST nur ein Teil des Vorhabens ist - m.M.n. auch der weniger gelungene...

Prinzipiell finde ich es aber nicht verkehrt, das hier zu diskutieren, wenn Dein Anliegen mehr die ST ist. Die konsequente Wärmedämmung ist aber die Grundvoraussetzung für Deine Heizungsplanung. Sie könnte ebenso gut die Grundlage für andere, massentauglichere Lösungen sein.

Grüße
Stefan

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 29.01.2012 14:36:42
0
1655113
Hallo Stefan,

auf meinen PV-Modulen auf dem Dach liegen nun 7 cm Schnee. Wenn da keine nahe Nulltemperaturen kommen bleibt das Zeug ewig und drei Tage liegen. Abtaueffekt durch Sonne kannst vergessen. An den Rahmen bleibt es hängen. Heute bei -2,6°C und diesiger Sonne ist nichts passiert.

FK kann man von innen vorwärmen und der ganze Mist rutsch runter.

E.S.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.01.2012 15:30:15
0
1655177
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
jogi,

ich nähme stattdessen den Grabenkollektor auch im Winter(mach ihn ein bißchen größer),und hänge eine winzige Sole-WP dran,die kleinste,die du kriegen kannst.Mit einer PV,ähnlich groß wie deine Röhren(22qm),erzielst du damit im Winter etwa 450kWh.Multipliziert mit COP5 heizt du[...]


Hallo Josef,

da muss ich jetzt mal wirklich drüber nachdenken - hab später Zeit, wenn ich nach Bremen fahre. Auf dem Ostdach sind schon 3kWpeak 250erKlasse PV vorgesehen + 24kWh Batterie + 3phasig Wechselrichter, mehr geht auf dem Ostdach wg Verschattung durch Kamine nicht.

Auf dem Westdach bekäme ich netto ca 18 Module hin, wären dann 7,5 kWpeak - COP5 glaube ich nicht wäre mir auch zu riskant damit zu rechen.

Kannst ja mal bei: http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php nachrechnen:
50.966, 7.025 Höhe: 49 m Dachneigung 30° Ost: -108, West +72
das wird nix


Was du nicht mit betrachtest, ist, dass die ~190kWh/Monat WW nicht mit gedeckt werden können

Später mehr, muss jetzt packen

lg jogi

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 29.01.2012 18:33:24
0
1655315
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
..die Paneelen wurden bei ca 5° Außentemperatur montiert, da war die absolute Luftfeuchtigkeit gering, und somit die relative Luftfeuchtigkeit bei 20-25°C ganz sicher klein. Ich gehe davon aus, dass die Wand mit der Zeit total trocken geheizt wird...

...Von außen kann Feuchtigkeit nicht in den Heizraum kommen, die Bleche sind absolut dicht und auch die Stoßfugen scheinen dicht zu sein...
Hi Jogi... lass Dich nicht davon teuschen - Kompressbänder machen die Fugen zwar Winddicht aber nicht Luftdicht... damit kann bei hohe r.F. Aussen auch Feuchte im Spalt eindringen (und umgekehrt)...
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass sich im Heizzwischenraum langfristig die gleiche bzw. etwas geringere relative Luftfeuchtigkeit einstellt, da dort der wärmste Bereich ist.
Hmmm - ich habe das aber anderst in Erinnerung. Fechte "Flussrichtig" ist nicht von r.F. sondern von Absolute Feuchte abhängig... Temperatur alleine ist kein Garant für niedrige r.F. - vorhandene Feuchte im Spalt muss auch "abfleissen" können und das geht nur in Richtung niedrigere a.F...

Schade das Du nicht ein oder andere Tem./rF.-Sensor mit verbaut hast - were sicher sehr interessant es verfolgen zu können, gerade bei so einem Pilotprojekt.

mfg
Veco aus VS

@Steven... Grüße angekommen und virtuell weitergeleitet... ;-))

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 29.01.2012 18:40:20
0
1655322
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,

Titelvorschlag für den neuen Thread:

"Reihenhaus-Sanierung mit Kühlhauspaneelen, Außenwandheizung und VRK + Saisonspeicher"

Würde ich unter "Sonstiges" einstellen, weil die ST nur ein Teil des Vorhabens ist - m.M.n. auch der weniger[...]
Super treffend !!! Das Thema wird so sicher mehr Interessierten (und auch Fachleute aus Bausanierungsbereich) finden als "versteckt" in diesem Thread... ;-))

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 29.01.2012 18:56:57
0
1655341
Zitat von solarfreundchen Beitrag anzeigen
auf meinen PV-Modulen auf dem Dach liegen nun 7 cm Schnee. Wenn da keine nahe Nulltemperaturen kommen bleibt das Zeug ewig und drei Tage liegen.
Eben... darum mein Vorschlag für PV-Winteroptimiert - auf Fassade anzubringen... ;-))

Gerade das "Albedoeffekt" rund herum kann man wunderschön ausnutzen: Meine LK haben auch heute "bischen" geschnurrt, obwohl man Sonne gar nicht sehen konnte (nebliche grau)... ;-))

Siehst Wolle... an Weihnachtsmann zu glauben lohnt schon... ;-))

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 29.01.2012 19:24:11
0
1655365
Wolle,

im Thread nebenan hast dir ne Menge Arbeit gemacht und wichtige Textstellen aus einem 82-seitigen Gesetzes herausgearbeitet.Volle Anerkennung und Dank!

Jetzt mach dir mal die viel kleinere Arbeit und beantworte mir mal die Elevation und Azimut deiner PV.

Weißt du,deine ST hast du super steil und winteroptimal gestellt.Nur weil dir das wahrscheinlich bei PV nicht opportun erscheint(möchtest ja nicht gerne auf die maximal mögliche Förderung verzichten,ich übrigens auch nicht),erkennst du darin eine immanente Systemschwäche der PV.

Ich sage dir,es ist es nicht!

Was schwach ist,sind die zugrundeliegenden Gesetze.Warum vergütet man Winter-PV nicht ganz anders als (beinahe) wertlosen Sommer-PV.Dann gäbe es ganz andere PV(siehe mittlerweile abgeschaffte Fassadenförderung)

Gruß
Josef

Verfasser:
jogi54
Zeit: 30.01.2012 00:14:49
0
1655525
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]
Super treffend !!! Das Thema wird so sicher mehr Interessierten (und auch Fachleute aus Bausanierungsbereich) finden als "versteckt" in diesem Thread... ;-))


@all

Oki kann ich machen - soll ich dann links setzen zu dem was ich bisher geschrieben habe, oder als Start alle Infos da noch mal reinstellen ?? alles neuschreiben - dazu habe ich weder die zeit noch den nerv

Jogi

PS würde Reihenendhaus schreiben wollen - weil Mittelhäuser ziemlich andere Verhältnisse haben... zumindest bei mir (Verluste nur vorn / hinten, dafür auch deutlich kleiner Grundstücke...)
Lösungen für Reihenendhäuser sind näher an freistehenden Häusern dran, als an Reihenmittelhäusern.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 30.01.2012 00:16:22
0
1655527
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von solarfreundchen Beitrag anzeigen
[...]
Eben... darum mein Vorschlag für PV-Winteroptimiert - auf Fassade anzubringen... ;-))

Gerade das "Albedoeffekt" rund herum kann man wunderschön ausnutzen: Meine LK haben auch heute "bischen" geschnurrt, obwohl man Sonne gar nicht sehen konnte (nebliche grau)... ;-))

Siehst[...]


hm - Albedo kann ich bei mir vergessen - kein Schnee weit und breit LOL

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 30.01.2012 01:43:24
0
1655544
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]
Hi Jogi... lass Dich nicht davon teuschen - Kompressbänder machen die Fugen zwar Winddicht aber nicht Luftdicht... damit kann bei hohe r.F. Aussen auch Feuchte im Spalt eindringen (und umgekehrt)...
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]
Hmmm - ich habe das aber anderst in Erinnerung. Fechte "Flussrichtig" ist nicht von r.F. sondern von Absolute Feuchte abhängig... Temperatur alleine ist kein Garant für niedrige r.F. - vorhandene Feuchte im Spalt muss auch "abfleissen" können und das geht nur in Richtung niedrigere[...]


Hi Veco,

jetzt verwirrst du mich deutlich

ich habe gelernt (verschiedene Quellen) dass man beim Fenstereinbau die Luftdichtigkeit nur hin bekommt, wenn man das Fenster sorgfältigst mit Kompriband abdichtet, der Bauschaum würde das nicht hin bekommen.

Vermute mal, dass du da eigentlich meinst "diffusionsoffen", was Kompriband glaube ich ist. Bedeutet aber nur, dass sich ganz langsam Feuchtigkeit von höherer abs. Feuchte nach niedrigerer durchquälen kann.

Ich geh mal 3 Schritte zurück und sehe mir das gesamte Szenarium an.

Montiert wurden die Paneelen bei geringer absoluter Feuchte und geringer Temperatur, war so ca 5°C.
95% rel Luftfeuchtigkeit bei 6°C sind 5,3 (g/m³ (?)) in meiner Tabelle und bei 19°C sind dann 5,1 -> 40% rel Feuchtigkeit - so what.

Im Gegensatz zu vielen anderen Wärmedämmungen liegt mein Taupunkt wirklich auf der Außenseite, meine Konstruktion ist absolut tauwasserfrei, bei den meisten anderen Konstruktionen gibt es Tauwasser innerhalb der Konstruktion.

vielleicht sagt ein Bild mehr als 1000 Worte:


da wo der Luftraum bei den beiden Zapfen ist, wurde gemäß Hersteller Montageanleitung Kompriband eingelegt.

http://www.hoesch.at/files/ems-isolier%C2%AE%20K%C3%BChlhauspaneele%20PU.pdf

Ich glaube nicht, dass irgendeine Firma, die in den industriellen Bereich liefert, sich da dauerhaft Probleme einhandeln kann, die gäbe es sehr schnell nicht mehr, wg. Schadenersatzforderungen...

Warum, denkst du, beschäftige ich mich seit mehr als 3 Jahren mit dem Thema? und habe erst letztes Jahr im Frühjahr genau diese Dämmung installieren lassen?
Ich habe alle möglichen Bedenken bei diversen sich anbietenden Lösungen durchgespielt. Das Ergebnis aller dieser Überlegungen waren die Isolierpaneelen mit Außenwandtemperierung. Tauwasser nur außerhalb der Konstruktion möglich - sehr glatte Oberfläche, einnisten von Algen etc so wenig möglich, wie auf Fensterglas, Schimmel innen unmöglich.

Ich habe lange gebraucht habe, um eine brauchbare Alternative zur Wärmedämmfassade zu finden, die wohl sehr offensichtlich dauerhaft nur Probleme macht.
Sicherlich wäre die öko betrachtet beste Variante 40cm Foamglas mit einem Kalk-Gips-Putz gewesen - allerdings unbezahlbar, u.a. weil sehr arbeitsintensiv. Und zudem, Putz muss man immer wieder streichen, meine Paneelen kann ich einfach mal mit dem Gartenschlauch abspritzen und sie sind wieder schön weiß. (notfalls hilft die Beimischung von Spüli oder im Extremfall eines Moped-Reinigungsmittels...) aber erneutes Streichen ist eher nicht angesagt.

Ich mach mir wg, Feuchtigkeit schon lange keinen Kopf mehr. Wie soll denn von außen in der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit entgegen der Heizung eingetragen werden?

LG jogi

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 30.01.2012 09:22:04
0
1655618
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Wolle,

im Thread nebenan hast dir ne Menge Arbeit gemacht und wichtige Textstellen aus einem 82-seitigen Gesetzes herausgearbeitet.Volle Anerkennung und Dank!

Jetzt mach dir mal die viel kleinere Arbeit und beantworte mir mal die Elevation und Azimut deiner[...]


Das stand schon mal vor einem Jahr hier drin. Ich sag es euch aber gern nochmal. Die PV steht auf 28°, da das Hausdach nunmal 28° Süd hat und null° Südabweichung. PV gebaut im jahre 2004, wo die Beschaffung von Modulen Schwarzmarktniveau hatte.

Die Module sind dadurch auch keine Super duper, bringen aber rund 900kwh/kWp.

Winkel verstellen machen die ja nicht mal bei den riesigen Freiflächenanlagen auf Ackerland(wird schnell umdeklariert)bei uns hier im Umfeld. Die werden nach Süden ausgerichtet und fertisch und der Solarfond muss brummen.

Die massenhafte Forcierung von PV rettet unser Stromproblem nicht!
Die Betonung liegt auf massenhaft, nicht auf PV.

E.S.

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 30.01.2012 09:53:08
0
1655644
Hi Jogi... ja "diffusionsoffen" habe gemeint (bin nicht vom Fach)... ok, das Bild sagt wirklich mehr als 1000 Worte: doppelte Kompriband... sehr überzeugend.

Erlaube mir bitte nur noch einige Fragen dazu, möchte für mich noch "letzte Zweifel" ausräumen...
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht, dass irgendeine Firma, die in den industriellen Bereich liefert, sich da dauerhaft Probleme einhandeln kann, die gäbe es sehr schnell nicht mehr, wg. Schadenersatzforderungen...
Ist es üblich im industriellen Bereich Heizung so zu verbauen wie Du es gemacht hast, zwischen "Gebaude" und Dämmung aussen? Hat das Panellhersteller auch abgesegnet? Ist es nicht möglich, das trotz eines "trockenen" Tages, an dem die Panelle angebaut wurden, das in der Fassade/Wand noch einiges an erhöhte Feuchtigkeit vorhanden war? Wohin soll die Feuchtigkeit hin, wenn welche da war - und wie kann man das physikalisch erklären?
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass die Wand mit der Zeit total trocken geheizt wird.
Nehmen wir mal an, du hast recht (was ich Dir ehrlich wünsche). Wohin ist enthaltene Feuchte weggetrocknet?
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Im Haus habe ich derzeit zwischen 30 und 35% Luftfeuchtigkeit. Ich gehe davon aus, dass sich im Heizzwischenraum langfristig die gleiche bzw. etwas geringere relative Luftfeuchtigkeit einstellt, da dort der wärmste Bereich ist.
Das meine ich auch, aber als Laie stelle ich mir dan die Frage, kann die Wand irgendwan die Feuchte los werden - oder ist die vernachlässigbar niedrig? Oder meinst, die Heizung wird die mögliche Feuchte im Wand immer zum Raumseite treiben?

... kann da über jahren gesehen nicht probleme geben?

Ausserdem die 30-35% r.F. ist nicht gerade ideale Raumklima - für wohlbefinden der Schleimhäute wird um 50-65% empfohlen (meine ich)...? Muss Du so nierdige r.F. im Raum halten?

Ich will natürlich nicht Dein Projekt "zerreden", Du hast dich sicher tiefer mit dem Thema beschäftigt und kannst mich aufklären.

Heizung im Spalt:
Wenn die gesamte Gebäudemasse "auf Temperatur gehalten wird" die etwas höher ist um auch die Lüftungsverluste im Haus darüber zu begleichen und Du auch die Innengewinne noch nicht eingerechnet hast - würde man nicht annehmen dürfen, das die Heizung so sehr-sehr träge auf z.B. Sonne durch Fenster reagieren wird? Ist keine (auch nur temporer) Überhitzung zu erwarten? Wie kannst das ausschliessen (...Rolladen?)

mfg
Veco aus VS

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