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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 14:14:00
0
1831603
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das Bayerische Landwirtschaftsministerium prüft[...]


Ich prüfe auch öfters mein Konto und meine Geldbörse.

Auch prüfe ich ob ich mir nicht doch ein energetisches Traumhaus bauen könnte(Sie wissen schon wie).

Natürlich kann man auf jeden kleinen Bauernhof einen Fermenter stellen und den Mist mit der Karre vom Nachbarn holen.

Man müsste das dann noch mit der Geruchsbelästigung prüfen;-)

BUND sind da sehr kompetente Partner im verhindern.

Biogas-Anlage kann 5.000 Haushalte versorgen

Energie wird in Haushalten gemessen? Da war und ist wohl alles für die Katz gewesen in Physik?

Von Oben gewollte Volksvergackeierung

E.S.

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 08.01.2013 14:18:02
0
1831608
Oelbaldaus schreibt:

" wenn das 52GWp-Limit den Sommer-PV-Preis auf 2-4 Cent drückt,warum sollte man dann weiterhin flach stellen?

Ist eh nichts wert,so dein Tenor.Also wird jeder überlegen:Was bei ST geht,geht bei PV auch.

Und warum die Winkel dauernd verändert werden sollen,bis zu 4-mal im Jahr,wenn Sommerstrom eh nichts mehr wert ist,oder nachgeführt werden soll,bleibt mir ein Rätsel.


Einfach die Module auf 50-60° stellen,der Sommerertrag kann ruhig zurückgehen.Und die Steilstellung geht doch bei ST auch,warum soll das bei PV technisch schwieriger sein?
...."

Richtig erfasst und gut formuliert.
Man stelle sich den Stromerzeuger vor der seine maximale Kraftwerkskapazitaet auf den Sommerbedarf ausrichtet, auf eine Zeit wenn der Strom ohnehin billig ist ......

Der Sommer ist geschenkt, die meissten Buerger/Kleinanlagenbesitzer koennen den Sommerbedarf an Strom und Waerme mehr als ausreichend decken.
Die steilere Ausrichtung fuer die ST und PV Anlagen der Zukunft wird die Aufgabe sein.
Bei bestehenden Anlagen kann der erfahrene Betreiber ja bei der naechsten Reparatur/Kontrolle den Winkel etwas korigieren, etwas unterlegen/-blocken.Wenn's einfach und ohne grosse Umstaende machbar ist, warum nicht?

-----

Betr. des Themas " Markt-Zukunft der Solarthermie ":

Einfache guenstige ST Anlagen wie sie immer mehr auch in Deutschland angeboten werden sollten verbraucherfreundlich anschliessbar sein.
Eine Art standardisierter 'Gardena' Anschluss, hygienisch und stabil.
Ueberschwemmungssicherung aehnlich wie bei der Waschmaschine.

So koennte das plug-and-play Modul in der ST seinen Platz finden.
Warum sollte der Verandabesitzer/Balkonmieter so etwas nicht nutzen koennen?
Im PV-Bereich geht das ja auch schon.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 08.01.2013 14:23:06
0
1831613
Nachtrag

Die Technologie zur Biogasgewinnung aus Hopfen kommt übrigens auch aus Bayern

Schwandorf- Schmack Biogas

Dietmar Lange

Verfasser:
claus2
Zeit: 08.01.2013 14:31:04
0
1831620
Tagträume ist gut gesagt....

Josef, die Zusammenhänge sind doch klar. Bei normalen Verhältnissen kann man Aufständerlösungen vergessen. Im ländlichen Bereich mag es anders aussehen.

Ich plane im Übrigen eine eigene PV-WP-Kopplung (7kWpPV+geoTHERM VWS36/4) und erwarte nichts weiter als eine Verbesserung der Deckungsrate um etwa 7%. Im Wesentlichen soll die PV-WP bei trüben Verhältnissen solares Heizen ermöglichen. Bei Sonnenschein bleibe ich weiterhin bei der (dann verkleinerten) ST.

Es erschliesst sich für mich nicht, warum die PV gerade in der Kopplung mit Wärmepumpen attraktiv sein soll. Wärmepumpen bedingen größere Investitionen und sind im Bestand alles andere als trivial. PV-WP-Kopplung ist meiner Meinung nach eher etwas für experimentierfreudige EFH-Eigentümer mit Hobby Haustechnik.

Um wieviel einfacher ist doch Eigenverbrauch für Gewerbe u. Industrie. Die Übereinstimmung von Verbrauch u. Ertrag ist um Welten besser. Das Gesamtpotential auch.

Claus

Verfasser:
MaJen
Zeit: 08.01.2013 14:34:16
0
1831624
Zitat von heinbloed Beitrag anzeigen
Die steilere Ausrichtung fuer die ST und PV Anlagen der Zukunft wird die Aufgabe sein.[...]


Ja und das sollte man bei der Hausplanung schon mit berücksichtigen. Ich habe zB bewusst an unserer SSW-ausgerichteten Fassade durch die Fensteranordnung im EG soviel Platz gelassen, dass wir noch eine Außenwandfläche von ca 5 x2,5 m in petto haben, und zwar für PV zur senkrechten Aufstellung vor die Fassade.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 08.01.2013 14:37:32
0
1831626
Biogas-Anlage kann 5.000 Haushalte versorgen

Energie wird in Haushalten gemessen? Da war und ist wohl alles für die Katz gewesen in Physik?

Von Oben gewollte Volksvergackeierung

E.S.


Jetzt wird es aber langsam kindisch.

Die Mitteilung eines Gasversorgers verwendet einen bildhaften Vergleich.

Der Hersteller der Anlage schreibt exakter:

Die weltweit erste Bioerdgasanlage, die überwiegend mit Reststoffen aus dem Hopfenanbau betrieben wird, ist im bayerischen Wolnzach-Oberlauterbach in Betrieb gegangen. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 11,5 MWGas

Alles nur Lachnummern und "Volksvergackeierung"?

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 08.01.2013 14:40:34
0
1831629
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
Es erschliesst sich für mich nicht, warum die PV gerade in der Kopplung mit Wärmepumpen attraktiv sein soll. Wärmepumpen bedingen größere Investitionen und sind im Bestand alles andere als trivial. PV-WP-Kopplung ist meiner Meinung nach eher etwas für experimentierfreudige EFH-Eigentümer mit Hobby Haustechnik. [...]


OK, das gilt aber nicht für den Neubau.
Im Neubaubereich kann man doch gut so vorplanen, dass die WPV - Kombination mit wenig zusätzlichem Netzstrom auskommt, weil man erstens das Dämmniveau (Heizlast) noch gut steuern und zweitens genug Fläche für steiler ausgerichtete PV vorsehen kann. Dann ist diese Kombination imho trivial und kostengünstig (vor allem wenn man mit einer 3 kw-Sole-WP hinkommt), aus meiner Sicht derzeit das, was ich anstreben würde.

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 08.01.2013 14:41:15
0
1831630
Hier noch mal der link zu den grossen daenischen ST-unterstuetzten Fernwaermeanlagen:

http://www.solvarmedata.dk/side5696.html

Man kann bei der betr. Seite auf die einzelnen Standorte klicken und sich so ueber den status quo, Ausbauplaene sowie die Betriebsergebnisse der letzten Zeit informieren.

Fossile Kessel welche solche Fernwaermenlagen bisher teilweise mit betrieben werden nun auf Biogas/-masse umgeruestet.
Die Stromheizung der modernen Fernwaermeanlagen bei Windstromueberschuss ist dort Standard, state of the art.

Auch Waermepumpen kommen zum Einsatz, allerding sind deren Waermeerzeugungskosten nicht mit den Fuzzianlagen im Eigenheim zu vergleichen.
Selbst organic rankine cycle (ORC)Anlagen zur Stromerzeugung aus Waerme werden mittlerweile in die Fernwaermeanlagen mit eingebaut.

Energiemix im wahren Sinne.

Nur die Fossilen sind jetzt im Neubau verboten.
Bei Altanlagen werden sie ausgemistet.

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 14:46:57
0
1831636
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Nachtrag

Die Technologie zur Biogasgewinnung aus Hopfen kommt übrigens auch aus Bayern

Schwandorf- Schmack Biogas

Dietmar Lange


Hören sie mir nur mit dem namen Schm.... auf!

Die haben bei meiner Schwester die Biogasanlage gebaut.

Kein hydraulischer Abgleich zwischen Fermenter und Nachgärer. Wollten mit Heizöl den Start machen.

Da bin ich am 2.Weihnachtsfeiertag mit meinem Neffen zur Anlage hin, da das Notgebläse Wärme abblies und der Nachgärer nicht warm wurde.

Wir haben dann auf die Schnelle über die Ventile einen hydraulischen Abgleich gemacht und die Temperatur stieg dann von ursprünglich 0,5 K/d auf über 2K/d.

Damals waren sie auch noch nicht Pleite und gehörten nicht zu V......

E.S.

Verfasser:
claus2
Zeit: 08.01.2013 14:48:26
0
1831638
Zitat von heinbloed Beitrag anzeigen
Einfach die Module auf 50-60° stellen,der Sommerertrag kann ruhig zurückgehen.Und die Steilstellung geht doch bei ST auch,warum soll das bei PV technisch schwieriger sein? ...."

Richtig erfasst und gut formuliert.[...]

Schreibt doch "einfach" mal hier nieder, was ihr für persönliche Erfahrungen mit Aufständerungen habt. Klar geht das, aber bitte mal ehrlich zu welchem Preis u. mit welchem Planungsaufwand, insbesondere bei etwas größeren Anlagen, beispielsweise einer 10kWp Anlage! Sonnenhäuser mit 60° steilen Dächern haben bislang auch keine massenhafte Verbreitung gefunden.

In der Diskussion werden zahllose Dinge vermischt:

Niedrigste Stromgestehungskosten erreicht PV doch nur bei einfachster Montage, günstigen Modulen und Standardisierung.

Welche Preise bei Individualanlagen zu Heizzwecken mit Aufständerung, ggf. Absorbern unter den Modulen, Abtaufunktion f. Schnee/Eis, Erdwärmebohrung, Erdwärmepumpe, ggf. zusätzlicher (modulierender) Luftwärmepumpe, Puffer usw. usw. zu erwarten sind....

Claus

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 14:55:35
0
1831642
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
Tagträume ist gut gesagt....

Um wieviel einfacher ist doch Eigenverbrauch für Gewerbe u. Industrie. Die Übereinstimmung von Verbrauch u. Ertrag ist um Welten besser. Das Gesamtpotential auch.
[...]


Physikalisch ist es doch egal, ob die Anlage vorm oder hinterm Gartenzaun steht.

Ökonomisch bestimmt das der Gesetzgeber.

Ich dachte immer, wir reden hier von Technik und an zweiter Stelle von Ökonomie.

E.S.

Verfasser:
claus2
Zeit: 08.01.2013 15:03:05
0
1831649
Zu den dänischen Anlagen. Ich halte das für ein sehr gutes Konzept.

Modifiziert wäre das auch für Deutschland in vielen (Innen)Städten als kalte Nahwärme gut möglich. Die Beheizung der Gebäude in den Städten ist auch klar die Herausforderung der Zukunft! Ländlicher Bereich mit viel Platz ist einfach und keine Hexerei. In den Innenstädten ist eine Gebäudedämmung aber meist sehr schwierig und Erdwärme geht auch nicht.

Bei kalter Nahwärme bräuchte man ein Rohrleitungsnetz mit ca. 15°C Temperatur und in den Gebäuden WW-WP. Die Rohrleitung könnte man im Prinzip mit jeder Wärmequelle heizen. Bei zuviel Windstrom z.B. mit Grundwasser-WP. Im Sommer mit ST. Abwärmequellen (Industrie/Gewerbe/Kraftwerke) wären leicht zu erschließen.

Sehr schade, dass diese Technik in Deutschland keine Lobby hat.

Claus

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 15:17:50
0
1831658
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Alles nur Lachnummern und "Volksvergackeierung"?

Dietmar Lange
E.S.[/i]

Jetzt wird es aber langsam kindisch.

[...]


Das schrieb der BUND zur Schmack-Seehoferschen Wunderwaffe

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 08.01.2013 15:18:55
0
1831659
Claus2 bittet um Informationen betreffs Aufstaenderung von Anlagen

("Schreibt doch "einfach" mal hier nieder, was ihr für persönliche Erfahrungen mit Aufständerungen habt.")

Sehr gute, hier erst mal die Bilder:

http://www.sunshore.cn/en/Project_3_Page.asp?id=17

http://www.sunshore.cn/en/Project_3_Page.asp?id=33

http://www.sunshore.cn/en/Project_3_Page.asp?id=19

Fuer die paarundzwanzig m2 Kollektorflaeche, es sind 8 Kollektoren, habe ich ca. €7.500.- bezahlt(inkl. Staender, MWSt, Anlieferung), aufgestaendert wurde auf Ziegelsteine. Ausrichtung war einfach, nach Sueden. Der Winkel auf 45 Grad war durch die Staender/Thermosyphonroehren (sidney tubes) vorgegeben.

Jaehrlich 2-3 Mal den Rasen maehen faellt als Arbeit an.
Durch die 'Freilandhaltung' ist auch einfaches Abtauen von Eis und Schnee mittels Gartenschlauch moeglich.In diesem Winter war das allerdings noch nicht noetig.

Resultat: die Haelfte an Heiz/WW-Energie gepart,ca. 500Liter LPG im Jahresschnitt.
Die Anlage macht sich also nach ca. 15-20 Jahren bezahlt, eher eine Liebhaberei und kein schneller Verdienst.
Ich haette das Haus auch mit besseren Fenstern und dickerer Isolierung ausstatten koennen um eine aehnliche Einsparung zu erreichen. Dabei waere aber die Amortisation weit laenger anzusetzen.

-------

Etwas so stelle ich mir die " Markt-Zukunft der Solarthermie " vor. Simpel und vom Laien machbar.
Waeren die Anschluesse genormt und click-/steckbar dann stuende der weiteren Verbreitung der ST (auch ohne Marktfoerderung) nichts im Wege.

Verfasser:
claus2
Zeit: 08.01.2013 15:23:59
0
1831663
Zitat von solarfreundchen Beitrag anzeigen
Physikalisch ist es doch egal, ob die Anlage vorm oder hinterm Gartenzaun steht.
Ökonomisch bestimmt das der Gesetzgeber.
Ich dachte immer, wir reden hier von Technik und an zweiter Stelle von Ökonomie.

Es macht wegen der Eigentumsgarantie ja wohl einen enormen Unterschied, ob man selbst Eigentümer eines Kraftwerkes ist oder ein Dritter. Wir diskutieren ja nicht im Elfenbeinturm.
Ich bin wirklich gespannt, ob die Entwicklung der PV Komplettanlagenpreise bis zum 52GWp Limit so weit fortschreitet, dass der Eigenverbrauch für Industriekunden lohnend wird.

@hein
Freifläche, ok. Da gibt es ja auch jede Menge Erfahrung bei PV;-). Freiflächenanlagen PV (wie auch ST) sind ja auch ein klitzekleines bisschen billiger als Dachanlagen.

Claus

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 15:27:14
0
1831664
Zitat von heinbloed Beitrag anzeigen
Claus2 bittet um Informationen betreffs Aufstaenderung von Anlagen

("Schreibt doch "einfach" mal hier nieder, was ihr für persönliche Erfahrungen mit Aufständerungen habt.")

Sehr gute, hier erst mal die[...]



Das sind doch nicht deine Bilder?????????????

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 15:35:51
0
1831670
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen

Es macht wegen der Eigentumsgarantie ja wohl einen enormen Unterschied, ob man selbst Eigentümer eines Kraftwerkes ist oder ein Dritter. Wir diskutieren ja nicht im Elfenbeinturm.
[...]


Hab ich doch gesagt, dass die Ökonomie der Gesetzgeber vorgibt.

Wenn er aber den Besitzern von Kraftwerken den Strom "schenkt", wie er z.B die energintensive Industrie von den Zusatzabgaben befreit, muss er bei den Anderen draufhauen.

Das ist mMn alles zu kurz gesprungen.

E.S.

..ist wie am Biertisch. Wenn der letzte bezahlt kann er Glück haben, aber meistens Pech

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 08.01.2013 15:36:49
0
1831671
Damals waren sie auch noch nicht Pleite und gehörten nicht zu V......

E.S.


Was soll das beweisen ?

Die Geschichte ist doch ein alter Hut

Mein Rat

Lieber darüber nachdenken, aus welchen langfristigen strategischen Überlegungen die Integration in das Unternehmen erfolgt sein könnte.

Kleiner Hinweis

GBL BW

§3


Dietmar Lange

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 08.01.2013 15:42:51
0
1831677
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
In der Diskussion werden zahllose Dinge vermischt:

Niedrigste Stromgestehungskosten erreicht PV doch nur bei einfachster Montage, günstigen Modulen und Standardisierung.

Hallo Claus,

ein - entscheidender - Punkt fehlt noch: bei (sinnvoller) Nutzung jeder kWh

Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
Welche Preise bei Individualanlagen zu Heizzwecken mit Aufständerung, ggf. Absorbern unter den Modulen, Abtaufunktion f. Schnee/Eis, Erdwärmebohrung, Erdwärmepumpe, ggf. zusätzlicher (modulierender) Luftwärmepumpe, Puffer usw. usw. zu erwarten sind....

Intelligente Hausgeräte, E-Autos, Power-to-gas, Stromspeicher im Haus etc.
Alles, damit auch dem letzten klar wird, dass ST keine Chance gegen PV/WP haben kann - mit der Edelenergie Strom kann man halt alles machen.

ST will ich aber nur für die Wärme - dann muss PV nicht so groß werden und für alles verantwortlich sein...

Zitat vom HTD (bei den News):

Ich sehe mit Freude, wie viele Dinge es gibt, die ich nicht brauche.

Grüße
Stefan

P.S.: Das Fehlen kalter Nahwärme halte ich auch für einen großen Fehler.

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 08.01.2013 15:56:05
0
1831687
Claus2 schreibt:

" Bei kalter Nahwärme bräuchte man ein Rohrleitungsnetz mit ca. 15°C Temperatur und in den Gebäuden WW-WP. Die Rohrleitung könnte man im Prinzip mit jeder Wärmequelle heizen. Bei zuviel Windstrom z.B. mit Grundwasser-WP. Im Sommer mit ST. Abwärmequellen (Industrie/Gewerbe/Kraftwerke) wären leicht zu erschließen. "

So sehe ich das auch. Bei Stadtteilsanierungen, Neubaugebieten sollte man solche 'kalten' Verteilernetze zur Pflicht machen.
Ohne Anschlusszwang aber mit Anschlussmoeglichkeit.
Solche 'kalten' Netze sind einfach und guenstig zu installieren und halten auch laenger als die'heissen' wie zB. in Daenemark.

Bei entspr.Interesse koennen dann durch die Interessengemeinschaft/Stadtwerke oder dergl. die Versorger/contractor gewaehlent werden.
Speziell im gemischt genutzten Gebiet bietet sich die doppelte Nutzung ueber Kuehlung und (Vor-)Heizung an.

Der buerokratische Anteil an der Planung ist wohl zZ. das Haupthinderniss. Die Dornenkrohne drueckt noch nicht all zu fest.

Bei zurueckgehender Bevoelkerungszahl muessen sich die Staedtebauer allerdings was einfallen lassen um atraktiv zu bleiben. Teilweise wird es ja schon angegangen, aber immer noch sehr zoegerlich.
Die Landesbehoerden sollten hier eingreifen, Komunen welche Hilfe in Anspruch nehmen weil der Saeckel Loecher hat sollte man Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.
Diese fuer Investoren/Anwohner atraktiv machen, zukunftfest machen.

Dazu gehoert heute nun einfach die guenstige Energieversorgung. Nicht mehr der Autobahnanschluss.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 08.01.2013 16:07:02
0
1831690
So, ich habe mein Elektroauto bestellt und kann Preise berichten.
Der i-Miev kostet neu jetzt 25.000 + 600 Überführung + 370 Metalliclack, brutto also 25.970 Euro. Immerhin 9.000 Euro weniger als vor einem Jahr.

Grüße
Frank

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 08.01.2013 16:12:37
0
1831697
@MaJen:

Sie schreiben

" Ich habe zB bewusst an unserer SSW-ausgerichteten Fassade durch die Fensteranordnung im EG soviel Platz gelassen, dass wir noch eine Außenwandfläche von ca 5 x2,5 m in petto haben, und zwar für PV zur senkrechten Aufstellung vor die Fassade. "

Bei mir faellt in den naechsten Jahren das auch an, die hinterlueftete Holzfassade muss ersetzt werden( 4 Flaechen a 2m x 2,5m ).
Haben Sie schon eine Auswahl getroffen? Welches sind die guenstigsten PV Kollektoren fuer die senkrechte Installation, starkwindexponiert?

Verfasser:
claus2
Zeit: 08.01.2013 16:19:54
0
1831702
Gratulation Frank. Das nenne ich mal eine schnelle Entscheidung. Ich bin gespannt. Billig ist das ja immer noch nicht. Bei unter 20k€ könnte ich selbst schwach werden. Einer meiner Nachbarn hatte den baugleichen iON als Vorführer für eine Woche zum Ausprobieren und war recht angetan. Allzeit gute Fahrt!

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 17:12:19
0
1831735
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Damals waren sie auch noch nicht Pleite und gehörten nicht zu V......

E.S.


Was soll das beweisen ?

[...]


Unfähigkeit hab ich damals dem Unternehmen für mich persönlich attestiert.

Danach gab es heftig Nachbesserungen und sogenannte "Heimkehrer" sind immer Mist fürs Geschäft.

E.S.

..ihre Meinung sei ihnen aber unbenommen

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.01.2013 17:31:00
0
1831749
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat vom HTD (bei den News):

Ich sehe mit Freude, wie viele Dinge es gibt, die ich nicht brauche.

Grüße
Stefan

P.S.: Das Fehlen kalter Nahwärme halte ich auch für einen großen Fehler. [...]


Den ersten Satz hab ich mit Verlaub mal Rot gemacht.

Zu den kalten Nahwärmenetzen:

Soviel Energie kann man da ja auch nicht rausholen. Wie weit runter geht es denn da mit der Temperatur?
Wenn nicht alle angeschlossen sind fällt aber doch auch Pumpenstrom zur Aufrechterhaltung des Kreislaufes an.
Günstig wird es auch erst, wenn ich Erdwärme dafür verwende.
Ist für mich irgendwie doppelt gemoppelt.

E.S.

..vom Hocker reisst es mich da aber nicht

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