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Pumpen Überprüfung
Verfasser:
Aky
Zeit: 30.06.2003 20:53:27
0
19882
Und wieder einmal verstehe ich die Welt nicht mehr !

In einer meiner "Lieblingsbaustellen" will mein "Lieblingsplaner" jetzt von uns eine Liste der Druckverlustbeiwerte der von IHM ausgeschriebenen ( und hoffentlich auch berechneten) Bauteile. Ausserdem sollen WIR nun eine Überprüfung der Pumpen mit einem Ultraschallmessgerät veranlassen, weil die ausgeschriebenen und von ihm berechneten Pumpen nicht den Volumenstrom bringen den sie sollen ! Und zu guter Letzt kann er leider die Anlage auch nicht abnehmen, da ohne die richtige (sprich errechnete) Wassermenge keine Einregulierung möglich ist.
Kriege ich jetzt alle schwarzen Peter oder soll ich den Typen gleich zum Mond schiessen ?

Sprich :
ist das alles denn nun Rechtens ( und ich verstehe die Welt nicht mehr )
oder ist es einfach unverschämt ( und ich verstehe diese Dreistigkeit einfach nicht)

Aky

Und weil das noch nicht reicht kam gerade ein Fax, in dem er schreibt er kann auch keine Teilabnahme machen, weil nur in sich geschlossene Teile der Anlage Teilabgenommen werden können.( die Heizung läuft schon seit Oktober provisorisch d.h. ohne die bauseitige Regelung !!!)

AAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRRGGGGGGGGGGGGGG.


Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 30.06.2003 21:04:01
0
19883
Hallo Aky,

liest sich ja mal wieder Klasse, was da abgeht.

Sind es E-Pumpen, die da verbaut sind ?
Oder sind es normal gestufte Pumpentypen ?
Haste Wärmemengenzähler in den Strängen eingebaut ?

Gruß
Achim

Verfasser:
Aky
Zeit: 30.06.2003 21:19:45
0
19884
Hi Armin

in letzter Zeit verdichtet sich der Verdacht, daß ein höheres Wesen später noch viel mit mir vorhat, wenn es sich schon mit den irdischen Prüfungen so anstrengt !

Es handelt sich um eine Wilo IPn 65/140-3/2 und eine IPn 128/80-3/4 und es sind Wärmemengenzähler eingebaut die anscheinen auch bei der Rohrnetzberechnung berücksichtigt wurden ( trotz nachträglichem Einbau).

Was mich einfach tierisch aufregt ist, daß wir nun schon geraume Zeit an diesemn Pumpen herummachen, mit Wilo herumdocktern und immer wieder eine Aktennotiz kommt: ich soll gefälligst schauen, daß der geforderte Volumenstrom gewährleistet wird.

Aky

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 30.06.2003 21:32:35
0
19885
Hallo Aky,

Geht ne Volumenstromablesung am Wärmemengenzähler ?

Ahem und was sagt Wilo ?

Wieviel fehlt denn am Volumenstrom ?

Gruß
Achim


Verfasser:
martin havenith
Zeit: 01.07.2003 13:26:06
0
19886
Natürlich geht Volumenstrommessung mit einem WMZ. Da ist doch eine "Wasseruhr" dran, sonst könnte er ja die Wärmemenge nicht ausrechnen. Zeit stoppen, Zählerdifferenz notieren!

Bei elektronischen Pumpen habe ich mal das Problem gehabt, (mehrere Pumpen an einem Verteiler) das der Planer einen drucklosen Verteiler geplant hat (was bei E-Pumpen auch notwendig ist) und dann nachher in der Ausführung die Primärpumpe rausgestichen hat.
Folge war natürlich , das die Hydraulik zusammengeklappt ist. (Da die Pumpe nur die Druckdifferenz von Saug zu Druckseite der Pumpe berücksichtigt, verschiebt sich bei fehlender Primärpumpe der Arbeitspunkt bei steigendem Volumenstrom immer weiter Richtung Saugseite) Dann reicht bei größeren Fördermengen der Druck nicht mehr aus.

In diesem Fall sollte zuerst der Regelungstechniker schuld gewesen sein.
Ich hab dann nur mit dem Finger auf den Plan gezeigt, und gefragt, ob der Verteiler denn auch tatsächlich drucklos sei--- und dann war jemand anders Schuld.

Da die Primärpumpe nicht nachgerüstet werden sollte, mussten alle Verbraucher-Pumpen ausgetauscht werden (auf Kosten des Planers).

Verfasser:
G. Schmid
Zeit: 04.07.2003 23:44:26
0
19887
Hi Ihr Alle,
Umwälzpumpen sind auch nur "Menschen"! Was wird eigentlich von mehreren Pumpe verlangt? Druckloser Verteiler gibt es nur in der Märchenstunde. Jeder Verteiler hat seinen Differenzdruckanteil innerhalb der Wegstrecke zum Regelventil. Der erforderliche Differenzdruck für das Regelventil (ca. 50% Druckverlust des Regelventils) muss zusätzlich zur Verfügung stehen. Die installierte Pumpe im Sekundärkreis ist nur für die Überbrückung des Sekundärkreiswiderstandes zuständig. In der Heizungsanlage MUSS eine Primärpumpe installiert sein. Es gibt Professoren an den Hochschulen die die Physik aufs Kreuz legen; arme Studenten.
Es gibt z.Zt. nur eine Lösung: d.h. Einspritztechnik mit nur einer Hauptpumpe. Komisch in der Luftfahrt und in der Automobiltechnik ist so etwas Standart. Die fachliche Qualifikation in der Heizungstechnik ist nicht besonders hoch! Wenn in der Elektrotechnik nur annähernd so viele Planungsfehler wie in der Versorgungstechnik passierten, dann würde unsere Wirtschaft still stehen.
Meine Forderung ist Frequenz (Druck) und Spannung (Temperaturspreizung z.B. 20K bis +5°C Außentemperatur) müssen gewährleistet sein.
Wenn dies nicht erreicht wird, sollte der Heizungsplaner erst Elektrotechnik studieren und sich dann vorsichtig der Versorgungstechnik nähern!
Gruß G. Schmid IVS

Verfasser:
martin havenith
Zeit: 05.07.2003 10:00:36
0
19888
@G.Schmid
Natürlich hast du recht, das auch ein druckloser Verteiler einen minimalen Druckverlust bis zum Regelventil hat.

Aber meines Wissens ist das ein gebräuchlicher Begriff.
Ist doch ein Unterschied, ob die Pumpe nur den saugseitigen Widerstand vom Verteiler zur Pumpe überbrücken muß, oder ob sie auch noch den ganzen Wärmeerzeugeranteil mit erledigen muß.

Das Problem ist doch, das man sich vorstellt, wenn ich die elktronische Pume einmal einreguliert habe, dann klappt das auch in jedem Betriebszustand.

Aufgrund der Messmethode "Differenzdruck Saug/Druchseite Pumpe" (Stromaufnahme) funktioniert das eben nicht, wenn man den saugseitigen Anteil vergisst.
Die Abweichung wird dabei immer größer, je mehr Pumpen am Verteiler sind.
Leider sind es ja oft die Fachplaner die das übersehen--und dann soll es der Heizungsbauer ausbaden.
Ich weiß ja nun nicht, wie AKY's Problem überhaupt aussieht,dazu ist die Frage zu allgemein gestellt.

@Aky:
Beschreib doch mal dein Problem etwas konkreter; schade, das du hier kein schema posten kannst.
Oder sag uns, ob Dein Problem gelöst ist.

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