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Dezentrale Lüftungsgeräte: Vergleich (aus Theorie und Praxis)
Verfasser:
Jim888
Zeit: 13.09.2014 17:15:13
0
2116244
Hallo zusammen,

wir spielen mit dem Gedanken, einige Räume unseres Neubaus mit dezentralen Lüftungsgeräten zu versehen. Leider findet man recht wenig Erfahrungsberichte zu aktuellen Geräten.

Zunächst stellt sich mir die Frage, welches WRG-Konzept zu bevorzugen ist:
- rekuperative Einzelgeräte mit Kreuzgegenstromtauscher (z.B. Dimplex DL 50W, Meltem M-WRG, Halmburger WRL-K90, Baynerlüfter)
- regenerative Einzelgeräte (z.B. Lunos ego, inVENTer iV-Twin, Helios EcoVent KWL EC 60 )
- regenerative paarweise Geräte (z.B. Lunos e2, inVENTer iV 14, Ventomaxx Z-WRG Plus, Stiebel Eltron LA 30 WRG)

Ich vermute folgende Vorteile bei den Einzelgeräten:
- geringere initiale Kosten für Anschaffung und Einbau
- potentiell weniger Schall-Störung, da kein Richtungswechsel

Allerdings könnte ich mir denken, dass bei etwas größeren Räumen paarweise einzusetzende Geräte effektiver sind, da die Gefahr eines "Luft-Kurzschlusses" reduziert ist. (Auch bei einer KWL liegen die Öffnungen für Zuluft und Abluft ja nicht direkt nebeneinander.)

Sind meine Überlegungen richtig oder seht Ihr das anders, bzw. sind Euch weitere Aspekte bekannt?


Nach Klärung der grundsätzlichen Wirkungsweise stellt sich die Frage nach den potentiellen Kandidaten. Besonders wichtig ist uns (Prio absteigend):
- Gerät sollte vollständig abschaltbar sein
- eine minimale Geräuschentwicklung (möglichst auch noch bei mittleren Stufen)
- ein maximaler Schallschutz nach außen
- gute Erfahrungen durch andere Nutzer
- akzeptable Folgekosten (für Strom, Filter, etc.)
- gute WRG
- evtl.: Feuchterückgewinnung
- nett, aber vielleicht eher Gimmick: neben in Sutfen einstellbarer Steuerung zusätzlich Regelungs-Betrieb (auf Feuchte und CO2)


Soweit die technischen Daten angegeben werden, habe ich diese mal zusammengetragen. Bzgl. der Geräuschentwicklung ergibt sich folgende Reihenfolge (nach unten lauter):
- Lunos e2
- Dimpex DL 50
- Helios EcoVent KWL EC 60
- Halmburger WRL-K90
- Ventomaxx

Eher laut:
- Bayernlüfter
- SEVi 160
- Stiebel Eltron LA 30 WRG

Keine Daten gefunden (oder nur bei minimaler Stufe):
- Meltem M-WRG
- Lunos ego
- inVENTer (alle Geräte)


Zu einige der Geräte gibt es ein paar Erfahrungsberichte, u.a. in diesem Forum. Etliche sind negativ, die meisten sind recht alt.

Falls Ihr aktuelle Vergleiche zu derartigen Geräten - sei es aus Betrachtung der technischen Daten oder auch sogar aus praktischer Erfahrung - habt, würde mich das sehr interessieren!

Danke und Gruß,
Jim

Verfasser:
Jim888
Zeit: 16.09.2014 11:19:11
0
2117137
Ist niemand hier, der Erfahrungen mit aktuellen Geräten hat und diese teilen möchte? Z.B. gibt es in diesem Forum Berichte, nach denen das Umschaltgeräusch bei Lunos e2 unangenehm hörbar sei, doch hatte Lunos angekündigt, das zu beheben. Wäre interessant, ob die neue Generation in diesem Punkt besser geworden ist. Und auch bei den Wettbewerbern gab es doch bestimmt zwischenzeitlich Optimierungen?
Hat jemand aktuelle Geräte in Betrieb?

Verfasser:
Lightyear
Zeit: 16.09.2014 15:05:19
0
2117220
Nunja, ich habe seit rund 8 Wochen ein Meltem M-WRG im Schlafzimmer im Einsatz.

Primär angeschafft wegen Lärm draußen, der bei geöffnetem Fenster den Schlaf stört.
Das Gerät sorgt für eine spürbar verbesserte Raumluftqualität, es läuft den ganzen Tag auf Stufe 3, wenn wir schlafen entweder auf 4 oder 5. Es ist jedoch nicht gerade leise. In Stufe 1&2 (von 10) ist das Lüftergeräusch kaum zu hören, bis Stufe 5 kann ich in 1,5m Entfernung noch gut schlafen, alles darüber ist wesentlich zu laut.

Allerdings sei gesagt, dass mir z.B. der Bayernlüfter (bei Freunden gehört) subjektiv noch lauter vorkommt. Den Schallschutz empfinde ich als sehr gut, die vorher (bei gekipptem oder geöffneten Fenster) störenden Außengeräusche (Nachbarn, die betrunken und singend von der Disko heimkommen oder nachts Müll in die Tonne werfen) fallen im Lüfterbetrieb (auch bei den geräuschärmeren Stufen 1&2) nicht mehr auf.

Verfasser:
egal1
Zeit: 16.09.2014 15:10:04
0
2117222
Meltem M-WRG, wir haben die Unterputzgeräte.
laufen bei uns alle auf Stufe 1 und sind nicht/kaum zu hören.
Beim Standardgerät: Stufe 2 deutlich hörbar (im Schlafzimmer wäre das zu laut) Stufe 3 nur nutzbar, wenn man nicht im Zimmer ist.

Große Filterfläche (0,36m²), einfachste Reinigung (beim Filterwechsel mit feuchtem Tuch abwischen). Bei mehreren Ausführungen auch Querlüften möglich (z.B. beim Komforgerät).
Filter werden jährlich kontrolliert. Ich wasche sie 2 mal aus und wechsle sie im dritten Jahr. Preis Standardfilter ca. 12,--.
Mitlerweile gibt es sehr viele Ausführungen und viel Zubehör.
Insgesamt sehr empfehlenswert.
Nicht zu vergessen die Klappensteuerung. Also wenn sie ausgeschaltet sind oder bei sehr starkem Frost (Eigenschutz) schließen die Klappen.

Verfasser:
Lightyear
Zeit: 16.09.2014 15:25:57
0
2117232
Zur Verdeutlichung möchte ich noch erwähnen, dass wir die Komfort-Ausführung mit Fernbedienung und 10 verschiedenen Lüftungsstufen haben (Meltem M-WRG-K), DARAUF bezieht sich auch mein obiger Beitrag.

Verfasser:
user123
Zeit: 19.10.2014 20:08:37
1
2130495
Hallo,
wir haben seit einem Jahr in unserem Neubau eine Lunos E² und haben uns langsam mit den zahlreichen Nachteilen arrangiert.
Ich möchte Ihnen folgende Tips geben:

1.) Die erforderlichen Luftwechselraten der Berechnung werden vermutlich auf Stufe-2 geplant. Die Stufe 2 nutzen wir kaum, da zu aufdringlich und im Schlafzimmer sowie Kinderzimmer (12m²) reicht Stufe 1 meist nicht.
2.) Die Lüfter sind einfach zu laut, besonders zum Schlafen nicht geeignet. Die 150€!! teuren Schalldämm-Blenden sind eine Zumutung und bringen nichts.
Wir haben sie nun recht leise bekommen mit Tellerventielen von Creoven.
3.) Die Winddrucksicherungen (30€/Stk.) sind unerlässlich.
4.) An windigen Wintertagen (4Bft.) drückt recht viel Kaltluft auf der Seite der Windrichtung in die Räume und somit sinkt der Wirkungsgrad von 90% auf bis zu 50% durch zu schwache Lüfter.
5.) Die Luftfeuchtigkeit scheint durch die Anlage kaum zu sinken außer bei Frost, daher kommen wir bis jetzt um Fensterlüften nicht herum.
6.) Man darf die Anlage theoretisch nicht ausschalten, da beim Zweigeschosser dann der Kamineffekt durch den Flur, die Lüfter im EG zu Zuluft- und im OG zu Abluftventilen werden lässt.
Im Winter strömt dann permanent kalte Luft im EG durch die Zimmer.
7.) Im Winter frieren bis zu 40cm lange Eiszapfen an den Aussengittern den Putz hinunter. Daraufhin hat Lunos neuerdings eine Lösung: Ab -15°C ist die Anlage auszuschalten, die Blenden zu schließen und mit den Fenstern zu lüften...Zitat: Bedienungsanleituung Lunos E².
8.) Ich habe bis heute nicht rausgefunden bzw. keine Rückmeldung bekommen, wie die Wärmetauscher zu reinigen sind.

Alles in allem sind wir nicht ganz zufrieden allerdings ist die Anlage auch etwas günstiger als eine richtige KWL und man kommt aus dem Urlaub in ein gut gelüftetes Haus zurück ;).

Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

Mfg.

Verfasser:
Jim888
Zeit: 22.10.2014 17:37:25
0
2131908
Herzlichen Dank für die Rückmeldungen. Wir schwanken zwischen SEVi 160, Ventomaxx Z-WRG LAW und bluMartin freeAir 100s. Ganz eventuell noch Meltem. Mal schauen, vielleicht gibt es auch einen Mix...

Verfasser:
flo79
Zeit: 22.10.2014 18:04:54
0
2131923
Wenns ein Neubau ist warum keine zentrale KWL? Preislich wären bei uns dezentrale Geräte mit WRG sogar teurer gewesen.

Verfasser:
Jim888
Zeit: 25.10.2014 17:41:47
0
2133455
Bei uns wäre die zentrale Lösungsoption definitiv teurer. Wobei sie durchaus noch im Rennen ist...

Was mich bei der dezentralen Lösung verunsichert, ist die Frage, ob die Geräte im hochgedämmten Haus (200mm EPS) nicht zu Kältebrücken und schnellerer Algenbildung an der Fassade führen? Zumindest, wenn sie ausgeschaltet sind.

Vor allem bei reinen Bad-Abluft-Geräten (die ja nur bedarfsweise, also eher selten laufen).

Außerdem ist die LWWP Vorlauftemperatur der FBH ja aufs Bad ausgelegt. Wenn wir dort einen ungewollten Kälteeintrag haben, müssen wie am Ende noch die Vorlauftemperatur erhöhen...

Verfasser:
egal1
Zeit: 26.10.2014 11:42:03
0
2133811
"DIE" Geräte gibt es nicht. Die Geräte sind unterschiedlich und die Kondensatableitung ist auch unterschiedlich geregelt. Selbst innerhalb einer Geräteserie gibt es verschiedene Ausführungen. Wir haben z.B. Unterputzgeräte, die Nachbarn Aufputzgeräte von Meltem. Veralgung lässt sich in unserer Siedlung dort feststellen, wo Leute über gekippte Fenster dauerlüften.
Zum Bad: da hätte ich auch Bedenken, direkt durch die Wand zu gehen. Hier würde ich auf alle Fälle einen Abzug über das Dach einplanen. Hier kann man ja ein dezentrales Lüftungsgerät vergessen, der Volumenstrom ist einfach zu klein.

Verfasser:
user123
Zeit: 03.11.2014 10:27:12
0
2138172
Ein wichtiger Faktor bei der dezentralen KWL ist m.M. nach noch die Feuchterückgewinnung.
In der Übergangszeit haben wir permanent ca. 70% und müssen mit Luftentfeuchter bzw. Fensterlüftung nachhelfen.
Kondensat bildet sich gerade im Neubau und im kalten Winter reichlich an den Wetterschutzgittern, und gefriert dann zu Eiszapfen.

Man sollte unbedingt daraf achten, dass die Leerrohre nicht zu früh und nicht zu spät abgelängt werden. Bei uns wurden die teils bündig mit dem Mauerwerk abgeschnitten und enden somit im Putz -> Blenden halten und dichten nicht richtig.

Verfasser:
daso1
Zeit: 04.11.2014 22:16:36
0
2139164
heißt das, dass man durch eine dezentrale belüftung mit WRG den feuchtegehalt in innenräumen gar nicht richtig runterbekommt?

was wäre denn ein idealer wert? zu niedrig sollte die luftfeuchte ja auch nicht sein...

Verfasser:
egal1
Zeit: 05.11.2014 08:01:03
0
2139242
Eine KWL ist doch keine Klimaanlage oder ein Bautrockner. Natürlich kondensiert keine Feuchtigkeit aus der Luft, wenn die Aussentemperatur grösser als die Innentemperatur ist bzw. die Luftfeuchtigkeit außen größer als innen ist. Merklich entfeuchtet wird bei Aussentemperaturen unter 10° und natürlich sinkt die Luftfeuchtigkeit bei Frost sehr stark. Da geht die Luftfeuchtigkeit auch mal auf 30% wenn die KWL nicht abschaltet/abgeschaltet wird.
Einen idealen Wert wird es nicht geben. Ideal für das Gebäude wären vielleicht 30%, für die Bewohner wären es vielleicht 50%.
Einfach ausprobieren. Wir haben auf 50% eingestellt. Dieser Wert wird natürlich im Sommer nicht erreicht, hier liegen wir bei ca. 70%.

Verfasser:
daso1
Zeit: 05.11.2014 20:48:47
0
2139604
wow ok 70% ist schon ordentlich... da würde mein hygrometer jetzt "schimmelgefahr" melden...

Verfasser:
Rolpet
Zeit: 06.11.2014 02:26:11
0
2139676
Das ist ja gerade das verzwickte an der relativen Luftfeuchtigkeit! So ein Hygrometer berücksichtigt nicht, dass es im Sommer meist keine Kältebrücken gibt (außer z.B. Souterrain), an denen es Kondensieren würde. Es meldet einfach mal stur Schimmelgefahr, wenn z.B. 65% überschritten sind. Manch einer läuft dann aufgeregt in den nächsten Markt, kauft sich einen Luftentfeuchter und lässt seinen Stromzähler Karussell fahren.

Bei Gebäuden mit Kältebrücken kondensiert im Winter auch Luft die nur 50% relative Feuchte hat aber entsprechend warm ist!

Du kannst gerne mal versuchen im schwülen Sommer die absolute Luftfeuchtigkeit durch Fensterlüftung runter zu bekommen! Du bekommst vielleicht die relative Feuchte herunter aber das auch nur deshalb, weil Du die Hitze durchs Fenster herein lässt und dadurch bei selbem absoluten Feuchtegehalt natürlich die relative Feuchte wieder sinkt.

Verfasser:
daso1
Zeit: 07.11.2014 20:14:24
0
2140591
also geht eigentlich nix an einem zentralen lüftungssystem vorbei. im idealfall hat man nie die fenster offen und eben auch kein durchbruch durch außenwände wie bei dezentralen systemen

Verfasser:
user123
Zeit: 08.11.2014 22:33:05
0
2141071
Auf Nachfrage bei Lunos direkt, sagte man mir, dass man mit der E² Anlage keine Feuchtigkeit abführen kann sondern nur durch Fensterlüften.

Ich kanns mir nur so erklären, dass der Wärmetauscher durch kalte Zuluft derart abgekühlt wird, sodass die warme und feuchte Luft an diesem kondensiert. Die Zuluft nimmt dann einen Großteil der Feuchte wieder auf.

Die Wetterschutzgitter sind nach einem Jahr von weiß nach grünlich-grau gefärbt.
Da von aussen garkein Filter vorgesehen ist, haben bereits zahlreiche Fliegen die Waben als Unterschlupf missbraucht.

Den Wartungsaufwand für 6 dezentrale Geräte sollte man m.M. nach ebenfalls berücksichtigen denn die Wärmetauscher muss man eig. einmal jährlich auswaschen und die Filter alle 3 Monate reinigen sowie Insekten aus dem Rohr entfernen...


Verfasser:
daso1
Zeit: 09.11.2014 00:18:24
0
2141094
und wie sieht es mit dem bluMartin freeair100 aus? Der Hersteller bietet u.a. eine "Entfeuchter-Funktion" für hartnäckige Keller an und beschreibt diese in der FAQ:
http://www.blumartin.de/service/faq/gibt-es-beim-einsatz-des-freeair100-im-keller-eine-eigene-konfiguration/

Hat hier jmd schon Erfahrung mit gemacht?

Verfasser:
egal1
Zeit: 09.11.2014 11:21:48
0
2141207
Da muss ein grosser Unterschied bei der Verschmutzung vorliegen (Standortbedingt?)
Filterwechsel reicht bei uns einmal jährlich, der Wärmetauscher musste nach 10 Jahren noch nicht gereinigt werden und sieht aus wie am ersten Tag. Die Filter werden 2x ausgewaschen, also halten 3 Jahre. Die Zuluftrohre wurden einmal feucht ausgewischt.
Gilt alles für Meltem M-WRG

Verfasser:
Der Helfende
Zeit: 09.11.2014 15:00:04
0
2141331
Hallo zusammen

ist ein interessantes Thema, nicht mein Tagesgeschäft und deshalb bin ich da nicht so auf dem laufenden. Und ausserdem...Trauschauwem...glaub ich den Aussagen der Hersteller auch nur sehr begrenzt.

Mich würde interessieren ob hier einige Nutzer sind die die Bayernlüfter mit Feuchtesensoren nutzen und wie sich das in der Praxis darstellt, Probleme....würde ich die nochmal einbauen oder eher nicht, wann war die erste Wirkung zu spüren etc.
Evtl. nutzt die ja auch jemand zum entfeuchten eines Kellers.

Echte alternativen die sich im gleichen Preissegment bewegen ??

Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

Schönes Restwochenende

Verfasser:
Woldler
Zeit: 09.11.2014 17:40:01
0
2141429
Servus,
also wir haben seit 2010 7 Bayernlüfter in Betrieb. Das sind noch die alten Typ A/B. Sind sehr zufrieden mit den Geräten, die machen genau das was sie sollen. Frische Luft ins Haus blasen und dabei die Abwärme nutzen.
In den Schlafzimmern laufen die ruhigeren Typ B. Die laufen tagsüber volle Pulle und Nachts auf Stufe 2, dann sind sie nur sehr gering wahrnehmbar.
Die Luftfeuchte in den Räumen ist auf ein Normales Maß gesunken, so zwischen 45-60%.
Filterwechsel mache ich 2x im Jahr und alle 8 Wochen mal mit dem Staubsauger über die Filter und durchs Gerät, das wars. Und das ist kein Aufwand: Tür auf, Staubsaugen, Tür zu, max 5 Minuten pro Gerät.

Grüße

Verfasser:
daso1
Zeit: 11.11.2014 16:49:13
0
2142538
Hallo zusammen,

ich wollte mich schlau machen, wie viel die bluMartin Systeme preislich zu buche schlagen... Hab allerdings nur einen Onlineshop gefunden, der die Systeme verkauft (shop-muenchner-solarmarkt.de). Habt ihr noch andere Links zu Onlineshops, die bluMartin Systeme an den Privatmann verkaufen?

Danke!

Verfasser:
Der Helfende
Zeit: 12.11.2014 07:54:16
0
2142839
Zitat von daso1 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich wollte mich schlau machen, wie viel die bluMartin Systeme preislich zu buche schlagen... Hab allerdings nur einen Onlineshop gefunden, der die Systeme verkauft (shop-muenchner-solarmarkt.de). Habt ihr noch andere Links zu Onlineshops, die bluMartin Systeme an den[...]


Hab grade keinen anderen Link. Ich hatte da selber mal angefragt, die liegen wohl irgendwie irgendwo um 2000 Ocken.

Verfasser:
user123
Zeit: 16.11.2014 17:41:33
0
2145165
Zitat von Woldler Beitrag anzeigen
Servus,
also wir haben seit 2010 7 Bayernlüfter in Betrieb. Das sind noch die alten Typ A/B. Sind sehr zufrieden mit den Geräten, die machen genau das was sie sollen. Frische Luft ins Haus blasen und dabei die Abwärme nutzen.
In den Schlafzimmern laufen die ruhigeren Typ B. Die laufen[...]


Das hört sich sich wirklich gut an.
In unserem tierfreien- und 3-Personen Nichtraucherhaushalt hängen besonders die Filter im OG nach spätestens 2 Monaten voll mit einer deutlichen Staubschicht.

Nach gestrigem Ausbau einer Wärmetauschereinheit tropfte wieder reichlich Wasser aus jener, was auf jede Menge Kondenswasser in den Kanälen schließen lässt.
Aussentemperatur lag bei 10°C und Luftfeuchte innen bei 65%.

Gerade in der Heizperiode bedeutet das eigentlich, dass der Wärmetauscher permanent feucht/nass ist und ich habe da so meine Zweifel, ob wir uns da was gutes tun (Biotop).

Hat jemand ähnliche Beobachtungen gemacht?

Schönen Rest-Sonntag.

Verfasser:
crink
Zeit: 16.11.2014 18:09:48
0
2145184
Naja, das Biotop züchtest Du ja auf der Seite des Wärmetauschers, auf der die warme, verbrauchte Luft abgekühlt und dann ins Freie geleitet wird. Das bedeutet, dass evtl. entstehende Bakterien auf dem schnellsten Wege nach draußen gelangen. Die Frischluft, die angesaugt wird, kommt damit nicht in Kontakt - es sei denn, der Wärmetauscher ist kaputt.

Viele Grüße,
crink

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