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Foren
Grabenkollektor 3 Kreise - nur 2 in Betrieb
Verfasser:
ersthausbauer
Zeit: 15.11.2014 13:23:17
0
2144544
Du hast 2500 m FBHRohr und eine 6KW Maschine ,

Sehr gut.
Ich habe eine 8KW Maschine und 2450 mFBHRohr und habe im Schnitt 1 h Laufzeit um 1 ° C Rücklauf Anhebung zu erzielen.(Beim warmen Haus, du wirst dann ca 1,5h haben)

Nach ca 1Woche(LaufzeitWP 24h/d) wirst du feststellen RL Fast Temperatur im Haus.

Ich bin nur bis(Estrichheizen) 32 °C RL gegangen(Da hatte ich aber auch fast 40 ° im Haus/Sommer).

Gehe auf Manuell und Versuche 14 Tage duchzuheizen,

Bist ja sicherlich jeden Tag auf der Baustelle, ordentlich Lüften.

Lieber Mehrmals 10 min Querlüften als 2h alles auf , sonst wird das nie was mit der RL Anhebung.

Nach 14 Tage messen(Fliesenleger machen lassen) und du wirst sehen.

Wirst du sehen in ein paar Tagen rockt die Bude.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 15.11.2014 15:28:30
0
2144602
Haus ist noch nicht gedämmt und der Estrich noch ziemlich feucht.

Sole-Temps: Tag 0 ist vor Beginn des Heizprogramms und dann immer nach ca 24h der nächste Wert

Tag ----- VL ----- RL
0 ------- 12,7 --- 12,7
1 -------- 9,1 ---- 5,2
2 -------- 8,7 ---- 4,7
3 -------- 8,4 ---- 4,5



Am Tag 2 war die VL von 25°C erreicht, ich bin mir nicht sicher, ob der Kompressor ab da mal eine Zeit lang aus war. Ich hab die Kompressorstunden zuvor nicht aufgeschrieben. Wenn, dann kanns aber nicht lange gewesen sein und ab Tag 3 ist VL-Soll auf 45°C gestellt, jetzt geht er bestimmt nicht mehr aus.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 15.11.2014 16:52:08
0
2144633
Hallo Bib.

Wie lange liegt der Estrich schon?

Wann "brauchst" Du den Estrich genau?

Wenn das in weniger als 3 Wochen ist, würde ich unbedingt selektiv vorgehen:
überlegen, welche Räume Du als erstes brauchst, und die zeitlichen Abstände zu den folgenden. Dann an den Verteilern die Volumenströme entsprechend einregeln, also "späte" Räume drosseln. Du konzentrierst dann die Wärmeabgabe auf die "frühen" Räume und bekommst dort eine höhere Heizwasser- und Estrichtemperatur.

Und ich halte immer noch dafür, dass permanente Lüftung (zumindest nachts, wo Du nicht Stoßlüften kannst) optimal ist. Sonst hast Du in kürzester Zeit 100% Luftfeuchtigkeit im Raum, und Du verschiebst das Wasser nur aus dem Estrich in die Wände.

Der Verlauf der Soletemperaturen sieht ordentlich aus. Warten wir noch ein paar Tage...

Gruß
Bernd

Verfasser:
Bib007
Zeit: 15.11.2014 18:05:42
0
2144662
Estrich liegt seit diesem Mittwoch genau 21 Tage.

Die Maler kommen in 2 Wochen und spachteln die Decken im ganzen Haus. Die haben gesagt, ich muss unbedingt mit dem Aufheizprogramm fertig sein, weil sie sonst die Decken nicht spachteln. Kann Risse geben.

Also muss ich jetzt in insgesamt 2,5 Wochen den Estrich zumindest ein paar Tage auf die höchstmögliche Vorlauf-Temp bringen, damit er reissen, entspannen, usw kann. Danach fahre ich mit normalem Heizbetrieb ohne Heizstab weiter.

Also ich heize jetzt auf Maximum auf und danach gehts dann gemächlich weiter - was ohne Heizstab geht.

Ich lüfte derzeit ca. 5 mal am Tag. Luftfeuchte ist schon merklich weniger geworden. Dauerlüften sollen wir auf keinen Fasll bevor es trocken ist, weil der Estrich zum Schüsseln neigt (Zementestrich).

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 15.11.2014 19:25:01
1
2144694
Hallo Bib.

Wenn der Estrich seit Mittwoch 3 Wochen liegt und während dieser Zeit permanent über, sagen wir, 8°C im Raum herrschten und kein Durchzug veranstaltet wurde, sollte er "ausgehärtet" sein.
Aber eigentlich sollte das "Belegreifheizen" bei Zementestrich erst nach 28 Tagen beginnen, oder?

Gerade wenn Du Zementestrich hast, solltest Du nicht mit zu hohen Temperaturen belegreif heizen, sondern lieber mit niedrigeren Temperaturen und entsprechend länger. Denn Du bekommst den Estrich an der Unterseite sowieso nicht "trocken" in der kurzen Zeit, und bei hohen Temperaturen geht die Feuchtigkeit vor allem oben schnell raus. Das gibt dann die Volumenunterschiede oben/unten, die zum Schüsseln bzw. bei lateral stark unterschiedlichen Bedingungen (Luftzug, Sonneneinstrahlung...) zu unbeherrschbarer Rissbildung führen.


Luftfeuchte ist schon merklich weniger geworden.

...heisst ja, dass jetzt die schnell entweichende Feuchtigkeit aus dem oberen Bereich des Estrichs großenteils raus ist und nur noch langsamer Feuchtigkeit aus dem unteren Bereich nachfließt.

Kannst Du nicht einfach bei niedrigen Temperaturen bleiben, die Maler in "für sie akzeptabel" geheiztem Raum arbeiten lassen (dabei trocknet der Estrich ja schließlich weiter), und dann am Ende mal sehen wie die Feuchte im Estrich noch ist?
Es ist nach meiner Meinung viel besser, bei dann schon trockenerem Estrich ggfs. noch mal mit hohen Temperaturen nachzuhelfen, falls das dann überhaupt noch nötig ist.

Gruß
Bernd

Verfasser:
Bib007
Zeit: 15.11.2014 23:40:17
0
2144784
Anders herum... Nach 21 Tagen Beginn heizen, nach 4 Wochen ausgehärtet.

Aber ich möchte unbedingt einmal auf eine hohe Temp kommen, die ich später nicht mehr erreiche. Spannungsabbau usw. - das hat auch mein Estrichleger gesagt. Muss nicht 55 Grad sein wie im Aufheizprotokoll angegeben - aber 35-40 möchte ich schon einmal durch haben.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 16.11.2014 00:08:40
0
2144791
Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
Anders herum... Nach 21 Tagen Beginn heizen, nach 4 Wochen ausgehärtet.

Aber ich möchte unbedingt einmal auf eine hohe Temp kommen, die ich später nicht mehr erreiche. Spannungsabbau usw. - das hat auch mein Estrichleger gesagt. Muss nicht 55 Grad sein wie im Aufheizprotokoll angegeben[...]


... Und das geht nur abschnittsweise und besser ( leider teurer) mit Kompressor und Heizstab. Dämmung fehlt halt und draußen ist kein Sommer...

Wir mussten die hohen Temperaturn auch etagenweise machen, war ein echter Krampf. Lass die Feuchte öfter mal nachmessen.
2 Wochen halte ich für knapp wenns nicht in einem Zug geht.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 16.11.2014 09:56:57
7
2144858
Hallo Bib.

Nein, zuerst kommt das Aushärten, also die chemische Reaktion, die sollte man ohne Erwärmung ablaufen lassen, danach kommt die Trocknung, die kann man unter Wärmezufuhr machen. Nur: unter welchen Temperaturen am besten? Und da komme ich, wenn ich mir die Chemie und Physik der Sache ansehe, zu anderen Ergebnissen als die Trocknungsprogramme vorgeben.

Zuerst die Chemie von Zementestrich, ohne Berücksichtigung eventueller Additive.
Die läuft ab wie bei "normalem" Zement, also eine mehrphasige Hydratation. Die letzte, langsame Phase dieser "Aushärtung" ist nach 28 Tagen "zu 90% abgeschlossen", genauer: der Zementestrich hat nach dieser Zeit 90% seiner maximal möglichen Druckfestigkeit.
Frühzeitige Wärmezufuhr während der Hydratation stoppt lokal (durch Wasserentzug) den Hydratationsprozess und vermindert die Festigkeit des Estrich, führt zu Spannungen, ergibt Risse...

Allerdings arbeitet man bei Estrich mit sehr hohem Wasseranteil, weil er dann einfacher in eine ebene Fläche zu verarbeiten ist. Wasser/Zement von etwa 0.4 wäre optimal, alles Wasser würde bei der Reaktion aufgebraucht, nichts bliebe übrig. Bei Estrich nimmt man (so weit ich weiss) Wasser/Zement um 0.75.
Es bleibt also nach der Reaktion eine ganze Menge Wasser im Estrich, das aus dem Estrich herausdiffundieren muss. Vor allem aus dem unteren Bereich dauert das sehr lange, senn von da aus geht nach der Hydratation fast nichts mehr über Kapillare, sondern nur noch über Diffusion.

Nach "Abschluss" der Chemie kommt die Physik: das übriggebliebene Wasser soll aus dem Estrich raus, damit Schrumpfungs- und Verformungsprozesse vorm Belegen weitgehend abgeschlossen sind.
Diese Trocknung dauert unter Wärmezufuhr natürlich wesentlich weniger lange, als wenn man den Estrich einfach so vor sich hintrocknen lässt.
Aber ich bin der Meinung, dass dieser Trocknungsprozess unter wohlüberlegten Temperaturen stattfinden sollte, und nicht "heftiger" als unbedingt nötig.

Die Temperaturen während der Trocknungsphase sollten nach meiner Meinung keinesfalls höher sein als als die zu erwartende maximale Temperatur im späteren Heizbetrieb, also bei "modernen" Bauten unter 35°C bleiben. Höhere Temperaturen während der Trocknung
- erzeugen (neben - vor allem vertikal - inhomogener thermischer Ausdehnung) lokal und kurzzeitig sehr geringen Wassergehalt in der Zone um das Rohr, das baut Spannungen auf, die später (langfristig) wieder abgebaut werden müssen.
- führen daher unnötigerweise zu kleinen Rissen im Estrich um das FBH-Rohr herum, das verschlechtert u.a. dauerhaft die Wärmeübertragung vom Rohr auf den Estrich.

Ein weiterer Aspekt: die Spreizung ergibt u.U. lokal hohe laterale Temperaturgradienten im Estrich (vor allem wenn der Rücklauf einer FBH-Schleife nicht weit vom Vorlauf entfernt durch den Estrich läuft), und das hat gerade bei hohem Temperaturniveau ziemliche Spannungen in der Platte zur Folge. Diese Spannungen führen unweigerlich zu Rissbildungen, und die Risse schließen sich nach Abkühlen der Platte nicht mehr vollständig, es bleiben also permanent "inverse" Spannungen.
Also: Estrichtrocknung am besten mit niedriger Spreizung fahren: hoher Volumenstrom (Heizkreispumpe auf maximale Leistung), niedrige Heizleistung (Heizstab aus).
Und die Spreizung sollte in _allen_ Kreisen so niedrig wie möglich sein, also frühzeitig bei noch sehr niedrigen Vorlauftemperaturen an den Verteilern prüfen, ob alle Heizkreise gleiche Spreizung (also gleiche Rücklauftemperatur) haben.

Alles sicher im "Normalfall" nicht katastrophal, aber in jedem Fall kontraproduktiv für Wärmeleitung und Festigkeit.
Meine Meinung also: macht die Trocknung nicht mit höheren als den zu erwartenden maximalen Heiztemperaturen, lieber etwas niedriger, und mit möglichst geringer Spreizung.

Gruß
Bernd

Verfasser:
ersthausbauer
Zeit: 18.11.2014 17:51:41
0
2146375
Naja ohne Dämmung wird es schwieriger(ist ja jetzt nicht Auslegungs - Temperatur), aber nicht unmöglich, wie warm ist es denn jetzt und wie sind die Soletems?

Verfasser:
Bib007
Zeit: 18.11.2014 20:33:26
1
2146489
Sole-Temp VL/RL 8,2/4,2
Start-Temp lag bei 12,7

Seit 6 Tagen in Dauerbetrieb, die Sole-Temp ist die letzten beiden Tage nahezu konstant geblieben. Mit Heizstab kam ich auf 32/26 - dann habe ich auf etagenweise Aufheizung umgeschwenkt. Ist billiger, da hier der Kompressor alleine für VL/RL 35/31 ausreicht.

Ich heize jetzt jedes Geschoss auf 35° und halte es für 2 Tage, dann das nächste und anschließend heize ich ganz normal im Regelbetrieb weiter, bis es trocken ist.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.11.2014 17:14:12
0
2146934
Prima!

Zwar ist die Kälteleistung wegen der höheren Heizkreistemperaturen jetzt kleiner, aber trotzdem: der Kollektor ist ein zähes Teil, wenn die Sole in 3 Tagen Dauerbetrieb (sicher?) nur um 0.2°C gefallen ist.
Wie waren die Außentemperaturen in dieser Zeit, über den Daumen?

Gruß
Bernd

Verfasser:
Bib007
Zeit: 19.11.2014 20:57:31
0
2147061
Aussentemps zwischen 6 und 8 Grad, neblig, gestern Regen. Nachts ging es 2 mal auf ca 3 Grad runter.


Heute ist was seltsames passiert: Ich hab von nur Keller auf Keller+EG umgeschaltet, dann viel die Temp auf ca 7,8 VL - RL blieb in etwa gleich bei 4.

Kommt wohl von der höheren Kälteleistung, weil die Temps im Heizkreis schlagartig um 8-10 K gesunken sind. Oder die Spreizungsgeregelte Sole-Pumpe hat da etwas hochgeschaltet.

Aktuell bin ich bei 7,8/3,9


Hab mir die Charts eben nochmal angeschaut, war wirklich die letzten Tage nahezu konstant und heute früh gings etwas runter. Warten wir mal die nächsten Tage ab, wie sich das entwickelt.

Seit letzten Mittwoch ununterbrochen durch gelaufen.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 11.12.2014 14:43:32
1
2158746
Mal wieder ein kurzer Zwischenbericht meines Grabenkollektors:

Aktuelle Temperaturen:

Sole-VL 4,5
Sole-RL 0,7


Estrichaufheizung und erstmalige Inbetriebnahme der Heizung am 12.11.
Seither ununterbrochener Dauerlauf der Wärmepumpe. Eigentlich habe ich gedacht, dass nach dem Estrich-Programm damit Schluss sei, aber nachdem seither Tag und Nacht einige Fenster auf Kipp stehen, muss die Wärmepumpe doch ganz schön ackern.

Die letzten Tage ging die Aussen-Temperatur bei uns nachts bis auf -4°C runter.

Estrich gibt immer noch viel Feuchtigkeit ab, die Maler haben wieder einiges an Feuchtigkeit eingebracht, Türen stehen oft offen, wenn Handwerker da sind usw
Da wir derzeit auch nicht so viel Zeit zum mehrfachen Stoßlüften haben, sind wir zur Dauer-Kipp-Lüftung übergegangen.

Ich hab mir nun aber einen kleinen Bautrockner gekauft, mal schauen ob ich dann die gekippten Fenster alle schließen kann.


Wie sind die derzeitigen Sole-Temperaturen mit dem Hintergrund zu betrachten?

Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2014 14:59:52
0
2158759
Wunderbar, weiter so. Wie hoch war innerhalb dieses ersten Betriebsmonats der Stromverbrauch, die eingebrachte Wärmemenge und die Anzahl der Betriebsstunden? Welche AZ ergibt sich?

Danke und viele Grüße,
crink

Verfasser:
Bib007
Zeit: 11.12.2014 15:07:51
0
2158767
Ich muss mal schauen, ob ich da irgendwas in der Wärmepumpe finde. Den Stromverbrauch kann ich nicht genau sagen, da teilweise der Heizstab mitgelaufen ist, ich eine PV-Anlage mit Eigenverbrauch habe und an der Wärmepumpe noch kein eigener Zähler dran ist.

Derzeit zeigt die Wärmepumpe an:

elektrische Leistung: 1,0 kW
thermische Leistung: 7,0 kW


Die letzten Tage lag das immer so bei elektr. ca. 1,1 und therm. 7,3. Ein paar Zehntel hin oder her.

Keine Ahnung, wie aussagekräftig die Anzeige ist. Warmwasserbereitung ist noch nicht in Betrieb.

FBH-VL: 23,5°C
FBH-RL: 19,5°C


Anzahl der Betriebsstunden: 30 Tage x 24 h = 720 h

Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2014 15:23:09
0
2158775
Das kann schon sein, Dein COP von momentan ca. 7. Der Hub zwischen Quelle und Senke von nicht mal 20 Grad erlaubt solche guten Arbeitszahlen. Bei 720 Stunden und ca. 7 kW thermischer Leistung hat Dein Graben bereits mehr als 5000 kWh Wärme geliefert - das ist wahrscheinlich ungefähr die Wärmemenge, die Du sonst während des kompletten Kernwinters brauchst - Respekt! Da wirst Du gute Verbrauchswerte im zweiten und allen folgenden Wintern bekommen.

Viele Grüße,
crink

Verfasser:
Executer
Zeit: 13.12.2014 19:05:59
0
2159869
Nochmal zurück zum Thema 3 Kreise und nur 2 in Betrieb: Kann man jetzt den 3. Kreis wirklich nur mit Wasser füllen und absperren? Diesen Kreis wird es durchfrieren, bekommt man da keine Probleme mit der Dehnung, das irgendwas auffriert?
Ich hätte ein besseres Gefühlt wenn der Kreis nicht gefüllt ist oder mit Wasser + Frostschutzmittel...

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 14.12.2014 10:28:17
0
2160030
Hallo Executer.

Da sehe ich bei PE kein Risko, PE ist ja elastisch. Ich würde das abgeklemmte Rohr dann aber drucklos halten, und mit ein bisschen Luft drin.

Bei mir liegt die Wasserversorgung für den Garten mit PE-Rohr teilweise in nicht frostfreier Tiefe, war also sicher schon oft durchgefroren. Ist nach fast 40 Jahren noch ok, und wird im Sommer mit knapp 7 bar betrieben.

Aber trozudem die Frage an alle: hatte schon mal jemand Frostschäden am PE-Rohr?

Gruß
Bernd

Verfasser:
Bib007
Zeit: 14.12.2014 10:45:51
0
2160036
Ich hab meinen 3. Kreis übrigens auch nicht gefüllt. Ich wollte mir die Option frei halten, evtl. auch noch Sole dazu zu mischen. Das wäre nicht gegangen, wenn schon komplett reines Wasser drin wäre.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 14.12.2014 10:55:29
0
2160039
Das wäre nicht gegangen, wenn schon komplett reines Wasser drin wäre.

Doch, klar, das geht sehr leicht: Du drückst am einen Ende Konzentrat rein, und am anderen Ende läuft dafür Wasser raus.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 18.12.2014 20:59:14
0
2162461
Bei mir ist Hysterese RL Heizung auf 2 K eingestellt. War standardmäßig so.

Ich habe derzeit bzw. die letzten Tage immer so 2 Takte am Tag, dazwischen mehrere Stunden Pause. Ist das gut, schlecht? Ist die Hysterese vielleicht zu hoch?

In anderen Threads lese ich immer von 12-15 Takten am Tag bei derzeitigen Aussentemperaturen...

WW ist noch nicht in Betrieb.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.12.2014 17:34:02
0
2162830
Wie lang sind denn die Kompressorlaufzeiten der Takte?

Was passiert, wenn Du die Hysterese kleiner stellst?

Verfasser:
Bib007
Zeit: 19.12.2014 20:09:16
0
2162879
So genau kann ich das nicht sagen. Aber so ungefähr sind das jeweils mehrere Stunden Laufzeit und mehrere Stunden Pause. Vielleicht 4-6 Stunden jeweils?

Ich hab jetzt die Hysterese mal von 2 K auf 1,5 K gestellt.

Verfasser:
ersthausbauer
Zeit: 19.12.2014 22:53:37
0
2162927
Hi mal als kleiner Vergleich, Ich habe 2450 RM FBH, Bei 230m² Estrich
26 HK mit 8 WP und Hysterese 1 Grad, Laufzeit 1h 4-6 Takte mom Pro Tag, Wünsche mir gerade in der Übergangszeit mehr Takte Leider läßt sich die Hysterese nicht kleiner als 1 einstellen.

Dadurch ist die HK aber auch sehr flach.

Habe um einen Heiztakt in der Übergangszeit auszulösen die Hysterese
von 1 auf 2 Grad in der Zeit von 23,30 -3,30 Uhr eingestellt (mittels Absenkung um 1 Grad).
Heizung springt dann meist auch 3,30 an.

Wenn wir um 5.15 aufstehen ist es im Bad (durch sehr viele RM)
Barfuß gefühlt wärmer.

Die Raumtemperaturen sind Trotzdem Gleich.

Naja ein Gefühl einer weiblichen Seele ist genauer als 10 Thermometer.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 23.12.2014 09:18:23
0
2164478
Absenkung der Hysterese auf 1,5 K hat nicht sonderlich viel bewirkt. Immer nur noch 1 bis maximal 2 Takte am Tak von mehreren Stunden dauer und dazwischen dann mehrere Stunden Pause.

Vielleicht wirds besser, wenn es draussen kälter ist und wir etwas mehr heizen. Derzeit ist das ganze Haus auf angenehme 19°C temperiert - fast schon zu warm zum arbeiten :-)


Aktuelle Sole-Temps nach derzeit ca. 12 h Heiztakt:

4,3° / 0,5°


Die Aussentemperatur ist über Nacht bei uns ziemlich gefallen und jetzt zieht es den 24h Mittelwert nach unten und demzufolge geht die Heizkreis-Soll-Temp schneller nach oben als die Wärmepumpe Wärme nachliefern kann.

Aktuelle Forenbeiträge
PeWe34 schrieb: Hallo Du hast schon recht, aber es kommt auch auf's Haus an. Im RH meiner Tochter ist der Fühler auf Südost, und das ist optimal. Scheint um 10:00 die Sonne, geht die Heizung aus, durch die Fenster...
PeWe34 schrieb: Ich weiß zwar, dass Du nicht auf mich hören wirst, aber ich schreibs trotzdem. Der 500 Liter Speicher ist für 10 m² schon etwas klein, wenn er aber hauptsächlich die Heizung in der Übergangszeit unterstützen...
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