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Verschlackung bei Holzpellets
Verfasser:
HJH11
Zeit: 11.03.2007 18:31:52
0
585615
Noch etwas:

Schlacke ist grundsätzlich erst einmal ein Temperaturproblem.
Je niedriger der O2-Gehalt => umso höher die Feuerraumtemperatur.
Bei gleichem O2-Gehalt ein Brennstoff mit höherer Heizwert (andere Feuchte) verbrennen ergibt auch höhere Feuerraumtemperaturen. (Lambdasonden merken das nicht)
Je niedriger der O2-Gehalt umso besser der Wirkungsgrad.

Schon ist die Zwickmühle da, um einen förderungswürdigen Wirkungsgrad zu erreichen setzten die Hersteller den Betriebs-O2 recht niedrig an.

Grundsätzlich ist ein Ascheschmelzpunkt immer vorhanden.
Bei der Verbrennung kann jedoch durch irgendwelche Zusatzstoffe im Brennstoff der Ascheschmelzpunkt nach unten gedrückt werden.
Es entsteht Schlacke bei einer Temperatur wo sonst keine Schlacke auftritt.

Bis zu bestimmten Feuerraumtemperaturen kann man die Schlacke eigentlich nur durch sauberen Brennstoff verhindern.
Von manche Böden nimmt der Baum Stoffe auf die auch den Ascheschmelzpunkt nach unten drücken. Also ist auch auf die Herkunft des Holzes achten.

Die Hersteller teilen die Verbrennungsluft in Primärluft (Unterluft) und Sekundärluft (Oberluft) ein.
Letztendlich zählt aber der O2-Gehalt im Rauchgas.
Man hat damit eine Gesamtluft zur Verfügung.
Die Luft kann man nur einmal zugeben, entweder als Primär- oder als Sekundärluft.
Ist der Sekundärluftanteil sehr hoch, fehlt diese Luft zur Kühlung im Primärluftbereich.
Damit ist die Feuerraumtemperatur im Primärluftbereich sehr hoch,
Also ist man schneller im Schlackebereich. (Der Abstand Schlacke- nicht Schlacke ist hier sehr klein oder überhaupt nicht mehr da)


Momentane Probleme:
Um die momentanen Probleme zu beseitigen würde ich den Luftüberschuss von 1,6 auf z.B. 2.2 erhöhen. (evtl. auch Brennstoff verringern bei gleicher Luft)
Je nach Auslegung der Anlage den Primärluftanteil gegenüber der Sekundärluft erhöhen.
Dabei sinkt die Feuerraumtemperatur auf ca. 1000°.
Man handelt sich dabei einen etwas schlechteren Wirkungsgrad von 82% statt 87% ein.

Bei Unverbranntem in der Asche (Wasser in den Pellets?) sollte man sowieso zuerst einmal die Brennstoffmenge verringern.
Wenn natürlich die Pellets verunreinigt sind durch irgendwelche Zusätze, ist natürlich Hopfen und Malz verloren.
Oder noch weiter runter mit der Temperatur.

mfg
HJH

Verfasser:
NILI1
Zeit: 13.03.2007 18:09:00
0
586896
Hatte schon mal berichtet das ich massive Probleme mit Sehr hohen Staubateilen hatte(Hersteller Kleeschulte ) .Brauchte die letzte Lieferung nicht mehr bezahlen. Musste aber mächtig Dampf machen.

mfg F.B.

Verfasser:
Kleeschulte
Zeit: 15.03.2007 09:18:11
0
587984
Hallo liebe Leser des Forums,

zunächst einmal möchten wir Ihnen mitteilen das es sich bei der Firma Kleeschulte nicht um einen Hersteller, sondern um einen Händler handelt.

Die Firma Kleeschulte bezieht seit nunmehr 1,5 Jahren die vertriebenen Pellets von einem einzigen Hersteller. Diese Pellets sind aus deutscher Herstellung und DINplus zertifiziert.

Die Ware war bis Oktober 2006 immer beanstandungsfrei. Seit November kam es zunächst zu vereinzelten Problemen mit Verschlackungen. Da aber nur bestimmte Brennertypen (Topfbrenner und Sturzbrandsysteme) hievon betroffen waren, stellte sich natürlich die Frage, warum sämtliche Unterschubfeuerer keine Probleme aufwiesen und der Verdacht lag nahe, dass es nicht an den Pellets lag, sondern an der Brennertechnik. Daher sind auch Aussagen einiger Hersteller zu verstehen, nachdem die Heizung nicht für den Abbrand aller Pellets geeignet sei.

Des weiteren haben Untersuchungen der Pellets, die zur Verschlackung neigen, durch ein akkreditiertes Labor gezeigt, dass (zumindest bei der Ware der Firma Kleeschulte) weder Stroh noch Sand noch sonst irgendwelche Bestandteile in den Pellets waren, die laut DINplus -Zertifizierung nicht eingesetzt werden dürfen. Alle Grenzwerte der DINplus wurden deutlich eingehalten. Auch rein optisch konnte an den Pellets keine Beanstandung festgestellt werden. Unterschiedliche Farben der Pellets von Kleeschulte sind nicht bedingt durch zu hohen Rindenanteil, da sonst der Ascheanteil bei den Untersuchungen außerhalb der Grenzwerte der DINplus-Werte gelegen hätte. Vielmehr sind die unterschiedlichen Färbungen bedingt durch unterschiedliche Produktionsverfahren und verschiedene eingesetzte Holzarten.

Nachdem sich zeigte, dass vereinzelt auch Unterschubfeuerer verschlackten, haben wir, die Firma Kleeschulte, reagiert und berechtigte Reklamationen bearbeitet und bei Wunsch des Kunden die Ware ausgetauscht. Nicht zu vergessen ist, dass die ausgelieferte Ware immer den DINplus-Kriterien entsprach.

Weiterhin wurden alle Auslieferungen aus dem im Sommer aufgebauten Lagerbestand gestoppt, dieser Lagerbestand wurde sofort durch Ware aus einer anderen Produktion dieses Herstellers ersetzt, welche keine Verschlackungsneigung zeigt.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist nicht abschließend geklärt, warum die Pellets Verschlackungen zeigen und bis dieses nicht endgültig geklärt ist, werden auch keine Pellets mehr aus der besagten Produktion vertrieben. Wir werden zukünftig noch mehr auf die Qualität der von uns vertriebenen Pellets achten und uns nicht nur auf das Qualitätssiegel DINplus verlassen.

Abschließend möchten wir uns noch einmal herzlichst bei allen unseren Kunden entschuldigen, bei denen es zu Beeinträchtigungen der Heizungsanlage durch mangelnde Pelletqualität gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Kleeschulte GmbH & Co. KG
Büren

Verfasser:
Kipperspezi
Zeit: 04.12.2015 11:17:55
0
2303752
Das Problem mit den WW-Holzpellets resultierte daraus das die einen Subunternehmer fahren lassen haben der russenpeltets und co gekauft und als ww-holzpellets ausgeliefert hat! Der hat WW-holzpellets verarscht und wurde daraufhin rausgeschmissen und verklagt

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