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Foren
Neubau EFH Auslegung und Montage Kollektor
Verfasser:
crink
Zeit: 14.09.2016 07:56:01
1
2408775
Hi,

danke fürs Lob, gibt ja noch weitere hier, die sich für den Grabenkollektor engagieren. In Deinem Fall ist die Reihenfolge der Realisierung eigentlich egal, Platz ist ja zur Genüge vorhanden. Wenn jetzt sowieso Zeit ist dann mach das jetzt schon, während des Hausbaus ist die Zeit oft knapp. Und da Dein Kollektor sowieso viel zu groß wird ist es kein Problem, den ohne exakte Heizlastberechnung zu planen und zu realisieren.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 14.09.2016 12:30:38
0
2408848
Hallo Crink,

natürlich gilt auch allen anderen das Lob, welche Ihre Grabkolli Planung und Umsetzung hier im Forum festgehalten haben.

Du hast natürlich Recht, jetzt habe ich noch die Zeit.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der Boden über den Winter setzen kann.

Ich werde mal bei der unteren Wasserbehörde anfragen ob es Probleme mit dem Kollektor gibt.

Mein Baggerfahrer des Vertrauens muss natürlich auch Zeit haben, inklusive des Baggers.

Verfasser:
crink
Zeit: 14.09.2016 16:37:36
0
2408936
Hi,

falls Dir die Ablaufplanung noch nicht bekannt ist hier die Planungshilfe.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 14.09.2016 19:00:26
0
2408961
Abend Crink,

ja den Thread kenne ich bereits und ist seit Erstellung schon unter den Favoriten abgespeichert ;-)

Anfrage an die untere Wasserbehörde ist raus, mal sehen was die Antwort ist.

Fakt ist auf jeden Fall muss ich das Denkmalamt drei Wochen vor Beginn der Grabenarbeiten in Kenntnis setzen. Leider gibt es wohl in der Nähe Gräber unbekannten Datums. Sie werden dann wohl mal auftauchen und schauen ob es was zu finden gibt :-)

Interessant ist auch das Thema BAFA, da muss ich mal nachhaken ob das bereits als Vorhabensbeginn zählt oder nicht. Oder sollte ich lieber die Füße still halten, damit ich nicht schlafende Hunde wecke?

Verfasser:
crink
Zeit: 14.09.2016 21:24:11
0
2408998
Hi,

Denkmalamt hatten wir hier noch nie für einen Grabenkollektor, das klingt spannend.

BAFA: Die Förderung gibts für die Wärmepumpe, nicht für die Wärmequelle. Kannst Du als komplett getrennt ansehen. Bevor Du den Heizi mit der WP beauftragst wird es spannend mit dem BAFA.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 14.09.2016 22:28:47
0
2409011
Hey Crink,

ja, ich habe auch große Augen gemacht.

Im Rahmen der Umwidmung des Grundstücks vom Außenbereich zum Innenbereich war das ein Hinweis vom Landesamt für Archäologie.
Die Baubeginnanzeige zu machen sollte aber nicht das Problem sein.

Schön Abend noch

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 15.09.2016 11:55:36
1
2409094
Servus,

ich habe eben folgende Antwort von der unteren Wasserbehörde erhalten:



"...gegen die Errichtung von Flächenkollektoren im Bereich des von Ihnen genannten Grundstückes ... bestehen aus unserer Sicht grundsätzlich keine Einwände, wenn Folgendes beachtet wird:

- Aufgrund der relativ flurnahen Grundwasserstände ist eine Anzeige von Erdaufschlüssen bei der untern Wasserbehörde zu stellen (Formular siehe http://landkreis-bautzen.de/13383.html , wasserrechtliche Anzeige: Errichtung von Erdaufschlüssen). Diese Anzeige sollte ca. 4 Wochen vor Beginn der Baumaßnahmen bei uns sein.

- Es dürfen im Außenkreislauf nur Wärmeträgermittel auf Glykolbasis der Wassergefährdungsklasse 1 (WGK 1) eingesetzt werden (keine Wärmeträgermittel auf der Basis halogenierter Kohlenwasserstoffe).

- Die Errichtung und der Betrieb der Erdwärmeanlage haben entsprechend den technischen Vorschriften und Regeln (Stand der Technik), insbesondere nach der VDI-Richtlinie 4640 zu erfolgen. Bei den gängigen Heizungsbauern ist dies bekannt.

Bei evtl. Rückfragen stehe ich ihnen gern zur Verfügung.




Heißt für mich, spätestens zum 30.09.2016 muss der Kollektorplan stehen und die Anzeigen bei der Wasserbehörde und dem Denkmalamt eingereicht werden.

Verfasser:
crink
Zeit: 16.09.2016 09:44:47
1
2409326
Moin,

klingt alles gut, Dein Kollektor wird leistungsfähiger als nach VDI-4640 ausgelegt und Ethylenglykol ist Standard. Also kannst Du alles wie geplant durchführen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 17.09.2016 13:13:16
0
2409582
Auf Grund der Erkenntnisse der letzten Tage habe ich nochmal einen neuen Kollektorplan erstellt.

Grabenkollektor Plan Nr. 3

Welche Randbedingungen gibt es?
- Das Haus bekommt ein Frostschürzenfundament
- 3m Abstand zu jeglicher Bepflanzung
- Die Bäume sollen einen Mindestabstand von 8m aufweisen
- Zur Straße (Grenze Nordwesten) sollten 5m Abstand gehalten werden
- Über den ersten und zweiten Abschnitt soll das Regenwasser versickern
- Niveaugefälle auf der ganzen Grabenkollektorfläche von ca. 0,5 - 0,6m

Da ich die Heizlast aktuell nur grob abschätzen kann, gehe ich lieber auf Nummer sicher.
Ich bin noch am überlegen, ob ich einen dritten Kreis mit einbringe. Wenn ich diesen nicht benötige, könnte man diesen eventuell für die Passvikühlung verwenden.

Das Graben an sich könnte eine schwierige Angelegenheit werden. In 500m Luftlinie befindet sich ein ein Granit-Steinbruch. Auf der Wiese selbst habe ich bereits einen etwas größeren Stein in der Erde entdeckt. Die Fläche die man sieht, beträgt ca. 20x30cm.

Ein Bodengutachten gibt es ebenfalls noch nicht, da werde ich wohl bei Gelegenheit mal mit dem Spaten losziehen.

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 27.09.2016 12:24:14
0
2412697
Hallo Zusammen,

ich hänge gerade etwas in der Luft und hoffe auf Unterstützung der Profis.

Aktuell plane ich ja im Zeitraum vom 21.10.-06.11.2016 den Grabenkollektor einzubringen.

Problem ist, der Entwurf für das Haus ist jetzt fix, aber ich habe weder Heizlastberechnung oder sonstiges um die benötigte Heizlast zu bestimmen. Der Bauantrag wird erst in den nächsten zwei Wochen eingereicht.

Wie muss ich am besten vorgehen um herauszufinden ob ich 2 oder 3 Kreise verlegen muss?

Gruß Mirko

Verfasser:
winni 2
Zeit: 27.09.2016 13:12:13
0
2412713
https://www.u-wert.net/berechnung/waermebedarf/

Damit kannst Du die Heizleist auch abschätzen.

Ansonsten würde ich 2 Kreise verlegen und das Haus so ausführen,
das die reichen.
Solltest Du mehr brauchen, wäre das Haus nicht zeitgemäss ausgeführt...

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 27.09.2016 14:09:12
0
2412734
Hi,

für den Bauantrag brauchst Du doch die EnEV-Berechnung -> damit dann die Heizlast abschätzen. Dann daraufhin eine WP aussuchen und erst die Heizleistung der WP bestimmt, wieviele Rohre in den Boden kommen: Über 7 kW 3 Rohre, sonst 2. Oder Du machst es Dir einfach und verbuddelst 3 Rohre, das reicht bis 10 kW Heizleistung der WP und kann schadet auch bei einer kleineren WP nicht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 28.09.2016 20:26:59
0
2413209
Abend zusammen,

morgen muss ich die Aufgrabungsanzeige bei der Denkmalschutzbehörde und der unteren Wasserbehörde einreichen. Daher habe ich mich nochmal über den Ringgrabenkollektor gemacht.

Hier der endgültige Entwurf:Ringggrabenkollektor Finalentwurf

Fakten zum Graben:
- Gefälle von ca. 0,6m auf die gesamte Grabelänge, deswegen unterschiedliche Tiefen
- Über dem Ringgrabenkollektor wird die Regenwasserversickerung angelegt. Tiefe noch in Klärung
- Platz für Böschung der Grabenkante und Aushub ausreichend vorhanden
- Bodenart aktuell noch unbekannt, sollte auf Grund der Größe aber keine Rolle spielen, der Graben hat genug Reserve
- Start für die Aktion soll Ende Oktober Anfang November sein
- Es kommt ein sehr erfahrener Baggerfahrer mit einem 16T Bagger, 80cm und 120cm Schaufel

Die notwendigen Daten für die Heizlastberechnung legt mir der Bauplaner nächste Woche vor, dannach kann ich entscheiden ob zwei oder drei Kreise. Ich denke aber das zwei ausreichen.


Ich habe noch eine Frage an die Profis. Aktuell habe ich den Beginn der Rohre direkt unter den Soleverteilern angelegt. Diese werden ca. 2m unter der OK Bodenplatte liegen. Habt ihr hier reserven eingebaut oder sollte ich die Höhen im Grabenmaltool auch simulieren?

Kann man den Slinkydurchmesser im Tool eigentlich varieren?
Kann man die Slinkyanzahl gerundet eigentlich beeinflussen?

Gibt es sonst noch Anregungen von den Profis?

Gruß Mirko

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 03.10.2016 20:26:06
0
2414745
Abend Zusammen,

jetzt wird es langsam konkret.

Morgen wird der Bauantrag eingereicht und auf mein drängen hin, habe ich heute noch den Energiesparnachweiß nach der Energieeinsparverordnung EnEV 2014 mit Verschärfung ab 2016 erhalten.

Hier erstmal die Werte aus der Berechnung ohne Wertung.
Geschätzte max. Heizlast 8,68kW bei:
- Ht 0,293 [W/m²K]
- Warmseitentemperatur : 20.0 °C
- Kaltseitentemperatur : -12.0 °C
- Gebäudevolumen Ve : 780.6 m³
- Gebäudehüllfläche A : 512.0 m²
- Keine KWL

Die Heizlastabschätzung vom Grabtool spuckt folgendes aus:
Transmissionslast: 5551W
+ Lüftungslast: 1864W
+ Warmwasserlast: 500W
= Gesamte Heizlast: 7915W

Folgende Werte wurden verwendet:
- Ht 0,293 [W/m²K]
- Gebäudehüllfläche A : 512.0 m²
- Gebäudevolumen Ve : 780.6 m³
- 5 Personen
- Keine KWL
- Norm-Außentemperatur: -16°C (02625 Bautzen)
- mittlere Temperatur Innen: 21°C


Jetzt zur Wertung.
Ganz Blick ich in dieser Berechnung von meinem Bauplaner noch nicht durch, aber bereits ohne die Gegenrechnung mit der Foren-Heizlastabschätzung kamen mir einige Annahmen schon sehr komisch vor.

Anbei der Link zu der Berechnung, sowie Bilder und Grundrisse vom Haus, damit man sich es vorstellen kann. Link zur OneDrive-Ablage

Potential ist bei den Fenstern, Türen, Dach- und Bodenplattendämmung defintiv noch vorhanden. Dies wurde bewusst noch nicht voll ausgeschöpft. (Kosten/Nutzen)

Tja nun die Frage zwei oder drei Solekreise?
Bei der WP stellt sich ebenfalls die Frage ob die kleine Nibe 1,5-6Kw oder die 3-12Kw.

Was mich auch irritiert ist der Unterschied von der Berechnung vom Bauplaner zu der Heizlastabschätzung des Grabtools.

Vielleicht können mal die Profis drüber schauen und Ihre Einschätzung dazu abgeben?

Gruß Mirko

PS: Ich würde mich freuen, wenn noch jemand was zu meinen letzten Fragen sagen könnte.

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 03.10.2016 21:08:54
0
2414764
Was mir gerade noch einfällt.

Im Hauptbad ist eine KWL mit Wärmerückgewinnung geplant.

Wir Baden im übrigen oft und gern.

Sollen sonst noch Fragen zum Nutzungsverhalten offen sein, dann beantworte ich diese gern.

Verfasser:
crink
Zeit: 04.10.2016 09:42:08
2
2414856
Hi,

In Stichworten:
- Regenwasserversickerung bitte mindestens 0,5 m über den Solerohren.
- Grabenverlauf ist so in Ordnung.
- Wenn Du willst Teilstück B auch noch mit Slinkies, Grabenbreite 1,2 würde hier schon reichen und zur Baggerschaufel passen
- Bodenart ist in der Tat irrelevant, solange es kein trockener Sand ist.
- Höhenunterschied zwischen Kollektorrohren und Soleverteilern ist im Tool nicht vorgesehen (wäre Unsinn mit Keller), da musst Du von Hand was einplanen. Die Rohrverteilung hat bei Dir momentan sowieso nur 295,5 m verplant, also gibts da noch eine kleine Reserve.
- Slinky-Durchmesser lässt sich nicht variieren, der ist immer ein bisschen weniger als die Grabenbreite, so dass gut im Graben gearbeitet werden kann und die Randbelastung einigermaßen ausgewogen ist.
- Slinky-Anzahl kann nicht beeinflusst werden, wer da variieren möchte, kann das Berechnungsformular verwenden, das im Rohrverteilungsthread entwickelt wurde. Dort kannst Du den Slinky-Durchmesser und die Slinky-Anzahl beeinflussen.
- Anregungen: Einfach loslegen - solange Du vorsichtig mit den Rohren umgehst kann bei Dir nicht viel schief gehen.

Zur EnEV-Berechnung:
- H'T ist noch nicht wirklich gut, bitte noch verbessern
- Wand-U-Wert liegt knapp unterhalb der Genehmigungsgrenze, ist also nur als sehr durchschnittlich anzusehen. Wahrscheinlich willst Du am Wandaufbau nichts mehr ändern, oder?
- U-Wert Bodenplatte bitte noch verbessern, da dort die FBH drinsteckt und deshalb die Innentemp dort höher anzusetzen ist. An diese Dämmung kommst Du nie wieder ran, lieber jetzt klotzen als später ärgern.
- U-Wert Dach dürfte nur durch etwas dickeren oder etwas besser dämmendes Material noch kostengünstig verbesserbar sein.
- Tortengrafik auf Seite 6 zeigt Dir sehr schön, das die Lüftungswärmeverluste das größte Problem sind.
- Bzgl. der Luftdichtheit steht ein Luftwechsel von 3 (pro Stunde) bei 50 Pa Druckdifferenz drin, bitte auf 1,5 senken, dann sinken auch die Infiltrationsverluste und die Heizlast sinkt. Vertraglich den sowieso schon geplanten Blower-Door-Test auf den niedrigeren Wert festlegen.
- Für die Berechnung der Lüftung wurde ein Luftwechsel von 0,6 pro Stunde angesetzt, das schaffst Du im Kernwinter niemals, 0,25 sind angemessen und werden für Häuser ohne KWL bei einer richtigen Heizlastberechnung nach DIN 12831 verwendet.
- Kaltseitentemperatur -12 ist seltsam, eigentlich wären das doch -16? Auf Seite 16 steht "Abminderung ist berücksichtigt", aber eigentlich wurde die Abminderung schon durch den Faktor 0,64 bei der Bodenplatte berücksichtigt? Bei Berechnung über H'T also immer auf jeden Fall -16 ansetzen.
- "Luftwechsel ausreichend für 10 Personen" - guter Witz -> Lüftungsheizlast viel zu hoch. Deshalb die Diskrepanz zwischen EnEV-Berechnung und der Abschätzung.

Maßnahmen:
- Dämmung unter der Bodenplatte auf jeden Fall verbessern
- Dämmung vom Dach etwas verbessern
- Luftwechselrate beim Blower-Door-Test auf weniger als 1,5 pro Stunde festlegen
- Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung nicht nur im Hauptbad, sondern auch im anderen Geschoss, damit hast Du pro Stockwerk die Grundlüftung sichergestellt (so lange die Tür des Raumes meistens geöffnet bleibt) und wesentlich geringere Lüftungsverluste.

Wenn oft und gern gebadet wird, dann plane einen entsprechend großen WW-Speicher ein.

Anzahl der Rohre im Graben: In Verbindung mit den oben vorgeschlagenen Maßnahmen erreichst Du eine Heizlast unter 7 kW, so dass dann die kleine Nibe mit 2 Solerohren ausreicht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 04.10.2016 12:25:44
0
2414931
Hallo Crink,

vielen Dank für deine Einschätzung.

Regenwasserversickerung 0,5m über Slinky wird eingehalten.
Eine weitere Reserve für den Hausanschluss werde ich noch im Tool aufnehmen.

Teilstück B werde ich gerade lassen, da bereits in Teilstück C nur ein Slinky pro Kreis gelegt werden muss. Teilstück B würde daher nicht viel mehr Slinky bekommen. Der Extraaushub ist da in meinen Augen nicht gerechtfertigt.

Bei der Bodenart werden wir glaub irgendwas mit Lehm und Stein haben. Sand weniger, da ein großer Granitbruch in 500m Luftlinie liegt. Eine Probebaggerung ist aber dennoch für diese Woche geplant um einfach zu Wissen was uns erwartet.


Zur H’T Verbesserung.

Ja der Wandaufbau ist gesetzt. Wir sind hier einfach Verfechter der monolithischen Bauweise. Eine Verbesserung der Wände würde für uns Einbußen in der Wohnfläche und erhöhte Investkosten bedeuten. Die zu erwartende Kosteneinsparung steht für uns im keinen Verhältnis.

Verbesserung der Fenster, Türen, Dachdämmung und Bodenplattendämmung ist bereits eingeplant.
Fenster, Türen und Dach stellt für mich aktuell kein Problem dar. Bei der Bodenplatte muss ich mich erst mal damit beschäftigen was bei unseren Aufbau noch möglich ist und vor allem was es für Materialien gibt die gute Werte mitbringen.


Zur ENEV Berechnung
Das mit den Luftwechsel bei 10 Personen ist mir auch schon aufgefallen, ebenfalls die -12° Kaltseittemperatur.

Vielen Dank für den Tipp mit dem Blower-Door-Test, dies werde ich berücksichtigen, sowie die Luftwechselrate von 0,6 auf 0,25.



Zur Lüftung.
Hier bin ich Gedanklich noch nicht auf Stand. Für das Hauptbad habe ich eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung geplant um das Thema Feuchtigkeit automatisch in Griff zu bekommen. Wie gesagt, damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt, viel mehr wollte ich aber auch nicht machen.
Wenn jemand einen Link oder sonstiges zu einer guten Informationssammlung hat, dann wäre ich sehr dankbar.


Zum WW-Speicher
Hier muss ich mir nochmal Gedanken um das Konzept machen. Gerade da ich jetzt doch wieder öfter mit dem Gedanken spiele gleich eine Photovoltaikanlage zu verbauen, wäre das gar nicht so schlecht um die Wärme tagsüber zu erzeugen und für Abends zu Puffern.

Ich werde die Neuen Erkenntnisse nochmal dem Bauplaner vorlegen und um eine erneute Berechnung bitten.

Gibt es sonst noch Anmerkungen?

Gruß Mirko

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.10.2016 13:00:23
1
2414948
Das Haus gefällt mit architektonisch gut,
(Vielleicht Türe Küche/Wohnzimmer und Ankleide/Eltern sinnvoll?)

Dach würde ich auf mindestens 0,15 verbessern.
Das kann auch den Hitzeschutz fördern.

Bodenplatte auch ähnlich, weil hier wird aus für mich
unerfindlichen Gründen der Wärmeverlust mit Raumtemperatur
gerechnet.
Durch die Fußbodenheizung liegt aber tatsächlich ein einiges
höheres Temperaturniveau nach unten an.
Bodenplatte, wenn möglich am besten schwimmend auf
Perimeterdämmung und ohne Streifenfundamente (Schwedenplatte)
Das bekommt man auch mit gleich eingebauter FBH, was den
Bauablauf beschleunigt und viel Masse aktiviert (auch als Wärme-
speicher, statt Wasserpuffer) und der Estrich kann dann entfallen.

Fenster-U-Wert 0,8 ist sehr gut und kaum zu verbessern.

Für die Wand gibt es besser dämmende Steine, bei gleicher Dicke.

Just my 50 Cents...

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.10.2016 13:07:19
0
2414951
Statt dezentraler KWL könnte man so etwas benutzen:
http://www.atlantic-fw.de/produkt/aeraulix/

Absaugung in WC und Bad, Standort im HWR und so
hätte man eine Zwangslüftung mit Wärmerückgewinnung
in das warme Wasser, die besonders dann viel läuft, wenn
Feuchte durch viel Warmwasserverbrauch eingebracht wird.

Grüsse

winni

Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 04.10.2016 19:26:56
0
2415082
Abend Winni,

danke für dein Wertschätzung, dass geht natürlich runter wie Butter. Wie haben dies mit meiner Frau in den letzten Monaten selbst entworfen. Der Bauplaner hat nur noch die Baunantragsunterlagen fertig gemacht und eingereicht.

Das Dach wird noch etwas verbessert. Hiefür muss ich mich aber erstmal auf einen Hersteller festlegen.
Hitzeschutz ist schon jetzt kein Problem: Klick U-Wert.net

Beim Boden scheint ja fast das Ende der Fahnstange erreicht zu sein ohne den aktuellen Fussbodenaufbau noch weiter zu erhöhen. Aufbau U-Wert.net

Gerade bei der Dämmung scheint ja bei Lamba 0,035 Schluß zu sein.

Deine vorgeschlagene KWL klingt interessant, wird aber bei uns nicht zum Einsatz kommen.

Welcher Stein schlägst du als Alternative vor? Er sollte aber monolotisch sein.

Gruß Mirko

Verfasser:
felix2
Zeit: 04.10.2016 19:41:19
1
2415088
Moin,

hm..
Glaswolle / Steinwolle 0,032
PUR für Fussbode 0,025

da ist das Ende der Fahnenstange. ;)

Das rechne Mal.

Ich glaube du sparst am falschen Ende.

MfG
Ralf

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.10.2016 19:45:28
1
2415092
Gerne, meine ich auch so.

Der Hitzeschutz ist prima, Wärmeschutz weniger.
Ich habe da mal noch einen Sparren eingefügt und das Dach gedeckt:-)
https://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/?&d0=1.5&L0=1408704750&mid0=75&d1=1.9&L1=2024373889&mid1=16601&d2=8&L2=97814745&mid2=252&x2=65&d3=8&L3=97814745&mid3=36&x3=8&d4=10&L4=1477784986&mid4=252&x4=65&d5=10&L5=1477784986&mid5=36&x5=8&d6=2.2&L6=1&mid6=256&bt=1&unorm=enev14alt&T_i=20&RH_i=50&Te=-5&RH_e=80&outside=3

Mit noch 60 mm Untersparrendämmung sähe das so aus:
https://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/?&d0=1.5&L0=1408704750&mid0=75&d1=1.9&L1=2024373889&mid1=16601&d2=8&L2=97814745&mid2=252&x2=65&d3=8&L3=97814745&mid3=36&x3=8&d4=10&L4=1477784986&mid4=252&x4=65&d5=10&L5=1477784986&mid5=36&x5=8&d6=2.2&L6=1&mid6=256&bt=1&unorm=enev14alt&T_i=20&RH_i=50&Te=-5&RH_e=80&outside=3

Der Boden liesse sich einfach mit Z.B. Neopor, das preisgünstig ist, verbessern:
https://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/?&d0=1.5&L0=1408704750&mid0=101&d1=6&L1=2024373889&mid1=33&T_fixed1=30_40_100_16&d2=17&L2=97814745&mid2=243&d3=0.25&L3=1477784986&mid3=52411&d4=25&L4=1&mid4=11&bt=0&unorm=enev14alt&T_i=20&RH_i=50&Te=0&RH_e=100&outside=2

Mit z.B. PUR ginge noch mehr:
https://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/?&d0=1.5&L0=1408704750&mid0=101&d1=6&L1=2024373889&mid1=33&T_fixed1=30_40_100_16&d2=17&L2=97814745&mid2=17&d3=0.25&L3=1477784986&mid3=52411&d4=25&L4=1&mid4=11&bt=0&unorm=enev14alt&T_i=20&RH_i=50&Te=0&RH_e=100&outside=2

Ohne Änderung der Aufbauhöhe.

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.10.2016 19:52:54
1
2415098
Bei 36,5 cm Steinen gibt es diverse bessere :

Ytong,
gefüllte Ziegel,
bis zu hin zum gefüllten Bisomark-Bimsstein,
der verputzt auf U-Wert 0,16 (!) kommt.


(Wirklich Kalkputz auf OSB-Platte in der Dachschräge?)

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.10.2016 19:59:44
0
2415101
Verfasser:
Hopfensack
Zeit: 04.10.2016 20:00:58
0
2415104
Danke @Felix

den PUR 0,025 hab ich völlig übersehen. Der U-Wert verändert sich schon deutlich. von 0,219 auf 0,141.

@Winni

Link 1 und 2 sind identisch und die Sparren sind unter der Dämmung ;-)

Die anderen zwei funktionieren, Felix war mit seinem Tipp schneller. Dir trotzdem Danke.


Vielleicht nochmal zu Dach.

Wir wollen ja Sichtsparren haben und wir werden das Dach vermutlich in Eigenregie machen. Heißt für uns, es muss alles so umkompliziert wie möglich sein. Eine teilweise ausgeführte Zwischensparrendämmung hatte ich auch schon in Betracht gezogen. Wurden aber wegen der Komplexität mit der Dampfbremse-(sperre?) wieder verworfen. Hier kann ich also nur noch in die Höhe gehen um den U-Wert zu verbessern.

Edit: Winni jetzt warst du schneller.

Bitte den Schichtaufbau vor der Dämmung noch nicht so ernst nehmen. steht noch nicht fest ob wir da auch Lehm verwenden. Hab daher einfach was genommen.

Gefüllte Ziegel sind in meinen Augen nicht monolitisch.
Ytong hatten wir auch ganz am Anfang für uns schon festgelegt. Aus diversen Gründen haben wir uns aber dagegen entschieden.

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