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Einsatz Spülkompressor für FB-Rohrleitungen
Verfasser:
Karl-Heinz Schmidt
Zeit: 17.08.2003 20:51:19
0
24485
Benötge dringend kompetenten Rat!
Habe Probleme mit verschlammten Rohrleitungen meiner FB-Heizung. Rohre wurden 1978 beim Bau des Hauses verlegt, sind nicht diffusionsdicht.
Als vor ca. 8 Monaten ein neuer Gas-Brennwertkessel eingebaut wurde, hat der Installateur die alten Rohre nur mit Fließwasser gespült.
Ich habe ihn gebeten, die Rohre mit einem Spülkompressor gründlich durchzuspülen. Hierzu hat er sich nun auch bereit erklärt, das Risiko solle aber ich übernehmen. Die Luft- und Wasserschläge sind enorm und stellen für die alten Rohre ein hohes Risiko dar.
Ich weiß, daß ich ich letztendlich die Entscheidund ganz allein treffen muß, eine Risikoeinschätzung der Experten dieses Forums würde mir hierbei aber sehr hilfreich sein.
Bedanke mich im Voraus für Eure Unterstützung!
Karl-Heinz Schmidt

Verfasser:
Otto Lüthy
Zeit: 17.08.2003 23:47:37
0
24486
Hallo Karl-Heinz Schmidt

Als Installateur würde ich den Spülkompressor in diesem Fall sein lassen.
So wie Sie das schreiben gehe ich davon aus, das die Leitungen aus
Kunststoff sind. Die Rohrwandung bei den Kunststoffrohren ist in der
Regel sehr glatt, das heisst, die Verschlammung sitzt an den Rohren nicht
sehr fest und kann mit einer normalen Spülung entfernt werden. Im weiteren
muss damit gerechnet werden, das die Rohre an einigen Stellen schon einwenig spröd sind. Der Spülkompressor macht nur Sinn bei metallischen,
(Eisen)Leitungen.
Als Installateur würde ich die Verantwortung nicht übernehmen.
Dies ist aber nur meine persönliche Meinung.

Mit freundlichen Grüssen
Otto

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 18.08.2003 09:55:52
0
24487
Ich habe da 'was für Sie ....

http://www.ahrendt-solartechnik.de/heizung/SeFBHz02.htm


Verfasser:
Michael Koch
Zeit: 19.08.2003 16:06:22
0
24488
@me.Ahrendt

Endlich sehe ich jemand, der eine Fußbodenheizung in richtigen Schritten saniert - 100 Punkte.
Ich empfehle jedoch zusätzlich beim Einbau des Elysators KEIN manuell regelbares Ventil zu verwenden, sondern einen automatischen Volumenstromregler. Sollten sich Volumenströme in der Anlage ändern (durch Thermostat- oder Zonenventile), wirkt sich das auch auf den Volumenstrom im Elysator aus; Nicht so beim autom. Volumenstromregler.
Seit dieser Zeit habe ich auch keine Reklamationen hinsichtlich des Anodenverbrauchs mehr. Durchfluß beim 10er z.B. ist immer konstant bei 2 l/min.

mfg
Michael Koch
www.haus-technik.de

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 19.08.2003 16:42:46
0
24489
Na sach ich doch :-)

Ist schon richtig mit dem Automatischen ... nur in diesem geschilderten Fall sind keine Stellantriebe vorhanden ... der hydraulische Abgleich wurde von mir vorgenommen ...
.
Wenn natürlich mehrere Heizkörper parallel zur Fußbodenheizung arbeiten sollte in jedem Fall der "Automat" benutzt werden ...

Verfasser:
Hartmut Rank
Zeit: 20.08.2003 12:55:25
0
24490
Hallo Karl-Heinz Schmidt,
die Fußbodenheizung kann auch mit einem milden Reinigungsmittel
SANOL H-15 gereinigt werden,eine neuartige Technologie.
Die ungiftige Flüssigkeit wirkt weder sauer noch alkalisch und greift keine Materialien an.Nach einer Einwirkungszeit von 2-3 Wochen können
die Schlammpartikel vom Volumenstrom mitgetragen leicht ausgepült werden. Weitere Tipps :
http://www.rank-waermetechnik.de/elysator/sanol.html

Danach empfehlen wir,wie von der Fa.Ahrendt richtig praktiziert
einen ELYSATOR einzubauen, unbedingt mit Volumenstromregler (CON-SET).
Wie bekannt wird das Heizungswasser durch den ELYSATOR behandelt,
der Sauerstoff wird abgebaut,der pH-Wert angehoben und die elektrische
Leitfähigkeit gesenkt.
Das weitere Auftreten von Verschlammung und Korrosionsschäden ist somit
unwahrscheinlich.
Freundliche Grüsse
H.Rank


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