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Die Grünen - Heizen weg vom Öl
Verfasser: sukram
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Forumsregeln (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
sukram
Zeit: 07.12.2016 22:59:51
0
2444250
Wow. Da ist jemand aber aber...

Der Spruch stammt nicht von mir, mein Herr, und seine Zitierung sollte durchaus nicht Zustimmung als mögliche Lösungsmöglichkeit der folgenden Problematik bedeuten, sondern das Gegenteil. Das nennt man Satire, von mir aus auch Zynismus, aber beides hat der liebe Heiko noch nicht verboten.

Requestiere Emoticons...


Also nochmal ohne den Vorschlag aus England bzw. den lieben Kinderchen aus der linksautonomen Szene, wie man am schnellsten den Gebäudebestand auf Vordermann bringen könnte:

Im Gebäudebereich gibt es einen „Fahrplan für einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand“. Gebäude sind besonders langlebig, darum müssen hier schon früh die Weichen für 2050 gestellt werden. Bis 2030 soll die Minderung 66 bis 67 Prozent betragen. Das wird über anspruchsvolle Neubaustandards, langfristige Sanierungsstrategien und die schrittweise Abkehr von fossilen Heizungssystemen geschehen.

Adam Ries sagt, das seien > -5% per Annum...


Die Techem - Energiekennwerte 2016 sind 'raus, ich zitiere mal das hier wesentlichste:

>Der jährliche Rückgang des witterungsbereinigten Energieverbrauchs verläuft weiterhin schleppend. [...] Zwischen 2008 und 2015 sank der witterungsbereinigte Verbrauch im Durchschnitt für Erdgas, Heizöl und Fernwärme um rund 1,2 Prozent pro Jahr. Der witterungsbereinigte Verbrauch ist ein Maß für die energetische Qualität des Gebäudebestandes. Um wie geplant den Wärmeverbrauch von Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, wäre ein annähernd doppelt so hoher Rückgang nötig gewesen. Entsprechend konnten in den vergangenen Jahren die laufenden energetischen Modernisierungen des Gebäudebestandes keine wesentlichen Einspareffekte erzielen. Basierend auf einer insgesamt kühleren Witterung im vergangenen Jahr stieg der nicht witterungsbereinigte, tatsächliche Endenergieverbrauch für Raumheizwärme in 2015 sogar merklich an...

Faktor 5: "Wir schaffen das". (8tung- Satire!)

Wobei hier noch anzumerken wäre, dass sich die TECHEM-Angaben auf den m² im Bestand bezieht, der derzeit bekanntlich merklich wächst...


Die TECHEM-Studie liegt übrigens seit Neuestem wieder in voller Pracht offen, allerdings als E-Paper (ich HASSE das!)
Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.12.2016 09:23:35
0
2444364
In den Niederlanden gibts wohl keine weiteren Gasanschlüsse für Privathäuser, die bestehenden Anschlüsse werden sukkzessive rückgebaut nach einem vorliegenden Gesetzentwurf. Autos mit Verbrennungsmotor sollen ab 2035 nicht mehr verkauft werden:
http://energypost.eu/dutch-government-evs-hydrogen-cars-2035-phase-natural-gas/
Ich denke es wird für manche Zeit sich näher mit Wärmepumpen zu beschäftigen.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.02.2017 11:41:29
0
2476331
Nach jüngsten Marktdaten aus Baden- Württemberg, dem bisher einzigen Bundesland mit einem eigenen Wärmegesetz, das als Vorbild für einen von den Grünen vorgelegten Gesetzentwurf gedient hat, scheint jetzt festzustehen:

Das Bundesland Baden-Württemberg ist bei der Heizungsmodernisierung vom bundesweiten Spitzenreiter zum Schlusslicht abgerutscht und lässt damit immense Effizienz- und CO2-Minderungspotenziale ungenutzt

Der BDH führt die Multimomentaufnahme über den Absatz von zentralen Wärmeerzeugern (Gas-, Öl-, Holz-Heizkessel und Wärmepumpen) sowie thermischen Solaranlagen in Baden-Württemberg seit 2008 durch. Ziel ist es, die Marktentwicklung in dem Bundesland gegenüber dem Bundestrend langfristig darzustellen


Ordnungsrecht zementiert Modernisierungsstau in Heizungskellern

Wege weg vom Öl über ordnungsrechtlichen Zwang sind offensichtlich nicht gangbar.

Fairerweise muss man noch hinzufügen, dass die Grünen beim Landesgesetz von BW noch nicht mitwirken konnten, da sie 2008 noch nicht in Regierungsverantwortung standen

Dietmar Lange
Verfasser:
dimi10
Zeit: 12.02.2017 11:56:46
0
2476337
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
In den Niederlanden gibts wohl keine weiteren Gasanschlüsse für Privathäuser, die bestehenden Anschlüsse werden sukkzessive rückgebaut nach einem vorliegenden Gesetzentwurf. Autos mit Verbrennungsmotor sollen ab 2035 nicht mehr verkauft werden:[...]

Na da warten wir mal ab wie in den Niederlanden demnächst gewählt wird! Wer sagt dir eigentlich, das es 2035 noch eine EU gibt , die irgendwas bestimmt ?Aber träum weiter!
Verfasser:
delta97
Zeit: 12.02.2017 12:01:25
1
2476340
Der sinnvolle Lösungsansatz ist CO2 zu besteuern. Jedes Jahr den Satz erhöhen.http://www.HTD../p/2470856 Wenn die finanzielle Schmerzgrenze erreicht ist, wird Öl/Gas/ Kohle automatisch verdrängt & Gruss delta97

Nun ja, hier mal eine Alternative :
http://energysystems.meyerburger.com/../Solarpreis/.._3914_Blatten_bei_NatersVS.pdf
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.02.2017 13:55:59
0
2476429
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Der sinnvolle Lösungsansatz ist CO2 zu besteuern. Jedes Jahr den Satz erhöhen.http://www.HTD../p/2470856 Wenn die finanzielle Schmerzgrenze erreicht ist, wird Öl/Gas/ Kohle automatisch verdrängt & Gruss delta97

Nun ja, hier mal[...]


Der bisherige Lösungsansatz in Deutschland basierte auf der Einführung von Primärenergiefaktoren in der Energieeinsparverordnung EnEV.
Mit der EnEV 2014 erfolgte die letzte Aktualisierung beim PEF für Strom, die nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) zu einem Rekordabsatz bei Wärmepumpen geführt hat.

Die Frage, ob die PEF noch sinnvolle Lenkungsfakturen sind, wird aber im Ergebnis neuer Studien kontrovers diskutiert.

Aussagefähigkeit der Primärenergie-Faktoren

Aus dem Entwurf des neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist deutlich erkennbar, dass diese Ergebnisse beim Gesetzgeber bekannt sind und in den Entwurf eingeflossen sind.
Wenn an dieser Schraube gedreht wird, ändern sich die Spielregeln im deutschen Markt.

Die neuen Bedingungen dazu sind aber noch nicht deutlich erkennbar, da die Details für Wohngebäude erst nach den Bundestagswahlen erarbeitet werden sollen.

Ziemlich sicher ist gegenwärtig nur erkennbar, dass von Teilen der EE.- Branche (z.B. Bundesverband Wärmepumpe BWP) geforderte Steuererhöhungen auf die Energieträger Heizöl oder Erdgas in Deutschland gegenwärtig politisch nicht durchsetzbar sind.

Vor den Bundestagswahlen 2017 will sich an diesem heißen Eisen fast niemand die Finger verbrennen.

Dietmar Lange
Verfasser:
HFrik
Zeit: 13.02.2017 11:09:33
1
2476849
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

Na da warten wir mal ab wie in den Niederlanden demnächst gewählt wird! Wer sagt dir eigentlich, das es 2035 noch eine EU gibt , die irgendwas bestimmt ?Aber träum weiter!

Die EU bestimmt da gar nichts, aber das ist populisten ja egal, hautpsache alternative Fakten gepostet. Der Beschluss ist von der Niederländischen Regierung. In den Niederlanden geht schlicht das Gas aus. Während man inzwischen billig Offshorestrom in gossen Mengen erzeugen kann. Die Welt wandelt sich eben.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 13.02.2017 11:56:12
0
2476873
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
[...]


Der bisherige Lösungsansatz in Deutschland basierte auf der Einführung von Primärenergiefaktoren in der Energieeinsparverordnung EnEV.
Mit der EnEV 2014 erfolgte die letzte Aktualisierung beim PEF für Strom, die nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) zu einem[...]

Nja, liest man den Langtext, dann ist die Schlussfolgerung schon reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Anfänglich wirt über viele seiten der Primärenergiefaktor auch bezogen auf CO2 hergeleitet. Und der Aktuelle Wert in der ENEV mit 1,8 bestätigt, und aufgezeigt, dass der korrekter WEise weiter sinkt. Und in Österreich und Schweiz noch viel tiefer liegt.
Da wurde wohl das Ziel des Auftraggebers (Gasversoger + Gasinstallatuere) verfehlt.
Im weiteren wird dann - unter Ignorierung der Mindest-Dämmwerte der ENEV - ein unsanierter Altbau mit Elektrodirektheizung angenommen, da beinden zwischendurch mit berechneten Wärmepumpen ebenfalls kein Land für die Gastechnik in Sicht ist.
Nun, eine Elektrodirektheizung in Bestandsgebäuden könnte bei verschwindendem Primärenergiefaktor von Strom bei einer 100% EE-Stromversorgung natürlich klein sein. Unwirtschaftlich ist eine solche Beheizung aber dennoch, und wird daher sicher nicht in grösserer Anzahl kommen. Dafür sind Wärmepumpen schon viel zu billig.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 13.02.2017 12:06:01
0
2476876
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Nja, liest man den Langtext, dann ist die Schlussfolgerung schon reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Anfänglich wirt über viele seiten der Primärenergiefaktor auch bezogen auf CO2 hergeleitet. Und der Aktuelle Wert in der ENEV mit 1,8 bestätigt, und aufgezeigt, dass der korrekter[...]


Über Studien kann jeder denken was er will.

Meine Schlussfolgerung lautet oben lediglich

Aus dem Entwurf des neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist deutlich erkennbar, dass diese Ergebnisse beim Gesetzgeber bekannt sind und in den Entwurf eingeflossen sind.
Wenn an dieser Schraube gedreht wird, ändern sich die Spielregeln im deutschen Markt.



Dietmar Lange
Verfasser:
delta97
Zeit: 13.02.2017 21:07:57
2
2477121
Der Strompreis ist in den letzten zwei Jahren gestiegen. Der Heizöl und Sprit Preis ist gefallen. Und im Normalfall ist der Preis relevant.

Der Rest ist gesunder Menschenverstand. Und der sagt: EEG Kosten gehören (auch) auf Fossile umgelegt - nach wie vor mein Traum(a). Und ja, das Thema hatten wir schon mehrmals & Gruss delta97
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.02.2017 00:58:15
0
2477221
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Der Strompreis ist in den letzten zwei Jahren gestiegen. Der Heizöl und Sprit Preis ist gefallen. Und im Normalfall ist der Preis relevant.

Der Rest ist gesunder Menschenverstand. Und der sagt: EEG Kosten gehören (auch) auf Fossile umgelegt - nach wie vor mein Traum(a). Und ja, das[...]


Ob die politischen Entscheidungsträger in diesem Punkt dem "gesunden Menschenverstand" folgen werden, ist in dem Wahljahr 2017 sehr fraglich.

Die grundlegende Weichenstellung in D erfolgt aber bis zu den Bundestagswahlen mit der neuen Gesetzgebung für Gebäude (GEG).

Einfach mal lesen was dort bis jetzt geplant ist.

Dietmar Lange
Verfasser:
sukram
Zeit: 14.02.2017 12:54:07
0
2478111
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Nach jüngsten Marktdaten aus Baden- Württemberg, dem bisher einzigen Bundesland mit einem eigenen Wärmegesetz, das als Vorbild für einen von den Grünen vorgelegten Gesetzentwurf gedient hat, scheint jetzt festzustehen:

Das Bundesland Baden-Württemberg ist bei der Heizungsmodernisierung vom bundesweiten Spitzenreiter zum Schlusslicht abgerutscht und lässt damit immense Effizienz- und CO2-Minderungspotenziale ungenutzt[...]



E-Energiebräterbranche hat die Reihen geschlossen & schießt zurück-

Zahlen des BDH sind nur bedingt tauglich
EWärmeG: "Blick auf Heizungstausch ist zu eng"
-Enbausa-

mit einer Batterie Stalinorgeln- "irgendwas wird schon (zu)treffen" ;-)

derweil meldete die Heizerbranche Rekordumsätze - erst recht im (Neu-)baugeboomten/geknechteten Ländele.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.02.2017 13:49:05
0
2478132
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


E-Energiebräterbranche hat die Reihen geschlossen & schießt zurück-

[...]


Wenn man die Positionen von BDH und dem Umweltministerium von Baden Württemberg im Wortlaut aufmerksam liest, stellt sich die Situation etwas anders dar
Der BDH kritisiert den ordnungsrechtlichen Zwang bei Heizungsmodernisierungen im Gebäudebestand

Nach einer ersten Hochrechnung ist der Heizungsmarkt in dem Bundesland in 2016 um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Damit hat sich der dortige Markt deutlich schlechter entwickelt als der Bundesdurchschnitt. Einen wesentlichen Grund hierfür sieht der BDH in der Verschärfung der Nutzungspflichten für erneuerbare Energien bei Heizungsmodernisierungen.

Baden-Württemberg: Ordnungsrecht zementiert Modernisierungsstau in Heizungskellern

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller verteidigt das Gesetz als Einheit, das tatsächlich wesentlich mehr als den Heizkesseltausch regelt

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat die vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) vorgebrachte Kritik an der Wirksamkeit des EWärmeG in Baden-Württemberg als „voreilig und einseitig“ zurückgewiesen. Die Datenbasis auf die sich der BDH mit seiner Kritik stütze sei zu dünn, um damit die Wirkungslosigkeit des EWärmeG zu begründen.
Es reiche nicht aus, einfach nur die Zahl der ausgetauschten Heizungen in Baden-Württemberg mit den Zahlen aus anderen Bundesländern zu vergleichen und daraus Rückschlüsse zu ziehen, ergänzte Untersteller: „Das EWärmeG dient dazu, mehr erneuerbare Energien bei der Gebäudeheizung einzusetzen. Das ist ein qualitativer Ansatz, kein quantitativer. Daran muss sich das EWärmeG messen lassen und zwar über einen längeren Zeitraum.“


Umweltminister Franz Untersteller reagiert auf die Kritik der Heizungsindustrie am Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Damit werden die Zahlen des BDH zum Kesseltausch im Ländle im Grunde bestätigt

Dietmar Lange
Verfasser:
crink
Zeit: 14.02.2017 14:01:01
1
2478141
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
EEG Kosten gehören (auch) auf Fossile umgelegt

Volle Zustimmung, das kann nicht oft genug wiederholt werden. Frei nach Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

Viele Grüße
crink
Verfasser:
sukram
Zeit: 15.02.2017 21:10:36
0
2478740
Das ist eventuell erfolgsversprechender...


Zitat:
Tschechien will 80.000 Heizkessel austauschen...

Das Umweltministerium geht davon aus, dass die 9 Mrd. Kc Fördermittel ausreichen, um bis 2020 mindestens 80.000 Kessel zu ersetzen. Je Förderantrag können maximal 150.000 Kc (5.500 Euro) geltend gemacht werden. Neben den Heizkesseln sind auch Kosten für Installation, für Mess- und Regeltechnik, Gasleitungen und Honorare für Energiegutachter zuschussfähig.

Beim Einsatz von Biomassekesseln und Wärmepumpen beträgt die Förderquote 80%, bei Gas-Brennwertkesseln 75% und bei Kohlekesseln 70%. In sogenannten prioritären Gemeinden und Ballungsräumen, in denen die Luftbelastung besonders hoch ist, liegt die Förderquote jeweils um 5% höher.
...



Achso- vergessen:

...Dafür stehen aus dem EU-Programm "Umwelt" rund 330 Mio. Euro bereit ;-)
Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 15.02.2017 22:11:24
0
2478761
Sind in Tschechien mit dem Förderprogramm auch "Atmos" Holzvergaserkessel gemeint (Landeseigene Produktion)!!!

Da muß man ja eh gleich 2 kaufen, denn böse Zungen behaupten deren Lebensdauer liegt bei maximal 10 Jahren!
Verfasser:
sukram
Zeit: 15.02.2017 22:23:27
0
2478766
Etwas versteckt geben sie das ja auch zu ,-)

Zitat von ATMOS
Die durchschnittliche Lebensdauer der umweltfreundlichen Vergasungskessel ATMOS aus Stahl betr�gt bei vorgeschriebenem Anschluss mit Thermo-Regelventil oder Laddomat 21 10 Jahre. Deshalb wird der Brenn- und Beschickungsraum der ATMOS-Kessel aus hochwertigen Stahlblechen mit einer St�rke von 6 mm hergestellt. In der Praxis kann jedoch die Lebensdauer der Kessel l�nger oder k�rzer sein, alles wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, auf die wir hinweisen m�chten. ...


Aber solche Aspekte sind ja traditionell nicht im Horizont von Umweltbewegten.

manche Atmosse? Atmösen? na, egal, sind ja aber jedenfalls BAFA-fähig. und die Tschechen schreiben ja


...Um für die neuen Geräte einen Zuschuss zu bekommen, müssen die verwendeten Heizanlagen die EU-Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie erfüllen. Hersteller von entsprechender Technologie sind aufgefordert, ihre Modelle beim Staatlichen Umweltfonds (SFZP) in eine entsprechende Liste eintragen lassen
Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.02.2017 09:36:23
2
2478872
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]


Wenn man die Positionen von BDH und dem Umweltministerium von Baden Württemberg im Wortlaut aufmerksam liest, stellt sich die Situation etwas anders dar
Der BDH kritisiert den ordnungsrechtlichen Zwang bei Heizungsmodernisierungen im Gebäudebestand

[i]Nach einer[...]

Naja Untersteller hat ja auch recht. Ein Umtausch von einem gut funktionierenden Niedertemperaturkessel zu einem Brennwertkessel ohne Anpassung der Dämmung und Wärmeverteilung bringt ja fast nichts ausser Umsatz für den Heizungsbauer. Eine Alibimassnahme, die massenweise Geld für nix verpulvert.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.02.2017 10:57:50
0
2478895
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Naja Untersteller hat ja auch recht. Ein Umtausch von einem gut funktionierenden Niedertemperaturkessel zu einem Brennwertkessel ohne Anpassung der Dämmung und Wärmeverteilung bringt ja fast nichts ausser Umsatz für den Heizungsbauer. Eine Alibimassnahme, die massenweise Geld für nix[...]


Das ist zwar technisch richtig, aber nicht die Frage, die der BDH mit seiner Multimoment Aufnahme beantworten will.

Der BDH führt die Multimomentaufnahme über den Absatz von zentralen Wärmeerzeugern (Gas-, Öl-, Holz-Heizkessel und Wärmepumpen) sowie thermischen Solaranlagen in Baden-Württemberg seit 2008 durch. Ziel ist es, die Marktentwicklung in dem Bundesland gegenüber dem Bundestrend langfristig darzustellen.


Die vom BDH mitgeteilten Zahlenwerte zeigen, dass die betroffenen Hauseigentümer nach der Einführung der regenerativen Baupflicht bei Heizkesseltausch (2008) ihre alten Kessel deutlich länger betreiben als Eigentümer im übrigen Deutschland ohne Baden - Württemberg.

Die Frage, welche Reaktionen lösen ordnungsrechtliche Zwänge bei Modernisierungen im Gebäudebestand bei Eigentümern aus, wird in Deutschland schon länger kontrovers diskutiert. Das Thema wird besonders in Wahlkampfzeiten wieder die Gemüter bewegen.

Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass Untersteller die Zahlenwerte vom BDH im Grunde bestätigt.

Natürlich hat er recht wenn er auch darauf hinweist, dass Kesseltauschquoten allein noch keine Auskunft geben können, ob umweltpolitische Zielstellungen des Landes erreicht oder verfehlt werden

Dietmar Lange
Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.02.2017 11:48:18
1
2478915
Nun, relevant ist wie die übrige Sanierungsquote dann aussieht, längerfristig. Wenn die Regelung dazu führt, dass die Leute den alten Kessel länger betreiben, um dann nach einer Ansparzeit bei der thermischen Sanierung Nägel mit Köpfen zu machen, bringt das viel mehr als wenn man in unsanierten Altbau mit unpassender Wärmeverteilung für viel Geld Niedertemperaturkessel gegen Brennwertgeräte tauscht, die dann wegen zu hoher Vorlauftemperaturen kaum Brennwertnutzen erreichen, dafür aber wegen fehlendem Kondensat ständig kaputt gehen.
Die Heizungsbauer wollen natürlich neue Kessel montieren, egal was es kostet und was es bringt.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.02.2017 16:21:07
1
2478998
Hier noch eine Studie wie es im Gebäudebereich weitergehen muss:
Studie Gebäudeheizungen Agora
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.02.2017 18:47:28
1
2479378
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Nun, relevant ist wie die übrige Sanierungsquote dann aussieht, längerfristig. Wenn die Regelung dazu führt, dass die Leute den alten Kessel länger betreiben, um dann nach einer Ansparzeit bei der thermischen Sanierung Nägel mit Köpfen zu machen, bringt das viel mehr als wenn man in unsanierten[...]



Sorry,
hier ist wahrscheinlich der Wunsch der Vater des Gedankens.

Da die Komplettsanierung eines Altbaus erheblich teurer ist als eine Heizungssanierung wählen in Deutschland viele Eigentümer zunächst den Weg über eine Heizungssanierung. die verbunden mit einem hydraulischen Abgleich und dem Gebäude angepasster Einstellung von Vor- und Rücklauftemperaturen Brennstoffeinsparungen und damit auch weniger Schadstoffemissionen bewirkt.

Der Heizungsbauer, der auf Teufel komm heraus nur neue Kessel verkaufen will. ist ein im Forum immer wieder aufgebautes Feindbild.

Familienbetriebe. die oft schon Jahrzehnte in ländlichen Gegenden oder kleinen Städten tätig sind, wollen auch in der Zukunft zufriedene Kunden in ihrem Umfeld, da Mund zu Mund Propaganda noch immer die beste Werbung ist.

Dietmar Lange
Verfasser:
sukram
Zeit: 23.02.2017 14:02:45
0
2481557
Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.02.2017 17:10:56
0
2481630
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]



Sorry,
hier ist wahrscheinlich der Wunsch der Vater des Gedankens.

Da die Komplettsanierung eines Altbaus erheblich teurer ist als eine Heizungssanierung wählen in Deutschland viele Eigentümer zunächst den Weg über eine Heizungssanierung. die verbunden mit[...]

Der Heizungsbauer hat nix anderes im Programm als einen neuen Kessel. Dämmung, Fenster etc. sind komplett andere Gewerke, und für Wärmepumpen ist er auch nicht qualifiziert, der zugehörioge HAndwerker ist der Kältetechniker. Der aber nie gefragt wird weil kein Hasbesitzer daran denkt, wenns ums Heizen geht nen Kältetechniker zu fragen Vielleicht sollten die scih in Heizungs- und Kältetechniker umbenennen.
In dem Bereich den ich überblicken kann, ist das Ansparen auf die Generalsanierung das übliche.



Aktuelle Forenbeiträge
J.B. schrieb: Moin Ich vermute mal, das die "Startabbrüche" etwas mit der Flammerkennung und Gasmengeneinstellung zu tun haben. Wie ist der Differenzdruck eingestellt? Sind die Abgaswerte iO.? Ist die Ringspaltmessung...
kd-gast schrieb: Hi. Wennes nur ums Warmwasser im Sommer geht,lass den HB die Anlage in lowflow laufen ,also mindestens 60 Grad von kolli ernten. Wenn du Energie sparn willst,lass es wie es ist. Alles andere wurde schon...
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