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SHK-Installateure sehen Heizungslabels als Chance für die Energiewende
Verfasser:
sukram
Zeit: 21.01.2017 12:21:19
0
2466734
Zitat von Leser110 Beitrag anzeigen
Hallo,

mal was zum Lesen:

https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/media245799A.pdf

v.G.



Fett ;-)

Die Transaktionskosten für das Altanlagenlabel liegen im Zeitraum von 2017 bis 2023 bei
knapp 75 Millionen Euro.16 Hinzu kommen Investitionskosten für Hausbesitzer für den
Kesseltausch. Damit sollen zusätzliche Energiesparspareffekte von insgesamt rund 23
Petajoule bis zum Jahr 2020 erzielt werden.17 Ob diese Einsparungen durch das Altanlagenlabel
tatsächlich erreicht werden, ist auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse jedoch
fraglich.



alles gesagt- ~9% Durchblicker in diesem unseren Lande; "a-aaber Vaillant hat doch gesagt..." - aber danach fragt in 5 Jahren sowieso kein Mensch mehr.

Das einzige, was zu bemängeln wäre, ist, dass das Kläberli bei der Befragung noch als "kostenlos" dargestellt wurde; mit den o.a. Infos wäre das Gesamtergebnis des Punktes "Sinnhaftigkeit" sicher ganz anders ausgefallen.

Verfasser:
mrtux
Zeit: 23.01.2017 19:58:50
0
2468009
Der Anstieg 2015 und 2016 kommt bestimmt auch daher, das in vermieteten Objekten die alten Konstanttemperaturkessel der Fraktion 30+ Ölkessel raus müssen, bzw. rausgeflogen sind.

Kenne 6 Fälle, wo der Ölkessel rausgeflogen ist, das Ü30. Da war noch kein Edelstahlrohr und somit war der Brennwerter schon gesetzt.

Zudem gibts momentan nichts auf der Bank an Zinsen und mehr als die Hälfte der Ölkessel ist auch schon Ü20. So mancher Stahlkessel ist auch so langsam am Ende. Die Steuerung fängt an zu Zicken und schwups ist der Weg zum Brennwerter nicht mehr weit, wenn der Heizungsbauer ein gutes Verkaufstalent hat.

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.01.2017 20:21:48
0
2468027
Die sind zäh: Bj. <'79
Jahr/Anzahl/Anteil an allen Ölfeuerstätten
2010 347.300 5,9%
2011 317.500 5,4%
2012 275.300 4,7%
2013 249.900 4,4%
2014 230.300 4,1%
2015 209.800 3,7%

Im Übrigen haben die Schornis selbst explizit erwähnt

[/Quote]Bei beiden Brennstoffarten ist überwiegend der Anteil der
Altanlagen im Bereich zwischen 11 und 25 kW am geringsten.
Dagegen gibt es insbesondere bei Ölfeuerungsanlagen
mit einer Nennwärmeleistung
zwischen 50 und 100 kW,
wobei es sich vorwiegend um Anlagen in kleineren bis
mittleren Mehrfamilienhäusern handeln dürfte, relativ
viele Altanlagen [/Quote]
dass bei den Meisten die Option "In EFH/ZFH erst ab Eigentümerwechsel nach 2002" nicht greift...

Und wenn, kommt der Schub erst noch: Feststellung erst anläßlich der 3-4jährlichen Feuerstättenschau ab ~'15

Verfasser:
sukram
Zeit: 28.01.2017 22:58:05
1
2470376
Dieser Aspekt ist mir noch gar nicht eingefallen - nicht nur, weil ich mir Handwerker mit Skrupeln heute eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann ;-)




Kleiner Aufkleber,
große Fragen

Jäger: Seit Jahresbeginn 2017 besteht für Schornsteinfeger die Pflicht zur Kennzeichnung von Heizgeräten, die bereits mehr als 15 Jahre ihren Dienst tun. Der Altanlagenlabel genannte Aufkleber dürfte beim Verbraucher so beliebt sein wie der Kuckuck vom Gerichtsvollzieher. Das SHK-Handwerk jedenfalls hat sich im vergangenen Jahr zurückgehalten, obwohl die Möglichkeit bestand, das Label freiwillig beim Kunden anzubringen. Schade, oder?

von Oelhafen: Etwas nicht zu tun, kann auch ein Ziel sein. Die Verknüpfung mit den eigenen Geschäftsinteressen war wohl so naheliegend, dass viele mit negativen Folgen gerechnet haben. Ich glaube, dass es Selbstvertrauen braucht und ein starkes Band zwischen Kunde und Handwerker, um das Etikett anzubringen, wenn bereits eine schlechte Einordnung des Wärmeerzeugers absehbar ist. Wer will sich schon beim Kunden unbeliebt machen?

Jäger: Moment mal. Das Altanlagenlabel wurde doch als probates Mittel zur Profilierung angepriesen: „Sieh her Kunde, deine Heizung ist ein Energieverschwender. Aber ich habe eine Lösung für dich.“ Das klingt für mich nach einer 1A-Eintrittskarte, um die eigene Beratungsqualität zur energetischen Modernisierung auszuspielen. Der kleine Aufkleber schiebt das Thema Energieeffizienz doch auch optisch an.

von Oelhafen: Ja schon. Aber eigentlich geht das Label nicht weit genug. Ich halte es für bedenklich, dass eine Überprüfung der Heizungsanlage auf die tatsächlichen Werte überhaupt nicht vorgesehen ist, um das Kennzeichen auszustellen. Kriterien für die Einstufung sind bloß Baujahr und Energieträger. Der energetische Zustand des Hauses und der Leitungen wird nicht abgefragt, über die Effizienz der Anlage keine Aussage getroffen.
...
...


Im Übrigen klingt auch hier durch: Für die an/vorgebliche Aussage ist das Ding bzw. dessen Auswahlkriterien total ungeeignet.


Anläßlich eines Besuches in einer kleineren Wohnung, bei der die Therme eigentlich unübersehbar im Eingangsbereich prachtet, aber immerhin -noch- farblich ausgezeichnet harmoniert, ist die Frage aufgekommen:

Gilt eigentlich das nachträgliche Entfernung oder zumindest das Überkleben des quietschbunten Bapperls als Urkundenfälschung?

Sie mag sowas als künstlerisch angehauchte Aesthätin, die mich schon wegen der "falschen" Farbe meiner Schuhe anmotzt, nämlich gar nicht ;-)

Verfasser:
schorni1
Zeit: 28.01.2017 23:16:19
0
2470382
Egal was Deine Freundin nun für ne Glaubensrichtung hat.......ich kann SOWAS draufgeklebtes auch nicht sehen!

Verfasser:
Leser110
Zeit: 29.01.2017 09:15:42
1
2470428
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Im Übrigen klingt auch hier durch: Für die an/vorgebliche Aussage ist das Ding bzw. dessen Auswahlkriterien total ungeeignet.

Die Hauptaufgabe dieses Labels ist Umsatzförderung (MAP)

Verfasser:
LordCong
Zeit: 29.01.2017 09:27:28
0
2470432
Gilt dieses Label eigentlich auch für Stromspeicherheizungen, also Nachtstromspeicherheizungen oder Speicheranlagen mit Heizstäben ?

Ich habe da gerade eine Anlage vor Augen, wo jemand 3000l Wasser immer mit Heizstab heizt und die Stromkosten scheinbar noch nicht genug weh tun...

Verfasser:
mrtux
Zeit: 29.01.2017 12:36:07
0
2470531
Der Wirkungsgrad einer solchen zentralen Elektrospeicherheizung ist bei über 99% äußerst Hoch. Daher würde es nach dem Energielabel ein A geben, was die Effizienz Betrifft. Aber der Primärenergiefaktor sieht sehr schlecht aus.

Auch die Energiekosten sind am höchsten.

Über das Effizienzlabel, wenn es eines geben sollte, wird man nicht viel erreichen. Eher über den Vergleich der Stromkosten.

Diese Zentralspeicherheizungen werden von Ihren Besitzern nur äußerst selten getauscht. Der Ersatz erfolgt in der Regel nur mit einem Eigentümerwechsel.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 22.03.2017 08:10:04
0
2491473
Zwar nicht zum Thema Heizung, aber bei Elektrogeräten gibt's jetzt was gaaaanz Neues: Zukünftige Energiebäpper werden "einfacher", "weil die ganzen +++ nicht mehr benötigt werden".
Bedeutet: Gibt nur noch von 'A' bis 'G'. Keine Plusse mehr.

Boah, wie kann man aus dem letzten Mal so absolut GAR NIX lernen? Was tut man, wenn die jetzigen A++++++ Geräte nun 'A' sind, und es irgendwann wieder sparsamere gibt? Dann fängt das Spiel von vorne an... herrjeh.

Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 22.03.2017 08:17:02
0
2491477
Vielleicht gehts jetzt andersrum, A ist die schlechteste..... , da gibts dann reichlich Erweiterungspotential :)

Muss gleichmal kugeln.

Außerdem, nach wessen Alfabett gehts eigentlich in der EU?


Grüße

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 22.03.2017 08:23:27
0
2491481
Nein, A ist das Beste, wie gehabt, das isses ja!
andersrum wäre es tatsächlich eher sinnvoll, oder man nimmt Zahlen... '1' ist schlecht und '10' wäre heute super, dann könnte man...
...wenn bei denen mal einer denken könnte.

Verfasser:
sukram
Zeit: 22.03.2017 11:46:54
0
2491542
Ich weiß jetzt schon, was kommt:

das ab diesem Jahr verteilte Altanlagenbapperl muss deshalb natürlich beim übernächsten Besuch durch die neue "Ohneplus" - Version upjedatet werden.

Und da dies natürlicherweise veraltet und den Anlagenbesitzer künftig in die Irre führen könnte, wird es mit einem Verfallsdatum versehen und die Neueinstufung nach dem "Best Practice"-Prinzip zur regelmäßigen "Pflicht" des Schornis, was dann aber nicht mehr "durch den Bundeshaushalt mitgetragen" werden kann.

"Symbolpolitik".

Ich warte jetzt nur noch drauf, dass der Ex-Wirtschaftsminister analog der EU-Türkei-Frage verlauten lässt, er habe dem Bapperl "schon länger skeptisch" gegenübergestanden, sich aber nicht durchsetzen können :-(


Übrigens: Der neuseste BDE-Heizkostenvergleich Altbau ist draußen.

Am Günstigsten*:

Alten Öli laufenlassen.
Insbesondere im "Ländele" ;-)

*und wenn ich das auf meine "real exisitierenden" Verhältnisse umrechne, muss ich hinzufügen: Mit fettem Abstand.

"Neues Energielabel für alte Heizungen
Der erste Schritt, um Energie und Geld zu sparen "


"Das übliche halt": Volxverarschung; und es zahlt auch noch dafür und sagt "Danke".

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