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Elektroautos
Verfasser:
Martin206
Zeit: 18.04.2017 16:30:13
2
2500815
Wenn der Hausanschluss nur 43kW kann, braucht es kein Kabel für 50kW und mehr.
Zudem kann man auch mit 22kW ja pro Stunde für etwa 120-150km nachladen, d.h. nach 4h wäre für ca. 500km nachgeladen. Die wenigsten werden das brauchen, die dann wohl an zukünftigen öffentl. Schnellladern mit 100kW und mehr laden.

Verfasser:
OliverSo
Zeit: 18.04.2017 16:34:29
0
2500816
Der Hausanschluß wird dann auch mal ein Upgrade erfahren müssen.

Oliver

Verfasser:
kub0815
Zeit: 18.04.2017 17:50:00
2
2500843
Hi,

mein Elektriker hat mal was gemeint das wenn ich einen eigenen Zähler deswegen will es von Vorteil ist wegen den TAB bestimmungen wenn man ein 16qmm Kabel nimmt. Kann aber auch sein das ich das falsch verstanden habe.

Also wenn ich mal anfange deswegen ein Loch in mein haus zu Bohren und zu Buddeln anfange mach ich da grantiert ein 5x16qmm Kabel + Netzwerk + Steuerleitung hin.

VG
Jürgen

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.04.2017 18:35:25
0
2500861
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
[...]


Kann es sein das du 22A mit 22kw (3*32A*230V) verwechselst?


Nein, wie ich schrieb: 22A dreiphasig.
Hier ein Beispiel mit 20A:



Beim Ladegerät kann ich per BT den Ladestrom in 1A-Schritten einstellen.

Max. können ZOE und NRGkick 32A dreiphasig = 22 kW.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.04.2017 18:53:28
0
2500865
Zitat von OliverSo Beitrag anzeigen
Da es aber bekanntermaßen schon sehr bald demnächst garantiert E-Autos mit 500km+ Reichweite geben wird, mit entsprechend größeren Akkus, würde ich da schon ein Kabel legen, das auch für die nächste Generation noch Reserven bietet.

Oliver


Sehr bald demnächst wäre wünschenswert, aber die Realität wird wohl leider etwas anders ausfallen. Der Tesla 3 soll auch nur etwas über 300 km schaffen und der Opel Ampera E um die 400 km (im Sommer).
Beide werden aller Voraussicht erst ab 2018 (wenn der Ampera überhaupt noch hier ausgeliefert wird) lieferbar sein. Schellladefunktion mit DC. Eine Zuhausestation scheidet daher schon aus Kostengründen aus.
Zuhause braucht man nicht in 30 Minuten einen total leeren Akku wieder auf 100 % zu bringen - es sei denn man wäre auf der Flucht 😉
Rund 150 km lade ich in den ZOE in etwas über 1 Std.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.04.2017 19:53:31
2
2500884
Audi will sich wohl nicht länger von Tesla die Butter vom Brot nehmen lassen
E-tron Sportback

Gruss
Frank F.

P.S.: Zielführender wäre es ein Modell im Preissegment des Modell 3 anbieten zu können.

Verfasser:
simplify
Zeit: 18.04.2017 20:01:38
2
2500886
Zitat von Rastelli Beitrag anzeigen
Ich fand die Entwicklung hin zur Elektromobilität interessant, der Bericht im TV vom 04.04. war allerdings irgendwie recht ernüchternd...


Interessanter Link , nur hören will das keiner.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 18.04.2017 20:10:34
2
2500888
Es gibt wirklich nur einen Grund für die Notwendigkeit zuhause über 22kW zu laden:

Die Schwiegermutter ist mit dem Tesla da und soll möglichst schnell wieder abreisen.

Ansonsten ist Schnellladen für die Langstrecke, zuhause wird schonend geladen.

Nach 1000km in 2 Wochen mit dem i3 und meist (kostenlosem) auswärtsschnellladen, überlegen wir, ob wir NRGKick (11kW) überhaupt brauchen. Für den Ziegel reicht die Zeit so gut wie immer.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.04.2017 20:18:39
2
2500893
Hallo Frank,

bist mir zuvor gekommen. War zuerst perplex, als der Faden geschlossen hatte. Und habe mir dann gleich vorgenommen, bei nächster Gelegenheit einen neuen Faden zu starten. Wünsche diesem neuen Faden ein sehr langes Leben.

Das Thema Elektroauto ist viel zu interessant ( siehe Anzahl der Posts im geschlossenen Faden ) und wichtig, um hier nicht vorzukommen. Und ja, auch für die Haustechnik ist das wichtig. Haushaltstromverbrauch, Heizung, Elektroauto, PV, intelligentes Stromnetz, das alles fließt zusammen.

Fahre derzeit mein drittes Elektroauto. Zuerst einen Mitsubishi i-MiEV. Dann einen BMW i3 REX und jetzt den i3 ohne Range Extender mit dem größeren Akku. Derzeit bei dem kalten Wetter und Temperaturen zwischen -3 und +7° liegt der Verbrauch bei gut 14 kWh/100km.

Am 1. April 2016 habe ich ein Tesla Model 3 reserviert. Rechne damit, den im Verlauf des Jahres 2018 zu bekommen. War zuerst etwas enttäuscht dass die Käufer in den USA schneller beliefert werden als die in Europa. Nachdem Elon Musk aber kürzlich geschrieben hat dass das M3 anfangs nur mit dem Basisakku und ohne Allradantrieb ausgeliefert werden wird warte ich doch gerne ein wenig länger. Möchte den Allradantrieb - der eine höhere Reichweite ermöglicht als die Version mit nur einem Elektromotor - und den größeren Akku, der nach heutiger Kenntnis so etwa 75 kWh haben könnte. Nehme an die Reichweite wird damit zumindest in die Nähe von 500km kommen, und mit dem Netz an Superchargern ermöglicht das europaweite Fahrten ohne größere Umstände.

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.04.2017 20:24:39
1
2500895
@PapaPaul,

ich bin zum gleichen Schluss gekommen. Wollte mir eigentlich eine schnelle Lademöglichkeit in die Garage legen. Habe nach einiger Überlegung darauf verzichtet, es ist schlicht und einfach unnötig. Zu Hause lade ich ausschließlich mit 230V und 2,8 kW. Bei Fahrten hier in der Umgebung kann ich auch mal mehrere Tage überbrücken, wenn sich die Sonne mal ganz rar macht. Schnelle Ladung brauche ich nur bei Langstreckenfahrten. Und da suche ich mir an der Route Gleichstromlader mit bis zu 50 kW, die meist auch noch kostenlos sind.

Das Ladeverhalten muss sich langfristig ändern, wenn es sehr viele Elektroautos gibt. Es kann nicht sein dass jeder direkt nach Ankunft von der Arbeit mit maximaler Leistung laden will. Sonst bricht um 17:00 das Stromnetz zusammen. Ich lade vorzugsweise mit eigenem PV-Strom - schätzungsweise >80% übers Jahr gesehen. Und wenn mal gar keine Sonne da ist lade ich netzentlastend, z.B. über die Nacht und gezielt am Wochenende.

Grüße
Frank

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 18.04.2017 20:32:58
0
2500899
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Möchte den Allradantrieb - der eine höhere Reichweite ermöglicht als die Version mit nur einem Elektromotor - und den größeren Akku, der nach heutiger Kenntnis so etwa 75 kWh haben könnte.


Wieso hat die Allradversion die höhere Reichweite, ist doch prinzipiell mehr Masse?

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 18.04.2017 20:35:52
0
2500901
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Zu Hause lade ich ausschließlich mit 230V und 2,8 kW.


Hat dieses 1phasige Laden nicht die höheren Ladeverluste, als moderates 3phasiges Laden?

Das wäre für mich doch der Grund ein NRGkick anzuschaffen.

Verfasser:
kub0815
Zeit: 18.04.2017 21:12:43
0
2500914
Hi,
Also ich bque mir gerade eine wallbox für zuhause die beides kann 1phasig um möglichst PV gut auszunutzen und 3phasig mit 22kw wenn ich doch mal schnell gehen muss.
VG
Jürgen

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 18.04.2017 21:34:05
0
2500924
Nochmal aus echtem Interesse;
Wie verhalten sich die Ladegeräte / das Auto, wenn die Stromzufuhr unterbrochen und wieder hergestellt wird - ggf. auch in kurzer Zeit mehrmals?

Gibt es Erfahrungen bei den Nutzern verschiedener Modelle hier?

Gruß
Phil

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 18.04.2017 22:12:42
0
2500938
Hallo zusammen,

hier ein mMn guter Presseartikel, der die Verschmelzung der Elektromobilität (Elektroautos) und Gebäudetechnik incl. rechtlichen Rand,- und Rahmenbedingungen an einem "simplen" Beispiel darlegt:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-04/elektroauto-ladestation-tiefgarage-aufladen


Mein Fazit:
Nicht einfach, aber machbar - wenn man denn will...


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.04.2017 22:18:23
0
2500940
Die Allradversion hat trotz höherer Masse mehr Reichweite bei Tesla. Die beiden Motoren haben unterschiedliche Leistung und haben ihr Optimum bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Elektronik kann die Leistung im Millisekundenbereich zwischen den beiden Motoren hin und her schalten, oder auch beide zusammen. Dadurch kann der Verbrauch optimiert werden, es wird der effizienteste Modus gesucht.

Ja, 230V hat höhere Verluste. Kann nicht genau sagen wie groß der Unterschied ist beim i3. Das wäre ein Argument für 400V. Andererseits lade ich gerne meinen eigenen Solarstrom, und da kann ich mit 230V mehr ernten. Nur im Sommer bei makellos blauem Himmel könnte ich durchgehend mit 11 kW laden. Meist gibt es aber einen Wechsel von Sonne und Wolken, da würde ich viel mehr Fremdstrom laden. Bei bewölktem Himmel erst recht.

Eine automatisierte Zuschaltung der Ladung wenn der Solarüberschuss eine bestimmte Schwelle überschreitet scheitert beim i3 in der Praxis daran, dass man nur einmal einen Ladevorgang unterbrechen kann. Bei der zweiten Unterbrechung schaltet die Regelung auf Ladefehler. Man muss dann zuerst ausschalten und neu starten. Also lasse ich das, kann die Ladung sehr gut manuell steuern.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 18.04.2017 23:11:26
0
2500956
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ja, 230V hat höhere Verluste. Kann nicht genau sagen wie groß der Unterschied ist beim i3. Das wäre ein Argument für 400V. [...]


Hallo Frank,

da es nur um kurze Leitungen geht, hängt der Verlust direkt vom Strom je Ader und vom Querschnitt des Kabels ab.

Ein weiteres Argument für 400V Drehstromladung ist, dass du nicht beliebig Schieflast bei der PV-Einspeisung erzeugen darfst. Dein PV WR liefert ganz sicher symetrischen Drehstrom.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Andererseits lade ich gerne meinen eigenen Solarstrom, und da kann ich mit 230V mehr ernten. [...]


Aus elektrotechnischer Sicht ist das absolute Illusion - es ist bezüglich des Erntens absolut egal, ob du dein e-car einphasig oder 3 phasig lädst, solange die Leistung gleich bleibt.

OK - ganz genau genommen müßte das einphasige Laden über das selbe 3phasige Kabel zu einem höheren Verlust führen (Pverlust = I² x R) - die Verluste bei gleicher Leistung sind bei einphasigem Laden 3 mal so hoch wie bei 3phasigem Laden. Dagegen zu rechnen wäre eventuell, dass der Wirkungsgrad des Wechselrichters bei einphasigem Laden. Hat aber nichts mit der Ernte zu tun....

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Eine automatisierte Zuschaltung der Ladung wenn der Solarüberschuss eine bestimmte Schwelle überschreitet scheitert beim i3 in der Praxis daran, dass man nur einmal einen Ladevorgang unterbrechen kann. Bei der zweiten Unterbrechung schaltet die Regelung auf Ladefehler. Man muss dann zuerst ausschalten und neu starten. Also lasse ich das, kann die Ladung sehr gut manuell steuern.
[...]


Da ist BMW offensichtlich noch Lichtjahre davon entfernt, die Batterie eines BMW e-cars netzdienlich nutzen zu können.

Jede PV- Batterieanlage regelt den Ladestrom so, dass genau nix eingespeist oder bezogen wird - egal wieviel gerade der Ertrag der PV ist - dass dann auch analog, wenn es ums entladen/Nutzen der Batterie in der Nacht, aber auch tagsüber geht.

Grenzen dabei sind der maximale Be- und Entladestrom der Batterien, den man an den Batterie-WR programmieren kann (will da jetzt nicht ins letzte Detail gehen...)

LG jogi

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.04.2017 23:37:47
0
2500962
da es nur um kurze Leitungen geht, hängt der Verlust direkt vom Strom je Ader und vom Querschnitt des Kabels ab.

Hallo Jogi,

nein, das hatten wir schon mal im alten Faden.
Bei meinem alten i3 REx lagen z.B. bei 12A Ladung die Verluste bei ca. 20%, bei 6A waren es 25%. Bei Drehstromladung deutlich weniger, ca. 15%. Das habe ich aber nicht selbst gemessen.
Der Grund dafür ist, dass bei der Ladung einiges an Elektronik, Kühlwasserpumpen etc in Betrieb sind, die unabhängig von der Ladeleistung einen kontinuierlichen erheblichen Verlust verursachen. Das ist definitiv keine Spekulation, sondern gemessene Realität.

Heut hatte meine PV-Anlage bei ständig wechselndem Wetter in den Nachmittagsstunden Leistungen von 3-22 kW. Bei Ladung mit 230V 2,8 kW lade ich 100% eigenen PV-Strom. Hätte ich dagegen mit 11 kW 400V geladen dann hätte ich zwangsläufig einigen Fremdstrom bezogen. Das ist gesamtwirtschaftlich egal, da gebe ich dir Recht. Aber rein emotional freue ich mich schon wenn ich viel eigenen Strom laden kann. Letztes Jahr im Juni-August hatte ich gut 90% "Autarkiegrad" ganz ohne stationären Speicher.
Es ist natürlich so dass die Verluste geringer sind, wenn ich mit einem dicken Kabel 400V lade bei gleicher Leistung. Aber warum sollte ich >1.000 Euro investieren in einen entsprechenden Stromanschluss und Wallbox oder Ladekabel und dann mit gleicher Leistung laden?
Lohnt sich auch nicht. Hoffe dass ich in gut einem Jahr das Model 3 bekomme, und dann werden die Karten sowieso neu gemischt.

Ich hätte gerne ein Auto das eine Schnittstelle zur PV-Anlage hat und mit variabler Leistung den Überschuss vom Dach direkt als Gleichstrom laden kann. Aber davon werde ich wohl noch eine Weile träumen müssen.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 19.04.2017 00:28:15
0
2500969
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
nein, das hatten wir schon mal im alten Faden.
Bei meinem alten i3 REx lagen z.B. bei 12A Ladung die Verluste bei ca. 20%, bei 6A waren es 25%. Bei Drehstromladung deutlich weniger, ca. 15%. Das habe ich aber nicht selbst gemessen.
[...]

Hallo Frank,

deine Aussage ist unvollständig

1phasig 12A 20% Verlust
1phasig 6A 25% Verlust
3phasig ??A/Phase 15% Verlust

da fehlt der Strom/Phase

OK - schrieb ich ja schon:
Es gibt Ladeverluste - noch etwas detaillierter...
- lineare, proportional zum Strom
- quadratisch vom Strom abhängige
- vom Wirkungsgrad des WR abhängige, nicht linear
- fixe, ganz unabhängig wieviel geladen wird, z.B. für die Steuerung

anscheinend ist 3phasiges Laden doch optimal ???

das zwischendrin lass ich jetzt mal weg.... vielleicht morgen Abend

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich hätte gerne ein Auto das eine Schnittstelle zur PV-Anlage hat und mit variabler Leistung den Überschuss vom Dach direkt als Gleichstrom laden kann. Aber davon werde ich wohl noch eine Weile träumen müssen.
[...]


Das muss ich jetzt zweiteilen

1.)
- für z.B. die Sunny island Batterie-WR wird für das balancing Bezug / Einspeisung = 0 ein handelsüblicher Drehstromzähler genutzt. Diese Seite gibt es und es gibt auch Ankopplungen an diverse Bussysteme.
- Wo es hapert, ist auf der E-car Seite, ein solches Signal bei der Ladung zu berücksichtigen.

2. DC Laden von einer PV Anlage ist sicherlich technisch möglich - allerdings braucht es dann einen DC/DC Wandler für die PV, der genau auf die vom e-car benötigte Spannung wandelt. Ob dieser zusätzliche DC/DC Wandler sich rechnet ???
Dabei wird es dann zudem schwieriger, auf "0" Einspeisung/Bezug zu regeln.

LG jogi

Verfasser:
Martin206
Zeit: 19.04.2017 07:47:37
1
2500983
Zitat von OliverSo Beitrag anzeigen
Der Hausanschluß wird dann auch mal ein Upgrade erfahren müssen.

Oliver


Aber wieso sollte man einen 63A / 43kW Hausanschluß upgraden? (deutlich schwächere - klar!)
Man kann da neben den anderen Verbrauchern locker mit 22kW laden (=120-150km zusätzl. Reichweite pro Stunde) ...mehr benötigen wohl nur ganz wenige, und die dann vermutl. aus Gründen wie "haben will", weniger aus Notwendigkeit.

Verfasser:
Martin206
Zeit: 19.04.2017 07:59:47
0
2500986
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Audi will sich wohl nicht länger von Tesla die Butter vom Brot nehmen lassen
E-tron Sportback

Gruss
Frank F.

P.S.:[...]


Warten wir mal bis 2019, dann werden wir sehen was kommt ...das ist ja in der Autobranche nicht unbedingt das was verkündet wird oder gar auf Messen ausgestellt.

Verfasser:
kub0815
Zeit: 19.04.2017 08:41:55
0
2500998
Zitat von Martin206 Beitrag anzeigen
Zitat von OliverSo Beitrag anzeigen
[...]


Aber wieso sollte man einen 63A / 43kW Hausanschluß upgraden? (deutlich schwächere - klar!)
Man kann da neben den anderen Verbrauchern locker mit 22kW laden (=120-150km zusätzl. Reichweite pro Stunde) ...mehr benötigen wohl nur ganz wenige, und die dann vermutl. aus Gründen wie[...]


So locker geht auch das laden mit 22KW nicht. Bei vielen älteren Hausanschlüssen gibt es nur 35A da braucht man auch schon ein Wallbox mit Lastmanagment um die dann auch auszunutzen.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 19.04.2017 14:44:13
0
2501084
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen

Hat dieses 1phasige Laden nicht die höheren Ladeverluste, als moderates 3phasiges Laden?


Nein, warum sollte das denn sein?

Der Akku wird IMMER mit Gleichstrom geladen. Ein Teil der Ladeverluste entsteht im Gleichrichter. Wenn man natürlich an den drei Phasen drei voneinander unabhängige Gleichrichter hat, dann könnte es zu erhöhten Ladeverlusten kommen. Aber die Ladeverluste skalieren eigentlich linear mit dem Stromdurchgang, so dass das bei gleichem Ladestrom eher nícht der Fall ist.

Allerdings wird man mit nur einer Phase wohl eher mit geringerer Ladeleistung laden als mit drei Phasen. Und das ist dann genau anders herum: bei geringerer Ladeleistung sind die Ladeverluste geringer. Bei Li-Akkus sind die Unterschiede dabei aber marginal.

Für das Stromnetz ist es besser, wenn die Phasen gleich belastet werden. Aber das hat mit Ladeverlusten nichts zu tun.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 19.04.2017 16:58:43
3
2501112
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Nein, warum sollte das denn sein?

Der Akku wird IMMER mit Gleichstrom geladen. Ein Teil der Ladeverluste entsteht im Gleichrichter. Wenn man natürlich an den drei Phasen drei voneinander unabhängige Gleichrichter hat, dann könnte es zu erhöhten Ladeverlusten kommen. Aber die Ladeverluste skalieren eigentlich linear mit dem Stromdurchgang, so dass das bei gleichem Ladestrom eher nícht der Fall ist.


Tja mein Gudster Theoretiker, das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Theorie haben höhere Ströme auch höhere Wärmeverluste durch den Innenwiderstand und Leitungswiderstände zur Folge.

Praktisch berichten etliche i3 Fahrer vom Gegenteil: Das Laden mit dem serien "Ziegel" 1phasig an 230V AC hat laut Quellen im goingelectric.de Form die höchsten Ladeverluste.

Eine ungeprüfte Begründung ist, dass der Anteil an Nebenverbräuchen z.B. Steuerelektronik im Verhältnis zur Ladeleistung höher ist.

Und danke für die Belehrung, das der Akku mit DC gelanden wird, hätte jetzt echt gedacht, BMW hätte den 50Hz AC Akku herausgebracht...Mann,oh Mann...

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.04.2017 17:06:57
0
2501113
Das auch beim ZOE die Ladeverluste mit geringerer Stromstärke und beim 1-phasigen Laden steigen, hatten wir doch auch schon im Ursprungsthread geklärt. Theorie hin und Theorie her.

Gruß
Frank F.

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