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brauche Ölbrennwerkessel-Empfehlungen
Verfasser:
hoheEnergiekosten
Zeit: 03.01.2018 20:46:43
0
2591271
Möchte meine Heizung in den nächsten Monaten modernisieren, bin im Moment aber noch auf der Suche nach einem Kompetenten Heizungsbauer im Bereich Saarland, der auch meine FBH mit sanieren kann (Spühlen, HKV austauschen).
Die genaue Heizlast ist nicht bekannt, liegt aber zwischen 15-20 kW.
Es soll ein Ölbrennwertkessel werden.

Haus BJ1984
Niedertemperaturbrenner Olymp Typ OH-30-2P (Bj 1988)
100% Fußbodenheizung

Ich bin mir noch unsicher, was besser ist. Ob das Warmwasser ebenfalls über den Ölbrennwerkessel erhitzt werden soll, oder dafür lieber etwas seperates installiert werden soll (z.B. Wärmepumpe).

Gibt es Empfehlungen zu bestimmten Herstellern?
- welcher Hersteller ist besonders zu empfehlen?
- welcher Hersteller ist nicht zu empfehlen?
- gibt es besondere Stärken oder Schwachpunkte bei Herstellern?

Ich würde als Laie zu den bekannten Herstellern greifen
- Viessmann, Vaillant, Buderus

Schonmal Danke für Tipps :)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 03.01.2018 20:54:42
0
2591278
15 bis 20 kW deuten auf ein riesiges Domizil!
Welche Ölmengen sind denn bisher jährlich verbrannt worden?

Bei 100% wasserführenden Niedertemperaturwärmeaustauschflächen sollte man sich wohl definitiv mal mit folgend verlinkter Technik auseinandersetzen:
... perfekte und kostengünstige Lösung auch für kleinere Gärten ... .>)

Verfasser:
hoheEnergiekosten
Zeit: 03.01.2018 21:17:46
0
2591298
Hi, ist eine kompliziertere Geschichte.
Ja das Haus ist relativ groß und freistehend, ca 200m² beheizbare Fläche. Dazu kommt dann noch der Keller (unbeheizt).

Wir hatten die 33 Jahre eine LWP Stiebel Eltron 20K und zusätzlich den Ölbrenner im bivalenten Betrieb.
Die LWP ist defekt, der Ölbrenner ist uralt. Ich möchte jetzt mal die FBH sanieren (spülen lassen und alle HKV austauschen).
Gleichzeitig soll der alte Ölrbrenner raus. Ich will auf einen aktuellen Stand.

Die letzten zwei Jahre lief nur der Ölbrenner. Der genaue Verbrauch lässt sich aber nur schwer schätzen.

Seit 01.03.2017 bis jetzt habe ich ca. 3000l Öl verbraucht und das war ein relativ mildes Jahr. Ich schätze also mal übers Jahr gehen bestimmt 3500-4000l weg.
Der Ölbrenner wurde aber nie gewartet und ich kenne mich daran zu wenig aus. Der läuft mit Sicherheit nicht optimal.
Deswegen will ich auch alles alte raus haben und was neues rein.

Habe lange überlegt, welche Heiztechnik es werden soll und bin zum Entschluss gekommen, dass es ein Ölbrennwertkessel werden soll.
- LWP hatte ich einige Angebote -> alles extrem teuer in Anschaffung, meiner Ansicht nach spare ich da nie was. Für eine LWP ist der Heizbedarf einfach zu hoch.
- WP mit Ringgrabenkollektor geht nicht, zu wenig Platz
- Erdsonde ist mir zu gefährlich und die Kosten auch zu hoch
- Wasser-WP ist mir das Risiko mit dem Brunnen auch zu hoch
- Gastank möchte ich nicht (ist auch kein Gas in der Straße)
- Pellets sind mir die Geräte auch zu anfällig und wartungsintensiv
- bleibt am Ende nur Öl, also Brennwert

Verfasser:
J.B.
Zeit: 03.01.2018 21:30:00
0
2591306
Moin

Bei einem 200m2 Haus mit durschnittlicher Dämmung und funktionierender Fussbodenheizung dürfte der "kleinste" handelsübliche Ölkessel noch zu groß sein.

Würde mal 12-13kW im Auslegungsfall schätzen.

Wie sehen denn die Tank`s aus.....kommt da evtl. bald mal der Sachverständige?
Und warum ist eine Luftwärmepumpe "extrem" teuer gegenüber einer Ölbrennwertheizung?

mfg

Verfasser:
mdonau
Zeit: 03.01.2018 22:07:47
2
2591328
aufgepasst bei der FBH, das riecht nach Sauerstoffdiffusion (mitte 80er PE rohr)
habe den spaß bei mir gerade saniert mit Systemtrennung und alles neu...

wo geht die Wärme hin? Undichte Fenster/Türen und Dach? Erster ansatz!

Bei Öl-Brennwerttechnik dürfte schon länger
das Ende der Entwicklung eingetreten sein...
dafür heute über 10,eher 15K€ auf den Tisch legen
ist kaum sinnvoll.

Schon mal mit einer modernen, frischen Wärmepumpe durchgerechnet, ggf mit einer PV-Anlage?
Öl wird kaum wieder so billig wie in den letzten zwei jahren werden.

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 03.01.2018 22:13:04
0
2591330
Da es in den letzten Jahren keine Wartung hattet fehlen natürlich die Kontakte zu den Installateuren. Was die Fabrikate angeht, der eine schimpft über dieses der nächste über das andere. Wichtig ist das der Anbieter sich mit dem Fabrikat auskennt, noch wichtiger eine Berechnung der Heizlast. Ob eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung sparsamer wird muss mit einem sehr spitzem Bleistift kalkuliert werden.

Verfasser:
sukram
Zeit: 03.01.2018 22:24:16
2
2591338
>Öl wird kaum wieder so billig wie in den letzten zwei jahren werden.

Strom auch nicht, und da sind wir bereits Europameister. Und DER Stoff ist sicher im Tank (wenn auch nicht zeitlich unbegrenzt...), was ich bei deutschen Elektronen nicht behaupten möchte.

@Saarländer:
die von Jens genannte Heizlast wird hinkommen, darauf lässt auch der Verbrauch schließen.

Wenn Du's genauer haben möchtest, dann fahre eine Auslastungsmessung, wenn es nochmal Winter werden sollte.

Buderus kb195i. moduliert bis auf 25% 'runter (3,6 ... 14,3KW bei 80/60°), und lässt sich auf Gas umstellen.

Verfasser:
mrtux
Zeit: 09.01.2018 21:21:01
1
2594479
Hier wäre eine LWP doch bestens geeignet.

HAttest du nicht eine defekte LWP ?

Ansonsten als Ölkessel wäre der K195i von Buderus eine gute Möglichkeit. ABER die Systemtrennung muss bestimmt sein.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.01.2018 07:56:13
0
2595067
Zitat von hoheEnergiekosten Beitrag anzeigen
Hi, ist eine kompliziertere Geschichte.
Ja das Haus ist relativ groß und freistehend, ca 200m² beheizbare Fläche. Dazu kommt dann noch der Keller (unbeheizt).

Wir hatten die 33 Jahre eine LWP Stiebel Eltron 20K und zusätzlich den Ölbrenner im bivalenten Betrieb ...
Sehe ich nicht so!

- Unter Umständen lässt sich die Kellerdecke ordentlich (kostengünstig in Eigenleistung) Dämmen
- Die restliche thermische Gebäudehülle unbedingt Checken und bestmöglich Optimieren (Prinzip thermodynamisch optimiertes Heizen)

Dann gibt's mittlerweile sehr effiziente und zum Teil preiswerte Luft-Wasser-Wärmepumpentechnik die in diesem Fall sicherlich monoenergetisch funzen würde!

Bei der Maschinenleistungsdimensionierung sollte jedoch nicht übertreiben werden!

Die Heizlast ist in der Realität ... abhängig von inneren und äußeren Wärmegewinnen ... meist wesentlich geringer als theoretisch angenommen wird!

Siehe dazu auch beispielsweise: #Auslegung - wieviele kW braucht die WP

PS: Z.b. für unser ab 1999 gebautes freistehendes Einfamilienhaus (250m² beheizte Wohnfläche / -14°C Norm-Außentemperatur) wurde die Heizlast damals auf 21 kW errechnet ... faktisch sind's nun real jedoch insgesamt kaum 8 kW!
Unsere heizstablose bivalent betriebene 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpe bekäm die gewünschte Temperierung des Hauses (trotz Mix aus FbH und Heizkörpern) übrigens bis knapp unter Null Grad Außentemperatur locker ausschließlich mit dem Verdichter hin ... haben hier aber den zusätzlichen Wärmeeintrag wegen Abnahmezwang aus dem örtlichen Heizwassernetz ab +6°C außentemperaturgeführt und bedarfsgerecht strömend freigegeben! .>)

Verfasser:
mdonau
Zeit: 11.01.2018 08:14:34
0
2595073
die buderus logatherm wpl 8 ar-b könnte eine gute lösung sein. die gibt es neuerdings unter 6000€.
mit etwas Geschick gibt es auch noch eine gute BAFA förderung...

vernünftigen plattenwärmetauscher dazwischen und gut.
bei dem alter der Komponenten dürfte da eine größere sanierung anstehen, langfristig denken..

Verfasser:
HFrik
Zeit: 11.01.2018 08:43:52
2
2595088
Man könnte das ganze auch Sauerstofftolerant aufbauen wenn da kein Ölkessel mehr drin wäre, d.h _alles_ ab FBH Kunsstoff, oder mindestens Kupfer und vergleichbar. Das kennen die Installateure zwar nicht, da wegen des jahrzehntelangen Einsatzes von schwarzem Stahl in den Heizungssysteme auf Sauerstoffdicht eingenordet, funktioniert chemisch aber auch - z.B. gleich nebenan im Trinkwasserstrang. Dann braucht es keinen teuren und effizienz kostenden Plattenwärmetauscher zur Systemtrennung.
Aktuell könnten es etwa 10kW Heizlast sein, dem Ölverbrauch nach zu schliessen, das ist sicherlich verbesserungsfähig und verbesserungswürdig.

Verfasser:
gnasch
Zeit: 11.01.2018 08:54:42
0
2595096
Hm - Korrosion gasseitig wegen Brennwert,
Korrosion wasserseitig wegen Kunststoff-FBH,

in der Schweiz gibt es zumindest eine Firma, die Oelkessel aus Edelstahl produziert,
so dass das kein Problem mehr ist.
Mueba-Energietechnik.ch

So etwas aehnliches sollte doch in D auch erhältlich sein, und wegen Brennwerttechnik entfällt dann auch die aufwendige Kaminsanierung.

Gruss, gnasch

Verfasser:
KOKON66
Zeit: 11.01.2018 10:53:09
0
2595144
@ hoheEnergiekosten


Unsere Oelbrennwert Heizung ist eine Müba 10-16 KW ultra clean, keine Modulation.

Wurde im Sept. 2013 eingebaut und hat eine Viessmann biferral 20 KW 1992 ersetzt.

Beheizt unser EFH 1960, 160m2, mit Heizkörper, keine Aussen-Dämmung.

Die Müba ist mit einem Brenner von Hermann bestückt. Oel-Düse 0.3 / 80H vorher (0.4)
dies entspricht ungefähr einer Leistung von 13 KW. Bereits zu hoch für das Haus.

Die Müba hat sehr kompakte Aussen-Dimensionen, 52 liter Wasser-Inhalt und Rücklauf
Temp. Erträgt sie bis 8°, also keine Massnahmen für den Kessel-Schutz nötig
.
Desweitern alles in Chromstahl, das ganze Produkt.
Desweitern kann normales Wasser eingefüllt werden.

Das waren im 2013 die Kriterien zur Kauf-Entscheidung zu diesem Produkt.
Also nach drei Jahren Betrieb, bin ich voll zufrieden und würde heute wieder eine Müba
nehmen.
Nachteil: sehr hoher Preis: SFR. 9‘500.-

Gruß Roly

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