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Brunnenpumpe mit Regeltrafo?
Verfasser:
wpibex
Zeit: 23.10.2005 18:00:38
0
259658
Hallo WP-Experten,
ein Problem der Grundwasser-WPs sind die meist überdimensionierten Brunnenpumpen die in der Größenordnung 20% der Kompressorleistung verbraten, weil sie mit zu hohem Druck fördern.

Mit Frequenzumrichter könnte das Problem gelöst werden.
Eine andere Idee kam mir heute:
was macht eigentlich ein Pumpe mit Asynchronmotor, wenn sie mit geringerer Spannung an einem Regeltrafo betrieben wird?
Sie läuft etwas langsamer, weil die Induktionskräfte nur noch halb so groß sind.
Was wäre doch genau das was man will:
Volumenleistung etwa weniger, aber Förderhöhe drastisch reduziert. Bei Betrieb mit 110 Volt würde dann nur noch 1/4 der Leistung verbraten.

Gruß
Lothar

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 23.10.2005 18:10:30
0
259664
Hallo,

wie kommst du darauf, daß die Pumpe dann langsamer läuft?
Bei einem Drehstrommotor ist die Drehzahl abhängig von der Polpaarzahl (quasi eingebaut) und der Frequenz.
Wenn er bei niedrigerre Spannung langsamer läuft, ist er quasi kurz vor dem Abwürgen, und das tut ihm bestimmt nicht gut.

MfG

Verfasser:
wpibex
Zeit: 23.10.2005 18:26:20
0
259677
Hallo Alf,
schon richtig die Drehfeldfrequenz bleibt gleich,
aber es wird sich wohl der Schlupf vergrößern, weil das Drehfeld bei Unterspannung weniger "zieht". Das heißt, die Pumpe dreht etwas langsamer. was wird nun stärker zurückgehen: die Förderhöhe oder die Volumenleistung?

Gruß

Lothar

Verfasser:
Herbert Piergalski
Zeit: 23.10.2005 18:49:34
0
259703
Schauen Sie sich mal die elektrische Aufnahmeleistung dieser geregelten Wechselstrpm Unterwasserpumpen an und vergleichen Sie gleichwertige Drehstromunterwasserpumpen.
Vielleicht löst sich die Frage von ganz alleine.


Gruß Herbert Piergalski

Verfasser:
Quehl1
Zeit: 23.10.2005 22:14:33
0
259818
mit Regeltrafo taugt schon mal nicht viel. Weil da vermutlich schon mal Energie verloren geht.
Der Asynchronmotor wird geringfügig langsamer wegen des Schlupfs. 110V liegen aber nicht drin. Vielleicht von 400V auf 380V. Das wäre vielleicht noch machbar.
Drehstrom mit FU ist dafür das einzig richtige. Weil da mit sinkender Spannung auch gleichzeitig die Frequenz gesenkt wird. Da läuft der Motor langsamer und nimmt nur einen Bruchteil der Energie auf. Hier ist es empfehlenswert, größere Absenkungen vorzunehmen, weil sich sonst die Verlustleistung nachteilig bemerkbar macht.

mfg
Quehl

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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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