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Viessmann Vitola Biferral 18 kW Gas Laufzeit/Takten!
Verfasser:
Pete99
Zeit: 07.02.2018 10:08:19
0
2608721
Hallo zusammen,

wir betreiben den oben genanten NT-Kessel (ein HK mit Mischer und 160L Horizell Speicher, BJ 1989).
Ich habe einen Austausch, wie eigentlich schon vor zwei Jahren angedacht, bislang NICHT durchgeführt. Gründe sind insbesondere auch die Hinweise hier aus dem Forum über die Langlebigkeit des Gerätes. Das kann ich auch unterstützen- der läuft und läuft. Bei Brennstoffkosten von z.Zt. etwa 90,--/Monat finde ich das ok.
Nun zu meinem Anliegen:
Nachdem ich über längere Zeit Anpassungen an der Anlage (Temp./Heizkurve, ...), Dämmung des Hauses und Erneuerung der Ventile der HK (Radiatoren und flache) mit Abgleich bereits gemacht habe, taktet das Gerät sehr stark- und das selbst bei -5 Grad AT (z.B. gestern)!
Aktuelle Parameter waren: Bei -5 Grad: Vorlauf: 50 Grad, Rücklauf 41 Grad Pumpe (UPS 25-40) auf Stufe 1. Alle Räume werden so warm, wie es sein soll.
Was mir Sorgen macht: der Brenner schaltet sich permanent ein und aus: getern etwa alle 3 MIn. an, 3 Min. aus, dann wieder 3 Min. an, usw. Das kann doch auf die Dauer nicht gesund sein? Bei höheren AT ist es ähnlich, nur die Pausen sind dann länger.
Ich habe zudem mal die Gasuhr abgelesen: Verbrauch 0,034m3/Min. (0,022m3 in 36 Sek.) also eine Leistung von etwa 22KW?!
Unsere Heizlast liegt bei nur etwa 8-9KW (mäßig gedämmter Altbau, 140qm)
Frage: Was kann ich noch machen: Brennerleitung einstellen lassen (Minimum 15KW ginge glaube ich)- aber sonst?
Danke für evtl. Hinweise!
Pete

Verfasser:
kathrin
Zeit: 08.02.2018 00:20:51
0
2609169
@Pete99

Welche Regelung hast du? (Falls Trimatik, bitte die Nummer angeben)

Schönen Abend + Gruss

Kathrin

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 08:49:27
0
2609230
Hallo Katrin,

es ist eine Trimatic MC 7450-260!

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 08:51:24
0
2609233
@ Kathrin natürlich- sorry

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 08.02.2018 09:18:39
0
2609249
Nachdem ich über längere Zeit Anpassungen an der Anlage (Temp./Heizkurve, ...), Dämmung des Hauses und Erneuerung der Ventile der HK (Radiatoren und flache) mit Abgleich bereits gemacht habe, taktet das Gerät sehr stark- und das selbst bei -5 Grad AT (z.B. gestern)!

Also - da haben wir es doch schon. Du hast was nicht richtig eingestellt.

Dieser Biferral hat einen relativ hohen Wasserinhalt der wie ein kleiner Pufferspeicher wirkt. Also sollte die Taktfrequenz nach Einschwingen des beheizten Hauses ( also nur noch Wärmeerhalt) relativ niedrig sein.
Hier ist nicht die berechnete Heizlast gültig sondern die viel kleiner Erhaltungslast die vielleicht bei 3 - 4 Kw/h liegt.

Natürlich läuft der Brenner selbst beim Nachieben der relativ niedrigen Wärmemenge kurz. Vielleicht 4 Minuten. Aber die Pausenzeiten sind länger. So war das bei meinem Biferral auch.
Aber das tut Dir doch nicht körperlich weh.

Stelle die Trimatik mal auf 6 Grad Hysterese und schaue mal ob das Heizpumpenfördervolumen eventuell zu hoch ist. Dieses dann niedriger machen .
Dann wird der Kessel nicht so schnell wärmetechnisch " ausgeräumt".
Es geht aus Deinen Schilderungen auch nicht hervor ob Du eine Einrohr oder Zweirohranlage hast.

Lasse den Kessel drin bis er durchgerostet ist. Er ist abgeschrieben und Du hast nur die reinen Brennstoffkosten.
Bringe die Einstellungen in Ordnung. Dabei hilft Dir Kathrin die eine hervorragende Viessmann-Technikerin ist.

So viel schlechter wie ein moderner Brennwertkessel ist er auch nicht als daß man die paar Liter Mehrverbrauch nicht bezahlen könnte.

Du mußt beim Ersatz sowieso einen wesentlich teureren Brennwertkessel einbauen der Dich auch nicht zum Einsparmillionär macht.

Also ist keine Eile geboten.

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 09:57:09
0
2609269
Es ist eine Zweirohranlage, die wir haben. Einstellung Heizkennlinie ist:
Niveau: 1,4 und Steigung 0,4 (sonst zu warm bei Frost, bzw. zu kalt im Herbst)
Die Pumpenleistung ist bereits minimal (Stellung 1/3). Ohne Austausch der Grundvoss geht nicht weniger, denke ich.
Habe schon überlegt, eine neue Alpha einzubauen, aber nicht ohne Magnet-abscheider... Die Heizkorper sind hydraulisch abgeglichen, dadurch regeln die nun wunderbar, im Gegensatz zu früher: Da war es oft entweder zu warm oder zu kühl, selten angenehm (wir haben noch einige alte Guß-HK drin aus Schwerkraft-Zeiten)...
Ist die Frage, ob bei den vergleichsweise niedrigen VL-Temp. dann noch die Bude warm genug würde, wenn noch weniger Volumen durch die HK fließt?!
Die Hysterese anpassen: da brauche ich mal Hilfe, welche Dipschalter das genau sind und was eine Umstellung bewirkt.
Dann ist mir noch aufgefallen: Wasserbereitung und Heizung laufen parallel, also offenbar keine Vorrangschaltung.Allerdings passiert das i.d.R. nur früh morgens. Also das müßte ich auch gleich mit ändern.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 08.02.2018 11:27:29
0
2609331
Ist die Pumpe zu klein eingestellt hast du eine Kochtopf / Kuhschwanzheizung...

Dann wird der Kessel erwärmt... schaltet ab.. Nur die 30 Liter Kesselwasser sind heiß ( nicht das Heizsystem und der Rücklauf ) und so kommt es 30 Liter später zum erneuten Takt.

Daher was sagt die SPreizung von Vor und Rücklauf bei der Heizung und wie verändert sich diese während des Betriebs ???

Wenn sich der Rücklauf kaum ändert, hast du halt eine Eimerheizung... Typische Betriebsweise des KEssels bei sehr geringen Heizlasten.


Da wäre die nächste Optimierung ( bei passenden Vorlauftemperaturen ) die Übergangszeit zB per Luftwärmepumpe zu heizen ( die gute Geisha hier im Forum ) und den KEssel nur noch für den Kernwinter zu nehmen.

Lebensdauerschädigend ist die BEtriebsweise nicht, aber je weniger Leistung abgezweigt wird, desto niedriger ist der Wirkungsgrad des Kessels. Das kann auch mal Richtung 50 % tendieren...

Und Ölpreis x 2 gegenüber
Strompreis/3-4

Kann man andenken...

Verfasser:
maurch2b
Zeit: 08.02.2018 12:02:06
0
2609367
Hallo,

ich denke deine Heizkurve ist viel zu hoch eingestellt!

Mal mit Steigung 1,2 oder 1,3 versuchen, die Heizkörper voll aufdrehen und
sehen wie sich die Raumtemperatur einpendelt.

Denke du hast zu wenig Durchfluss im Gesamtsystem, so heizt der Brenner nur das Wasservolumen des Kessels auf. Daher das häufige takten.

Ansonsten lass den Kessel drinn, so lange es geht!

Das hier sofort wieder jemand mit Wärmepumpen kommt, war ja fast klar...


Gruß

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 12:18:36
0
2609385
Wenn ich die alte Pumpe auf zwei schalte, sind die Fleißgeräusche unanganehm laut.
Die Spreizung ändert sich kaum: etwa 8-10 Grad Differenz sind es momentan.
Sollte ich evtl. die voreingestellten Ventile generell etwas öffnen (alle)- würde da nicht generell das Volumen erhöht?!
Zur Heizkurve: bei 1.2 ist es in der Übergangszeit zu kalt im Haus. Alle HK aufdrehen: habe ich schon gemacht, um zu sehen, wie flach ich die Kurve einstellen kann (z.Zt. 0,4)- im normalen Betrieb soll es aber Unterschiede geben zwischen WoZi, Bad, SchlZi, usw.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 08.02.2018 12:56:42
3
2609426
Da wäre die nächste Optimierung ( bei passenden Vorlauftemperaturen ) die Übergangszeit zB per Luftwärmepumpe zu heizen ( die gute Geisha hier im Forum ) und den KEssel nur noch für den Kernwinter zu nehmen.

Das hier sofort wieder jemand mit Wärmepumpen kommt, war ja fast klar...


Weiß auch nicht was manche mit ihrer " Geisha" haben. Von dieser Zwitterlösung würde ich abraten.
Rechne mal den Invest in eine Wärmepumpe die zudem auch Strom braucht. Da ist der Vorteil gegenüber dem Öl sehr gering und dauert mit Sicherheit sehr sehr viel länger als der Kessel noch lebt.

Dann geht der Kessel in drei Jahren über den Jordan und hast Du dann eine Wärmepumpe die dann je nach neuer Lösung auch nicht mehr richtig paßt.

Also lieber den alten Kessel aufbrauchen und dann was richtig Neues wagen.
Zumal es bis dahin wieder bessere Lösungen gibt.

Wenn Du eine Alpha reinmachst brauchst Du deswegen keinen Schlammabscheider anbringen.

Meine erste Alpha ist vor etwa drei Wochen nach 12 Jahren Lebensdauer kaputt gegangen.
Am Schaufelrad waren keinerlei nennenswerte Ablagerungen zu sehen. Heißt daß vom alten Biferral her nichts war und vom neuen Vitola200 ( jetzt fast 3 Jahre ) auch nichts. Meine Anlage ist von Ende 1987.

Glücklicherweise hat die momentane Digitalisierungsschizophrenie an Deiner Heizungsanlage noch kein Opfer gefunden. D.h. Du besitzt eine gutmütige Heizanlage die auch funktioniert wenn mal was nicht so 100 % - ig im Lot ist.

Die Hysterese-Verstellung ist doch im Handbuch beschrieben. Am Mäuseklavier wird da was codiert.

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 14:05:57
0
2609473
Zur Info: es ist ein: Vitola Biferral 18 kW Gas
Aber grundsätzlich denke ich, WP geht eher nicht, weil VL-Temp unter 40 reichen nicht. Sind eher zwischen 45 und 55 Grad. Das finde ich schon gut für Radiatoren, lange Leitungen und mäßige Isolierung (aus heutiger Sicht)...
Strom ist teuer und wird eher teurer.
Habe es auch schon überlegt, aber kenne zwei Enthusiasten im Bekanntenkreis, die beide nach 3 (4) Jahren ihre WP (Stiebel) rausschmeißen mußten: modernisierter Altbau, zwei Winter Ausfälle, Defekte, nur Ärger, Stress zuhause, Kundendienst kam im Dez. erst nach vier/sieben (!) Tagen: Heizstab, Kosten und wieder Ärger...! 10.000,-- im Ar... (ok, war vor vier Jahren)
Da habe ich keine Lust drauf... Und wenn mir der Kessel in Kürze defekt wird, muß ich noch ne Therme dazu nehmen?! Suboptimal würde ich meinen.
Das mit der Pumpe tauschen könnte ich machen (Wilo oder Grundvoss?).

Verfasser:
kathrin
Zeit: 08.02.2018 14:42:21
0
2609501
@Pete99
Zitat von Pete99 Beitrag anzeigen
Einstellung Heizkennlinie ist: Niveau: 1,4 und Steigung 0,4

Das kann nicht sein, schau bitte nach, was wirklich eingestellt ist. Hast du eine Fernbedienung, wenn ja welche?

Die Einstellung der Brennerhysterese sowie der WW-Vorrangschaltung sind nicht in der Betriebsanleitung, sondern in der Serviceanleitung zur Trimatik, hast du diese vorliegen? (Wenn nein, klicke Benutzer "Viessmann Werke" an und schreibe ein Mail an die dort angegebene Mailadresse, Herstellnummer angeben).

Wer hat den hydr. Abgleich gemacht und wie - mit Ziel grosse Spreizung oder grosser Volumenstrom? Wenn viele Voreinstellungen und/oder Thermostatventile vorwiegend zu sind (?), musst du dich über Fliessgeräusche und verstärktes Takten nicht wundern, dann wäre "mehr Volumenstrom" die erste Verbesserungsmassnahme.

Schönen Tag + Gruss

Kathrin
(nix Viessmann Technikerin, sondern Laie wie hier die meisten...)

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 08.02.2018 14:42:59
0
2609504
Wilo oder Grundfos ?

Gehe in den Baumarkt und nimm die welche günstig ist.
Oft gibt es die Alpha2 als Aktion. Oder die grüne Swissxxx - weiß den Namen jetzt nicht mehr.
Die gab es bei Globus kürzlich für 88 Euro und ist eigentlich identisch mit der Grundfos. Aber deutlich günstiger.

Weil Du eine Zweirohranlage hast sollte sie den Automatikmodus haben.

Aber grundsätzlich ist die Grundfos Alpha 2 eine gute Wahl bei der man nichts verkehrt macht.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 08.02.2018 14:48:13
2
2609507
Kathrin
(nix Viessmann Technikerin, sondern ganz normal Laie wie hier die meisten...)


Ja dann - chapeau !

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 15:57:48
0
2609542
@ Kathrin:
Ich bin mir fast sicher: es ist so eingestellt! Mache noch ein Foto und stelle das mal hier ein heute Abend. FB haben wir keine.

Die Anleitung zur Trimatik müßte vorliegen- auch da schau ich nochmal nach. Habe einen Stapel Anleitungen in der Tasche am Kessel drin...

Den Abgleich hat vor einigen Jahren ein Bekannter gemacht, der war bis zur Rente SHK'ler und kannte Viessmann-Anlagen gut. Hat alte Radiatoren-Anlagen oft in Altbauten auf die Art angepasst, wo es (wie bei uns) keine Unterlagen zur exakten Heizlastberechnung gibt und die "Tabellen oder Scheiben" nicht passen. Er sagte aber auch, es könnten noch Anpassungen nötig werden (mehr Durchlass, wenn zu kalt z.B.).

Grundsätzlich ist aber die Regelbarkeit viel besser geworden. Ich wollte eine höhre Spreizung, weil vorher VL richtig heiss und Rücklauf kaum kühler war (nicht unter 50 Grad). Vorlauf war früher immer > 55 Grad
Dann kam der Umbau der Ventile und Absenkung der VL-Temp. Zudem läuft die Pumpe nun auf 1 (früher durchgängig 2, manchmal 3). Nun ist der RL bei etwa < 40 Grad der VL liegt bisher max. bei 50 Grad (-6 Grad AT). Dämmungsverbesserung (Dach, Rohre) und Fenstertausch gab es auch noch.
Austausch Kessel (wie anfangs geplant) hab ich ja bisher nicht gemacht.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 08.02.2018 16:36:39
1
2609558
Aber mache Dir nichts vor ! Ein neuer Kessel wird aus Dir keinen reichen Mann machen was die Ersparnis anbetrifft.

Der kostet erst mal eine Stange Geld und der Brennwertgewinn - falls überhaupt einigermaßen vorhanden - ist minimal.

Die Brennwerttechnologie kann ihren ( begrenzten ! ) Vorteil nur bei einer Niedertemperaturheizung ( Fußbodenheizung) voll ausspielen.
Heizkörpervergewaltigungen sind nicht effektiv genug und bringen kein angenehmes Heizklima.

Das muß Dir klar sein. Auch wenn es " Gheisha-Lover " und Brennwertler bestreiten werden.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.02.2018 16:36:57
0
2609559
Dann litere doch mal den Brenner aus. Einfach am Gaszähler im laufenden Brennerbetrieb den Durchsatz über ein bis drei Minuten messen.

Wenn der Schornstein ein neueres Innenrohr hat kann man die Brenner Leistung ans untere limit runternehmen. Damit sinken auch die Abgasverluste und er läuft länger.

Stell doch mal die Abgaswerte hier ein, dann kann man mehr sagen.

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 20:14:30
0
2609693
@Kathrin:
Hier, wie angekündigt, die Bilder:
Einst.Trimatik: http://up.picr.de/31767318xz.jpg
VL/RL: http://up.picr.de/31767319zh.jpg
Temp: -2 Grad

@schorni1:
Abgaswerte:
Verbrennungsluft: 23 Grad
Abgastemp: 89 Grad
Druckdiff.:-11Pa
Sauerstoffgehalt:12,9%
Abgasverlust:6%
Der Schornstein ist mit Edelstahl ausgekleidet (rund)
In drei Minuten wurden 0,105 m3 Gas verbrannt.

@all: Ich möchte den Kessel noch behalten, jedoch optimieren, wenn's noch geht./sinnvoll ist. Dazu dachte ich an:
Reduzierung der Brennerleistung zugleich Reinigung und Ersatz der NOx-Stäbe (nach der Heizperiode)
Ersatz der alten Umwälzpumpe und ggf. Einbau Schlammabscheider (Guß-HK, Eisenrohre und auch Kupferrohre verbaut)
Evtl. Ersatz des Horizellboilers: der heizt schon sehr lange auf und müsste entkalkt werden. Da habe ich mich noch nicht rangetraut. Wenn da rangehe, muß brsser auch die Brauchwasserpumpe neu, oder? Und ich muß alles sauber und hinterher wieder dicht bekommen.
Daher dachte ich ggf. an einen Speicher, der auch meinen Gratis-PV-Strom als Eigenverbrauch nutzen könnte. Bin mir da aber noch nicht sicher, ob Power to Heat richtig wäre und habe das auch noch nicht gerechnet.

Verfasser:
Pete99
Zeit: 08.02.2018 20:26:31
0
2609698
@Kathrin:
die Unterlagen Trimatik habe ich hier. WW und Heizung laufen zur Zeit parallel- hab's gerade getestet.
Einstellung über SU1 und SU2:
WW vor Ende der Nachtabsenkung klappt nicht. Da habe ich nen Denkfehler, weil dann die Heizung kalt bleibt, wenn WW z.B. nach 9:00 nicht mehr aufheizen soll.
Daher die Bitte: Was ist einzustellen für:
Hysterese
Vorrang WW
Heizzeiten WW getrennt von Heizkreis (morgens vor Heizung den Horicell laden)

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.02.2018 20:27:23
0
2609699
"NOx Kühlstäbe" und DIESE Abgaswerte gehören aber zu einem ATMOSPHÄRISCHEN Kessel!

Dann is das ein REXOLA biferral, wohl DER beste einstufige atmo Kessel der je gebaut wurde.

Aber DA geht dann NICHTS mit Brennerleistung reduzieren!

Verfasser:
Pete99
Zeit: 09.02.2018 10:14:27
0
2609909
@schorni1:
Oha, da habe ich doch glatt die falsche Bezeichnung verwendet! (Kann ich die Überschrift editieren?)
Ja, es ist der Atmo-Kessel Rexola Biferral. Aber der Kessel erscheint mir dennoch "erhaltungswürdig", obwohl atmosphärisch?!
Zum Thema Leistung reduzieren: In der Anleitung steht, dass, je nachdem, wie es eingestellt wurde, die Leistung unterschiedlich sein kann. Bei meinem 18kW Gerät liegt der Gasdurchsatz lt. Tabelle je nach Einstellung etwa zwischen 20 und über 40 Litern.
Neben der Spalte für 18Kw gibt es eine für 13kW
Ich dachte, so könnte die Leistung etwas verringert werden. Ich gehe davon aus, das der Kessel momentan über 18kW Leistung macht bei 0,105 m3 in 3Min.
Da komme ich auf 21kW. Wenn das 13 werden könnten...-oder lieg ich falsch?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.02.2018 11:45:32
0
2609965
Das stimmt und passt alles genau.

Der ermittelte gasdurchsatz 21 kW ist die Brenner Leistung, der Input. Die 18 kW ist die Kessel Leistung, der output. Die Differenz sind die diversen Verluste.

Hat der Kessel laut Typenschild einen Leistungsbereich, so kann man ihn entsprechend einstellen. Die 13 kW verbessern etwas das takten, es kann jedoch sein, dass der Abgasverlust steigt. Das ist darin begründet, dass die Luft Menge nicht verringert werden kann und somit der luftuberschuss ansteigt.

Probieren kann man das ja.

Verfasser:
kathrin
Zeit: 09.02.2018 21:47:07
0
2610252
@Pete99
Zitat von Pete99 Beitrag anzeigen
Hier, wie angekündigt, die Bilder:
Einst.Trimatik: http://up.picr.de/31767318xz.jpg
VL/RL: http://up.picr.de/31767319zh.jpg

Danke. Damit nicht alle nachschauen müssen: Einstellung Sonne/Mond, Sonne auf N (=20), Mond auf N+1 (=15), Heizkurve steht auf Neigung 0,4 mit Niveau +15. WW-Soll auf 50.
Ablesung bei AT -2: VL/RL auf ca. 45/37. Passt zur Einstellung.

Offen: passt die Einstellung zum Bedarf - Brenner ein/aus im 3-Minuten-Takt sieht nicht danach aus.

Hast du Thermostatventile mit Voreinstellungen? Wenn ja, schaue bitte nach, was eingestellt ist und poste alle Voreinstellungen. Wie sind die Thermostatventile eingestellt?

WW vor Ende der Nachtabsenkung klappt nicht. Da habe ich nen Denkfehler, weil dann die Heizung kalt bleibt, wenn WW z.B. nach 9:00 nicht mehr aufheizen soll.
??? Parallelbetrieb heisst nur, dass bei Speicheraufheizung das Haus weiter beheizt wird, aber nicht umgekehrt. WW-Vorrang heisst, Speicheraufheizung hat Vorrang, Raumbeheizung muss solange warten (nur während der effektiven Aufheizung, nicht während der ganzen eingestellten WW-Zeit).

Was willst du - von wann bis wann sollen die Räume normal beheizt werden, und wann soll der Speicher aufgeheizt werden?

Die Programmierung der Zeiten ist in der Betriebsanleitung beschrieben (nur beim passenden Schema lesen!), die Änderung der Brennerhysterese und der WW-Vorrangschaltung in der Serviceanleitung (hat den Titel "Funktionsbeschreibung und Funktionsänderungen..."). Änderung der Einstellungen dokumentieren!

Grössere Schalthysterese wäre m.E. gut, aber im Moment besteht eher der Verdacht, dass das starke Takten auch an "zugewürgter" Hydraulik liegt, und dann solltest du zuerst letzteres beheben und dann möglicherweise auch die Heizkurve und Pumpe anpassen, das hängt alles zusammen.

Schönen Abend + Gruss

Kathrin

Verfasser:
Seignel
Zeit: 09.02.2018 22:10:51
1
2610264
Hier die Bilder:






Gruß Th.

Verfasser:
Pete99
Zeit: 10.02.2018 21:54:25
0
2610648
Soweit schon mal danke an Alle für eure Tipps/Hilfe!
@ Schorni1: Ok, danke für die Info, dann muß ich mal sehen, was der Heizi bei der Wartung meint, wenn alles sauber ist und geprüft/eingestellt. Da gehe ich selbst nämlich nicht ran (Gasregler!). Geht jetzt aber nicht- die sind im Dauerestress bei der Kälte...

@Kathrin: Ja, die Ventile sind voreingestellt, vorher war der RL immer viel zu warm. Verbaut sind Heimeier, die Ventile der am weitesten weg liegenden HK und Küche stehen auf 8, die anderen zischen 5 und 7. Damit läßt sich nun auch bei großen HK die Raumtemp. prima regeln, was vorher nicht so war.
Einstellung der Thermostate: im Keller zwei auf 1,5 (Halbmond), das ist Lagerraum, Schlafzimmer und Gästezimmer auf 2,5, Die anderen auf knapp 3 bis 4, die Badezimmer 3- 3,5. So sind die Temperaturen, wie sie sein sollen.

Zur Zeit erfolgt (meistens morgens) die WW-Aufheizung zusammen mit dem Heizbetrieb. Da springt der Brenner aber mind. zweimal an, bevor das WW heiss ist.
Falls das zuviel Last bedeutet, könnte auch Vorrang für WW gelten und morgens (um 6:00 Uhr) WW bereiten. Danach z.B. ab 6:20 Uhr könnte der normale Heizbetrieb anfangen.
Möglichst soll WW dann abends nicht mehr aufgeheizt werden.
Nachabsenkung ist momentan ab 23:30 Urh aktiv, aber das Niveau habe ich etwas angehoben (N+1), damit er nicht zu weit runter geht.

Die Hydraulik ist m.E. nicht zu weit zu, die Thermostate stehen aber nicht alle auf 5 (oder sind abgebaut), weil wir untersiedliche Temp. ja auch wollen.
Heizkurve noch flacher geht ja kaum, es wird sonst in der Küche (kleinster HK, zwei Außenwände) nicht mehr warm genug.

Gestern habe ich (bei sonst gleichen Einstellungen) die Pumpe mal auf Stufe 2 laufen lassen. Abgesehen von den Fließgeräuschen führte dies dazu, dass der Brenner mindestens doppelt so lange lief, obwohl es soagr etwas wärmer draußen war. Aber das waren immer noch höchstens acht Minuten.
Die RL-Temp hat das übrigens nicht verändert.
Also wäre größer Volumstrom wohl ganz gut?! Aber dann nicht mit der alten Pumpe, die frist viel Strom und da ist dann zuviel "Dampf" in den Rohren und das macht Geräusche.

Ziel soll sein: möglichst weniger Takten, niedrige Heizkurve, dennoch im Übergang warm genug. Möglichst geringe RL-Temp. (würde dann tendenziell auch für Brennwert passen).
Austausch der alten Umwälzpumpe. Im Frühjahr: Reinigung, Wartung, Prüfung/Senkung Nennleistung beim Brenner.
Dazu WW-Bereitung optimieren. Den WW-Horicell muß ich entweder entkalken -oh je- weil: früher Wasser bei 25 Grad dH und etwa 60 Grad WW), notfalls muß ein neuer WW-Standspeicher (oder Systemspeicher?) her, denn das Aufheizen dauert heute deulich länger als früher und Nachheizen klappt nicht mehr, wenn drei Leute duschen wollen (immerhin 160L Vorrat...).

Wie seht ihr das Ganze: ist so ein Ansatz gut, auch wenn mittelfristig doch mal ein neuer Kessel/Therme rein müsste?

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