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Ringgrabenkollektor für kfw40+ haus im Münsterland
Verfasser:
juli033
Zeit: 08.03.2018 20:41:48
0
2625871
Hallo
Komme Irgendwie mit meinem Grabekollektor nicht weiter.
Bauen in naher Zukunft (wenn das wetter endlich mitspielt) unser Eigenheim.
Es wir eine Stadtvilla mit 140m2 und im kfw40+ Standard .

In der Energieberechnung für die kfw steht 17,9 kw/h (m2a)

kann das so sein oder spielt da die pv anlage noch mit rein?

Ich war bisher immer von 6kw ausgegangen und da komm ich leider auf meinem Grundstück nicht so recht weiter.

Währe nett wenn da mal jemand drüber schauen könnte.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=m6C5XgFXdyPvjZ2UDyn0

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 08.03.2018 23:22:41
0
2625937
Moin.
Du brauchst keinen Energieausweis, sondern eine Heizlastberechnung für die Dimensionierung.
Mit den Zahlen aus der EnEV-Berechnung kannst du hier die Heizlast zuverlässig abschätzen.
Die Zahlen lassen eine Heizlast im untersten einstelligen Bereich vermuten, also selbst mit Warmwasser und (realistisch berechneten) Lüftungsverlusten unter 4kW.
Hier ein Kollektor-Vorschlag dazu.
Ist die Bodenart tatsächlich trockener Sand?

Gruß und viel Spaß beim Bauen!
Frank

Verfasser:
juli033
Zeit: 09.03.2018 09:09:40
0
2626006
Hallo
So habe nun die heizlast berechnet ;)
er soll wenn ich den Transmissionswärmetransferkoeffizient Ht welcher ja für das neue Haus 0,203 sein soll einsetze und all meine anderen werte kommt in summe nachher

3834 W heraus


H'T: (Transmissionswärmetransferkoeffizient) 0.203W/(m²·K)
mittlere Temperatur: 21Grad
A:(Hüllfläche) 468m² (Fläche aller Außenwände + Dach + Bodenplatte)
Ve:(Beheiztes Bruttovolumen) 700m³
Bewohner: 4
Lüftung: Zentrale KWL mit WRG

Transmissionslast: 3135 W
+ Lüftungslast: 298 W
+ Warmwasserlast: 400 W

= Gesamte Heizlast: 3834 W


Weiterhin bin ich dabei gerade abzuklären welche genauen Bodenverhältnisse herrschen.

Lg juli

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.03.2018 09:46:00
0
2626024
Hi,

gratuliere zum sehr guten Baustandard.
Real wird Deine Heizlast noch kleiner sein, weil auch im Tool keine
internen und solaren Wärmegewinne berücksichtigt werden. Die
machen sich aber bei einem sehr gut gedämmten Haus prozentual
sehr bemerkbar.

Hier eine Variante von Franks Entwurf:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=wdS7HgqUBnDmqfWgClCT

Deine Heizlast wirst Du auf jeden Fall auf dem Grundstück bedienen
können, aber schon mit lehmigem Sand könnte man den Entwurf
einiges vereinfachen.

Grüsse

winni

Verfasser:
juli033
Zeit: 09.03.2018 20:49:22
0
2626459
Hallo
Danke schonmal für eure Unterstützung.
Warte aktuell auf das bodengutachten...
Wie gross sollte bei dieser Heizlast die Wärmepumpe gewählt werden bzw mit oder ohne Pufferspeicher für die FBH ?
Und könnt ihr mir da eventuell eine Empfehlung aussprechen mit einer hohen cop und wenig Platzverbrauch ?

lg juli

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 09.03.2018 21:04:41
1
2626469
Wärmepumpe immer möglichst knapp wählen, keinen Puffer einbauen und keine ERR. Der Estrich ist der Puffer.
Nimm ein aktuelles modulierendes Gerät aus der Bafa-Liste mit hohem COP, mit dem sich dein Heizungsbauer auskennt.
Hier wird oft die Nibe 1155 mit 1,5-7,5kW empfohlen...gibt es schon was kleineres mit guten Erfahrungen?
WW über eine externe Frischwasserstation oder einen Hygienespeicher.

Gruß
Frank

edit: Gerade durchgescrollt - Nibe 1155 und die baugleichen sind wohl immer noch die kleinsten modulierenden WPs

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.03.2018 21:12:57
1
2626476
Die Wärmepumpe wählst Du so gross, wie die Heizlast ist.

Da es da aber praktisch kein Angebot auf dem Markt für gibt
und Warmwasserbereitung etwas schneller geht, nimmst Du
eine mit ca. 6 kWLeistung.
Vorzugsweise eine, die die Leistung nach unten modulieren
kann und so nicht so viel ins Takten kommt (An/Aus-Betrieb)

Da gibt es in der Leistungsklasse aktuell m.W. nur die Nibe
F 1255 und ihre Ableger im Nibekonzern unter anderen
Namen.
Die hat einen integrierten 190 Liter Warmwasserspeicher
und hat so nur etwa den Platzbedarf einer Kühl/Gefrier-Kombi.

Ganz wichtig, Pufferspeicher für Heizungsbetrieb sind "böse"
und sollten für eine gute Effizienz auf jeden Fall vermieden
werden. Das geht, wenn man auf Einzelraumregelungen
ganz oder weitgehend verzichtet, damit immer genug
Volumenstrom in den Heizflächen gegeben ist.

Grüsse

winni

P.S. Frank war schneller :-), aber empfiehlt die 1155, die wegen
externem Warmwasserspeicher mehr Platz brauchen würde.

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 10.03.2018 09:57:01
0
2626646
natürlich gibt es auf dem Markt kleinere Erdwärmepumpen. So z.B. aus der Serie der Direktverdampfer-WP von Nextherm sowohl eine mit 2,45 kW, eine mit 4,58 und eine mit 6,64. Mit allen dreien wird auch das Brauchwasser bereitet.
Kurt

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 10.03.2018 10:59:02
2
2626685
Die Nextherm modulieren aber nicht und haben vergleichsweise schlechte COPs.

Gruß
Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.03.2018 11:26:38
1
2626692
Und hier wird offensichtlich eine Soleerdwärmelösung mit Grabenkollektor
geplant und keine DV-Wärmepumpe...

Grüsse

winni

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 10.03.2018 12:01:46
0
2626711
Frank: richtig: Nextherm ist der Überzeugung dass bei erdgekoppelten WP eine Modulation für den Kunden und Betreiber keine Vorteile sondern Nachteile bietet - deshalb bauen sie keine.
winni: juli033 will sich über preisgünstige und effiziente Heizsysteme informieren. Er hat nicht davon gesprochen eine schwedische Marke angepriesen zu bekommen.
Kurt

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 10.03.2018 12:15:59
1
2626718
Ehrlich gesagt würde ich auch lieber ein deutsches Fabrikat empfehlen, aber geringe Leistungs-Untergrenze und hohe Arbeitszahlen (COP 4,86 bei B0W35 und sogar COP 6,56 bei W10W35 laut Bafa-Liste) gibt es leider momentan hier nicht - oder gab es auf der SHK irgendwas neues?
Also bleibt quasi nur AIT/KNV/Nibe/Novelan/Roth mit der 1,5-6kW Maschine (3,32 Nennleistung), wenn man eine kleine, modulierende Pumpe haben möchte. Leider, denn Konkurrenz belebt den Markt.
Wenn man auf die Modulation verzichten kann/möchte (habe hier auch eine mit fester Geschwindigkeit), dann hat man natürlich mehr Auswahl.

Gruß
Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.03.2018 12:19:46
0
2626722
Nein, hier wurde nicht allgemein nach "preisgünstigen und effizienten
Heizsystemen" gefragt, sondern offensichtlich nach einer Solewärme-
pumpe.

Die empfohlene "Schwedin" ist übrigens effizienter, als Dein Angebot,
bei der z.B. das hier gut passende 4,63 kW Nextherm Modell mit dem
bescheidenen COP 4,33 gelistet ist...
(Die Nibe F 1255 hat COP 4,86 in der BAFA-Liste)

Grüsse

winni

P.S. Ich fände es auch besser, wenn es vergleichbares, in der Leistungs-
klasse, oder kleiner, von anderen Herstellern geben würde.

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 10.03.2018 13:08:01
0
2626737
winnie. nur zu Deiner techn. Weiterbildung:
der getestete (!!!!) COP-Wert der Nextherm ist beim Typ 8 4,96 (in Worten 4 komma 96) und bei Deiner Nibe lt. Werksangaben 4,72)
Kurt

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.03.2018 13:29:33
1
2626743
Mich interessieren die BAFA-Werte und die sind so, wie von Frank
und mir, mitgeteilt. Und für die Nibe liegen hier sehr gute Praxis-JAZ
vor, für die Nextherm,s überhaupt keine.

Nextherm sollte mal in die Weiterentwicklung investieren, denke ich?
Es gibt von Heliotherm sehr gute Inverter-DV,s, die in der BAFA-
Liste
COP-Werte bis 5,43 erreichen. (!!!!!!!!!!! :-)
Allerdings für juli,s Haus alle zu leistungsstark

Grüsse

winni

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 10.03.2018 16:12:44
0
2626810
danke winnie für Deine fachkundigen Ratschläge - ich werde sie an das Werk weiterleiten.
Kurt

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.03.2018 16:35:39
1
2626815
Bitte, immer wieder gerne Kurt.
:-)

Du könntest dann im Werk auch mal fragen, wieso die Nextherm
im JAZ-Rechner des BWP (Bundesverband Wärmepumpen e.V.)
nicht vertreten sind?

Grüsse

winni

Verfasser:
dyarne
Zeit: 10.03.2018 19:01:54
0
2626873
Zitat von FranksBude Beitrag anzeigen
Ehrlich gesagt würde ich auch lieber ein deutsches Fabrikat empfehlen...
ait/novelan fertigt ja eh in deutschland in kasendorf auf einer sehr modernen straße. nur die technik des kältemoduls kommt aus schweden. gefertigt werden auch diese dann in D.

auch die sehr empfehlenswerten wp der bosch gruppe (junkers, buderus) kommen ja aus schweden von der bosch thermotechnik, vormals itv.

über die kesselhersteller in D die 'auch' wp machen sage ich lieber nix.
kann man hier eh zur genüge lesen...

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 11.03.2018 02:55:06
0
2627005
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
...
auch die sehr empfehlenswerten wp der bosch gruppe (junkers, buderus) kommen ja aus schweden von der bosch thermotechnik, vormals itv.
...

ivt (statt itv) ;-)

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 11.03.2018 07:27:05
0
2627010
Evtl. auch mal die Nilan Compact P Geo 3 oder Geo 6 anschaun?!
Die können wie die Nibe bzw. sogar noch weiter runtermoduieren. Und Speicher und KWL ist auch gleich mit drin.
Ich find das Ding genial. Nur ist der 180L Speicherinhalt für meine Zwecke leider ein wenig zu klein.

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 11.03.2018 11:30:55
0
2627110
wobei der preis der nilan compact p geo aber schon recht heftig ist, dafür das man keinerlei verrohrung der kwl dabei hat.

und halt auch div. zusatzkosten für die kwl kommen noch dazu..
vorheizregister, feinfilter usw..

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 11.03.2018 12:02:15
0
2627129
...und in der Bafa-Liste finde ich von Nilan nur eine Luftpumpe.

Gruß
Frank

Verfasser:
juli033
Zeit: 13.03.2018 08:51:16
0
2627910
Hallo
ersteinmal danke für die vielen Antworten.

Habe nun zwar das aktuelle Bodengutachten noch nicht vorliegen aber eins welches etwa 800m entfernt ist.

Darin wird dieser wie folgt beschrieben:

podsol-gley boden, bzw typischer gley Boden bestehend aus feinem sand bis stellenweise schwach schluffigen sand.
der boden hat einen starken grundwassereinfluss ist aber nicht staunass im ersten meter.


lg

Verfasser:
crink
Zeit: 13.03.2018 10:23:51
1
2627952
Moin,

das ist dann irgendwo zwischen trockenem und lehmigem Sand. In der Praxis nimmst Du trockenen Sand für die Planung und kannst knapp kalkulieren bzw. leicht unterhalb der Heizlast bleiben mit der Leistung des Grabens, wenn es anders nicht geht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
juli033
Zeit: 20.03.2018 15:23:43
0
2631274
Hallo
So was haltet ihr von der Vitocal 300-G BWC 301.B06
Auf diese wird es wohl Hinauslaufen müssen, da der Heizungsbauer nicht mit nibe zusammenarbeitet.

Ist diese für einen Graben geeignet?
Der Heizungsbauer würde den graben auch bei knapp 6kw Anlegen damit ich noch Sicherheiten hab...

Hab schon viel probiert allerdings mit mäßigen Erfolg. ;(

lg

Aktuelle Forenbeiträge
gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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