Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
2018 Kosten pro kwh Wärme
Zeit: 04.03.2018 22:14:15
1
2623779
Wie kommt man von nicht "alter Bestands-PV" sodern aktuelle PV mit aktuellen Preisen und Vergütungen zur Verallgemeinerung auf grundsätzlich keine PV, also alle?

WP+PV ist genauso legitim wie Gas oder ...+STA

Man muß aber natürlich mit aktuellen Zahlen rechnen, da wir nicht in der Vergangenheit kaufen und anmelden können.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 05.03.2018 11:07:02
0
2623910
Hi,

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Nachdem das Thema wieder von der Ursprungsfrage wegdriftet, zurück zur Frage ( diesmal etwas umformuliert)

Wer hat bei 0gCO2/kWh im Betrieb und inklusive der Investitionskosten für den Wärmeerzeuger und der über das gesetzliche Mindestmass hinausgehende Dämmmassnahmen und abgeschrieben auf 20 Jahre
geringere Kosten als (4,4ct+2,3ct)/Wärme-kWh?[...]

Ok....
LWWP investkosten auf 20 Jahre 1,25ct/kWh (bei 32000kWh)
JAZ LWWP 4,6
70% Strom aus Netz zu x
30% Strom aus PV zu 16ct/kWh
(Erträge aus PV werden nicht eignerechnet! Nur Kosten! Der PV ist egal, ob diese die 12ct vom Staat oder von der WP bekommt)

Damit gilt für Kosten pro kWh Wärmeertrag

(0,7*x+0,3*16ct/kWh)/4,6+1,25ct/kWh=0,152*x+ 2,29ct/kWh

Das soll weniger als 6,7ct/kWh sein.
Folgt x<=29ct/kWh

Grüße
Niko

Verfasser:
maja5
Zeit: 06.03.2018 07:59:19
0
2624374
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi,

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]

Ok....
LWWP investkosten auf 20 Jahre 1,25ct/kWh (bei 32000kWh)
JAZ LWWP 4,6
70% Strom aus Netz zu x
30% Strom aus PV zu 16ct/kWh
(Erträge aus PV werden nicht eingerechnet! Nur Kosten! Der PV ist egal, ob diese die 12ct vom Staat oder von der WP[...]

Hmmm..

Um auf AZ 4,6 zu kommen musst du zuvor wieviel ins Haus investieren(nur der Anteil über den gesetztlichen Minimalstandard hinaus wie z.B. FBH versus HK)?

Eine LWWP mit 15kw Heizleistung (Einbau, WW Puffer oder DLE nicht vergessen) kostet? (Alternativ weniger Heizleistung, dann aber Kaminofen oder sonstige Spitzenabdeckung dazurechnen)

Ausserdem war die Frage "Wer hat" und nicht "wer hat Träume von".

Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.03.2018 09:14:45
1
2624406
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen

Um auf AZ 4,6 zu kommen musst du zuvor wieviel ins Haus investieren(nur der Anteil über den gesetztlichen Minimalstandard hinaus wie z.B. FBH versus HK)?

Das Haus war ursprünglich für Gas geplant. Bei der WP hat sich auch nichts geändert. Nur Gastherme, Gasanschluss und Kamin raus, LWWP rein. BKA oder Wandheizung hätte ich gerne. War aber zu spät... Das heißt, beim Haus wurde nichts spezielles für WP gemacht (leider).

Achja, FBH habe ich ja nicht wegen WP gemacht, sondern wegen Komfort. Das jetzt der WP anzulasten wäre unfair. Hätte ich keine FBH, hätte ich auch kein WP. Außerdem ist es hinlänglich bekannt, dass die Mehrkosten für FBH im Vergleich zu HK nur dann entstehen, wenn man sich beides von dem gleichen Handwerker anbieten lässt. Bei unabhängigen Angeboten , liegt die FBH vielleicht ein paar 100€ weiter oben. Das ist vernachlässigbar, wenn man den Komfort betrachtet.

Noch eine Anmerkung zu Haus. Bei einem schlechter gedämmten Haus, hat die LWP sogar eine bessere JAZ als bei einem gut gedämmten, da in der Übergangszeit bei dem "schlechten" Haus mehr zugeheizt werden muss als bei einem gut gedämmten. Klingt komisch ist aber so. Deshalb aber das Haus schlechter zu dämmen um bessere JAZ zu haben, klingt für mich etwas unsmart.

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen

Eine LWWP mit 15kw Heizleistung (Einbau, WW Puffer oder DLE nicht vergessen) kostet? (Alternativ weniger[...]

Einbau und WW Puffer hätte ich bei Gas auch. DLE ist nicht vorgesehen. OK, ich habe nur eine WP mit 12kW. Bei der Rechnung habe ich deshalb 2000€ für 15kW draufgeschlagen. In Realität (gerade geguckt) kostet das16kW-Gerät "nur" 1200€ mehr als das 12kW-Gerät. Vorteil von dem 16er Gerät wäre der um 0,3 bessere SCOP. Die JAZ, wäre aber nicht großartig anders.

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen

Ausserdem war die Frage "Wer hat" und nicht "wer hat Träume von".

Ich habe. Ich gebe zu die AZ von 4,6 ist noch nicht gesichert. Inbetriebnahme war Mitte Novemeber. Bis vor dem Kälteeinbruch lag der Wert bei 4,6. Auf das Jahr gerechnet (die "guten" Tage kommen noch) wäre meine Erwartung jedoch, dass die JAZ>4,5 ist. Wir werden sehen...

Grüße
Niko

Zeit: 06.03.2018 09:42:40
0
2624420
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Ausserdem war die Frage "Wer hat" und nicht "wer hat Träume von".

Planung ungleich Träume
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Frage: Kann man CO2-neutrale Wärme derzeit billiger bekommen als für 4,44ct/kwh und was müsste man dafür tun/investieren?

Eigentum war nicht vorausgeetzt.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Noch eine Anmerkung zu Haus. Bei einem schlechter gedämmten Haus, hat die LWP sogar eine bessere JAZ als bei einem gut gedämmten, da in der Übergangszeit bei dem "schlechten" Haus mehr zugeheizt werden muss als bei einem gut gedämmten. Klingt komisch ist aber so. Deshalb aber das Haus schlechter zu dämmen um bessere JAZ zu haben, klingt für mich etwas unsmart.


Das ist nicht komisch. Das ist völlig logisch und normal. Das ist bei der STA nicht anders. Der Bedarf Beschränkt den Nutzen. Man braucht also eine schlechte Dämmung um viel viel Wärme absetzen zu können. Umgekehrt bedeutet bessere Dämmung weniger Einsparung durch STA. Man spart zwar trotzdem, aber es geht dann weniger auf das Konto der STA ud stattdessen au das Konto der Dämmung.


Bei schlechter Dämmung
-kann die STA mehr Sonne im Bedarf unterbringen.
-heizt die LWP mehr bei milden Temperaturen, was eine Verbeserung der JAZ bedeutet
-Entscheidend ist die Heizflächenauslegung, damit der Kernwinter die JAZ nicht kaputtmacht. Die Dämmung ist in der Auslegung schon berücksichtigt.

Zeit: 06.03.2018 09:55:25
0
2624425
Der Effekt ist bei der STA natürlich viel stärker als bei einer WP. Man kann das natürlich zu einem Vorteil der STA bei schlechter Dämmung verdrehen. Das ist aber Unsinn, da die STA in der Regel eine solare Erweiterung darstellt. Das wär Äpel mit Birnen verglichen. Solargestützte Heizung vs System ohne solare Unterstützung. Eine PV an die WP dran, und schon. Ach nein, das darf ja nicht. Das wäre ja fair. Aber man will doch sagen können, daß einen WP ein PV zum Schönrechnen braucht, während bei Gas die STA als Zubehör völlig ok ist. Mesen mit zweierli Maß, so wie wir es schon vielfach kennen.

Und die "Sonnenhäuser"?
Ja, da stimmt die Sache mit der Dämmung auch, theoretisch. Allerdings explodiert dann die benötigte Kapazität des Megapuffers.

Verfasser:
maja5
Zeit: 06.03.2018 22:38:27
0
2624837
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Eine PV an die WP dran, und schon. Ach nein, das darf ja nicht. Das wäre ja fair. Aber man will doch sagen können, daß einen WP ein PV zum Schönrechnen braucht,

Du darfst jederzeit den PV Eigenverbrauch durch die WP zur Kostenreduktion im Vergleich zu Stromeinkauf rechnen.
Realistische 20-25% mehr Eigenverbrauch durch die WP zur Hälfte des Strompreises macht eine Einsparung von 10 bis 13%. Also, wo man sonst AZ5 braucht, reicht dann schon AZ4,5 um gleichzuziehen (wie oben auch bereits getan)
Wenn man bedenkt, dass Wärmepumpenstrom ohne Risiko bereits 10% Einsparung bringt, ist die Zusatzeinsparung durch die Kombination WP+PV bei den üblichen Wohnungs-SUV-Energieverbräuchen nicht der Rede wert.

Hast du inzwischen deinen Vermieter gefragt, bzw deine Nebenkostenabrechnung geprüft, ob du die Wärme billiger bekommst als für 4,4ct/kWh?

Wenn nicht solltest du mal daran arbeiten, anstatt die Werbesprüche der Stromindustrie zu vertreten.

Verfasser:
maja5
Zeit: 06.03.2018 22:55:11
0
2624842
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Einbau und WW Puffer hätte ich bei Gas auch. DLE ist nicht vorgesehen. OK, ich habe nur eine WP mit 12kW. Bei der Rechnung habe ich deshalb 2000€ für 15kW draufgeschlagen. In Realität (gerade geguckt) kostet das16kW-Gerät "nur" 1200€ mehr als das 12kW-Gerät. Vorteil von dem 16er Gerät wäre[...]
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]

Ich habe. Ich gebe zu die AZ von 4,6 ist noch nicht gesichert. Inbetriebnahme war Mitte Novemeber. Bis vor dem Kälteeinbruch lag der Wert bei 4,6. Auf das Jahr gerechnet (die "guten" Tage kommen noch) wäre meine Erwartung jedoch, dass die JAZ>4,5 ist. Wir werden[...]

Ok, dann hast du wirklich eine Chance im Benchmark gleichzuziehen.
Den AZ Berechnungen der WP ist jedoch nicht zu vertrauen, ein separater WMZ und Stromzähler wäre vertrauenswürdiger.
Bei den guten Tagen ist in der Regel der Wärmeverbrauch so gering, dass er die kalte Zeit kaum kompensieren kann.

Melde dich mal wieder, wenn ein Jahr rum ist.
Gruss
Manfred

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 06.03.2018 23:51:34
1
2624866
Ich habe an meiner STA keinen WMZ, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich das unterbiete. Ein paar Zahlen aus dem Stegreif:

‚Langzeitwerte‘ seit Installation 2015:
JAZ Heizen 5.2, JAZ WW 3.8, JAZ gesamt 4.4.
WP 4000 kWh/Jahr gemäss Stromzähler WP.
WP 4000 x 4.4 = 17600 kWh
Stromkosten für WP ca. 700 CHF.
WP-Strom = Haushaltstrom, kein sep. Stromzähler.
Keine Zusatzkosten für Stromzähler, da Ohnehinkosten für Haushaltstrom
Stromkosten für Steuerung + Pumpe STA 14.4 m2: Annahme 30 CHF
Puffer 950 Liter (zu klein, aber nicht mehr Platz)
Solarertrag Annahme: 14.4 m2 à 400 kWh pro m2 = 5760 kWh

17600 + 5760 kWh = 23360 kWh.
Ziehen wir wegen der ungenauen Zahlen 10% ab.
Stromkosten sind sicherheitshalber relativ hoch angesetzt.
Ca. 21000 kWh zu 730 CHF. Macht ca. 3.5 rp/kWh. In € noch weniger.

Investitionen in:
- Fenster + Dämmung Rolladenkästen
- FBH
- Dämmung Dach
- SWWP
- KWL

Ohnehinkosten, da bei Kauf alles alt war und für die Behaglichkeit sowieso nötig und ist im Zuge der Sanierung sowieso gemacht worden ist, unabhängig vom Wärmeerzeuger.

Ölheizung und 6000 Liter Tank zwar noch i. O, aber am falschen Ort, mussten einer neuen, zusätzlichen Nasszelle weichen, deshalb Kollateralschaden. Kein Platz mehr für einen Kamin und Tank. Kein Gas verfügbar, keine Fernwärme verfügbar.

Einzig die STA war eine Investition im eigentlichen Sinne. Wurde gefördert, Betrag weiss ich nicht mehr. War klar, dass sie sich nicht rechnet, war aber nicht das Ziel, sondern unabhängiger zu werden vom Netz und erneuerbare Energie zu verwenden.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 07.03.2018 07:50:10
0
2624908
Guten Morgen!

Meine Daten:

Kamin, Investition kann nicht gerechnet werden, da Vorschrift beim Hausbau - mußte ich errichten. Auch wenn nicht, haette ich einen gebaut. Kaminkehrer setzt jeder seine Kosten ein, sind sogar in Ö in jedem Bundesland anders.
Kachelofen 1.500.- (500.- Kauf, 600.- Hafnermeister befreundet, 200.- Sprit und Bewirtung, 200.-,. sonstiges.) ABER den wollte ich, so wie jemand anderer einen neuen Pulli/Küche/Auto o.ä. will. Investition soll rechnen wer will.

Holzbriketts Verbrauch bis jetzt ca. 1.020kg (ev. hab ich mich verzählt ;-) ) = EUR 197.-
1.020 x 5=5.100kWh ; 197 / 5.100 = 3,9ct

WP, Selbstbau 2.000.-, Hausumbau auf WP-tauglichkeit 2.000.- (Heizkörper, Brunnenstube,...).
WP Verbrauch seit 16.11.2017 (Inbetriebnahme) 900kWh Strom soeben vom Zähler abgelesen. WMZ (Eichung ber. abgelaufen) 4.708kWh (AZ 5,23).
900kWh x 18Cent (kein eigener Stromzähler) = EUR 162.-
162 / 4.708 = 3,44ct

Ab Anf. April hab ich einen neuen Stromanbieter, auch 100% Wasserkraft, dann gibts für mich die kWh um EUR 0,137!!!
D.h. für die Heizsaison 18/19 kann ich rechnen AZ 5: 5.000 / 137 = 2.74ct
oder bei AZ 5,2 5.200 / 137 = 2,63ct.

Die kleine PV die ich habe, rechne ich mal nicht mit.

Warmwasser, hab ich eine alte Luftwärmepumpe von Vaillant (gekauft um 50.- + 100.- für Verschraubungen,usw.). Wassertemp. am Auslauf auf 46-47°C eingestellt. Bereitung 1x am Tag ab Uhr 9:30. Durchschnittlicher Stromverbrauch 1,8kWh / Tag. WMZ hab ich keinen verbaut. Verbaut habeich Thermosiphon.

Grüße
lobau

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.03.2018 08:37:45
0
2624925
Hi

Zitat von lobau01 Beitrag anzeigen


Ab Anf. April hab ich einen neuen Stromanbieter, auch 100% Wasserkraft, dann gibts für mich die kWh um EUR 0,137!!!
D.h. für die Heizsaison 18/19 kann ich rechnen AZ 5: 5.000 / 137 = 2.74ct
oder bei AZ 5,2 5.200 / 137 = 2,63ct
[...]

Bei solchen Preisen haben wir in Dtl. Keine Chance-:(

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.03.2018 09:40:00
0
2624962
Hi,

wie man an den österreichischen Preisen von lobau sieht, ist die WP bei marktgerechteren Strompreisen durchaus eine direkte Alternative zu Gas. In Dtl hat man halt die Problematik mit der EEG-Umlage. Leider wird diese in den nächsten Jahren
laut https://1-stromvergleich.com/strom-report/eeg-umlage nicht besser (vgl. Grafik unten).

Dort heißt es auch,

Zitat:

Der hohe Kontostand [Reserven in der EEG-Umlage] weckt jedes Jahr Begehrlichkeiten, doch statt die Verbraucher zu entlasten, wurden auch in diesem Jahr weitere Industriezweige durch eine Befreiung der EEG-Umlage begünstigt. Die Zahl der befreiten Unternehmen ist 2017 bereits auf 2.092 angestiegen – die gewährten EEG-Rabatte werden auf 4,8 Milliarden Euro geschätzt. Geld, das die „nicht privilegierten“ Verbraucher aufbringen müssen.



Jetzt kann man mal raten, was passiert, wenn die ersten Anlagen anfangen aus der EEG-Umlage rauszufallen.
Möglichkeit 1: Verbraucher werden entlastet.
Möglichkeit 2: Weitere Industriebetriebe werden entlastet.

Das heißt, die Argumentation, dass die Strompreise sinken, wenn die ersten Anlagen aus der EEG-Umlage rausfallen, zieht nicht. Man kann nur hoffen, dass irgendwann jemand vor Verfassungsgericht zieht.

Und bis dahin kann man sich selber nur mit einer PV-Anlage helfen und so die EEG-Umlage kassieren. Man sieht, als WPler hat man eine gespaltene Persönlichkeit in Bezug auf PV ;-)

Klarerweise sind die Gaspreise auch nicht in Stein gemeißelt. Ich fürchte, der Politik wird da was einfallen, um die CO2-Belastung aus Gasheizung zu besteuern...

Grüße
Niko

Verfasser:
lobau01
Zeit: 07.03.2018 10:06:04
0
2624974
Hallo!
Hätte ich einen Gasanschluss bekommen können, hätte ich heute keine WP.
Ich hatte Flüssiggas und die Überprüfungen machen es unwirtschaftlich.
2015 hatte ich die ' kleine' & ' grosse' Überprüfung . Das waren EUR 1.000.- ☹️
Ja, unsere Strompreise sind dzt. echt gut.
Wie lange es so bleibt??? Vor 2-3 Jahren, hatte ich vorrausgesagt, Strom wird mal nix mehr kosten. Nur noch Steuer und Netzgebühr, man wird sehen wie's weiter geht.

Grüsse
lobau

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.03.2018 10:26:03
0
2624983
Zitat von lobau01 Beitrag anzeigen
Ja, unsere Strompreise sind dzt. echt gut.[...]

Unter anderem, wegen dem aus Dtl. importierten Stroms, das über die EEG-Umlage subventioniert wurde und dann zu Negativpreisen am Regelstrommarkt nach Österreich verkauft wird. Ja, wir in Dtl sind schon großzügig... ;-)

Grüße
Niko

Zeit: 07.03.2018 10:57:22
0
2625002
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Möglichkeit 1: Verbraucher werden entlastet.
Möglichkeit 2: Weitere Industriebetriebe werden entlastet.

Das heißt, die Argumentation, dass die Strompreise sinken, wenn die ersten Anlagen aus der EEG-Umlage rausfallen, zieht nicht. Man kann nur hoffen, dass irgendwann jemand vor Verfassungsgericht zieht.


Es zieht schon, vorbehaltlich weiterer neuer künstlicher Eingriffe.
Anders wurde es auch nicht formuliert.
Ich wiß nicht ob der Strom billiger wird, es wird aber auf jeden Fall eine Entlastung sein. Die kann zu sinkenden Preisen führen. Es wird aber zumindest andere Preisteigerungen mildern, entlastend wirken.

Und zusätzliche künstliche Eingriffe können die Brennstofe genauso betreffen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.03.2018 11:17:03
0
2625013
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen

Ich wiß nicht ob der Strom billiger wird, es wird aber auf jeden Fall eine Entlastung sein. [...]

Eine Entlastung der Unternehmen bringt mir nicht viel :-( Auch wenn ich es mir wünsche, dass Verbraucher entlastet werden, spricht die aktuelle Erfahrung dagegen...

Der hohe Kontostand [Reserven in der EEG-Umlage] weckt jedes Jahr Begehrlichkeiten, doch statt die Verbraucher zu entlasten, wurden auch in diesem Jahr weitere Industriezweige durch eine Befreiung der EEG-Umlage begünstigt. Die Zahl der befreiten Unternehmen ist 2017 bereits auf 2.092 angestiegen – die gewährten EEG-Rabatte werden auf 4,8 Milliarden Euro geschätzt. Geld, das die „nicht privilegierten“ Verbraucher aufbringen müssen.

Klar bei Gas sind die Preise/Steuern auch nicht sicher... Ich habe aber gar keine Gasheizung :-\

Zeit: 07.03.2018 12:27:40
0
2625054
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Du darfst jederzeit den PV Eigenverbrauch durch die WP zur Kostenreduktion im Vergleich zu Stromeinkauf rechnen.
Realistische 20-25% mehr Eigenverbrauch durch die WP zur Hälfte des Strompreises macht eine Einsparung von 10 bis 13%. Also, wo man sonst AZ5 braucht, reicht dann schon[...]


Und wohin wird der Rest gebeamt? It's magic.^^
Es ist der vollständige Ertrag heranzuziehen. Den kann man zwar aufschlüsseln nach Verwendungszweck, aber er ist trotzdem vollständig heranzuziehen.

Ich kann deine STA auch kleinrechnen, indem ich nur die HU betrachte und soviel wie möglich in die WW-Bereitung stecke.

Was du rechnest ist nicht WP+PV.

Du rechnest WP mit geringfügigen Mengen (Reste) zugekauften PV-Stromes, wodurch fast der gesamte PV-Ertrag weggezaubert wird. Das ist das klassische Manipulationschema. Damit läuft die WP effektiv solo, abgesehen von einem Aibirest. Das ist dann nicht WP+PV.

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Hast du inzwischen deinen Vermieter gefragt, bzw deine Nebenkostenabrechnung geprüft, ob du die Wärme billiger bekommst als für 4,4ct/kWh?

Was hat mein aktueller Wohnort damit zu tun? Ich habe wie Fritzli einen Anlagenpool den ich kontrolliere. Die Anlagen verändern sich nicht dadurch, daß ich bei ihnen Wohne oder auch nicht. Ich bin zwar toll. Aber die strahlende Aura meines Astralleibes verändert nicht die Eigenschaften einer Heizungsanlage. Das würde ich in den Daen sehen. Sie müßten sich in Abhängigkeit von meiner ansenheit/Abwesenheit sonst verändern. und ich bin zwar nahezu allwissend, aber nicht omnipräsent. Ich kann also nicht zugleich bei allen Anlagen sein die ich kontrolliere. Ändert das was an den Anlagen?

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Wenn nicht solltest du mal daran arbeiten, anstatt die Werbesprüche der Stromindustrie zu vertreten.

Wo vertrete ich Werbespüche der Stromindutrie?^^

Nur zur information: Viele Anbieter liefern Strom und Gas. ich sorge dafür, daß die Rechnung je nach verfügbaren Mitteln möglichst klein ausfällt. Dafür bekomme ich die Kontrolle über die Anlage als Testplattform. Wenn Umsatz und Gewinn zu reduzieren ist glaube ich nicht so ganz das Ziel vom "Marketing für die Stromindustrie".^^ Damit könnte allenfalls ein einzelnes Unternehmen Punkten, indem es dadurch viele Kunden abwirbt und Marktanteile gewinnt. Habe ich je für ein spezielles Unternehmen geworben?

Da ich gute Beziehungen zur Verwaltung habe, gehört diese Anlage auch dazu. Mit deinem "Tipp" trägst du Eulen nach Athen. Ein Konzept steht schon. Wenn das Testjahr nach der Optimierung um ist und die Daten aktualisiert sind, wird über die nächsten Schritte und ein Modernisierungsfahrplan entschieden. Das dauert aber, da vorher noch andere Großbaustellen anstehen, so daß in diesem Bereich nur kleinere Maßnahmen umgesetzt werden.

Allerdings spielt das in einer völlig anderen Liga als dein MFH. Es ist ein Gebäudekomplex mit ca 110.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr, was für mich interessant ist als Referenzopbjekt jenseits EFH/MFH. Wenn man da auch nur 10% durch bessere Regelung herausholt, sind das dann rund 6000€ im Jahr. Und 10 % sind wenig in diesem Fall.

Das ist dann auch ein Kandidat für KWK. Solarthermie ist hier trotz hoher Wohndichte wenig interessant, einmal aus baulichen Gründen und zudem weil die Konkurenz hier besser ist. Da ist PV viel interessanter.

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Ok, dann hast du wirklich eine Chance im Benchmark gleichzuziehen.
Den AZ Berechnungen der WP ist jedoch nicht zu vertrauen, ein separater WMZ und Stromzähler wäre vertrauenswürdiger.


Typisches pauschales Vorurteil. Weißt du überhaupt was intern für ein WMZ verbaut ist? Man kann es allgemein als doppelte Kontrolle empfehlen bzw. wenn das Gerät keine gute Meßtechnik hat. Aber so pauchal ist es nur ein Vorurteil. Zudem nützt dir ein externer und geeichter Zähler herzlich wenig, wenn die Montage nicht berücksichtigt wird. Da kann dir auch ein "geeichter" Zähler Unfug anzeigen. Es ist schon klar warum du mit Händen und Füßen dagegen arbeitest einen kompletten Datensatz zu liefern. Immer fehlt ein Baustein, damit Unstimmigkeiten in dieser Datenlücke entsorgt werden können.

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 07.03.2018 12:39:22
0
2625061
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Solange Feuer Zahlen erfindet, zurück zur Frage:

Wer hat weniger als 4,4ct/Wärme-kWh bei 0gCO2/kWh und was hat er dafür investiert? [...]


Ich.

Siehe mein Posting vom 06.03.2018 um 23:51:34
Posting Nr. 2624866, Seite 20 dieses Threads.

Was sagst du dazu?

Verfasser:
pe.da
Zeit: 07.03.2018 14:32:04
0
2625125
oder hier

Zitat von pe.da Beitrag anzeigen
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]


Du stellst hier eine sachliche Frage und dieser Beitrag gibt die Antwort, dass es auch mit weniger weniger geht.

0,018ct/Wärme-kWh bei 0gCO2/kWh
Invest 20.000€
In dem Fall 14.932,50 kWh erzeugte Wärmeenergie bei 263,22€ Energiekosten

In den[...]
Zitat von christiandahl Beitrag anzeigen
[...]

Zeit: 07.03.2018 14:51:57
0
2625139
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Eine Entlastung der Unternehmen bringt mir nicht viel :-( Auch wenn ich es mir wünsche, dass Verbraucher entlastet werden, spricht die aktuelle Erfahrung dagegen...
Zitat von [url=https://1-stromvergleich.com/strom-report/eeg-umlage
[...]

Klar bei Gas sind die Preise/Steuern auch nicht sicher... Ich habe aber gar keine Gasheizung :-\


Nun ja:
Erstens: Rein spekulativ.
Zweitens: Da die Umverteilung den Pool betrifft, wie auch die Entlastung, entlastet das den Antieg bei der Umverteilung, sofern sie kommt.
Bei Gas gibtt es keine solche Entlastung. Jede Maßnahme rauscht ungebremst durch.

Verfasser:
maja5
Zeit: 07.03.2018 16:43:52
0
2625212
Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]

Ich.
Siehe mein Posting vom 06.03.2018 um 23:51:34
Posting Nr. 2624866, Seite 20 dieses Threads.
Was sagst du dazu?
Hört sich plausibel an. Hohe JAZ plus STA.
(Ich hatte oben mal geschätzt, dass JAZ 3,5 + STA auch in D reichen müsste)

Sorry dass ich den übersehen hatte. Aber bei dem vielen Spam übersieht man manchmal etwas.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 08.03.2018 09:01:20
0
2625476
Um deine 4,4 ct zu schlagen, brauche ich bei einer JAZ von 4,5 einen Strompreis von knapp unter 20ct. Dies entspricht einem solaren Deckungsanteil von 40%. Ich habe keine Messeinrichtung, verweise aber darauf, dass mein PV-Strom 40% des Gesamtbedarfes an Strom in 2017 geliefert hat (Jan 2018: 18%; Februar 45%). Insofern sollte ich nicht allzu weit weg von den geforderten knapp unter 20ct sein. Und dabei wurde die Einspeisevergütung nicht berücksichtigt.

Ich hatte ja schon vor geraumer Zeit darauf verwiesen, dass ich praktisch keine monatliche Kosten habe, weil sich Einspeisevergütung und Fremdbezug aufheben.

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 08.03.2018 12:20:49
0
2625596
Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen
(...)
‚Langzeitwerte‘ seit Installation 2015:
JAZ Heizen 5.2, JAZ WW 3.8, JAZ gesamt 4.4.
WP 4000 kWh/Jahr gemäss Stromzähler WP.
WP 4000 x 4.4 = 17600 kWh
Stromkosten für WP ca. 700 CHF.
WP-Strom = Haushaltstrom, kein sep. Stromzähler.
Keine Zusatzkosten für Stromzähler, da Ohnehinkosten für Haushaltstrom
Stromkosten für Steuerung + Pumpe STA 14.4 m2: Annahme 30 CHF
Puffer 950 Liter (zu klein, aber nicht mehr Platz)
Solarertrag Annahme: 14.4 m2 à 400 kWh pro m2 = 5760 kWh

17600 + 5760 kWh = 23360 kWh.
Ziehen wir wegen der ungenauen Zahlen 10% ab.
Stromkosten sind sicherheitshalber relativ hoch angesetzt.
Ca. 21000 kWh zu 730 CHF. Macht ca. 3.5 rp/kWh. In € noch weniger. (...)

Einzig die STA war eine Investition im eigentlichen Sinne. Wurde gefördert, Betrag weiss ich nicht mehr. War klar, dass sie sich nicht rechnet, war aber nicht das Ziel, sondern unabhängiger zu werden vom Netz und erneuerbare Energie zu verwenden.


So, die Zahlen nochmals nachgeschaut:
JAZ heizen = 5.4, Jaz gesamt = 4.8
Rechnung 1.6.15-31.5.16 7271 kWh zu CHF 1308.54 = 18 Rappen/kWh
Rechnung 1.6.16-31.5.17 8149 kWh zu CHF 1361.96 = 16.7 Rappen/kWh
Anteil WP rund 4000 kWh gemäss sep. Zähler.
4000 kWh * JAZ 4.8 = 19200 kWh
Solarertrag Annahme: 14.4 m2 à 400 kWh pro m2 = 5760 kWh
19200 kWh WP + 5760 kWh STA = 24960 kWh total.
- 10 % Abzug wegen Messungenauigkeit = 22500 kWh
22500 kWh zu CHF 750 (4000 kWh*0.18 CHF = 720 + 30 STA) = 0.033 Rappen/kWh.

- Ist immer noch ein Korrekturfaktur von 10 % für die Messungenauigkeit drin
- Stromkosten habe ich 0.18 von 15-16 gerechnet, nicht 0.1671 von 16-17
- Annahme Ertrag STA unter dem Durchschnitt und danch der Abzug Messungenauigkeit
- Annahme Strom Pumpe und Steuerung STA vorsichtig, d. h. hoch angesetzt
- Preise in CHF, d. h. Umrechnungskurs von ca. 1.10 wäre auch noch zu berücksichtigen

Stromkennzeichnung:
Zertifizierter und in der Schweiz produzierter Strom bestehend aus 95% Wasserkraft davon mindestens 5% Wasserkraft naturemade star sowie einem Anteil Photovoltaik.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.03.2018 12:44:00
0
2625606
Hi,

Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen
[Solarertrag Annahme: 14.4 m2 à 400 kWh pro m2 = 5760 kWh
19200 kWh WP + 5760 kWh STA = 24960 kWh total.[...]

Bin mir nicht sicher.
Rechnest du mit dem Solarertrag oder mit der Deckung des Wärmebedarfs durch Solar? Ersteres wäre offensichtlich falsch....

Grüße
Niko

Verfasser:
maja5
Zeit: 09.03.2018 07:03:14
0
2625971
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Um deine 4,4 ct zu schlagen, brauche ich bei einer JAZ von 4,5 einen Strompreis von knapp unter 20ct. Dies entspricht einem solaren Deckungsanteil von 40%. Ich habe keine Messeinrichtung, verweise aber darauf, dass mein PV-Strom 40% des Gesamtbedarfes an Strom in 2017 geliefert hat
...
Ich hatte ja schon vor geraumer Zeit darauf verwiesen, dass ich praktisch keine monatliche Kosten habe, weil sich Einspeisevergütung und Fremdbezug aufheben.

Das deckt sich mit meiner Rechnung, dass die PV die Stromkosten um ca. 10% senkt (20% mehr Eigenverbrauch bei 50% Preis). 4,5 sind ca. 90% von 5. Also nur unwesentlich mehr als spezieller WP-Strom.

Mein Haushaltsstrom wird zwischen 17% im Januar und 65% im Sommer durch PV gedeckt. Im Winter steckt fast alles im HH Strom, im Sommer braucht die WP wenig. Also glaube ich dir deine Summenwerte, nur nicht die Annahme für die Aufteilung zwischen HH und WP.

Auch die Aussage, dass du Kostendeckung erreichst ist bei deiner Kombination im EFH plausibel, da mir bei Gas+PV+STA im ZFH noch einiges an Profit bleibt.

Aktuelle Forenbeiträge
gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Haustechnische Softwarelösungen
Website-Statistik