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stagnierender Gaspreis vs. stetig steigender Strompreis
Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 08.03.2018 16:06:29
2
2625714
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Für Gleichstand bei den laufenden Kosten bräuchte die LWWP aktuell eine JAZ von 5,85


Naja, Du listest zwar brav die Schornsteinfegerkosten mit auf, aber legst von Anfang an einen **schiefen Vergleich** zugrunde. Du vergleichst nicht Gas ./. WP, sondern schönst Dir die Gasrechnung, indem Du den Ertrag einer ST-Anlage abziehst. Das ist ziemlich unfair. Entweder Gas ./. WP, oder Gas+STA ./. WP+PV.

Tatsächlich wäre Dein Gasverbrauch ohne die STA um brutto ca 3000 kWh höher (Du ziehst netto 2500 STA Ertrag ab), was Deine Gaskosten um glatte 100 Euro erhöhen würde. Das würde die Anforderungen an eine gleich günstige WP schon drastisch reduzieren. Meine LL-WP nennt übrigens einen SCOP von 5,9, womit diese - falls sich das als JAZ bewahrheitet - also schon bei Deiner unfairen Rechnung geringfügig besser wäre.

Und fairerweise müsstest Du auch berücksichtigen, dass Kosten nicht alles sind. Fossile Energieträger zu verbrennen ist nun mal nicht mehr lange vertretbar. Und es st nicht auszuschließen, dass Du schon in wenigen Jahren erhebliche Mehrkosten für die Kompensierung Deiner CO2-Freisetzung tragen musst.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 08.03.2018 16:25:48
2
2625731
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]


Naja, Du listest zwar brav die Schornsteinfegerkosten mit auf, aber legst von Anfang an einen **schiefen Vergleich** zugrunde. Du vergleichst nicht Gas ./. WP, sondern schönst Dir die Gasrechnung, indem Du den Ertrag einer ST-Anlage abziehst. Das ist ziemlich unfair. Entweder Gas ./.[...]


Nein, nicht unfair....ich vergleiche gleichen Invest und die Einhaltung der Mindestanforderung im Neubau.
Im Neubau muss man EnEV und EEWärmeG einhalten, daher ist bei Gas STA rel. alternativlos.
Ich hätte evtl. auch darauf verzichtet wenn es die Anforderung nicht gäbe, dann hätte man ~3000€ Preisvorteil Im Invest ggü der WP was sich wieder in den Vollkosten spiegelt.

Aber im Neubau muss man eben diese erneuerbaren Ziele erfüllen. WP schafft das ohne STA, Gas braucht die STA. Da die Invest Kosten bei beiden Varianten gleich sind, darf man dann auch Gas+STA vs. WP ohne STA vergleichen.
Du kannst Dir gerne eine STA für die WP für 3000€ dazu rechnen, dann schauen wir uns die Vollkosten auf 20a an....

Zu dem SCOP von 5,9 für Deine LLWP sage ich nix...auch Du wirst lernen was der Unterschied zur JAZ ist ;-)

Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen

Und es st nicht auszuschließen, dass Du schon in wenigen Jahren erhebliche Mehrkosten für die Kompensierung Deiner CO2-Freisetzung tragen musst.


es ist auch nicht auszuschließen, dass die EEG Umlage noch viele Jahre bleibt oder noch erhöht wird......deswegen: wir werden sehen was in 15a ist

Verfasser:
mdonau
Zeit: 08.03.2018 16:50:35
2
2625742
Klar ist der Anfangsinvest für WP+PV etwas höher, hier muss man jedoch die
Kosten anders bilanzieren, denn PV-Ertrag kann ich gegen Vergütung einspeisen
oder an meine Heizung(WP) "verkaufen" und dort statt ~25ct/kWh nur die entgangene Vergütung ansetzen, je nach Bedarf und verfügbarkeit.

Da sich eine PV-Anlage im allgemeinen auch ohne WP immer lohnt,
lohnt es sich um so mehr, wenn ich dort günstig den Strom zukaufen kann.
Vom Invest her gehört eine PV-Anlage daher der allgemeinen Energiebeschaffung zugerechnet, quasi als langjährige Vorschusszahlung an ein EVU.

Die Vergütung auf dem PV-Konto kommt dann entweder aus der Einspeisevergütung vom EVU oder aus dem Heizungskonto.

Das wird um so effektiver je geringer der Wärmebedarf für Heizung
wird und je besser ich diesen auf einen breiten Zeitraum verteilt zuführen kann.

Somit müsste man den durchschittlichen Strompreis aus dem Mix von
PV und Netzbezug ansetzen für die Wärmeerzeugung.

Sobald man dann keine Abwerangebote für WP-technik mehr bekommt und man
eh eine PV-Anlage errichten möchte, sieht die kostenrechnung für eine WP
gehen GBWT+STA+Gasanschluss mit den Folgekosten schon deutlich
besser aus.

Aber auch hier ist es immer eine Einzelfallentscheidung, bekommt man den Gasanschluss geschenkt und ist das Geld knapp kann man eher die 15% durch Ersatzvornahme erfüllen und eine günstige GBWT an die Wand hängen, in 15-20 jahren hat man dann das nächste mal die Wahl, was man macht.

Wobei man einen Erdkollektor/Bohrung ebenso wie einen Gasanschluss auf
min. 50 Jahre abschreiben sollte.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 08.03.2018 16:51:54
1
2625743
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen

Nein, nicht unfair....ich vergleiche gleichen Invest und die Einhaltung der Mindestanforderung im Neubau.


Naja, selbst das war dann eine auf bestimmte Produkte bezogene Situation vor 7 Jahren, seit der sich Wärmepumpen und PV-Anlagen stark weiter entwickelt haben, Gasbrenner und STA aber praktisch gar nicht. Heute sähe selbst dieser Vergleich also schon ganz anders aus, und das besonders dann, wenn man sich bei Wärmepumpen nicht auf bestimmte Produkte festlegt.

Ich nehme keine Allgemeingültigkeit in Anspruch, weil eine Split-Klima nicht für jeden das richtige Gerät ist. Aber bei mir ist das nun mal der Fall. Schon beim Kostenvergleich hängt meine relativ teure (zum halben Preis gäbe es schon gute andere Markengeräte) Split-Klima jede noch so billige Gastherme weit ab. Und wenn ich meinen Kostenvorteil in PV investiere, dann kriegt die Gastherme keinen Stich. Wenn dann noch STA zum Gas kombiniert wird, dann kriege ich ja schon zum gleichen Preis eine PV-Anlage, die meinen Strombedarf fast über das ganze Jahr deckt.

Aber auch wer statt eine Split-Klima beispielsweise eine LW-WP wie die Panasonic Geisha wählt, dürfte heute in Bezug auf Kosten vermutlich schon besser fahren als ein Gasbrenner, und wenn dann wieder bei beiden PV bzw ST dazu kommt, dann steht die WP auch im Kostenvergleich besser da.

Und über allem steht das gute Gewissen, selbst beim aktuellen Strommix den CO2-Ausstoß durch's Heizen mit der WP schon deutlich reduziert zu haben.

Verfasser:
Joe65
Zeit: 08.03.2018 21:44:21
0
2625900
@Dietmar Lange
Ach der Altmaier, das war schon immer ein Versager.
Ich hab das mit den Netzen ja beschrieben. Die die Ausbauen wollen gehts darum Kohlekraft weiter laufen zu lassen und der müßte dann exportiert werden. Dazu wird der Netzausbau gebraucht. Mit EE hat das nicht viel zu tun. Die MS u. NS Netze ausbauen und fertig.

@ich habe feuer gemacht
Ein Ölradiator kostet nur ca 50 Euro und in jedem Zimmer wird das nicht gebraucht.
Zu den Stromkosten hab ich ja schon erklärt daß ich mit 25 ct rechne, die Mischkalkulation mit PV schon eingerechnet. Wieso hälst du das für besonders günstig? Für 28 Ct bekommt man echten Ökostrom und was anderes will ich nicht, auch wenns günstiger geht.

Verfasser:
dimi10 Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 09.03.2018 00:43:22
2
2625952
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]


Naja, selbst das war dann eine auf bestimmte Produkte bezogene Situation vor 7 Jahren, seit der sich Wärmepumpen und PV-Anlagen stark weiter entwickelt haben, Gasbrenner und STA aber praktisch gar nicht. Heute sähe selbst dieser Vergleich also schon ganz anders aus, und das besonders[...]


Deine Daikin kannst du wie jetzt ein paar Tage "Winter" ruhig als Stromheizung bezeichnen.Die Luftwwp ist immer nur so gut wie weit du in deinem Haus mit der VLT herunter kannst.Das Ganze dafür bekommst du im Bestandsgebäude nicht geschenkt,
sondern wenn die Struktur nicht dafür vorhanden ist, mußt du mehr Geld ausgeben wie du jemals Gas mit einer Brennwerttherme verbrauchen kannst.Hier hast du wieder keine Ahnung,sondern schreibst nur die Werbung der WP_Vertreter auf! Wenn ich vor 8Jahren gesehen hätte ,das sich dies rechnet ,glaubst du wirklich ich hätte mir so eine Heizung nicht gekauft? Damals waren die Strompreise noch nicht so hoch.Allerdings
Fotovoltaik rechnete sich bei mir,damit zahle ich den Haushaltsstrom und mein Gasverbrauch für die Heizung und habe noch Überschuß von einigen Hundert €,je nach Sonnenstrahlen im Jahr!

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 09.03.2018 07:21:08
6
2625978
Es ist doch hinreichend bekannt und bis zum erbrechen ausdiskutiert, dass sich eine WP aktuell einfach wirtschaftlich nicht lohnt.

Zudem MUSS man dann gezwungener Maßen eine gewisse COP erreichen, damit man überhaupt in die Region +/- 0 kommt bzw. vielleicht ein paar Cent billiger ist.

Das ist alles für den absoluten Laien (99% der Nutzer) nicht zu leisten und bleibt leider aktuell eine Spielerei für Enthusiasten.

Zudem ist es durchaus möglich, dass Biogas und Wasserstoff für die kommenden 100 Jahre eine Alternative sind.

Jetzt wieder in Panik alles auf eine Karte zu setzen, spielt nur wieder unnütz Geld in die Hände von "Verbrechern" (Stromanbieter und WP Verkäufer).

Also einfach eine saubere Gasbüchse für wenige Taler in den Keller und gemütlich abwarten, wie der Planet sich verändert und wohin die Lemminge folgen...

Dabei ist GAS die sauberste Variante, wenn es um die Verbrennung geht, Stückholz die beste Variante wenn es um CO2 geht.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.03.2018 07:58:08
7
2625981
„Es ist doch hinreichend bekannt und bis zum erbrechen ausdiskutiert, dass sich eine WP aktuell einfach wirtschaftlich nicht lohnt.“

Das kann noch so oft wiederholt werden , deshalb stimmt es noch lange nicht .

Bei uns ist die WP ab Jaz 3,5 billiger wie Gas .dies kann bei anderen noch anders sein. , schlechter aber auch wesentlich besser . Deshalb sollte man immer gut rechnen .

Verfasser:
de_koepi
Zeit: 09.03.2018 07:59:58
5
2625982
Solarzelle: Und du meinst, weil du fehlerhafte Prämissen wieder und wieder beleglos wiederholst ("Wärmepumpen lohnen sich wirtschaftlich nicht"), wird das richtiger?

In meinem Fall lohnt sich eine WP aber sowas von! Die Alternative Flüssiggastank mit Flüssiggas kommt mich teurer als eine WP. Und das sogar ohne Photovoltaik auf dem Dach.

Und ich verbrenne keine Dinosaurier. Die lokale Stromerzeugung kann zu 100% regenerativ abgedeckt werden, selbst im Winter. Unzählige Windräder, PVs und Biogasanlagen sei Dank.

Deine Pauschalisierung ist also wie jede Pauschalisierung .... nicht intelligent. Sondern outet dich als Missionar in Glaubensfragen.

Rechne den Einzelfall, nur dann kannst du eine valide Aussage treffen.

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 09.03.2018 08:06:33
4
2625983
Moin,

Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Es ist doch hinreichend bekannt und bis zum erbrechen ausdiskutiert, dass sich eine WP aktuell einfach wirtschaftlich nicht lohnt.

Es ist aber noch bekannter, dass es von den individuellen Gegebenheiten abhängt.

Aber vielleicht irre ich mich ja auch. Sei bitte so nett und rechne mir für unser Haus klick mich vor, ob es wirtschaftlicher gewesen wäre, wenn wir eine BWT genommen hätten. Die EnEV 2017 dabei nicht aus den Augen verlieren, die galt für uns.

Die Berechnung der Norm-Heizlast nach DIN EN 12831, 2008-07 ergab 2,3 kW.

Solarzelle, übernehmen sie! ;-)

Ulrich

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 09.03.2018 09:17:54
1
2626010
@ de_koepi & Ullerich:

Solarzelle´s Aussage stimmt grundsätzlich, wenn man 2 Dinge voraussetzt:

1) Gasanschluss verfügbar und kann zu den üblichen Preisen (~ 0-2000€) angeschlossen werden.
2) die Heizung mit wasserführenden Heizflächen soll in Verantwortung eines HB geplant und eingebaut werden der diese auch anschließend wartet bzw. der verantwortliche Ansprechpartner im Problemfall dafür ist.

1) trifft auf knapp 45% aller möglichen Abnehmer in D zu
2) trifft auf 99,x% aller Bauherrn zu

Bei allen anderen muss man genauer rechnen, was wirtschaftlicher ist wenn es rein darum geht.
Wenn Gas in der Straße nicht verfügbar ist, fallen aber auch noch die weichen Faktoren mehr ins Gewicht, wie eben z.B. Lautstärke bei LWWP. Wem das wichtig ist, der muss eben eine andere Wärmequelle erschließen oder doch Flüssiggas in Erwägung ziehen. Beides wirkt sich wieder negativ auf die Kosten aus.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.03.2018 09:29:28
2
2626017
Da kann aber einer rechnen!!!

Wieviel Strom kann man für ca. 2000€ kaufen ?
Wieviel Strom kann man für den gasgrundpreis kaufen?
Wieviel Strom kann man für den Schorni betrag kaufen ?

Schon mal eine schallgedämmte Lwp gehört ?
Rede dich nicht von etwas , was du nicht kennst , wenn man sein Gehirn einschaltet bevor man etwas macht .

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 09.03.2018 10:02:03
2
2626036
Moin,

Am Anfang einer Überlegung muss zunächst stehen, ob es sich um einen Bestandsbau handelt oder einen Neubau. Im letzteren Fall kann man den mundgerecht konstruieren, im ersteren Falle muss man gut rechnen.
Deine Fälle 1 und 2 sind daher wenig hilfreich.

Ich beziehe mich jetzt auf den Fall Neubau und Punkt 1:

Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
1) Gasanschluss verfügbar und kann zu den üblichen Preisen (~ 0-2000€) angeschlossen werden.

Ich habe explizit die EnEV 2017 erwähnt. Eine BWT hätten wir nur mit 2 Solarkollektoren zusammen bekommen können.
Dann wären bei uns noch folgende Kosten ab Übergabepunkt VL/RL des restlichen Heizungssystems entstanden:
- grob 5000 Euro Solaranlage (bitte Korrektur, wenn der Wert falsch ist)
- Wärmetauscher xxx Euro ??? (zusätzlich nötig, unsere WP arbeitet direkt in die FB)
- zusätzliche Umwälzpumpe mit Stromkosten xxx Euro???
- monatliche Grundgebühr Gaszähler ca. 100 Euro pro Jahr
- Wartung, Schorni etc. 50 bis 150 Euro pro Jahr ??


Die Baugruppen für die FBH (automatische Nachfüllung, Schlammabscheider, MAG ...) habe ich weggelassen, da sie in beiden Fällen benötigt würde. Die FB ist für 31 Grad VLT ausgelegt, wir fahren sie mit 28. Reichte völlig in den letzten kalten Tagen.


Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Wenn Gas in der Straße nicht verfügbar ist, fallen aber auch noch die weichen Faktoren mehr ins Gewicht, wie eben z.B. Lautstärke bei LWWP.

Unsere Geisha ist leise und Gas ist verfügbar. Eine BWT in unserem kleinen Haus wäre definitiv nicht leise. Die Abgasrohre der um uns herumliegenden BWT sind auch bei uns hörbar, gefühlt im Bereich dessen, was die Geisha selber produziert. Dafür haben wir deutlich mehr Platz im Technikraum.
Allerdings haben wir auch Heimvorteil, das Grundstück ist nicht bis auf den letzten Quadratmillimeter ausgereizt. Kurz: Abstand zum Nachbarn ist gut vorhanden.

Wenn du schon differenzieren möchtest, dann bitte sauber die Entscheidungszweige trennen.

Ulrich

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2018 10:15:22
0
2626048
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen
Deine Daikin kannst du wie jetzt ein paar Tage "Winter" ruhig als Stromheizung bezeichnen.Die Luftwwp ist immer nur so gut wie weit du in deinem Haus mit der VLT herunter kannst.

Moin dimi,

Du benutzt doch selbst eine Split-Klima zum Heizen, zumindest während der Übergangszeit. Und genau um eine solche Split-Klima geht es Tom, da ist der Blick auf irgendwelche VLTs irrelevant. Mit einer effizienten Split-Klima können auch bei ziemlich negativen Temperaturen COPs erreicht werden, die weit von einer Direktstromheizungs entfernd sind:



Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 09.03.2018 10:26:56
2
2626058
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Da kann aber einer rechnen!!!

Wieviel Strom kann man für ca. 2000€ kaufen ?
Wieviel Strom kann man für den gasgrundpreis kaufen?
Wieviel Strom kann man für den Schorni betrag kaufen ?


Ja, da kann einer rechnen und weiß wovon er spricht....

Was kostet denn eine (noch dazu vom HB eingebaute) WP im Vergleich zur Gasbüchse?
Wie lange hält ein Gasanschluss bzw. über welchen Zeitraum wird der abgeschrieben?

Beides zählt zum Invest der für die Vollkosten über eine Zeitraum x zu betrachten ist.

Die Verbrauchskosten sind der zweite über die Zeit zu betrachtende Faktor. Bei Gas muss man die Nebenkosten und den Wirkungsgrad in die Kosten pro kWh letztendlich benötigter Wärme einberechnen.
All das ist zigfach rauf und runter genudelt worden....

Sag doch mal Deine PLZ (an der es Gas gibt) und Deinen Wärmebedarf inkl. WW, dann rechnen wir die Verbrauchskosten mal durch und schauen, welche JAZ die WP inkl. WW erreichen muss...

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 09.03.2018 10:44:20
0
2626067
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen

Deine Daikin kannst du wie jetzt ein paar Tage "Winter" ruhig als Stromheizung bezeichnen


Selbst in den paar Stunden, die wir diesen Winter mit -18° hatten, läuft die noch mit einem COP von 2, und ist damit selbst beim aktuellen Strommix noch sauberer als der Gasbrenner. Und wenn ich mir schon meine PV-Anlage auf's Dach geschraubt hätte, dann wäre die Daikin selbst an diesen kalten Tagen je 8 Stunden alleine mit eigenem PV-Strom gelaufen.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 09.03.2018 10:55:22
0
2626080
In den meißten Fällen ist in Deutschland Erdgas verfügbar, von wenige Einzelfällen abgesehen sollte man sich nicht um die generelle Diskussion drücken.

Also sagen wir, IN DER REGEL ist Erdgas die beste Wahl der Heizung. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zudem wird dabei immer auf die COP verwiesen, auf die es aber nun einmal keine Garantie gibt.

Hat man Pech, zahlt man die Zeche.

Es ist und bleibt ein technisches Risiko.

Natürlich darf dazu jeder seine Meinung und seine wissenschaftlichen Belege kreuz und quer verteilen, ändert aber nichts an meiner Meinung dazu.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.03.2018 11:03:22
1
2626086
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen
[...]

Selbst in den paar Stunden, die wir diesen Winter mit -18° hatten, läuft die noch mit einem COP von 2, und ist damit selbst beim aktuellen Strommix noch sauberer als der Gasbrenner. Und wenn ich mir schon meine PV-Anlage auf's Dach geschraubt hätte, dann wäre die Daikin selbst an[...]


Warum behauptest Du diesen vielfach widerlegten Unsinn immer wieder?

Verfasser:
nochnix
Zeit: 09.03.2018 11:08:20
0
2626088
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen
[...]

Moin dimi,

Du benutzt doch selbst eine Split-Klima zum Heizen, zumindest während der Übergangszeit. Und genau um eine solche Split-Klima geht es Tom, da ist der Blick auf irgendwelche VLTs irrelevant. Mit einer effizienten Split-Klima können auch bei ziemlich negativen[...]


Ganz großes Kino Tabellen aus Werbungen zu Posten. Die Wahrheit findet sich aber hier im Forum wo viele über Probleme schreiben wenn es mal bisschen kälter wird.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 09.03.2018 11:10:05
0
2626090
Ach so,
grundsätzlich bin ich kein Gegner einer WP, wenn sie in Zusammenspiel mit Photoviltaik + Akku oder Pufferspeicher betrieben werden, ist DAS aus meiner Sicht DIE Heiztechnik der Zukunft.

Das sollte soweit auf die Spitze zu treiben sein, dass ein gesamtes EFH zu 100% mit Solarstrom betrieben werden kann und das auch wirtschaftlich ist.

In Sinne neuer Akkutechnologien die in Kürze Marktreif sind und den immer weiter steigenden Strompreisen, kann sich das bald lohnen.

Dann fliegt auch meine Gasbüchste ganz sicher in hohem Bogen raus.

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 09.03.2018 11:14:51
1
2626094
Ich vermute mal genau das ist das Problem:

"Natürlich darf dazu jeder seine Meinung und seine wissenschaftlichen Belege kreuz und quer verteilen, ändert aber nichts an meiner Meinung dazu".

Es ist blanker Unsinn, daß der COP einer WP bei vernünftiger Planung von Glück oder Pech abhängt, wofür man dann aus heiterem Himmel irgendeine Zeche zahlt. Stell Dir mal vor, einer der "WP-Fanboys" (soll es hier ja angeblich mehrere geben) hätte so etwas über Gas gesagt! Himmelhaleluja!

Also sagen wir, IN DER REGEL ist Erdgas nicht die beste Wahl der Heizung, es wird dem Kunden nur so suggeriert. Ausnahmen bestätigen nicht die Regel, weil jede Heizung individuell betrachtet gehört!

Verfasser: Tom Berger
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Kautabak
Zeit: 09.03.2018 11:21:59
0
2626099
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]


Warum behauptest Du diesen vielfach widerlegten Unsinn immer wieder?

Jetzt bin ich ja mal auf den Link gespannt, wo denn dieses vielfach widerlegt wurde, ohne sich sofort als unbelegte Behauptungen zu entzaubern?

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2018 11:28:19
0
2626103
Moin Hopfengold,

bei mir steht im Sommer eine neue Heizungsanlage an. Standort ist 21509, Heizwärmebedarf 11.000 kWh/a, FBH auf 35 Grad ausgelegt, Gas liegt in der Straße. Bisher wird mit WP geheizt. Im Folgenden wird jeweils der niedrigste Strom- und Gaspreis von Verivox ohne Bonus verwendet.

Installationskosten Gas-Heizung:
+ 2000 Gas-Anschluss
+ 0500 Pflaster-Arbeiten zur Wiederherstellung der Einfahrt
+ 0500 LAS
+ 2500 Ordentliche Gasheizung
+ 0500 WW-Speicher
= 6000 EUR

Installationskosten Sole-Wärmepumpe:
+ 3000 Ringgrabenkollektor inkl. Bagger, Rohre, Soleverteiler, Solekonzentrat
+ 8000 Ordentliche Sole-Wärmepumpe
+ 0500 WW-Speicher
- 6500 BAFA-Förderung effiziente SWP im Altbau inkl. Lastmanagement-Bonus
= 5000 EUR

Dazu kommt noch der Einbau, der bei beiden eigentlich das gleiche kosten sollte - ob nun Heizwasser, Warmwasser, Gas und Elektro angeschlossen werden oder Heizwasser, Warmwasser, Sole und Elektro macht keinen großen Unterschied. Auch die Wartung betrachten wir hier nicht, im Zweifelsfall kostet die für die Gas-Heizung mehr.

Verbrauchskosten Gas:
- JNG optimistisch 0,95
- Gaspreis bei 11.600 kWh/a momentan 4,05 Cent/kWh + 51,20 EUR/a
- Strompreis bei 2700 kWh/a momentan 21,52 Cent/kWh
- Schorni 20 EUR/Jahr
= 572 EUR/a

Verbrauchskosten SWP:
- JAZ pessimistisch 4,5
- Strompreis bei 5000 kWh/a momentan 21,48 Cent/kWh (kein WP-Tarif)
= 525 EUR/a

Nach 20 Jahren:
Gas: 17.500 EUR
SWP: 15.500 EUR

Nun stellen wir uns weiter steigende Strompreise und gleich bleibende Gaspreise vor. Nehmen wir 25 Cent/kWh an, selbst dann bleibt die SWP im Vorteil.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2018 11:32:21
2
2626106
Zitat von nochnix Beitrag anzeigen
Ganz großes Kino Tabellen aus Werbungen zu Posten. Die Wahrheit findet sich aber hier im Forum wo viele über Probleme schreiben wenn es mal bisschen kälter wird.

Moin nochnix,

bitte verlinke diese vielen Threads, in denen Besitzer von effizienten Split-Klima-Anlagen von Markenherstellern über Probleme bei Kälte schreiben.

Viele Grüße
crink

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