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Gastherme Thermona
Verfasser:
erstatzbrennstoff
Zeit: 01.04.2018 12:43:23
0
2635377
servus,
wir haben folgendes Problem.
Die Thermona Therme hat einen sporadischen Ausfall und zwar eo1 was Flammabriss heißt oder eben Flammsignal nicht ausreichend.
Da die Therme soweit ja ein nachbau von Junkers ist und auch die selben Komponenten
verbaut sind sollte diese ja auch normal funktionieren, das macht sie aber nicht.
Läuft 2 Monate durch und dann zwei drei Wochen immer das gleiche ständig Störung.
Jetzt wurde mal die vordere Abdeckung demontiert und da läuft sie ohne Probleme.
Therme wurde schon Gasseitig eingestellt.
Wenn ich aber das richtig deute ist hier doch was falsch an dem co2 Abgaswert dh. an der Verbrennung.
Wenn die Verbrennung nicht richtig ist dann stimmt auch der Ionisationsstrom nicht von der Elektrode. Liege ich da richtig?
Ist eine Therm 28CXE.AA.

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 01.04.2018 12:56:55
2
2635383
In so einem Fall fängt der Installateur mit einer Ringspaltmessung an. Geeignetes Messgerät sollte er dabei haben.

Verfasser:
erstatzbrennstoff
Zeit: 02.04.2018 18:44:50
0
2635742
ist ein Schorsteingerät und läuft mit Raumluft.
Das vorherige Gerät war eine Vailliant Therme mit 30 KW die hatte solche Spinnereien nicht.
Ringspalt denk ich mal ist nur für Außenluftabhängige Geräte.

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 03.04.2018 10:32:26
0
2635904
Bei einem Schornsteingerät entfällt die Ringspaltmessung. Bei einem Schornsteingerät ist es eigentlich egal ob eine Abdeckung montiert ist oder nicht, da kommt rund herum genug Luft rein. Wie lange ist das Gerät denn schon in Betrieb? Wann war die letzte gründliche Wartung (nicht auf Feierabend gewartet)? Es kann sein das der Wärmetauscher verschmutzt ist und durch Abgasrückstau in der Brennkammer dieser Fehler auftritt. Wie sehen denn die Messwerte aus, CO2 und CO?

Verfasser:
muscheid
Zeit: 03.04.2018 12:03:01
0
2635930
Ein Junkers Nachbau? Glaub ich eher nicht!
Allein die Fehlermeldung schon, "eo1" sagt keine Junkerstherme. Und auch das äußere spricht gegen Junkers.
Bei Sachen, die man täglich über Jahre hinweg braucht ist "billig" kein gangbarer Weg!
Junkers, vaillant und Co kosten nicht ohne Grund fast das doppelte.
Du brauchst nun einen Fachmann für das Gerät. Die Suche dürfte lang und schwer werden.

Verfasser:
mc.stoni
Zeit: 03.04.2018 13:09:38
1
2635950
Hallo

Thermona hat nichts mit der Boschgruppe zu tun, ist ein Eigener Hersteller aus dem Ostblock.
Das sind wergwerfgeräte wenn defekt neu, mehr nicht.
Erstzteile nur über Internet.

Gruß

Verfasser:
erstatzbrennstoff
Zeit: 23.04.2018 07:35:13
1
2641487
Guten Morgen,

Also wegen der billig Therme!
Dieses Gerät hat Bauteile die mit Vaillant oder Junkers identisch sind.
Die Regelung der einzelnen Komponenten ist nicht schlechter als von den Marken Geräten. Elektronik kommt aus Zulieferfirmen genau wie bei den anderen Geräten.
So und nun zum Fehler der Therme.
Der Fehler wurde jetzt behoben. Es war eine lockere Schraube die die Ionisationselektrode in dem Halteblech (Winkel) hält. Da dieser Strom der hier über die Erdung fließt sehr gering ist, war das Problem das hier die wärme den Widerstand erhöht hat und dadurch der Strom nicht mehr ausreichend als Signal angekommen ist, die folge kein Flammsignal.
Vielleicht hilft es ja den ein oder anderen

Verfasser:
Socko
Zeit: 23.04.2018 17:30:03
0
2641686
Typisch "deutsch", alles was keinen Seitenscheitel hat ist billig !

Thermona ist schlicht ein Hersteller in Tschechien der, genau wie die "Hersteller mit Seitenscheitel und Schnurrbart", aus Teilen etwas baut.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 25.04.2018 09:03:54
1
2642117
Nein, ist es nicht.
Warum baut man sich ein in Fachkreisen quasi nicht bekanntes, ausländisches Gerät ein? Sicher nicht weil es überlegene Technik hat - sonderen eher wegen dem Preis.

So Geräte hatten wir schon vor 35 Jahren, eingebaut von anderen Firmen weils nur die Hälfte kostet.
Wir hatten nachher im Service die Probleme und haben nach 7-8 Jahren weitere Arbeiten wegen Aussichtslosigkeit verweigert. Dann haben wir wieder Junkers eingebaut.
So ging das mit einigen Fabrikaten, vertrieben über den fachhandel. Und die haben bei Ersatzteilen Probleme bekommen. Technische Unterstützung gabs auch nicht.
Hat Thermona ne deutsche NiederlaAlso - weswegen sollte man sich sowas heute noch antun?

Schön wenns dieses mal nur ne Kleinigkeit war und das Gerät wieder läuft.

Verfasser:
fasteindialog
Zeit: 25.04.2018 10:49:04
2
2642139
Für Socko zum Sammel und ausschneiden:



1 Godwin Punkt.

Verfasser:
erstatzbrennstoff
Zeit: 29.04.2018 06:27:20
1
2642995
Ich glaube das heute die Globalisierung soweit gediegen ist, dass es egal ist von wem so ein Gerät ist.
Und warum sollten die Deutschen das bessere Produkt bauen?
Schon mal daran gedacht das auch China schon sehr viel eigene Patente hat wie zb. die Vakuum Röhren bei der Thermosolar. Da haben die Deutschen wie schon bei soviel anderen Produkten einen hohen Preis und eine sehr schlechte Qualität.
Und was ist bei so einer Therme schon drinnen, Gasregelventil kommt von Stigma, Pumpe Grundvoss und die Elektronik ja da kommen die Bauteile auch von den selben Zulieferern wie von den Marken.
Also nicht nur denn Nachteil sehen, ich betreibe Entwicklungsarbeit wenn ich diese Produkte kaufe.

Verfasser:
Socko
Zeit: 29.04.2018 09:58:56
0
2643029
Die Begründung warum die "nicht braunen" Produkte schlecht sein sollen finde ich zweifelhaft.

Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
Nein, ist es nicht.
Warum baut man sich ein in Fachkreisen quasi nicht bekanntes, ausländisches Gerät ein? Sicher nicht weil es überlegene Technik hat - sonderen eher wegen dem Preis.

So Geräte hatten wir schon vor 35 Jahren, eingebaut von anderen Firmen weils nur die Hälfte[...]



Vor - Fünfunddreißig - Jahren in "Fachkreisen"

Verfasser:
fasteindialog
Zeit: 30.04.2018 15:16:41
1
2643304
Die Begründung von Muscheid ist doch einleuchtend oder? Service und Ersatzteile.

Erstens bekommst du nirgends im Handel die Ersatzteile...(okay. Bestimmt im Netz, gegen Vorkasse und 2 bis 3 Tage Versandzeit.)
Und 2. schlechter Service....Kundendienst Termine gibt es nur Dienstag und Donnerstags..das ist doch mal was.

Ich habe hier im Umkreis von 7 Kilometern 4 verschiedene SHK Händler und von denen hat jeder: Vaillant, Junkers, Wolf und Remeha im SL Lager liegen dadurch kann einen Grundservice garantieren.

Ich habe vor 3 Jahren schoneinmal 6 Wochen auf eine Umwälzpumpe von Rapido gewartet, weil das Werk in italien Sommerferien hatte.....nein danke.

Und vielleicht haben die in Tschechien alle 500 Meter eine Thermona Servicekundendienst an den Bushaltestellen und es sind die besten Thermen der Welt...nur hier in Deutschland nützt mir das rein gar nichts.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 02.05.2018 12:27:26
0
2643730
Zudem - ein Gerät daß täglich und jahrelang zuverlässig arbeiten soll, darf ruhig mehr kosten.
Ich tippe, wenn man die techn. Daten vergleicht wird man sehen daß diese zB bei Modulation und Energieverbrauch schlechter sind.
Ja, manches kann man bedenkenlos aus dem Ausland kaufen. Aber ein Gerät, für das man ggf in 10-15 Jahren Ersatzteile und Betreuung braucht ist was Besonderes.

Verfasser:
Ecki82
Zeit: 18.06.2018 21:40:12
0
2655717
Ich war eigentlich auf der Suche nach Erfahrungsberichten zu Thermona, aber ich wärme diesen Threat jetzt nochal auf :-)

Zum Hintergrund: Ich mach mich gerade schlau, ob ich (probeweise) für eines meiner Häuser auf Thermona umsteige. Das würde bedeuten, dass 6 Wohnungen jeweils mit einer Kombitherme ausgestattet werden müssen...

Ich halte ja ne Menge davon, wenn man sein Geld nicht zu weit weg wirft, aber die Tschechei ist mir immernoch näher als China!

Zum technischen Teil: Ich Fahre nen Skoda (jajaja... ich weiss) und habe beruflich ne Menge mit Tschechischen Werkzeugmaschinen zu tun gehabt. Eins kann ich euch sagen: Maschinenbau können die. Wenn auch nicht Top-Aktuell, aber grundsolide und zuverlässig. Punkt!

Alles andere sind nur Mutmaßungen und Anmaßungen.

Und mal eben so zur Info: Wenn "unsere" Hersteller noch so arbeiten würden, wie vor 30 Jahren, was den tschechen hier vorgeworfen wird, dann wäre ich glücklich. In dem Haus sind aktuell noch 4 Junkers-Thermen im alter zwischen 25 und 30 Jahren montiert. Die halten noch und müssen LEIDER wegen (Elektronik-)Ersatzteilmangel langsam aus dem Rennen. (Soviel zum Thema "Sichere Ersatzteilversorgung aus Deutschland")

In 2 Wohnungen sind "modernere" Brennwertgeräte deutscher Hersteller vom Fachhändler eingebaut. Die haben in ihrer bisherigen Lebensdauer (ca. 7 Jahre) schon ihren Kaufpreis nochmal an Ersatzteilen verbraucht. Also erzählt mir nichts von "deutscher Wertarbeit" Der Müll fliegt wieder raus. Ist halt die Frage was stattdessen rein kommt... Also wenn die tschechen ihre Heizungen so bauen, wie meine alten Junkers- Thermen, dann bestelle ich gleich nen 6er Pack... dann habe ich 20 Jahre Ruhe.

Schönen Abend noch...

Verfasser:
muscheid
Zeit: 19.06.2018 11:56:26
0
2655824
Also 25-30 Jahre Alter sind beachtlich und das beste Argument für einen namhafen Hersteller mehr zu bezahlen.
Der liefert eben ca 20 Jahre Ersatzteile. Bei den anderen wird das so nicht der Fall sein.
Und bzgl. Folgekosten bei Brennwert: meist ist das eine Folge fehlender oder schlechter Wartung. Bei mir laufen noch Brennwertgeräte von 1993/94.

Verfasser:
Ecki82
Zeit: 20.06.2018 22:29:43
0
2656278
An dem Haus in dem ich selber wohne bastel ich schon mal selber rum.
Aber die Mietobjekte werden regelmässig gewartet. Alles andere kann ich mir gar nicht leisten. Mieter sind für mich Kunden, und wenn denen die Heizung ausfällt, dann ist das ganz schlecht! Klar, kann mal passieren, aber dann muss sofort was passieren.

So wie ich das sehe, sollte man versuchen nen Hersteller zu finden, der Heizungen so baut, wie die "etablierten" Hersteller vor 30 Jahren. Wenn das bei den tschechen so ist, dann ist doch alles tutti.

Ich für meinen teil bin mit den ganzen Großmäulern restlos bedient! Ob es der Sanitärladen vor Ort ist, der mir das "chirurgische" verlegen der Heizungsrohre wegen eines Türdurchbruchs angepriesen hat (Ich hatte plötzlich 2 x 1m² aufgestemmte Wand in einer vermieteten Wohnung statt 4 40er Bohrngen, die ich eigentlich wollte) oder die großen Hersteller, die eigentlich nur noch in China kaufen und den Kram in Deutschland oder Europa zusammen spaxen. Das kriege ich auch noch hin...

So oder so... ich bleibe an dem Thema dran. Wenn jemand Erfahrungsberichte mit "kleineren" Herstellern hat, dann immer her damit...

Verfasser:
sukram
Zeit: 20.06.2018 23:26:29
0
2656291
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
Der liefert eben ca 20 Jahre Ersatzteile.[...]


Junkers, Buderus haben -noch- eine garantierte Ersatzteilversorgung
für ihre Produkte für 15 Jahre ab Serienauslauf, die anderen wie Viessmann begnügen sich mit 10; wobei das, wie wir seit gewissen Feuerungsautomaten wissen, selbst für Spitzenprodukte nicht allgemeingültig ist ;-)

Wenn z.B. Papst, von denen die meisten Gebläse stammen, die alte Serien nicht mehr extra neu auflegen mag, weil heute schon Gebäse für Thermen mit 1:20 anlaufen - isses halt so. Und die können heute quasi auf den Punkt sagen, wie lange die Lager bei welchen Betriebsbedingungen halten...

Und die entwickeln natürlich die Teile nach den Lastenheften der pot. Zielkundschaft... ich denke jetzt nicht, dass jene anstreben, dass ihre Produkte unbotmäßig lange halten, in Zeiten, in denen auch die Politkaste "wohlberaten" 15jährige Wärmeerzeuger für überaltet erklärt.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 21.06.2018 08:32:53
0
2656326
Sooo, Viessmann begnügt sich mit 10?
Es ist heute meistens kein Problem,für Geräte der 1990er Jahre Ersatzteile zu bekommen.
Richtig ist, daß das auch noch von Vorlieferanten gefertigt weden muß

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