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Lohnt sich eine Versicherung für eine Heizungsanlage?
Verfasser:
Levi
Zeit: 26.04.2018 12:28:23
0
2642412
Hallo zusammen,

letzte Woche war eine Versicherungsmaklerin bei mir und hat sich mein Haus angeschaut. Beim Rungang hat sie im Technikraum meine Heizungsanlage gesehen und gefragt, ob ich nicht meine Heizungsanlage (Wärmeübergabestation) versichern will. Versichert sind unter anderem folgende Gefahren:

- Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit oder Vorsatz Dritter
- Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
- Kurzschluss-, Überstrom oder Überspannung
- Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen
- Schwelen, Glimmen, Sengen oder Glühen
- Wasser-, Öl-, oder Schmiermittelmangel
- Wasser, Feuchtigkeit
- Zerreißen infolge von Fliehkraft
- Überdruck oder Unterdruck
- Frost oder Eisgang
- Überschwemmung durch Starkregen, Rückstau, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck
Lawinen, Vulkanausbruch, Meteoriten

Diese Versicherung ist Teil der Wohngebäudeversicherung und kann mitversichert werden.

Ist sowas notwendig? Wie oft ist eure Heizungsanlage in den letzten Jahren ausgefallen? Meine Anlage ist erst 1 Jahr alt. Kann daher nicht beurteilen, ob man sowas braucht oder nicht. Immerhin waren die Anschaffungskosten mit Erschließen, Montage, Installtion, Gerät so ca. 15.000€

Vielen Dank
Levi

Verfasser:
sukram
Zeit: 26.04.2018 12:48:05
0
2642422
Zitat von Levi Beitrag anzeigen
Lawinen, Vulkanausbruch, Meteoriten

Diese Versicherung ist Teil der Wohngebäudeversicherung[...]


Ohne Schutz gegen Asteroide, bei Erdbeben oder durchgehende Reaktoren weitestgehend wertlos ;-)

(Wobei dann üblicherweise in der Gesamtschadenssumme gedeckelt ist...)

Echt jetzt: ich hab' nichtmal den Erdtank versichert.

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 27.04.2018 00:47:12
0
2642563
Hallo,

Versicherung gegen Ölmangel?
Versicherung gegen Unterdruck?

Kommt dann jemand und füllt meinen Öltank und stellt den richtigen Anlagendruck wieder her?



MfG

Verfasser:
renemichl1
Zeit: 27.04.2018 05:59:30
0
2642567
Das der Einschluss einer normalen Maschinenkasko. Braucht man eigentlich nicht bei normalen Anlagen. Kommt auch immer drauf an ob du Elementar (Überschwemmung usw) mit in der Gebäudeversicherung hast oder nicht. Sollte eine teure Anlage im Keller stehen und die Gefahr bestünde das dort bei Starkregen Wasser eindringt durch Rückstau aus Kanal oder Aufsteigen Bach Fluss usw. wäre es überlegenswert.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 27.04.2018 06:06:49
0
2642568
Zitat von Levi Beitrag anzeigen
... letzte Woche war eine Versicherungsmaklerin bei mir und hat sich mein Haus angeschaut. Beim Rungang hat sie im Technikraum meine Heizungsanlage gesehen und gefragt, ob ich nicht meine Heizungsanlage (Wärmeübergabestation) versichern will ...
Unsere Wärmeübergabestation ist nun fast 20 Jahre in Betrieb ... letztendlich sind bei Defekten real rund 40€ Materialkosten zusammengekommen weil 2x ein thermoelektrischer Antrieb abgefackelt ist.
Den Austausch der beiden Bauteile sowie die regelmäßige Wartung des Systems erfolgt(e) in Eigenleistung.
Wäre wohl also insgesamt unterm Strich kaum sinnvoll gewesen eine solche "Heizungsanlage" zu versichern! .>)

Verfasser:
fasteindialog
Zeit: 27.04.2018 06:54:19
0
2642571
Da es sich um eine einfache geschlossen Frage handelt, kann mann die auch einfach beantworten und zwar mit "JA".
Mit dem Zusatz "aber nur für die Versicherungsmaklerin".

Erzähl der Versicherungsmaklerin mal von dem Forum hier.
Mit dem Versicherungsschutz gegen " Ungeschicklichkeit" dürfte die bei den Patienten hier im Forum, ein kleines Vermögen an den abgeschlossenene Versicherungsverträgen verdienen.

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 27.04.2018 07:03:53
0
2642573
Nein.

Ist zudem „nur“ eine simple Übergabestation und keine aufwändige Anlage.
Ich versichere nur Solaranlagen, Rest lohnt sich imho nicht, vor allem weil die Versicherungen sich meist erfolgreich drücken.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 27.04.2018 07:24:43
2
2642578
Hi,

es ist immer auch eine Frage der Beiträge die die Versicherung kassiert.


Bei sehr vielen Versicherungen wäre es besser wen fälligen Betrag konsequent auf ein seperaten Konto einzahlt.

Also statt im Monat 150€ für diverse dubiose Versicherungen ( Handy, Heizung, PKW Schutzbrief, Glas, Gepäck, usw.) abzudrücken das Geld auf ein seperates Konto überweisen.

In den meisten Fällen wird auf dem Konto immer deutlich mehr Geld sein als man für die diversen "Versicherungsfälle" braucht.

Verfasser:
Frank1980
Zeit: 27.04.2018 07:27:31
0
2642579
Wie bei allen Versicherungen gilt auch da, solange man sie nicht braucht, ist alles ok. Wenn man sie braucht, zahlt sie nicht oder nicht komplett weil irgendwo was gemeines Kleingedrucktes steht.
Mir hat man mal gesagt, man sollte sich nur gegen das Versichern, was einen in den finanziellen Ruin treiben kann. Ob z. B. eine defekte Heizungsanlage dies bewirken kann, muss jeder für sich individuell entscheiden.

Ich muss jedoch zugeben, dass auch ich unsere Heizungsanlage (Geothermieanlage) versichert habe. Dabei handelt es sich jedoch um eine Wärmepumpe. Die Versicherung ist eine Erweiterung der Gebäudeversicherung und kostet zusätzlich 50 € im Jahr. Da unsere Anlage 15 Jahre alt war, hatte ich dies für Sinnvoll angesehen, da der Aufpreis doch moderat war. 2 Jahre später ging die Anlage kaputt (Verdichterschaden) und die Versicherung hat die Reparatur bezahlt (2.000 €). Aufgrund des alters der Anlage haben wir und jedoch für eine komplette Neuanschaffung entschieden.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 27.04.2018 08:13:27
2
2642585
Zitat von Frank1980 Beitrag anzeigen
Mir hat man mal gesagt, man sollte sich nur gegen das Versichern, was einen in den finanziellen Ruin treiben kann.


Genau so halte ich es auch.
Krankenversicherung muss sowieso, Gebäudeversicherung auch, Haftpflichtversicherungen sind unverzichtbar und eine Hausratversicherung kann sinnvoll sein und je nach Lebenssituation eine Lebensversicherung. Und das war es dann auch fast schon.

Ich muss nicht die Fälle abdecken, bei denen ich voraussichtlich ein Plus machen würde, wenn ich die Beiträge zur Seite lege.
Okay, manchmal ist es dann doch eine Kosten/Nutzen-Abwägung und wenn die bei mir anders ausfällt als bei der Berechnung der Versicherung, schließe ich vielleicht eine solche Versicherung auch noch ab. Beispiel ist die Glasversicherung als Bestandteil der Hausratversicherung, die einen sehr geringen Aufschlag kostet und mit der einen kaputten Fensterscheibe für die nächsten 20 Jahre bezahlt ist. Und wir haben einige teure Glastüren und eine teure Kaminofenscheibe im Haus, die auch noch kaputtgehen können.

Ich bin nicht einmal sicher, ob mein Auto eigentlich gegen Meteoriteneinschlag versichert ist ...
Mein Motorrad ist es nicht, denn das hat nicht einmal eine Teilkasko.

Ich kenne aber auch Leute, die für ihr Auto im Restwert von 500€ eine Vollkaskoversicherung haben und denen das so lieber ist, denn "es könnte ja mal was passieren ..."

Grüße
Martin

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 27.04.2018 08:33:46
1
2642590
Allein die Fragestellung des Levi welche auf eine " Verunsicherung " dessen zu diesem Thema hinweist zeigt warum die Deutschen angeblich Versicherungsweltmeister sind.

Die " German Angst " macht 's möglich.

Alles und jedes wird versichert. Besonders wenn es sich um Materielles handelt.

Aber auf der Autobahn mit 200 und mehr rasen - da haben die ansonsten so Ängstlichen keine Angst um ihr Leben.

Schon eine seltsame Spezies.

Ich kann Dich beruhigen. Meine Heizung ist über 30 Jahre alt. Die wenigen Komponenten wie mal eine Umwälzpumpe oder ein Absperrhahn haben nur einen sehr kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausgemacht. Zumal diese so gering waren daß sich eine Versicherung über einen so langen Zeitraum ( kann man den überhaupt so lange versichern ) überhaupt nicht gerechnet hätte.

Den neuen Kessel ( der alte Kessel war noch nicht defekt ) hätten sie mir eh nicht bezahlt.

Vergessen . Versicherungen reduzieren auf das sinnvolle Mindestmaß. Versicherungen versichern die Risiken die statistisch eher nicht eintreffen.
Sonst würden sie kein Geschäft machen.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 27.04.2018 09:59:19
0
2642603
Dazu sind Wartungsverträge erfunden worden !
Die beinhalten die Versicherung für einen 24 h Sofortservice bei Störung und
Ausfall und berechnen dafür die Monteurstunden und Reparaturteile zum
Rabattpreis.

"" Echt jetzt: ich hab' nichtmal den Erdtank versichert. ""

Nach den neuesten Zahlen haben > 4 Millionen Öler Tankanlagen die älter
als 30 Jahre sind und keine regelmäßige Inspektion erlebt haben.
Also nicht nur ökologisch Fosilverbrenner, sondern eigentlich tickende Zeitbomben.

Gruß JoRy

Verfasser:
spinnerei
Zeit: 27.04.2018 10:09:37
1
2642608
Hallo,

bei mir würde die Maklerin das Haus nicht mehr betreten. Aber nehmen wir das Angebot mal auseinander:

- Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit oder Vorsatz Dritter

Wie soll das nachgewiesen werden, zudem sollten die Geräte mittlerweile eigensicher sein. Bei Vorsatz Dritter wäre dieser sowieso verantwortlich und haftbar, mit der Einschränkung, daß was zu holen ist.

- Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler

Wiederum das Problem des Nachweises. Bei Konstruktionsfehlern ist der Hersteller zuständig, ebenso bei Materialfehlern. Bei Ausführungsfehlern der Einbauer. Zahlt die Versicherung ggf. die Kosten für den Nachweis? Wobei ich mal davon ausgehe, daß so ein Nachweis im Einzelfall sowieso fast unmöglich ist.

- Kurzschluss-, Überstrom oder Überspannung

Na toll, da zahlt die Versicherung dann den Schaden am Kessel und der Rest der Einrichtung? Dieser Punkt sollte/muss in der Gebäudeversicherung eingschlossen sein, besonders da der Kessel in der Gebäudeversicherung eingeschlossen ist, da festes Einbauteil.

- Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen

Dürfte bei sachgerechter Installation und Wartung eigentlich nicht auftreten und wenn die Wartung nicht ordnungsgemäß nachgewiesen wird, gehe ich mal davon aus, daß die Versicherung sowieso nicht zahlt.

- Schwelen, Glimmen, Sengen oder Glühen

siehe vorheriger Punkt

- Wasser-, Öl-, oder Schmiermittelmangel

siehe vorheriger Punkt

- Wasser, Feuchtigkeit

Was soll das sein?

- Zerreißen infolge von Fliehkraft

Ist wohl ien Witz

- Überdruck oder Unterdruck

siehe Sicherheitseinrichtungen

- Frost oder Eisgang

Sollte wohl nicht auftreten und wenn, ist die Frage, wie das im Heizungskeller ausgelöst wird.

- Überschwemmung durch Starkregen, Rückstau, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck
Lawinen, Vulkanausbruch, Meteoriten

Toll, wenn die Hütte durch Überschwemmung abgesoffen ist, gibts ne neue Heizung und der Rest bleibt versifft. Wie oben geschrieben gehören diese Risiken in der Gebäudeversicherung eingeschlossen und damit ist der Kessel mit drin.

Diese Punkte ein klassischen Maschinenbruchversicherung sind was für gewerbliche Unternehmen mit sehr wertvollen Maschinen, die nicht als Gebäudeausstattung dienen. Bei privaten Gebäuden sollte dies entweder bereits in den normalen Versicherungen wie Gebäudeversicherung oder Hausrat eingeschlossen sein.

Falls man sich mit dem Angebot trotzdem näher beschäftigen möchte, sollten zumindest die Versicherungsbedingungen vorher genau auf Ausschlüsse und notwendige Maßnahmen (nachgewiesene Prüfungen und Wartungen, usw) geprüft werden und dann mal genau überlegen, was das kostet.

Doppelversicherung hilft nur der Maklerin.

Wenn mit das eine Maklerin anbietet würde ich sowieso hergehen und deren Versicherungsangebote sehr kritisch ansehen, da gehts nur ums verkaufen, damit eine hohe Provision kommt. Würde mich jetzt nicht wundern, wenn die von einem Versein gekommen ist, der nach der Maschmeyer-Methode arbeitet.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 27.04.2018 10:53:33
1
2642621
Es ist altbekannt, dass die Versicherungswirtschaft ohne irgendwas zu
produzieren , Umsätze und Gewinne einfährt in der Dimension von VW und
anderen Konzernen.
Das ist insbesondere beim größten Teil der Bevölkerung, nämlich den Alten
tragisch, denn die hat die Hannover-Mafia zu der auch Maschmeier gehört,
mit der Erfindung der "Riester-Rente" um einen großen Teil ihrer Altersicherung
gebracht.
Maschmeier mit seiner deutschen Anlage und "Vermögensberatung" hat etwa
400 tsd Rentner um ihre Ersparnisse gebracht und hat jetzt seinen Wohnsitz
in Kitzbühl wie Beckenbauer und andere auch.

Was ist das besondere an der Hannover-Mafia ?
Vom Einfluss per Regierung am Aufsichtsrat und Vorstand von VW und deren
Betrugs-Techniken ohne jedes Schuldbewußtsein , bis zu Wulf mit seinem
häßlichen Mini-Klinkerhäuschen für das er bei einem Wert von 200 tsd Euro
ein Darlehen von 500 tsd brauchte, das aber als LIBOR für 1,5 %------,
über Schröder , v.d.Leyen u.s.w. gehört zu diesem Niedersachsenpack fast
alles, was in die Skandale der deutschen Regierungen seit 2000 involviert war.
Der Vater der v.d.Leyen war als Ministerpräsident von Hannover gut vernetzt
mit Kohls "Bembes", den schwarzen Kassen über mehr als 30 Jahre und
Schäuble der Schwabe lacht im Interview nur hämisch über "Spendernamen",
wo es doch seit dem ersten Flick-Skandal immer nur um schwarze Kassen ging,

Riester hatte schon zu Regierungszeiten einen Sitz im Vorstand der Allianz
und Schröder hatte den Personalvorstand von VW, den Puffkönig von Rio,
Herrn Harz mit der Erfindung der laut Merkel "größten Sozialreform aller Zeiten.."
beauftragt.
Man kann das Netzwerk daran erkennen, wenn zwischen Rot und Schwarzbraun
nicht mehr unterschieden werden kann.

Icn habe für meine Häuser nur noch die früheren Gebäude-Pflichtversicherungen
Feuer- u.s.w. und alles andere gekündigt.
Aber ich habe für 10 Euro/a bei Fielmann meine Brillen versichert.
Man muss selber rechnen, was sich auszahlt !

Zurück zur Technik !
Ich halte es für ein Unding, wenn ca. 80% der deutschen Heizanlagen nicht
regelmäßig gewartet werden.
In einem Wartungsvertrag ist eine Versicherung vom Kesselhersteller impliziert
und der sichert sich so durch die Hintertür selbst.
Dann rechnet es sich auch für den Bauherrn, denn der ist in der "Betreiber-
Haftung" nach Verbraucherrecht.

Wenn ich lese "Übergabestation" , dann ist es offenbar ein Nah - oder Fernwärme
Anschluss.
Wenn eine Übergabestation für > 15 tsd Euro verkauft wirdist es schon happig.
Schlimm wird es aber, wenn man dem Kunden auch noch vorlügt, die wären
wartungsfrei.

Aber mit jedem neuen App gehen nachweislich bei Millionen "Usern" die Fähigkeiten
für die Grundrechenarten verloren.

Gruß JoRy

Verfasser:
CCRider
Zeit: 27.04.2018 11:09:12
1
2642628
... und aus einem anderen Blickwinkel:

Eine Versicherung ist eine Wette auf ein Ereignis in die Zukunft vor dem die eine Seite der wettenden Angst hat.

Mit Angst lassen sich gute Geschäffte machen.

Vieles wird mit den teilweise obligatorischen Haftpflichtversicherungen abgedeckt.

Wenn die Heizung keinen ausserordentlichen Risiken, wie z.B. regelmässiges Hochwasser, ausgesetzt ist, sollte der Besitzer in der Lage sein, das Restrisiko tragen zu können.

Grüsse, CCRider

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 27.04.2018 11:41:12
0
2642640
So zurück zum Thema:

Ist der Wasseraustritt aus der Heizung versichert ?? Wahrscheinlich über die GEbäudeversicherung...

genau dass kann nämlich bei einer Übergabestation böse Enden... es leckt und das KRaftwerk schiebt und schiebt nach :-)

Alles weitere wäre eine Reparatur gegen Verschleiß... Ähnlich Handyvertrag mit alle 2 Jahre neuem Handy... lohnt oft nur für den Provider...

Verfasser:
OldBo
Zeit: 27.04.2018 12:12:07
1
2642653
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Hi,

es ist immer auch eine Frage der Beiträge die die Versicherung kassiert.


Bei sehr vielen Versicherungen wäre es besser wen fälligen Betrag konsequent auf ein seperaten Konto einzahlt.

Also statt im Monat 150€ für diverse dubiose Versicherungen ( Handy, Heizung, PKW Schutzbrief, Glas, Gepäck, usw.) abzudrücken das Geld auf ein seperates Konto überweisen.

In den meisten Fällen wird auf dem Konto immer deutlich mehr Geld sein als man für die diversen "Versicherungsfälle" braucht.[...]

Das machen aber nur die wenigsten. Das Geld wird weiter für viele unnütze Dinge ausgegeben. Außerdem sind fast alle "Gefahren" in den üblichen Pflichtversicherungen abgesichert.

Außerdem ging es bei dem TE um eine Zusatzklausel in einer vorhandenen Versicherung. Und die Prämienhöhe wurde auch nicht genannt.

Zeit: 27.04.2018 14:30:38
0
2642693
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Und die Prämienhöhe wurde auch nicht genannt.


Bleibt IMHO die wichtigste Frage. Man kann nicht alles versichern. Wenn man es möchte ist es schlicht die Frage wie hoch das Schadenrisiko überhaupt ist und wie hoch die Prämie.

Bei einer Wärmeübergabestation würde ich erstmal in den Vertrag über den Anschluss gucken für welchen Teil man als Betreiber überhaupt zuständig ist und welche Teile eh auf die Kappe des Fernwärmeanbieters gehen.

Meine Heizung ist nicht separat versichert. Hab Gebäudeversicherung inkl. elementar und Selbstbeteiligung und erweiterte Privathaftpflicht die Schäden durch das Gebäude, runterfallende Teile, PV-Anlage etc. einschließt. Hausrat nur auf eine Summe die eine neue Grundausstattung ermöglicht mit Unterversicherungsschutz. Versichert sind letztlich nur die Risiken die man im Schadenfall nicht mal eben selber stemmen kann.

Zu Versicherungen und Maklern braucht es keine Verschwörungstheorien. Das sind schlicht Firmen die gewinnorientiert arbeiten wie alle anderen auch. Hier muss man nicht enttäuscht sein wenn die sich nicht wie ein gemeinnütziger Verein verhalten. Bedingungen lesen, Vergleichsangebote und den eigenen gesunden Menschenverstand - sofern vorhanden - nutzen und gut ist.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 27.04.2018 20:36:08
0
2642769
Ganz kurz aus WiWi-Sicht:

In der Finanzmathematik gibt es das Konzept der so genannten "fairen Versicherungsprämie" sie ergibt sich aus der Schadenseintrittswahrscheinlichkeit * Schadenshöhe. In dem Fall kommt der Durchschnittskunde bei +/- 0 raus. Nur kann kein Versicherungskonzern eine solche Prämie anbieten, weil Vertriebs- und Verwaltungskosten hinzukommen. Außerdem soll natürlich auch ein Gewinn erwirtschaftet werden. Daraus ergibt sich zwingend, dass der Kunde bei einer Versicherung langfristig immer draufzahlen muss (sonst geht der Konzern pleite). Von daher, sollte man nur die Risiken versichern, wo der Schadenseintritt eine existenzielle Bedrohung für den Kunden / Angehörige darstellt, also: Krankheit, Tod, Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Schaden durch eigenes rechtswidriges Handeln (soweit versicherbar), Vernichtung relevanter Vermögenswerte (z.B. Haus).

Man sieht, dass der Staat nicht umsonst einige Versicherung zwangsweise organisiert.
Alles was über die genannten Risiken hinausgeht (auch Garantieverlängerungen) ist sehr sehr kritisch zu prüfen und in der Regel unnötig zu versichern.

Verfasser:
Stefan87
Zeit: 27.04.2018 21:33:41
0
2642784
- Kurzschluss-, Überstrom oder Überspannung

Na toll, da zahlt die Versicherung dann den Schaden am Kessel und der Rest der Einrichtung? Dieser Punkt sollte/muss in der Gebäudeversicherung eingschlossen sein, besonders da der Kessel in der Gebäudeversicherung eingeschlossen ist, da festes Einbauteil.


Hatte ich im Januar bei einer Buderus Anlage. Der Trafo hat alle Platinen zerlegt, aber die Versicherung deckt nur Überspannungsschäden durch Blitz ab.
Da musste der Kunde dann für alles selber zahlen.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 28.04.2018 08:41:34
0
2642820
Wie ? Der Trafo hat alle Platinen " zerlegt " ?

Das interessiert mich jetzt als Elektroniker .

Wie kann ein Trafo so etwas anrichten ? War er richtig abgesichert ?
Dann dürfte so etwas nie passieren.

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