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Aktuelle Fakten zur Photovoltaik
Verfasser:
crink
Zeit: 04.12.2017 13:03:37
2
2578307
Moin,

nicht mal 2 GWp PV pro Jahr sind wirklich ein Trauerspiel. Für das Erreichen von ca. 1 TWh EE-Strom-Erzeugung bis 2050 müssten wir jedes Jahr ca. 30 GWh EE-Strom dazu bekommen. Seit Jahren sind das im Schnitt und wetterbereinigt aber nur ein Drittel davon. Ob irgend jemand mit Regierungsverantwortung in D die Unterschrift unter dem Pariser Klimaschutzabkommen wirklich ernst meint?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 04.12.2017 13:13:22
0
2578312
Meine letzte Hoffnung diesbezüglich für die nächsten 4 Jahre: schwarzgrüne Minderheitsregierung.

Grüße
Frank

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.12.2017 17:09:13
0
2578432
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[... ] nicht mal 2 GWp PV pro Jahr sind wirklich ein Trauerspiel. Für das Erreichen von ca. 1 TWh EE-Strom-Erzeugung bis 2050 müssten wir jedes Jahr ca. 30 GWh EE-Strom dazu bekommen. Seit Jahren sind das im Schnitt und wetterbereinigt aber nur ein Drittel davon. Ob irgend jemand mit Regierungsverantwortung in D die Unterschrift unter dem Pariser Klimaschutzabkommen wirklich ernst meint?


Hallo crink,

Nach der letzten EEG - Novelle waren bisher in D alle erfolgten Ausschreibungen bis zu einem Faktor drei überzeichnet. Die Bereitschaft zum Investieren in Großanlagen ist also vorhanden. Das Ausschreibungsvolumen PV und auch bei Wind wird von der Bundesnetzagentur festgelegt.

Ich unterstelle mal stillschweigend, dass man dort bei den Zahlen die Aufnahmefähigkeit der Netze berücksichtigt

Die Lücke von rund 500 MWp zum Ausbauzielwert /a von 2,5 GWp nach EEG ist mit der durchschnittlichen Größe der typischen Anlage für EFH / ZFH nicht einfach zu schließen. In diesem Marktsegment bis 10kWp wurden 2017 bereits in jedem Monat im Vergleich zu den Vorjahren ab letzter EEG Novelle schon absolute Rekordwerte erzielt.

500 MWp/a mehr sind daher kurzfristig realistisch nur mit einer Erhöhung des jährlichen Ausschreibungsvolumens bei PV erreichbar. Dazu müssten auch eine Reihe von Restriktionen bei der Flächennutzung wieder gestrichen werden, die mit dem Argument Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen bei Novellen in das EEG eingeführt wurden. Das waren aber rein politische Entscheidungen mit bekannter politischer Verantwortlichkeit bei Zuständigkeiten.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.12.2017 17:16:22
0
2578436
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Meine letzte Hoffnung diesbezüglich für die nächsten 4 Jahre: schwarzgrüne Minderheitsregierung.

Grüße
Frank


Hallo Frank

Nur mal zur Erinnerung.

Im BMWi gab es in der abgelaufenen Legislaturperiode einen zuständigen Staatssekretär mit grünem Parteibuch der von AGORA kam. Der gute Mann ist noch im Amt und soll bei den Jamaica - Sondierungen bei Energiefragen mit am Tisch gesessen haben.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
delta97
Zeit: 04.12.2017 22:26:09
0
2578584
Bleiben wir doch hier bei der PV Technik & PV Aspekten :
.. für Politik go2here : http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2578578

Ja, ich weiss, pingelig. Aber Thema ist Thema & Gruss delta97

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.12.2017 02:06:42
0
2578627
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Bleiben wir doch hier bei der PV Technik & PV Aspekten :
.. für Politik go2here : http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2578578

Ja, ich weiss, pingelig. Aber Thema ist Thema & Gruss delta97


sorry,
ich habe nur aktuelle Fakten zum deutschen PV Markt verlinkt und diese hier nicht diskutiert.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
crink
Zeit: 05.12.2017 09:08:10
0
2578681
Hallo delta,

der PV-Zubau bzw. das Abwürgen dessen durch die Politik hat mehr mit aktuellen Fakten zur PV als mit den Auswirkungen der Politik auf Heiztechnik zu tun, deshalb sollte die Diskussion hier bleiben.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Nach der letzten EEG - Novelle waren bisher in D alle erfolgten Ausschreibungen bis zu einem Faktor drei überzeichnet. Die Bereitschaft zum Investieren in Großanlagen ist also vorhanden. Das Ausschreibungsvolumen PV und auch bei Wind wird von der Bundesnetzagentur festgelegt.


Und genau dort liegt das Problem: Wenn die Ausschreibungsmengen von vorn herein zu gering angesetzt werden, dann ist das für Paris 2050 notwendige EE-Volumen nicht erreichbar. Die 2,5 GWp/Jahr, die heute als "atmender Deckel" als Ziel gesetzt sind, sind aufgrund der inzwischen sehr niedrigen Ausschreibungspreise nicht mehr nachvollziehbar. Die Jahre 2009 - 2012 haben gezeigt, dass ein wesentlich höherer Zubau ohne Probleme machbar ist. Und heute wäre er sogar preiswert...

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ich unterstelle mal stillschweigend, dass man dort bei den Zahlen die Aufnahmefähigkeit der Netze berücksichtigt.


2016 gab es insgesamt 97 Stunden negative Strompreise - von 8760 Stunden. Das zeigt, dass die Netze zu 8663 Stunden pro Jahr noch mehr Strom hätten aufnehmen können. Insofern steht dem weiteren Ausbau, speziell dem PV-Ausbau, nichts im Wege - nur die Politik. Und das inzwischen überholte Bauchgefühl, PV wäre teuer.

Ich verstehe es wirklich nicht: Mit PV steht eine lautlose, saubere, kostengünstige, nicht störende und einfach skalierbare Technik zur Verfügung. Klingt perfekt. Warum wird sie dann nicht in dem Maße genutzt wie es möglich wäre?

Der PV-Zubau von 2009-2012 war und ist noch die nächsten 12 Jahre sauteuer. Ok, sunk costs und teilweise als Entwicklungshilfe verbuchbar. Würde heute die gleiche Peakleistung zugebaut werden, dann wären die Auswirkungen auf den Strompreis im Vergleich dazu minimal und trügen langfristig dazu bei, dass Strom kostengünstiger werden könnte.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 05.12.2017 09:27:16
0
2578693
Ergänzung: bis 2. November waren es in 2017 schon 103 Stunden mit negativen Strompreisen.

Grüße
Frank

Verfasser:
crink
Zeit: 05.12.2017 09:45:20
0
2578703
Und 2015 waren es sogar 126 Stunden negative Strompreise - die Thüringer Strombrücke nach Bayern scheint geholfen zu haben. Und so entstehen überall weitere Leitungen, das beste Mittel gegen negative Strompreise. Nicht nur die umstrittenen HGÜ-Trassen von Nord nach Süd, auch kleinere Projekte helfen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 05.12.2017 09:46:55
0
2578705
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ergänzung: bis 2. November waren es in 2017 schon 103 Stunden mit negativen Strompreisen.

Grüße
Frank


Wieviele kommen jetzt noch dazu ? Immerhin ist heizzeit und da brauchen die stromheizungen Energie.

Verfasser:
crink
Zeit: 05.12.2017 10:01:48
0
2578710
Das hängt davon ab, wieviele Stürme dieses Jahr noch kommen und wie oft die Windvorhersage daneben liegt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 05.12.2017 10:33:17
1
2578725
Update: in der Zwischenzeit ist nur 1 Stunde dazu gekommen, wir stehen also aktuell bei 104 Stunden für 2017.

Kritisch ist immer die Weihnachtszeit, in diesem Jahr 23. Dezember bis 1. Januar, also 9 Tage. Da haben viele Betriebe geschlossen und der Verbrauch ist entsprechend gering. Wenn es dann eine Starkwindperiode gibt können noch viele Stunden mit negativen Preisen dazu kommen.

Es wird Zeit dass man da gegen steuert. Nicht einzusehen warum so viele fossile Kraftwerke weiter laufen auch wenn die Preise negativ sind.

Eine ganz einfache und wirkungsvolle Maßnahme wäre, für Power to Heat Anlagen die Abgaben ( EEG-Umlage, Stromsteuer, Netzentgelt usw. ) immer dann auszusetzen, wenn die Strompreise negativ sind. Man könnte eine Regelung treffen, dass die dann z.B. einen Mindestpreis von 0 Cent "bezahlen". Damit wäre allen geholfen. P2G Anlagen könnten mit >100 Stunden pro Jahr schnell in den Bereich der Wirtschaftlichkeit kommen. Die Verbraucher ( EEG-Umlage ) und Stromerzeuger wären entlastet, weil sie weniger Strom zu negativen Preisen ins Ausland abgeben müssten. Eine solche gesetzliche Regelung wäre nicht nur aufkommensneutral, sondern hätte in jeder Hinsicht positive Auswirkungen.

Die P2H Anlagen sollten gezielt an solchen Standorten installiert werden, wo es häufiger zu Netzengpässen kommt.

Grüße
Frank

Verfasser:
delta97
Zeit: 07.12.2017 22:16:02
0
2579833
Grundsätzlich sollte Mitteleuropa kurzum 5% PV Anteil anstreben.

Österreich importiert (w)irr Strom aus D. Selber PV wäre besser.
In der Schweiz macht PV finanziell nur bei Eigenverbrauch Sinn.

Die Lösungen liegen auf der Hand: a.) Man muss fossile Kraftwerksleistung abbauen b.) Man muss lokal ab ca 5% PV Anteil P2H zwecks Handling EE Peaks bereitstellen.

Vermutlich kommt das alles mal, aber viel zu spät & Gruss delta97


http://www.pvaustria.at/..2017-06-23-Fact-sheet-PV-Branche.pdf
www.sonnenseite.com/../oesterreich-mehrausbau-von-pv-um-25-prozent-fuer-2018-erwartet.html

Seite 12.. PV Wp / Kopf .. Portugal spielt besser Fussball als PV.
www.fws.ch/..FWS-Tagung.._swissolar_Stickelberger_David.pdf

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.12.2017 21:02:12
0
2580731
In der CH gibt es heute Eigenverbrauch Stromgemeinschaften für ein MFH.
Neu gibt es ab 2018 diese Gemeinschaften auch für mehrere Häuser.

Dh Eigenverbrauchsgemeinschaften sind neu für Siedlungen machbar
-> Zusammenschluss zum Eigenverbrauch.
Die doofe 30 kWp Limite für Kleinanlagen fällt weg. Bis 100 kW = Kleinanlage.

Es geht in die richtige Richtung & Gruss delta97
Ein Überblick: www.newsd.admin.ch/..

http://www.swissolar.ch/../neuer-schub-fuer-die-photovoltaik/
www.soltermann-solar.ch/..CH -Bundesrat-konkretisiert-solarfoerderung-ab-1-1-18/
https://www.ebm.ch/de/eigenverbrauch-ueber-mehrere-verbrauchsstellen-1

www.zogg-energy-control.ch/..20170423_Stromboerse_Areal_WPTagung_DZogg_v2.pdf
http://www.clevergie.ch/ -> Huttwil
http://www.evg-zentrum.ch/

Verfasser:
delta97
Zeit: 13.06.2018 18:00:44
0
2654579
Zu Indach <> Aufdach: Ich habe mich für Aufdach entschieden:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2532010

> Bei 20° Dachneigung dürfte die Indach Hinterlüftung kaum funktionieren
> Niemand konnte mir die Panel Temp bei Indach vorher berechnen
> Nehmen wir +10°C Indach Temperatur an, dann reduzieren sich der PV Wirkungsgrad und die Lebensdauer der Panels.
> bei Aufdach kann jedes Panel in 0,nix getauscht werden.
> Zudem habe ich das konventionelle Ziegeldach, dass garantiert dicht ist.

Das Dach ist kaum sichtbar, also spielt die Ästhetik keine Rolle

Natürlich gibt es schöne Indach Systeme, wenn die Ästhetik wichtig ist..
http://megasol.ch/referenzen/schloessli-wohlen/

Das PV Potential sehe ich "in" der Fassade
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2366563
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2650295
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2649351

Gruss delta97

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 14.06.2018 09:21:03
3
2654722
Ich finde unsere Anlage auch ganz hübsch - eingelassene Standardmodule auf wasserdichten Montageblechen. Mit guten 900kWh/kWp pro Jahr trotz Teilverschattung kann das Effizienzproblem nicht so groß sein...

Ein eindeutiger Nachteil ist bei uns der Platzverlust durch die Seitenbleche - ohne hätten wir 2kWp mehr draufgelegt.

Ich verstehe nicht, warum nicht jeder PV auf das Dach setzt - die dezentrale Produktion entlastet bei Eigenverbrauch doch die Netze.
Ebenfalls verstehe ich nicht, warum man anscheinend bei einer Gasheizung nicht statt der verpflichtenden Alibi-ST eine PV-Anlage verbauen darf - Strom kann man immer und für alles gebrauchen.

Gruß
Frank

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.06.2018 09:57:16
0
2654731
Zitat von FranksBude Beitrag anzeigen
[...] Ebenfalls verstehe ich nicht, warum man anscheinend bei einer Gasheizung nicht statt der verpflichtenden Alibi-ST eine PV-Anlage verbauen darf - Strom kann man immer und für alles gebrauchen.


Beim Einbau einer Gasheizung in einem Neubau ist der Einbau einer ST - Anlage nur eine von mehreren Erfüllungsoptionen des geltenden EEWärmeG.

PV - wurde vom Gesetzgeber bei der Einführung 2009 nicht als zulässige regenerative Wärmetechnologie für die Erfüllung der regenerativen Baupflicht anerkannt.

Das könnte sich mit dem zu erwartenden Gebäudeenergie- Gesetz (GEG) ändern.
Ein 2017 nicht verabschiedeter Referentenentwurf enthielt eine entsprechende Regelung.

Ein neuer Entwurf ist nach der Sommerpause angekündigt

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.06.2018 11:23:15
0
2654769
Zitat von FranksBude Beitrag anzeigen

die dezentrale Produktion entlastet bei Eigenverbrauch doch die Netze.
[...]

Leider nicht. Die Netze müssen so ausgelegt werden, dass der Strombedarf auch bei fehlender PV-Einspeisung gedeckt wird. Nur dezentrale Stromerzeuger oder Speicher, die permanent oder bei Bedarf ihre Leistung bringen, entlasten die Netze. Volatile Stromerzeuger belasten die Netze eher, egal ob der Strom direkt verbraucht oder eingespeist wird. Nur wenn du deinen Stromverbrauch an der Erzeugung ausrichtest kannst du das Netz teilweise entlasten, z.B. indem du deine maximale genutzte Anschlussleistung um 10% reduzierst.

Grüße Nika

Verfasser:
delta97
Zeit: 16.06.2018 12:19:54
0
2655157
FranksBude gefällt mir. Kannst du mal die Temp um 1400 messen ? Bei Dächern ab 45° sehe ich aber kein Temperaturproblem - Konvektion löst dieses.

Nur ist mein Dach 20° steil, dh (zu) flach. Und ein flaches Dach sieht man kaum. Belastbare Aussage Indach <> Aufdach habe ich keine gefunden.

Bei hohen Temperaturen nimmt die Lebensdauer der Panels ab. Bei 70°C dürften +10 °C erheblichen Einfluss haben. Mein Datblatt sagt: Bei +85° C ist Schluss & Gruss delta97


https://www.jinkosolar.com/ftp/US-MKT-300M-PERC.pdf
https://photovoltaiksolarstrom.com/photovoltaiklexikon/degradation/
www.solaranlage.eu/../solarmodule/leistungsabfall-hitze

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 16.06.2018 16:14:13
0
2655184
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von FranksBude Beitrag anzeigen
[...]

Leider nicht. Die Netze müssen so ausgelegt werden, dass der Strombedarf auch bei fehlender PV-Einspeisung gedeckt wird. Nur dezentrale Stromerzeuger oder Speicher, die permanent oder bei Bedarf ihre Leistung bringen, entlasten die Netze. Volatile Stromerzeuger belasten die Netze eher, egal[...]


Wenn jedes zur Zeit tätige Kohlekraftwerk und Atomkraftwerk durch GUD ersetzt würden , müssten dann auch die Netze extrem ausgebaut werden ?

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2018 16:45:46
0
2655189
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Wenn jedes zur Zeit tätige Kohlekraftwerk und Atomkraftwerk durch GUD ersetzt würden , müssten dann auch die Netze extrem ausgebaut werden ?


Das Gasnetz vermutlich schon :-)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 16.06.2018 16:57:57
0
2655192
Wenn man die Gasheizungen in Wohngebäuden durch Wärmepumpen ersetzen würde dann bliebe Gas übrig.

PV- Einspeisung entlastet die Netze natürlich. Nicht was die Auslegung angeht, aber immer wenn PV eingespeist wird dann spart das auch eine Menge Verluste in Leitungen und Trafos.

Grüße
Frank

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 16.06.2018 19:06:32
0
2655199
Gilt vielleicht nur für unsere Gegend , aber da entlastet Windkraft wohl auch die Stromnetze . Deshalb wären GUD doch sehr gute und bei Verwendung von EEGas sehr sauberer Partner von pv und Wind .

Öl wurde sehr oft schon durch Gas ersetzt , wurde dafür auch das Gasnetz massiv erweitert ?

Verfasser:
JoRy
Zeit: 17.06.2018 09:46:13
0
2655250
"" Ja, ich weiss, pingelig. Aber Thema ist Thema & Gruss delta97 ""

Wie sollte es möglich sein Fragen zur Energie und insbesondere dem EEG
unpolitisch zu betrachten ?
Solche Augenwischerei dient wirklich niemand.!

Der Zug von vor mehr als 15 Jahren, mit GUD regional dezentrale Spitzenlasten
decken zu können , mit Gaskraftwerken mit einem weit besseren Wirkungsgrad
und sehr schnell steuerbar war und ist rein politisch abgefahren.

Man hatte in deals mit den 4 Altkraftwerksbetreibern Kommunen und Länder die
in GUD investiert hatten völlig im Regen stehen lassen.
Den Preiskampf gegen Kohle-Billigstrom konnten sie nie gewinnen !

So stehen einige jetzt noch unbenutzt rum und teilweise wurden sie sogar rückgebaut.

Aber leider die alten Kohledreckschleudern nicht.!!

Wer da kein System erkennen kann MUSS blind sein und wer darin keine
Politik in der lobbyistischsten Form offenbart sieht, gehört entweder zu diesen
"Interessenverbänden" oder zu den Legastenikern.

P.S.
Die meisten ALDI Indachanlagen kommen von einem Französichen Lieferanten.
ALDI bekommt zwar den deutschen Solarpreis , aber wohl nicht für die Förderung
der deutschen PV-Technik.
-Meldung Bauletter vom 15.06.
In D werden PV Kollis mit höherer Leistung (> 300 W) angeboten die unter 10 kg
wiegen, weil sie mit Dünnglas laminiert sind und trotzdem Hagelsicher sind

Gruß JoRy

Verfasser:
delta97
Zeit: 17.06.2018 10:27:38
0
2655256
Ist die Wahl des richtigen Themas wirklich so schwierig ?:
Es gibt Beiträge zu PV, zu ST und zur Energiewende.

Und es gibt drei HTD Themen.
Tipp: Kohle gehört weder zu PV noch zu ST & Gruss delta97

HTD.. /Aktuelle-Fakten-zur-Photovoltaik
HTD ../Markt-Zukunft-der-Solarthermie
HTD ../Ist-die-Energiewende-bereits-gescheitert-

... Aber deine Aussage ist absolut korrekt: Es will ja (fast) niemand Braunkohlekraftwerke abbauen - deshalb stehen die noch - dank den Energiewendevortäuschern..

Aktuelle Forenbeiträge
gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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