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Mal wieder: Auslegung Panasonic Aquarea 3KW oder 5KW
Verfasser:
sonicer
Zeit: 12.07.2018 13:38:16
0
2661293
Hallo zusammen,

mal wieder eine Frage nach der Auslegung der Wärmepumpe.
Zum Einsatz soll eine Split-Version der Panasonic Aquarea kommen.

Die DIN Heizlast bei einer AT von -16 Grad beträgt 4,3 KW.

Die Heizleistung bei der 5KW Version liegt bei -15 Grad bei 4,23KW
bei der 3KW 'nur' bei 3,13KW.

Auf den ersten Blick wäre also die 5KW Variante passend.
Auf der anderen Seite hat die die kleinere Variante aber bessere COP-Werte und ist deutlich leiser. Der etwas geringere Preis ist nicht ausschlaggebend.

Natürlich würden die 3,13 KW bei -15 Grad (oder darunter) nicht reichen, aber die Differenz ist absolut gesehen jetzt nicht so groß. (Den 3KW Heizstab gibt es zudem noch)
Hinzu kommt der Einsatz eines Kaminofens, der an extrem kalten Tagen locker die fehlende Heizlast liefern könnte.

Was meint ihr? Wenn ich mir die Werte im Thread von dyarne ansehe komme ich schon ins Grübeln, ob nicht vielleicht die kleine, leise 3KW Variante reichen könnte.

Verfasser:
FSnyder
Zeit: 12.07.2018 14:19:46
1
2661307
Hi,

wo (bei welcher Außentemperatur) ist der Schnittpunkt zwischen benötigter und gelieferter Heizleistung?
Wenn der für Dich weit genug "unten" ist, dann nimm die kleine Kiste.

Grüße
Snyder

Verfasser:
sonicer
Zeit: 12.07.2018 14:44:26
0
2661316
Zitat von FSnyder Beitrag anzeigen
Hi,

wo (bei welcher Außentemperatur) ist der Schnittpunkt zwischen benötigter und gelieferter Heizleistung?
Wenn der für Dich weit genug "unten" ist, dann nimm die kleine Kiste.



Der Schnittpunkt dürfte um die -7 Grad liegen.

Ich kann halt schlecht abschätzen inwieweit bei der DIN Berechnung noch 'unnötige' Reserven liegen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.07.2018 17:10:19
2
2661338
Du hast ja in dyarnes Thema gesehen, das bei sehr gut gedämmten
Häusern die DIN-Heizlasten leicht 50 oder gar 100% zu hoch sind.
Schon ohne Kaminofen könnte sich das mit 3,13 kW gut ausgehen.

Ich würde die kleine nehmen, wenn es denn eine Luftwärmepumpe
sein muss.
Besonders bei Auslegungstemperatur - 16 Grad wäre Erdwärme
sicher die bessere Lösung.

Grüsse

winni

Verfasser:
sonicer
Zeit: 12.07.2018 17:43:35
0
2661347
Relativ gut gedämmt dürfte das Haus schon werden.
U-Wert Wand und Boden 0,14
Dach 0,18

Erdwärme bzw. Grabenkollektor geht bei unseren Bodenverhältnissen leider nicht von daher bleibt nur die LWWP.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.07.2018 18:09:49
2
2661351
Warum wird das Dach nicht ein ähnliches Dämmniveau, wie
die anderen Bauteile haben?
Ist eigentlich das Bauteil, das ich am besten dämmen würde,
auch wegen dem Hitzeschutz.

Grüsse

winni

Verfasser:
sonicer
Zeit: 12.07.2018 18:59:37
0
2661361
Auf die Sparren kommen Holzweichfaserplatten, wegen der Optik und den Kosten haben wir das in der Größenordnung belassen.
Eine Änderungen auf einen U-Wert von 0,13 würde bei der Heizlast nur minimal etwas verbessern.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.07.2018 12:40:16
2
2661505
Bei z.B. 150 m2 Dachfläche wären das immerhin ca. 6 % weniger
Heizlast und besserer Hitzeschutz.
Ist die ganze Dämmung über dem Sparren?

Grüsse

winni

Verfasser:
sonicer
Zeit: 13.07.2018 13:08:26
0
2661518
Bei uns sind es weniger als 150qm gedämmte Dachfläche.
Die komplette Dämmung liegt oberhalb der Sparren.

Klar, ein paar cm mehr wären da sicher möglich und auch von den Kosten vertretbar....mal sehen.

Das Ganze ist ein kleiner 'Bungalow' mit Satteldach und offenem Sichtdachstuhl.
Die Raumhöhe liegt aussen bei ca. 2,8m und in der Mitte bei gut 4m.

Gefühlt frage ich mich ob die kleine 3KW Wärmepumpe das schafft, von den reinen Daten her sollte es reichen ;)

Verfasser:
rman
Zeit: 13.07.2018 13:20:32
0
2661520
Bedenke auch die Zeit für die WW Bereitung.
3kW laaange
5kW akzeptabel

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.07.2018 13:23:07
1
2661521
Ja, die kleine sollte reichen.

Ich finde bei Übersparrendämmung den dauerhaft dichten
Anschluß Dach/Wände nicht trivial und ich würde mir das
genau anschauen, in Planung und Ausführung.

Grüsse

winni

Verfasser:
sonicer
Zeit: 13.07.2018 13:52:15
1
2661530
Zitat von rman Beitrag anzeigen
Bedenke auch die Zeit für die WW Bereitung.3kW laaange5kW akzeptabel
Die Pumpe soll nur als Hiezung dienen, Warmasser gibts über DLE ;-)
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ja, die kleine sollte reichen.Ich finde bei Übersparrendämmung den dauerhaft dichtenAnschluß Dach/Wände nicht trivial und ich würde mir dasgenau anschauen, in Planung und Ausführung.
Der Aufbau beinhaltet sogenannte Aufschieblinge. Die eigentlichen Sparren enden mit der Außenwand, so dass die oberhalb der Sparren liegende luftdichte Ebene problemlos an die Außenwand geführt werden kann. Ein aufwändiges und fehlerträchtiges Abkleben von jedem einzelnen Sparren entfällt.Der Dachüberstand wird dann mittels den Aufschieblingen realisiert.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.07.2018 14:14:04
0
2661539
Hört sich nach einem guten Aufbau an.

Vielleicht könnte man die Dämmung bei gleicher Aufbauhöhe mischen?
Also erste Lage einen besser dämmenden Schaumdämmstoff und darüber
dann Holzfaser für guten Hitzeschutz und bessere Schalldämmung.

Grüsse

winni

Verfasser:
sonicer
Zeit: 14.07.2018 18:13:26
0
2661785
Die Variante mit dem Schaumdämstoff könnte eine Überlegung wert sein, wenn da nicht Bedenken hinsichtlich der Diffusion und prinzipielle Einwände seitens der (recht überschaubaren Anzahl ;-) ) der Mitbewohner wären.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.07.2018 18:45:12
1
2661793
Wenn Du zum Raum hin PUR oder Neopor nimmst und dann Holzfaser,
folgt das der Regel "nach aussen diffussionsoffener werden.

Mit den Ökobaustoffen ist das so ein Sache. Z.B. ist der Energieaufwand
zur Herstellung einer Holzfaserdämmplatte auf dem Niveau von Schaum-
dämmstoffen. Topp wären da z.B. Zelluloseflockendämmung aus Altpapier.

Grüsse

winni

Verfasser:
Gespenst
Zeit: 17.07.2018 19:29:52
0
2662499
Moin, 4.3kw - wenn's nicht unbedingt Pana sein soll, geht das ganz genau mit einem Hitachi Yutaki. Preiswert in Spanien (hoffentlicht kein Problem fúr die Moderatoren): https://www.gasfriocalor.com/bomba-de-calor-hitachi-yutaki-s-2-v

Verfasser:
rman
Zeit: 17.07.2018 20:35:51
0
2662524
2846,04 € plus Lieferung nach Deutschland. Wie kommst du auf preiswert?

Für mehr als 100€ weniger bekommst du die Geisha in D inkl Lieferung

Verfasser:
rman
Zeit: 17.07.2018 21:05:57
0
2662531
OK Äpfel mit Birnen verglichen.

Eine Panasonic Split mit 5kW kostet etwas über 4000€ frei Haus

Verfasser:
MSBE
Zeit: 18.07.2018 07:19:56
0
2662574
Zitat von Gespenst Beitrag anzeigen
Moin, 4.3kw - wenn's nicht unbedingt Pana sein soll, geht das ganz genau mit einem Hitachi Yutaki. Preiswert in Spanien (hoffentlicht kein Problem fúr die Moderatoren): https://www.gasfriocalor.com/bomba-de-calor-hitachi-yutaki-s-2-v


Dort steht aber auch: Heizen ab -15Grad AT erst die Großen ab -25Grad.

Verfasser:
rman
Zeit: 18.07.2018 07:54:30
0
2662581
Zitat von rman Beitrag anzeigen
OK Äpfel mit Birnen verglichen.

Eine Panasonic Split mit 5kW kostet etwas über 4000€ frei Haus



Wo war mein Hirn als ich das geschrieben habe?

Eine Panasonic Split mit 5kW (nackt ohne Tank) kostet im Netz schon ab 3100€ inkl. Lieferung.
D.h. das spanische Angebot ist, ohne jetzt die technischen Daten zu vergleichen kaum günstiger (wie sind die Versandkosten aus Espania nach Germania?)

Verfasser:
Basti123
Zeit: 21.07.2018 15:07:33
0
2663308
Falls auch Warmwasser damit gemacht werden soll auf jeden Fall die Grössere und mit der könnte es je nach Warmwasserverbrauch im Winter schon eng werden. Unsere 4,2 kw reicht für die Heizung haushoch, aber Warmwasser dauert im Winter zu lange.

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ThomasShmitt schrieb: Du bist auf dem richtigen Weg, hast es aber noch nicht ganz verstanden. Ich nehme mal an, dass Nachts keiner in der Halle ist, also wo sollte dann Feuchtigkeit herkommen? Die Luftfeuchtigkeit ist ja...
Do Mestos schrieb: nee, bitte nicht. Was helfen könnte, die Pumpe mal auf 5=100%, alle Heizkörper zu und dann mal mit zärtlicher Gewalt ein bischen dagegen klopfen. Kleiner Hammer oder Kopf vom Schraubendreher. Vielleicht...
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