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Grabenkollektor für EFH-Neubau in BW
Verfasser:
nicijan
Zeit: 10.08.2018 12:36:56
0
2668656
Zitat von skram Beitrag anzeigen
Nein, nicht aus Pforzheim.

Das Grundstück in Dürrmenz ist mir bekannt, Die Bodenbeschaffenheit und auch die vorliegenden Schichten sind uns schon beim Kellerbau aufgefallen. Insofern wissen wir schon in etwa was uns erwartet.


Na dann, gutes Gelingen.

Fall du Rohr oder sonstiges Material brauchst, oder etwas kaputt geht, kannst du das bei mir holen. ca. 25 Minuten mit dem Auto

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 14:39:57
0
2668688
Eine Ergänzung habe ich noch zu meinem Beitrag von heute 10:47 Uhr:

Inzwischen ist auch das Modell der Wärmepumpe klar: Es wird eine Nibe F1255-6. Die Bestätigung der Bafa-Förderung ist ebenfalls eingetroffen, allerdings wurde der Lastmanagement-Bonus nicht aufgeführt.

Habe ich hier beim Ausfüllen des Antrags einen Fehler gemacht? Eigentlich sollte diese WP doch den Anforderungen genügen, oder?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.08.2018 15:13:09
0
2668699
Hallo Steffen,

ich würde die ausgebaute und vereinfachte Minimalvariante
wählen: :-)
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Akc6MMFWFCWaQhsqS2N0

Bekommt das Haus keine Terrasse?

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 15:42:26
0
2668711
Das ist wirklich eine gute Alternative, sieht nach weniger baggern aus.

Habe ich richtig gesehen, neben dem vereinfachten "Rückweg" im Süden, hast Du einen größeren Rohrquerschnitt und etwas mehr Tiefe (1.6m) geplant, oder?

Doch das Haus bekommt Terrassen, bzw. einen "Holzsteg" im Süden und Westen. Der Süden hat auch ein Vordach drüber. Ich habe diese mal wieder ergänzt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=qmkd0ffmDjS8YbaWiaZn

Später werden wir noch einen größeren Sitzplatz in der Mitte des Gartens errichten, wo genau ist aber noch offen.

Wie weit müssen denn der Vorlauf und Rücklauf im Norden an der schmalen Stelle auseinander, damit es dort zu keinem thermischen Problem kommt? Unser Erdbauer würde da gerne nur einen schmalen Graben mit ca. 50cm buddeln ...

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.08.2018 16:10:24
0
2668716
Danke :-)

Von der Zeit her, dürfte es weniger Baggeraufwand sein.
Von den ausgehobenen m3-Erde nicht.
Weil mehr Breite und mehr Tiefe.

Der Gedanke war primär, das Du Dir so das Grundstück
mehr freihälst. Vielleicht will mal einer einen Pool bauen?
Und natürlich vereinfachte Bagger- und Verlegearbeit.

Ich würde das warme Ende unter dem Weg in Kabuflex
führen. Dann ist der Abstand ziemlich wurscht und die
50 cm sind völlig okay.

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 16:26:00
0
2668722
Ja, den Gedanken finde ich richtig gut. Wie gesagt, ich weiß noch nicht was wir mit dem Garten mal machen und wo wir eventuell noch eine Terrasse bauen. Daher finde ich Deine Variante toll.

Ich hätte mich den Weg im Süden so nicht "getraut", da ich einen thermischen Kurzschluss befürchtet hätte. Wenn das aber so in Ordnung ist, dann sehe ich darin eine prima Alternative.

Ich hadere etwas mit dem 40er Rohr. Ist das nicht noch störrischer als das 32er? 2x 32 reichen für meinen Heizbedarf nicht aus, oder?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.08.2018 16:38:37
0
2668727
Dyarne ist ein grosser Fan des 40er Rohrs, aber ich finde das
gefühlsmässig weniger laienfreundlich?

Lt. Planer müsstest Du 3 mal 32 Rohr legen, aber ich würde
für mich nur 2 Rohre legen und die reichen für die Nibe.
Die rechnerische Heizlast, auch des Graben-Planers, wird eh
nicht erreicht, weil interne und solare Wärmegewinne nicht
verrechnet werden:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP

Den Graben sollte man allerdings deshalb nicht kleiner
dimensionieren.

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 16:40:16
0
2668728
@winni 2: Eine Frage noch zu Deinem Vorschlag:

Das erste kalte Stück im Norden (Teilstück B) wird vermutlich unter einem (wasserdurchlässigen) Weg liegen. Direkt an der Mauer zum nördlichen Grundstück müssen wir mit einer Betonmauer abstützen.

Denkst Du das gibt ein Problem?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.08.2018 16:46:44
0
2668736
Verstehe ich nicht so ganz.
Geht die Mauer hoch, oder runter, von Deinem Grundstückniveau aus?
Und wieso an einer Mauer, mit einer Mauer abstützen??

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 16:53:39
0
2668742
Die Mauer geht von unserem Grundstück aus hoch. Die nördlichen Grundstücke haben 1m bzw. 1,40 aufgeschüttet. Die hohen L-Steine der Nachbarn stützen sich an einer alten kleinen Betonmauer auf unserer Seite ab.

Wir mussten aufgrund der Haushöhe mit unserem Bezugspunkt runter, weshalb wir etwas abgegraben haben und jetzt liegt der Sockel der kleinen Mauer frei. Damit die Nachbargrundstücke nicht irgendwann auf unseren Weg rutschen, werden wir die alte Mauer nochmals auf voller Länge einschalen und mit Beton "umgießen".

Auf der ersten Seite des Threads kann man dies auch noch auf den Bildern sehen. Vergiss aber die Mauer, damit habe ich nur unnötig verwirrt ;-)

Kritischer ist für mich die Frage ob der wasserdurchlässige Gartenweg dort eventuell ein Problem darstellt?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.08.2018 17:23:47
0
2668756
Den wasserdurchlässigen Gartenweg würde ich nicht als
Problem sehen.
Aber wäre die Frage, wie tief man da graben darf, ohne das
das Gelände ins rutschen kommt?
Du könntest aber beide Solerohre oberflächennäher in Kabu-
Flex-Rohr legen, wenn Tiefe ein Risiko wäre.

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 17:47:54
0
2668759
Ich denke, dass graben kein Problem ist. Hier war schon bis zur Mauergrenze bis bis zum Kellerboden (ca. 2,80-3m Tiefe) aufgebuddelt. Verfüllt wurde wegen des Kollektors extra mit Erde und nicht mit Schotter.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 10.08.2018 19:37:55
0
2668790
hallo Steffen, winni...
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Dyarne ist ein grosser Fan des 40er Rohrs, aber ich finde das gefühlsmässig weniger laienfreundlich?
ja und nein.

derzeit muß 40-er rohr noch geschweißt werden daher laienunfreundlich.

vom verlegen her kommt es darauf an:
das klein gewickelte 40-er ist störrisch, das will sich beim verlegen nach dem größerdrehen immer wieder aufwickeln, da muß einer extra mit beiden beinen auf jeder schleife stehen bleiben bis die nächste gelegt ist und dann zu der weiterziehen.

das groß gewickelte 40-er ist der neue liebling der profis. hier kehrt sich der effekt um, das rohr will von selber auf die richtige größe, man kann viel zügiger arbeiten.

all das ist gerade im umbruch, neuauslegungen der hydraulik durch Frank und crink und versuche mit rohrpaketen durch mich laufen.

bisher haben wir ja den vorteil von modulierenden maschinen bei der tauscherfläche überhaupt nicht ausgenutzt!

die auslegungen im trenchplaner gelten für on/off. modulierende wp haben durch den teillastbetrieb (druckverlust geht exponentiell mit dem volumenstrom) viel günstigere voraussetzungen bei kreislänge und tauscherfläche.

mit der nibe 1x55-6(7,5) bitte unbedingt nur 2 rohre verlegen. das ist auch bei 8kw normheizlast noch eine extrem üppige auslegung - die maschine wird ja 90% der zeit mit 3-4 kw und darunter laufen - siehe heizlastverteilung...

Verfasser:
skram
Zeit: 10.08.2018 21:09:51
0
2668815
Danke Euch beiden für die Erläuterungen!

Damit würde ich zu der von Winni vorgeschlagenen Planung tendieren und 2x 32er Rohr verwenden. Ich werde morgen auf der Baustelle mal nachmessen, um die aktuelle Planung mal mit der Realität zu vergleichen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.08.2018 16:25:30
0
2668972
Noch was, Du hast unten eine Böschung eingezeichnet.
Wie hat man sich die genau vorzustellen?
Geht die von Deinem Grundstückniveau hoch oder runter
und wieviel Höhenunterschied ab Kollektor?

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 11.08.2018 22:28:59
0
2669026
Dort geht es etwas hinunter. Der vordere Meter des südlichen Grundstücks gehört zum Teil noch der Stadt (ab dem Knick). Der Gehweg und die Parkplätze liegen im südöstlichen Teil ca. 50-60 cm unterhalb unseres Gartenniveaus. Die Straße steigt nach Westen an und an der südwestlichen Grundstücksgrenze sind wir dann eben.

Es ist also keine richte Böschung und hat vermutlich keinen wirklichen Einfluß. Ich hatte es auch mit eingezeichnet, damit ich die Grenze zum städtischen Grund für mich eindeutig gekennzeichnet habe.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.08.2018 18:25:26
0
2669181
Okay, man könnte ja hier zur Sicherheit zunächst die Humusschicht
grosszügig abräumen und dann den Graben auf z.B. 1,8 Meter Tiefe,
ab Humusoberkannte, legen.
Verbessert auch die Möglichkeiten passiver Kühlung mit dem Graben.

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 12.08.2018 20:35:18
0
2669222
Die Humusschicht ist im gesamten Garten schon abgetragen und seitlich gelagert, das haben wir vor dem Abriss des Altbestands gemacht.

Im Prinzip sieht der Plan wie von Dir beschrieben aus. Ich würde den Kollektor überall auf die im Trenchplanner berechnete Tiefe legen, d.h. jetzt auf 1,60m. Im Norden werden wir später noch einen etwa 50 cm hohen und ca. 1,5m breiten Pflanzstreifen ab der nördlichen Grenze anlegen. Im Süden möchten wir gerne zum Gehweg hin abböschen, jedoch soll auch hier zusätzlich noch ein kleiner Wall in der Mitte mit ca. 40-50 cm Höhe als zusätzlicher Sichtschutz aufgeschüttet werden. Im gesamten Garten kommen dann noch ca. 10-15 cm Humusschicht oben drauf.

Ich würde das alles als Bonus für den Kollektor sehen. Letzten Endes wird die endgültige Gartenmodellierung erst endgültig im kommenden Jahr feststehen. Ich plane den Kollektor daher erstmal unabhängig davon ... wer weiß was uns bis dahin noch alles einfällt. :-)

Verfasser:
skram
Zeit: 01.09.2018 11:02:00
0
2676904
Hallo zusammen,

bei mir gibt es mal wieder Neuigkeiten! Das Kollektorrohr lagert schon auf dem Grundstück und der Bagger rückt am kommenden Freitag/Wochenende an. Ich befinde mich insofern in der abschließenden Planungsphase und dabei ist noch ein kleines Problem aufgetaucht:

Die südliche Trasse des Kollektors kreuzt sich mit der Strom- und Glasfaserzuleitung des Hauses. Ich habe dies mal versucht ungefähr im Trenchplanner einzuzeichnen:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=7ErolReJ8AEAhKlNTc8q

Die Leitungen liegen an der Straße ca. 60 cm unter der Oberfläche, sind auf dem ersten Stück recht flach verlegt und fallen dann ab bis auf 1,50m unter Oberfläche. Ich habe dem Kollektor in der Planung auf der Südseite daher einen kleinen "Knick" verpasst.

Ich hatte damals die Lage selbst sehr genau vermessen und auch die Stadtwerke haben den Verlauf exakt protokolliert. Letztere werden uns noch die Lage aller Leitungen (Strom, Glasfaser und Trinkwasser) einzeichnen. Der Baggerfahrer weiß auch schon um die zusätzliche "Challenge".

Nun meine eigentliche Frage: Ich gehe davon aus, dass die Zuführungen an der Stelle des Knicks bei ca. 1,30m bis 1,40m liegen. Gefühlt würde ich mit den geplanten 1,60m Tiefe bis kurz vor die Zuleitungen fahren und dann den Kollektor gerade drüber legen, um dann im Anschluss mit Schlaufen weiter zu fahren. Ich denke den Kollektor darunter durch zu "frickeln" macht keinen Sinn.

Was würdet Ihr tun?

Gruß Steffen

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.09.2018 12:48:36
0
2676942
Hallo Steffen,

könntest Du machen, aber ich denke, ich würde mich eher von den
Leitungen freihalten, weil es auch anders ginge:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=JvtyPzkyMyG4NgQI8pKV

Oder so:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Ytp4byymgyGfJ172RCwl

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.09.2018 13:42:15
0
2676950
Noch mal zur Erinnerung, zwei 32er Rohre würden gut reichen.

Im Planer hast Du aber 2 mal 40er-Rohr eingetragen?
Kostet mehr, ist schwieriger zu beschaffen und verlegen.
Aber wenn es nun schon da ist (?), bringt es eine größere
Wärmetauscherfläche, ist stabiler und es gibt weniger zu
überwindenen Druckverlust.

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 01.09.2018 14:30:44
0
2676961
Danke für die Erinnerung. Es sind zwei mal 32er, nachdem hier ja die eindeutige Empfehlung dafür kam.

Über die Entwürfe denke ich mal nach bzw. ich messe heute noch die exakte Stelle heraus an der die Zuführungen von der Straße kommen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.09.2018 15:34:47
0
2676972
Wenn ich da noch mal darüber nachdenke, eigentlich ist es doch kein
großes Problem das Rohrbund im Graben unter den Kabeln durch-
zuschieben und das Grundstück würde so, wie von Dir gedacht,
einfach mehr freigehalten:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=hxgf3ZgzS2ncK1E6Qenb

Grüsse

winni

Verfasser:
skram
Zeit: 01.09.2018 21:41:34
0
2677052
Ja, ich denke auch, so haben wir mehr vom Grundstück, zumal unser "Hauptgarten" im Westen liegen wird.

Es handelt sich auch um den selben Baggerfahrer und ich hatte ihn damals schon drauf hingewiesen, dann das kleine Problem aber irgendwie verdrängt. Die Kabel sind auch anständig markiert und liegen in ordentlich Sand, so dass da hoffentlich nichts schiefgeht.

Verfasser:
skram
Zeit: 02.09.2018 12:29:15
0
2677172
Die Lage der Leitungen habe ich nochmals nachgemessen und habe meine Zeichnung entsprechend angepasst. Den südlichen Graben werde ich etwas schräg laufen lassen, dann passt es mit den Leitungen besser.

Hier mein aktueller Entwurf:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=cl4DpmTumYarmuUpGGiM

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