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Meine persönliche erfolgreiche Energiewende
Verfasser:
JoRy
Zeit: 09.10.2018 08:42:09
2
2690304
Dieser Faden ist gestartet worden mit dem Argument, es würden zu viele die
"Energiewende" als gescheitert ansehen, und deshalb diese persönliche private
Dastellung von Georgs "Wende".

Wenn jemand beim Autofahren wendet fährt er danach in die Gegenrichtung.
Wer seine Richtung um 10,20 oder 30% verändert fährt danach immernoch
entweder in Richtung Sonnenaufgang oder in die Richtung des Untergangs.

Nun ich mache seit vielen Jahren nichts anderes als Georg.
Meine Bestandsbauten werden sukzessive saniert und energetisch optimiert.

Sowohl Ziel wie auch Primäreffekt ist ein höherer Wohnkomfort, also meine
Lebensqualität und natürlich auch das gute Gefühl wenn ich dem Versorger
ein Schnippchen schlagen kann, indem eben der Gas oder Stromverbrauch
deutlich gesenkt wird.

Teilweise habe ich gegenüber den Verbrauchsdaten der Voreigentümer um
> 50% reduzieren können.

Ich würde das aber nie als eine Energiewende bezeichnen, denn die politisch
unterstützten Machenschaften der Energiewirtschaft merken das garnicht.

Auch in der Masse nicht , was durch den deutschen Verbrauchszahlen-Anstieg
und die Steigerung der CO² Emission jedes Jahr bewiesen wird.

Auf die Meinung der Wählermasse oder gar des ewig nachwachsenden Politiker-
Packs hat das keinerlei Einfluss.

Doppelt soviel Deutsche wie AfD wählen sind der Meinung, der Klimawandel ist
"nicht bewiesen....., und wenn wird es wohl nicht so schlimm werden, wie von den
Warnern angekündigt."

Die werden nach wie vor als "grüne Spinner" tituliert und die 4erBande darf
weitermachen mit den Pressemeldungen, "Nach dem Hambacher Urteil sei jetzt
die Stromversorgung massiv gefährdet..."

Und weil der deutsche Wähler ja nicht will, dass das Licht ausgeht wählt er AfD
oder weiter die Union, oder die SPD oder......, denn da wendet sich NICHTS.

Gruß JoRy

Verfasser:
gnika7
Zeit: 09.10.2018 09:05:42
0
2690316
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Da muss ich dich etwas desillusionieren

Das ist mir völlig klar, deshalb sprach ich von nutzbarer Kapazität.[...]

Achso... Mit nutzbarer Kapazität wird üblicherweise was anderes gemeint. Mein Speicher wird nur zu 85% der Nennkapazität entladen. Diese 85% sind die nutzbare Kapazität. Um deine 10kWh aus dem Akku zu bekommen und um die Verluste auszugleichen bräuchtest du also einen Akku mit ca. 12kWh nutzbarer Kapazität oder 14kWh Nennkapazität.

Grüße Nika

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.10.2018 09:12:55
1
2690319
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
Dieser Faden ist gestartet worden mit dem Argument, es würden zu viele die
"Energiewende" als gescheitert ansehen, und deshalb diese persönliche private
Dastellung von Georgs "Wende".

Wenn jemand beim Autofahren wendet fährt er danach in die Gegenrichtung.
Wer seine[...][/quote

Naja, darf ich etwas anderer Meinung sein ? Kopf in den Sand stecken ist nicht mein Ding. Vielleicht liege ich ja falsch , aber wenn einer seinen fossilen Verbrauch senkt ,ist das nur ein Tropfen . Aber wenn dies Millionen machen , dann ändert sich schon etwas .

Übrigens Danke ich dir und vielen anderen die sich für das Temperieren einsetzen

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.10.2018 13:18:21
0
2690443
@Nika,

ja, ich gehe davon aus dass ich gut 12 kWh für die Ladung brauche und davon netto 10 kWh nutzbar wieder raus kommen. Nominal hat der Akku dann eine höhere Kapazität.

10 kWh sind auch nur als Beispiel gedacht. Werde mir das für verschiedene Kapazitäten ausrechnen, also z.B. 5, 10, 15 kWh. Ich gehe davon aus dass mit 10 kWh das nutzbare Potenzial für mich weitgehend ausgeschöpft wird und bei einer höheren Kapazität die Zyklenzahl stark einbricht. Mit 10 kWh könnte ich vermutlich von März bis Oktober 100% meines Bedarfs mit eigener PV abdecken. Kernwinter ist bei mir ganz schlecht wegen Horizontverschattung und Bäumen sowie ungünstiger Lage. Wenn ich im Dezember 10 kWh/kWp ernte ist es extrem gut gelaufen. Können auch <2 sein bei viel Schnee.

Grüße
Frank

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.10.2018 16:03:42
0
2690509
TAZ=4,14
AZ seit in Betriebnahme = 3,235
Starts seit in Betriebnahme =286
AT 3,4-16,6
VL/RL bei 4,3° AT= 27,4/24,4
Stromeinspeisung ins Netz= 0kWh 
Strombezug aus dem netz=8
kWh 
Stromeigenverbrauch =11kWh 
Zyklen seit Inbetriebnahme =760
Stromverbrauch WW = 2 kWh
RT Bad =23,2°
RT Esszimmer=20,9°
RT Wohnzimmer= 22,0° 
RH Wohnzimmer = 49%
Co2 Wohnzimmer= 544 ppm
Ablesezeitpnkt = 6:15

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 10.10.2018 08:36:32
0
2690724
TAZ=4,14 
AZ seit in Betriebnahme = 3,238
Starts seit in Betriebnahme =289
AT 4,7-17,3
VL/RL bei 7,6° AT= 27,3/23,4
Stromeinspeisung ins Netz= 0kWh 
Strombezug aus dem netz=9
kWh 
Stromeigenverbrauch =8 kWh 
Zyklen seit Inbetriebnahme =761
Stromverbrauch WW = 1 kWh
RT Bad =23,1°
RT Esszimmer=20,9°
RT Wohnzimmer= 22,0° 
RH Wohnzimmer = 49%
Co2 Wohnzimmer= 603 ppm
Ablesezeitpnkt = 7:15

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 10.10.2018 12:07:54
3
2690824
So könnte weiter gehen!
1650w Pv Strom verarbeiten gerade die zwei Wp. Ausserdem wird die Batterie aufgeladen.
Mal sehen ob heute vielleicht auch noch etwas ins Netz gedrückt wird .

Die Dämmung des letzten Jahres muss richtig was gebracht haben . Irgendwie freue ich mich schon auf die nächste Abrechnung meines Versorger .

Es geht abwärts mit den Nebenkosten unseres Hauses. Das rentenloch wird ständig kleiner .

Verfasser:
Lepeter
Zeit: 11.10.2018 01:20:41
0
2691099
@gnika7 ; @fdl1409

Eine theoretische Vorstellung, was ein Speicher bringen kann, habe ich schon. Auch bei uns, steht deshalb eine Speicheranschaffung sicher nicht vor 2023 auf dem Programm. Momentan noch zu teuer, für das was er bei uns nutzbringen könnte - der rationale Blick.

Andererseits interessiert es mich, was ein Speicher, rein auf den Energieverbrauch bezogen, bei Betreibern - gerade mit LWWP - bringt. Auf dem Papier würde so, zu unserer 14kWp Anlage, ein kleiner Speicher - sagen wir mal 4,5-6kWh nutzbar - gut passen (gelegentliche Nachteulen). Dezember und Januar klammer ich mal aus.

Es ist pures Interesse und Gedankenspielerei.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.10.2018 06:42:59
0
2691106
TAZ=4,286
AZ seit in Betriebnahme = 3,242
Starts seit in Betriebnahme =291
AT 6,6-20,6
VL/RL bei 10,7° AT= 29,5/24,5
Stromeinspeisung ins Netz= 1kWh 
Strombezug aus dem netz=5
kWh 
Stromeigenverbrauch =8 kWh 
Zyklen seit Inbetriebnahme =762
Stromverbrauch aus der Batterie 0:00 bis Ablesung = 1660wh
Stromverbrauch WW = 1 kWh
RT Bad =23,3°
RT Esszimmer=21,1°
RT Wohnzimmer= 21,7° 
RH Wohnzimmer = 58%
Co2 Wohnzimmer= 771 ppm
Ablesezeitpnkt = 6:15

Verfasser:
gnika7
Zeit: 11.10.2018 08:28:15
0
2691126
Hi,

Zitat von Lepeter Beitrag anzeigen

Auf dem Papier würde so, zu unserer 14kWp Anlage, ein kleiner Speicher - sagen wir mal 4,5-6kWh nutzbar - gut passen (gelegentliche Nachteulen). Dezember und Januar klammer ich mal aus.
[...]

Wie hoch ist euere Grundlast ohne WP? Ich würde den Speicher so auslegen, dass diese über Nacht abgedeckt wird. Mit meinem 6kWh Speicher schaffe ich es gerade so.

@Georg
Du gibst deine AZ mit 4 signifikanten Stellen an. Wie genau ist denn dein WMZ?

Grüße Nika

Verfasser:
Kevin89
Zeit: 11.10.2018 08:39:25
0
2691129
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
TAZ=4,286
AZ seit in Betriebnahme = 3,242
Starts seit in Betriebnahme =291
AT 6,6-20,6
VL/RL bei 10,7° AT= 29,5/24,5[...]

mich wundern ein bischen die niedrigen TAZ, bei den recht hohen AT und niedrigen VL, Warmwasser ist hier ja nicht mit drin, dafür gibs doch ne extra BW WP?
Welche WP war fürs Heizen verbaut?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.10.2018 10:43:14
0
2691163
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi,

Zitat von Lepeter Beitrag anzeigen
[...]

Wie hoch ist euere Grundlast ohne WP? Ich würde den Speicher so auslegen, dass diese über Nacht abgedeckt wird. Mit meinem 6kWh Speicher schaffe ich es gerade so.

@Georg
Du gibst deine AZ mit 4 signifikanten Stellen an. Wie genau ist denn dein WMZ?

Grüße Nika


WMZ intergal-v ultralite pro ist separat verbaut .

Der interne stromzähler zeigt 2175 kWh an , der externe 25329 kwh

Der interne WMZ zeigt 7907 kWh an, der externe 9313 kwh davon muss man aber 1100 kWh abziehen , da dieser noch kurze Zeit an der gasheizung den Dienst hat.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 11.10.2018 10:51:02
0
2691169
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Wie hoch ist euere Grundlast ohne WP? Ich würde den Speicher so auslegen, dass diese über Nacht abgedeckt wird. Mit meinem 6kWh Speicher schaffe ich es gerade so.

Sehe ich auch so. Kommt eben drauf an (6 kWh über Nacht für Grundlast ohne WP? Huiii... was hängt da für ein Fernseher im SZ? ;-))

Wir haben z. B. 4 kWh (besser nur 3,5 kWh entnehmen) Li-Akku an gesamt 700 Wp, Relikte aus dem Leben im Wohnmobil. Im Haus machen wir es wie im Womo: Laptop, Radio, TV, Beleuchtung, ... geht über 12 V da drüber. 12 V Kompressorkühlschrank gibt's auch, der kommt aber nicht ins Haus ;-) und braucht zu viel.
Ist also quasi eine Inselanlage.

Achso, ja, äh, zum Thema:

Eine WP würde ich aber nicht an den Speicher hängen (kleine BW-WP bei großer PV mal ausgenommen). Akkuzyklen kosten indirekt auch Geld. Und täglich (vor allem einen Bleispeicher) leer fahren? Mag der auch nicht so.

Daher eben lieber "nur" das grundsätzliche Zeug, was immer so läuft, in die Speicherplanung nehmen. Das ist in dem meisten Haushalten alleine für sich schon eine Menge Strom...

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.10.2018 10:52:30
0
2691170
Zitat von Kevin89 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

mich wundern ein bischen die niedrigen TAZ, bei den recht hohen AT und niedrigen VL, Warmwasser ist hier ja nicht mit drin, dafür gibs doch ne extra BW WP?
Welche WP war fürs Heizen verbaut?


Schau mal in mein Profil.

Die Wp arbeitet mit einer sehr schlechten hydraulik zusammen . Wird noch geändert , dann hoffe ich auf bessere Werte.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 11.10.2018 11:18:11
1
2691179
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Sehe ich auch so. Kommt eben drauf an (6 kWh über Nacht für Grundlast ohne WP? Huiii... was hängt da für ein Fernseher im SZ? ;-))

Nö, so schlimm ist es nicht. 6kWh sind Nennkapazität. Davon werden nur ca. 5kWh tatsächlich genutzt. Die Grundlast liegt bei mir so bei 210Wh. Das heißt, von 18 bis 6 ca. 2,5kWh. Dazu kommt, dass ab ca. 18 Uhr die Anlage zu wenig liefert, das heißt bei Kochen etc. wird auch auf den Speicher zurückgegriffen

Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen

Eine WP würde ich aber nicht an den Speicher hängen (kleine BW-WP bei großer PV mal ausgenommen). Akkuzyklen kosten indirekt auch Geld. Und täglich (vor allem einen Bleispeicher) leer fahren? Mag der auch nicht so.
[...]

Warum sollte man die WP nicht an den Speicher hängen. Die WP vermindert die (Ent)Ladeverluste und senkt so deine Speicherkosten. Es doch egal, ob ich den Strom dann für die Spülmaschine zukaufen. Ansonsten hätte ich den halt für WP zugekauft. Die WP verbessert eigentlich die Rentabilität des Speichers.

Grüße Nika

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.10.2018 14:05:38
1
2691256
WP ist ideal für den Speicher.

Normalerweise habe ich nachts nur ein paar Watt Verbrauch. Und ab und zu ein Kühlschrank, der für eine halbe Stunde 40W zieht. Entnahme aus dem Akku wäre extrem ineffizient.

Die WP schnurrt derzeit die ganze Nacht durch mit 500-600 Watt. Netzbezug 6-10 kWh pro Tag. Im Kernwinter wird der Verbrauch der WP meist im Bereich 1 kW liegen. Ein 3 kW Wechselrichter läuft da schon mit sehr hohem Wirkungsgrad. Günstiger geht es nicht für den Speicher. Ein Akku mit 10 kWh nutzbarer Kapazität würde im Winter jede Nacht vollständig entleert, also ein Zyklus pro Tag. Sofern die Sonne tagsüber genug liefert. Im Sommer ist der Verbrauch sehr viel geringer, Netzbezug eher 1 kWh pro Tag. Denke übers Jahr würde der Akku höchstens 200 Zyklen schaffen. Im Winter zu wenig Sonne, im Sommer zu wenig Nachtverbrauch.

Grüße
Frank

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 12.10.2018 08:37:52
0
2691484
TAZ=4,44
AZ seit in Betriebnahme = 3,243
Starts seit in Betriebnahme =292
AT 10,0-21,8
VL/RL bei 10,5° AT= 29,5/24,5
Stromeinspeisung ins Netz= 0kWh 
Strombezug aus dem netz=3
kWh 
Stromeigenverbrauch =8 kWh 
Zyklen seit Inbetriebnahme =763
Stromverbrauch aus der Batterie 0:00 bis Ablesung =562 wh
Stromverbrauch WW = 2 kWh
RT Bad =23,4°
RT Esszimmer=21,3°
RT Wohnzimmer= 22,2° 
RH Wohnzimmer = 57%
Co2 Wohnzimmer= 672ppm
Ablesezeitpnkt = 6:25


1 Zyklus der Batterie sind 5,8 kWh laut Hersteller.

Feststellung zur weiteren Verbesserung ist das die pv so groß wie möglich werden wird . Die Batterie hoffe ich durch die rollende Batterie verbessern zu können .

Abends eine Kochorgie mit hohem Kw Bedarf passt auch nicht so gut zu meiner kleinen Batterie.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 12.10.2018 09:42:31
0
2691502
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Warum sollte man die WP nicht an den Speicher hängen. Die WP vermindert die (Ent)Ladeverluste und senkt so deine Speicherkosten. Es doch egal, ob ich den Strom dann für die Spülmaschine zukaufen. Ansonsten hätte ich den halt für WP zugekauft. Die WP verbessert eigentlich die Rentabilität des Speichers.

Vielleicht denke ich noch zu sehr "Insel".
Gedanklich würde ich aber den Speicher nicht mit der WP leer fahren, und dabei "riskieren", den weniger anspruchsvollen Rest aus dem Netz beziehen zu müssen.
Irgendwie gedanklich halt ;-)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.10.2018 10:04:52
0
2691509
Naja, der Speicher ändert deinen Gesamtbedarf nicht. Dieser setzt sich aus WP- und HH-Bedarf. Der Speicher kann beides bedienen. Die Netzbezugskosten sind unabhängig von der Aufteilung zwischen WP und HH. Deshalb sollten der Speicher die Verbraucher so bedienen, dass er möglichst effizient genutzt wird. Wenn du die WP ausschliesst, werden
1. die Netzbezugskosten steigen, da der Speicher z.B. bei kurzer Verschattung nicht als Puffer für WP dient.
2. die Betriebseffizienz des Speichers sinken, da die Verluste pro Ladezyklus höher sind.

Klar, mit der WP hast du pro Jahr ein paar Zyklen mehr. Naja eigentlich nicht wirklich, vielleicht 5-10 mehr pro Jahr. Dafür nutzt du den Speicher effizienter. Und eigentlich ist der Speicher umso rentabler je mehr Vollladezyklen pro Jahr erreicht werde und nicht umgekehrt.

Grüße Nika

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.10.2018 10:53:21
0
2691520
Bei mir würde sich ein Speicher überhaupt erst durch die WP lohnen.
In den Sommermonaten habe ich im Mittel nur 1 kWh Netzbezug pro Tag. Und im Kernwinter hilft der Speicher auch nicht wirklich, wenn Schnee auf dem Dach liegt.

Jetzt mit WP habe ich zum Beispiel im Oktober meist zwischen 5 und 10 kWh Netzbezug pro Tag, Und einen Speicher mit 10 kWh nutzbarer Kapazität kann ich jeden Tag zu 100% füllen.

Neben dem Preis spielt die Effizienz der Speicherung für mich eine wichtige Rolle. Um im Sommer nachts 10 Watt Standby abzudecken macht es keinen Sinn, einen Speicher zu betreiben. Der Wirkungsgrad wird grottig, die Verluste sind dann höher als der Verbrauch.
Es ist ja nicht nur der Akku selbst zu betrachten, sondern auch der Wechselrichter. Wenn ich einen 3 kW WR nur mit ein paar Watt belaste bekommt der einen katastrophalen Wirkungsgrad. Wenn der aber 1 kW liefert sieht die Sache anders aus, da sollte er auf > 95% kommen.

Langfristig sollte das Gesamtsystem Speicher und WR auf über 90% Effizienz kommen einschließlich sämtlicher Verluste und Eigenverbrauch. Wenn dann der Preis noch stimmt wird es für mich stimmig und interessant. Derzeit noch keine Option.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.10.2018 11:44:37
0
2691535
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
1 Zyklus der Batterie sind 5,8 kWh laut Hersteller.

Feststellung zur weiteren Verbesserung ist das die pv so groß wie möglich werden wird . Die Batterie hoffe ich durch die rollende Batterie verbessern zu können .

Abends eine Kochorgie mit hohem Kw Bedarf passt auch nicht so gut zu meiner kleinen Batterie.[...]


Hallo Georg,

deine Angabe von Voll-Zyklen passt nicht zur Entnahme

Für die Alterung eine Batterieanlage werden Vollzyklen berechnet
Stromverbrauch aus der Batterie 0:00 bis Ablesung =562 wh
soll wohl
Stromverbrauch aus der Batterie 0:00 bis Ablesung =562 kWh heißen ??


Dann berechnen sich die Vollzyklen zu 562/5,8 = 96,9 Vollzyklen.
interessant wäre dabei, in welchem Zeitraum die erfolgten.

Meine Erfahrungen mit meiner Batterie, so lange sie mal funzte:

1. einen minimalen Bezug kann man auf Grund von Anlaufströmen nicht verhindern, so schnell sind die WR nicht (100 - 200 (500)Wh/Tag). Allerdings würden die Anlaufströme im Inselbetrieb bei ausreichend ausgelegtem WR durchaus geliefert (dabei bricht die Spannung geringfügig ein).
2. im Gegenzug wird beim Abschalten von großen Lasten auch minimal (aber deutlich weniger, als beim Anschalten) eingespeist.
3. Meine Batterie war netto doppelt so groß (14kWh), wie mein damaliger durchschnittlicher Verbrauch / Tag (6,8kWh/Tag). Dabei ergab sich, wenn die PV innerhalb von 3 Tagen durchschnittlich den Tagesverbrauch lieferte, habe ich bis auf siehe 1. keinen Bezug mehr gehabt.

Bei deinen Kochorgien wird wahrscheinlich die Leistung des/r WR die begrenzende Größe sein, nicht die Batterie (>5kWh für einmal Kochen zu verbraten, erscheint mir sehr viel).

LG jogi

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 12.10.2018 12:11:42
0
2691542
Noch ein Versuch.

562 Wh ist die energoemenge die von 0:00uhr bis zur morgendlichen Ablesung aus der Batterie den hausbedarf und Wp anteilig gedeckt hat .

Vollzyklen habe ich 763 auf dem Zähler.

Der WR schafft 10 kw .das bremsende Teil ist der Batterie Manager, der nur ca 11 A schafft ,was so ungefähr 3000 W sein dürften .
Kochen mit mehreren "Platten" ist da eben nicht nur aus der Batterie.


Deine Anlage ist da anders gestrickt wie meine .

Bei meiner wird der gleichstrom der nicht benötigt wird direkt eingelagert ohne Grösse WR Beteiligung.

Jedenfalls soweit ich das richtig verstanden habe .

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.10.2018 12:52:08
0
2691551
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Bei mir würde sich ein Speicher überhaupt erst durch die WP lohnen.
In den Sommermonaten habe ich im Mittel nur 1 kWh Netzbezug pro Tag. Und im Kernwinter hilft der Speicher auch nicht wirklich, wenn Schnee auf dem Dach liegt.

Jetzt mit WP habe ich zum Beispiel im Oktober meist zwischen 5 und 10 kWh Netzbezug pro Tag, Und einen Speicher mit 10 kWh nutzbarer Kapazität kann ich jeden Tag zu 100% füllen. [...]


Interessant wird ein größerer Speicher dann, wenn man im Winter des Nachts den Speicher mit günstigem Wind-Überschussstrom laden kann.

Generell muss man zwischen Batterieverlusten und WR-Verlusten unterscheiden.

Bei LiFePO4/LiFeYPO4 sind die Batterieverlust sehr gering, bei LiIon deutlich höher (höherer Innenwiderstand der Zellen).

Was wirklich nennenswert ist, sind die andauernd anfallenden Verluste der Steuerung/Regelung der WR, z.B. nur 15W summieren sich fürs Jahr auf 131kWh/a.
Das sind bei 3 WR (3phasig) dann 400kWh/a.

LG jogi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.10.2018 13:32:15
1
2691557
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen

Das sind bei 3 WR (3phasig) dann 400kWh
[...]

Wozu drei Phasen für die Batterie? Braucht man doch gar nicht. Meine WP und Herd haben 3 und mein Akku nur eine Phase. Trotzdem werden die 3-phasigen Verbraucher ggfs. zu 100% aus Akku "gedeckt".
Grüße Nika

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 12.10.2018 13:37:55
0
2691560
""Was wirklich nennenswert ist, sind die andauernd anfallenden Verluste der Steuerung/Regelung der WR, z.B. nur 15W summieren sich fürs Jahr auf 131kWh/a.""

Die Verluste für Steuerung/ Regelung hat eine pv ohne Batterie nicht ?

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